Hank Zerbolesch
Buch mit Leinen-Einband
Gorbach
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Wenn man die Stille zu Hause nicht mehr aushält, geht man in Gorbach auf ein Bier ins »Kippchen«. Oder zum Büdchen um die Ecke. Hier prallen sie aufeinander, am Rand der großen Stadt: Buchhalter, Lehrer, Musikerinnen, Schlachter, Junkies, Lkw-Fahrer, Polizistinnen. Es stellt sich die Frage, ob die Menschen den Ort machen, oder der Ort die Menschen. Der irre Ele, an seine Wohnung und den Rollstuhl gefesselt, erinnert sich an seine ruhmreiche Vergangenheit als stadtbekannter Kleinkrimineller. Filiz hat einen Mitschüler krankenhausreif geprügelt, weil der ihre Mutter beleidigt hat. Eine Ra...
Wenn man die Stille zu Hause nicht mehr aushält, geht man in Gorbach auf ein Bier ins »Kippchen«. Oder zum Büdchen um die Ecke. Hier prallen sie aufeinander, am Rand der großen Stadt: Buchhalter, Lehrer, Musikerinnen, Schlachter, Junkies, Lkw-Fahrer, Polizistinnen. Es stellt sich die Frage, ob die Menschen den Ort machen, oder der Ort die Menschen. Der irre Ele, an seine Wohnung und den Rollstuhl gefesselt, erinnert sich an seine ruhmreiche Vergangenheit als stadtbekannter Kleinkrimineller. Filiz hat einen Mitschüler krankenhausreif geprügelt, weil der ihre Mutter beleidigt hat. Eine Radiomoderatorin schließt sich im Studio ein und rechnet on air mit ihrem Chef ab. Dass es zornig und laut zugeht, ist unvermeidlich. Zerbolesch aber findet die leisen und zartfühlenden Zwischentöne, erzählt von Empathie und Hoffnung zwischen Perspektivlosigkeit und alltäglicher Gewalt.
Hank Zerbolesch, geboren 1981 in Düsseldorf, lebt seit 2004 in Wuppertal. Seine Schulzeit war so kurz wie möglich, studiert hat er nicht. Geld verdiente er als Altenpfleger, Veranstaltungstechniker und auf viele andere Arten. Seit 2014 schreibt er Romane, Hörspiele, Kurzgeschichten. Eine der für ihn drängendsten Fragen ist, warum Menschen tun, was sie tun. Antworten sucht er im alten Oi und im neuen Rap. Erschienen sind von ihm u.a. Verhaltet euch unauffällig (Periplanta, 2014), RAW (2018) und Morbus Leben (2020).
Produktdetails
- Verlag: Steidl
- Seitenzahl: 192
- Erscheinungstermin: 4. April 2024
- Deutsch
- Abmessung: 213mm x 130mm x 18mm
- Gewicht: 325g
- ISBN-13: 9783969993248
- ISBN-10: 3969993245
- Artikelnr.: 69593606
Herstellerkennzeichnung
Steidl GmbH & Co.OHG
Düstere Straße 4
37073 Göttingen
mail@steidl.de
Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension
Woher kommt die Wut, fragt sich Autor Hank Zerbolesch, dessen Geschichte über ein Stadtviertel und seine meist unzufriedenen Bewohner Rezensent Tilman Spreckelsen mit Gewinn liest. So geht es beispielsweise um einen Kleinkriminellen, der in einer wilden Verfolgungsjagd mit der Polizei schwer verletzt wurde und seitdem im Rollstuhl sitzt, doch auch eine Familie, die Opfer von Brandstiftung geworden ist, kommt zu Wort - Zerbolesch nutzt Spreckelsen zufolge bewusst ambivalente Schilderungen und kommt mit dieser multiperspektivischen Herangehensweise zu differenzierten und bisweilen abgründigen Antworten auf die Frage, warum man in einem schwierigen Viertel wohnen bleibt.
© Perlentaucher Medien GmbH
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Fortgehen, warum?
