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Jugoslawien gilt als eine Besonderheit unter den ehemals sozialistisch verfassten Staaten. Im Zuge des Konflikts mit der Sowjetunion 1948 entwickelte sich langsam, aber stetig eine relative Offenheit, die mit der Arbeiter:innenselbstverwaltung und der Blockfreiheit auch internationale Beachtung fand. Dieser Umstand begünstigte auch die Entwicklung eines vor allem im kulturellen Feld geführten, linksradikalen Diskures, der maßgeblich die kognitive Ausformung der jugoslawischen Student:innenbewegung 1968 beeinflusst hat.Mit dem Fokus auf die Debatten innerhalb der jugoslawischen Philosophie-,…mehr

Produktbeschreibung
Jugoslawien gilt als eine Besonderheit unter den ehemals sozialistisch verfassten Staaten. Im Zuge des Konflikts mit der Sowjetunion 1948 entwickelte sich langsam, aber stetig eine relative Offenheit, die mit der Arbeiter:innenselbstverwaltung und der Blockfreiheit auch internationale Beachtung fand. Dieser Umstand begünstigte auch die Entwicklung eines vor allem im kulturellen Feld geführten, linksradikalen Diskures, der maßgeblich die kognitive Ausformung der jugoslawischen Student:innenbewegung 1968 beeinflusst hat.Mit dem Fokus auf die Debatten innerhalb der jugoslawischen Philosophie-, Film- und Theaterszene der 1960er-Jahre analysiert dieses Buch die intellektuelle Entwicklung einer sozialen Bewegung, die mit ihrer explizit sozialistischen Staats- und Gesellschaftskritik den Bund der Kommunisten Jugoslawiens herausforderte.
Autorenporträt
Krunoslav Stojakovic hat an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld promoviert. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der jugoslawischen Arbeiter:innenbewegung und des antifaschistischen Widerstands sowie zeitgenössische soziale Bewegungen im ex-jugoslawischen Raum.