Hank Zerbolesch besucht einen Brennpunkt
Als die Moderatorin allein am Radiomikrofon in einer Livesendung plötzlich eine Pause überbrücken muss, erhält sie von ihren Kollegen durch die Glaswände der Studiokabine, in der sie sitzt, Handzeichen der Ermutigung - sie soll einfach weitersprechen. Was sie dann allerdings erzählt, nachdem sie die Tür zur Kabine von innen versperrt hat, lässt die Gesichtszüge der Kollegen entgleisen. Sie spricht über ihren Werdegang, ihre journalistischen Ideale und wie der Kurs des neuen Intendanten, den sie "Gandalf der Graue" nennt, auf Krawall setzt, um die Beteiligung der Hörer in Quote umzusetzen. Aus der vorgeblichen "Demokratisierung" des
Hank Zerbolesch besucht einen Brennpunkt
Als die Moderatorin allein am Radiomikrofon in einer Livesendung plötzlich eine Pause überbrücken muss, erhält sie von ihren Kollegen durch die Glaswände der Studiokabine, in der sie sitzt, Handzeichen der Ermutigung - sie soll einfach weitersprechen. Was sie dann allerdings erzählt, nachdem sie die Tür zur Kabine von innen versperrt hat, lässt die Gesichtszüge der Kollegen entgleisen. Sie spricht über ihren Werdegang, ihre journalistischen Ideale und wie der Kurs des neuen Intendanten, den sie "Gandalf der Graue" nennt, auf Krawall setzt, um die Beteiligung der Hörer in Quote umzusetzen. Aus der vorgeblichen "Demokratisierung" des
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Rundfunkbetriebs, der zunehmenden Öffnung der Sendungen für Anrufer, die ihre Ressentiments pflegen, wütende Reaktionen bei anderen Hörern erzeugen und sich mit ihnen gegenseitig hochschaukeln, wird so das Spektakel, das sich die Werbekunden wünschen.
All das erzählt die Moderatorin, nun ihrerseits Dampf ablassend, ihren Hörern, während ihre Kollegen immer verzweifelter versuchen, sie zu stoppen. Dass sie ihrer Karriere gerade selbst ein Ende setzt, weiß sie wohl. In ihrer öffentlichen Analyse des Betriebs lässt sie sich dadurch nicht beirren. Sie gipfelt in dem Satz: "Und dann wundern sich die Leute, wo die ganze Wut herkommt."
Wo also kommt sie her? Der schmale Roman "Gorbach" von Hank Zerbolesch gibt einige Hinweise darauf, indem er eine Reihe von Geschichten erzählt, die über Schauplätze und Protagonisten offensichtlich oder diskret miteinander verbunden sind. Das beginnt in einer Kneipe namens Kippchen, in der zwei Gäste einem dritten die verwegenen Abenteuer einer lokalen Berühmtheit erzählen, die des "irren Ele", nicht ahnend, dass ihr im Rollstuhl sitzender Zuhörer ebenjener Kleinkriminelle ist. Dem bedeuten die Legenden, die sich um ihn ranken, auch deshalb so viel, weil sie mit seiner Wirklichkeit nichts zu tun haben. Bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei kam es zu einem Unfall, durch den er die Kontrolle über einen großen Teil seines Körpers einbüßte. Die daran entscheidend beteiligte Polizistin aber besucht ihn seither zweimal wöchentlich. Und bricht dabei regelmäßig in Tränen aus.
Eine solche Empathie zeigen die meisten anderen Protagonisten des Romans nicht, jedenfalls ist ihnen der Impuls, sich im Mikrokosmos ihres Viertels behaupten zu müssen, wesentlich vertrauter. Indem Zerbolesch deren sich überlagernden Geschichten erzählt, skizziert er zugleich einen sozialen Brennpunkt, in dem sich bestimmte Regeln etabliert haben, an die sich alle zu halten versuchen, weil sie die Konsequenzen eines Ausbruchs jederzeit vor Augen haben. Im Kontrast dazu stehen Glücksmomente, von denen einzelne Bewohner des Viertels erzählen, von Reisen oder selten auch von gelungenen sozialen Strukturen, die dann zuverlässig von der bedrückenden Realität eingeholt werden: Der Buchhalter eines Clans wird der Unterschlagung verdächtigt und mitten in einer Unterhaltung, in der er in schönen Erinnerungen an seine verstorbene Frau schwelgt, auf offener Straße hingerichtet. Und eine Familie, die ein behütetes Weihnachten in einem Mehrfamilienhaus feiert, wird durch Brandstiftung jäh aus der Feier gerissen.
Zerbolesch wählt für seine Geschichten eine Vielzahl von Perspektiven, was, gerade wenn er die Täter lapidar erzählen lässt, nicht selten eine Zumutung darstellt. Dass er sich an der Realität orientiert, ist unübersehbar, und warum manche Viertel für Behördenvertreter nur schwer zugänglich sind, versteht man nach der Lektüre ein wenig besser. Dabei zeichnet der Autor seine Protagonisten ausdrücklich ambivalent, er lässt Mitgefühl und äußerste Brutalität nahe beieinander wohnen und ergründet mit Vorliebe den Punkt, an dem einer, der sich lange in diesem System bewegt hat, nicht mehr weiterkann und womöglich die Dienste eines Killers in Anspruch nimmt - nicht für seine Widersacher, sondern für sich selbst.
Warum aber gehen sie nicht fort? Diese Frage diskutieren am Ende des Romans auch eine Mutter und ihre Tochter, womit sich der Bogen zum Anfang schließt. Die Polizistin, die eine Mitschuld am Schicksal des "irren Ele" trägt, weist ihre Mutter schockiert auf die Gewalt und den Drogenhandel vor ihrem Fenster hin. Halb so schlimm, antwortet ihre Mutter, "da gewöhnt man sich dran". Das dürfe man aber nicht, erwidert die Tochter, sich daran gewöhnen, und warum sie nicht wegzöge wie andere? Das Viertel habe ihr einst den Halt gegeben, den sie nirgends sonst gefunden habe, sagt die Mutter, darum bleibe sie hier. Die Antwort ist abgründiger, als es zunächst scheint. TILMAN SPRECKELSEN
Hank Zerbolesch: "Gorbach". Roman.
Steidl Verlag,
Göttingen 2024.
192 S., geb., 22,- Euro.
Alle Rechte vorbehalten. © Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt am Main.
All das erzählt die Moderatorin, nun ihrerseits Dampf ablassend, ihren Hörern, während ihre Kollegen immer verzweifelter versuchen, sie zu stoppen. Dass sie ihrer Karriere gerade selbst ein Ende setzt, weiß sie wohl. In ihrer öffentlichen Analyse des Betriebs lässt sie sich dadurch nicht beirren. Sie gipfelt in dem Satz: "Und dann wundern sich die Leute, wo die ganze Wut herkommt."
Wo also kommt sie her? Der schmale Roman "Gorbach" von Hank Zerbolesch gibt einige Hinweise darauf, indem er eine Reihe von Geschichten erzählt, die über Schauplätze und Protagonisten offensichtlich oder diskret miteinander verbunden sind. Das beginnt in einer Kneipe namens Kippchen, in der zwei Gäste einem dritten die verwegenen Abenteuer einer lokalen Berühmtheit erzählen, die des "irren Ele", nicht ahnend, dass ihr im Rollstuhl sitzender Zuhörer ebenjener Kleinkriminelle ist. Dem bedeuten die Legenden, die sich um ihn ranken, auch deshalb so viel, weil sie mit seiner Wirklichkeit nichts zu tun haben. Bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei kam es zu einem Unfall, durch den er die Kontrolle über einen großen Teil seines Körpers einbüßte. Die daran entscheidend beteiligte Polizistin aber besucht ihn seither zweimal wöchentlich. Und bricht dabei regelmäßig in Tränen aus.
Eine solche Empathie zeigen die meisten anderen Protagonisten des Romans nicht, jedenfalls ist ihnen der Impuls, sich im Mikrokosmos ihres Viertels behaupten zu müssen, wesentlich vertrauter. Indem Zerbolesch deren sich überlagernden Geschichten erzählt, skizziert er zugleich einen sozialen Brennpunkt, in dem sich bestimmte Regeln etabliert haben, an die sich alle zu halten versuchen, weil sie die Konsequenzen eines Ausbruchs jederzeit vor Augen haben. Im Kontrast dazu stehen Glücksmomente, von denen einzelne Bewohner des Viertels erzählen, von Reisen oder selten auch von gelungenen sozialen Strukturen, die dann zuverlässig von der bedrückenden Realität eingeholt werden: Der Buchhalter eines Clans wird der Unterschlagung verdächtigt und mitten in einer Unterhaltung, in der er in schönen Erinnerungen an seine verstorbene Frau schwelgt, auf offener Straße hingerichtet. Und eine Familie, die ein behütetes Weihnachten in einem Mehrfamilienhaus feiert, wird durch Brandstiftung jäh aus der Feier gerissen.
Zerbolesch wählt für seine Geschichten eine Vielzahl von Perspektiven, was, gerade wenn er die Täter lapidar erzählen lässt, nicht selten eine Zumutung darstellt. Dass er sich an der Realität orientiert, ist unübersehbar, und warum manche Viertel für Behördenvertreter nur schwer zugänglich sind, versteht man nach der Lektüre ein wenig besser. Dabei zeichnet der Autor seine Protagonisten ausdrücklich ambivalent, er lässt Mitgefühl und äußerste Brutalität nahe beieinander wohnen und ergründet mit Vorliebe den Punkt, an dem einer, der sich lange in diesem System bewegt hat, nicht mehr weiterkann und womöglich die Dienste eines Killers in Anspruch nimmt - nicht für seine Widersacher, sondern für sich selbst.
Warum aber gehen sie nicht fort? Diese Frage diskutieren am Ende des Romans auch eine Mutter und ihre Tochter, womit sich der Bogen zum Anfang schließt. Die Polizistin, die eine Mitschuld am Schicksal des "irren Ele" trägt, weist ihre Mutter schockiert auf die Gewalt und den Drogenhandel vor ihrem Fenster hin. Halb so schlimm, antwortet ihre Mutter, "da gewöhnt man sich dran". Das dürfe man aber nicht, erwidert die Tochter, sich daran gewöhnen, und warum sie nicht wegzöge wie andere? Das Viertel habe ihr einst den Halt gegeben, den sie nirgends sonst gefunden habe, sagt die Mutter, darum bleibe sie hier. Die Antwort ist abgründiger, als es zunächst scheint. TILMAN SPRECKELSEN
Hank Zerbolesch: "Gorbach". Roman.
Steidl Verlag,
Göttingen 2024.
192 S., geb., 22,- Euro.
Alle Rechte vorbehalten. © Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt am Main.
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Hank Zerbolesch hat mit dem vorliegenden Buch eine Sammlung von ineinander greifenden Geschichten vorgelegt, die einen Querschnitt durch Menschenschicksale zieht. Hierbei konzentriert er sich auf die vom Leben nicht begünstigten Personen, beispielsweise die Einsamen, die Süchtigen und …
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Hank Zerbolesch hat mit dem vorliegenden Buch eine Sammlung von ineinander greifenden Geschichten vorgelegt, die einen Querschnitt durch Menschenschicksale zieht. Hierbei konzentriert er sich auf die vom Leben nicht begünstigten Personen, beispielsweise die Einsamen, die Süchtigen und andere aus der Gesellschaft Verstoßenen.
»Die Ecke hier war mal ein richtig schöner Ort gewesen. Laut, ja, auch, aber nicht laut im Sinne von Nachbarn, die um halb zwölf Uhr nachts mit der Stichsäge Laminat verlegen, sondern laut im Sinne von pulsierend. Atmend. Okay, röchelnd auch, das stimmt. Dieser Ort war schon immer anders gewesen. Ein bisschen schmutziger als der Rest. Aber angenehm schmutzig. Wie eine noch nicht ganz aufgeräumte Wohnung nach einem ausladenden Familienfest, diese Art Schmutz.« (Seite 163)
Die Erzählungen ergänzen sich, manche Namen tauchen erneut auf, andere verschwinden im Kosmos der Bedeutungslosigkeit. Verzweiflung wabert durch die Seiten, Gewalt löst Angst ab, Sucht führt zur Gier, mangelnde Perspektiven gehen Hand in Hand mit Armut, die überall aus den Ecken kriecht. Die Sprache passt zur Gosse, geflucht wird überall. Darüber liegt ein Nebel der Hoffnungslosigkeit, hängt über den Menschen und hüllt sie ein. Da hilft es auch nicht, dass der ein oder andere schöne Moment um die Ecke schaut und mangels Platz wieder verschwindet. Das Leben ist hässlich, das Leben ist schön. Gorbach ist trotzdem oder gerade deswegen eine (Lese-) Reise wert!
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Kleine Kneipen oder der beliebte Imbiss - mich erinnert das eher an die Radio-Sendung „Frühstück bei Stefanie“ oder an die TV-Serie „Dittsche“ und nun kommt noch Gorbach dazu. Autor Hank Zerbolesch zeigt uns in seinem Buch „Gorbach“ auf, was es …
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Kleine Kneipen oder der beliebte Imbiss - mich erinnert das eher an die Radio-Sendung „Frühstück bei Stefanie“ oder an die TV-Serie „Dittsche“ und nun kommt noch Gorbach dazu. Autor Hank Zerbolesch zeigt uns in seinem Buch „Gorbach“ auf, was es heißt, eine verkappte Existenz zu beobachten, sich in sie hineinzuversetzen, ihr zuzuhören, sie vielleicht einfach nur zu verstehen ohne eben gleich komplett zu verurteilen. Er erzählt uns von verschiedensten verkappten Existenzen aber dieses „verkappte“ kommt ja nicht von ungefähr. Wie es dazu hier und da kam und warum Menschen so sind wie sie eben sind, genau das beleuchtet Zerbolesch hier sehr gekonnt und auf liebenswerte Art und Weise. Er passt seinen Ton bestens an die Menschen an und wir sind mittendrin. Genauso und nicht anders ist das nur machbar. Das Buch und seine Zwischentöne haben mich beeindruckt und es hallt definitiv nach. „Gorbach“ ist lesenswert und regt zum nachdenken an. Es zeichnet ein Bild, welches in unserer Gesellschaft mehr als oft zu finden ist. 4 sehr gute Sterne hierfür!
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