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Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen.Wer Äußerstes erlebt hat, ist auch zum Äußersten bereit - das zeigt dieser vielfach ausgezeichnete und hoch spannende Roman über zwei Frauen, die sich wie zufällig begegnen und die doch eine gemeinsame Geschichte und vergleichbare Erfahrungen verbindet: Egal welches politische System auch herrscht, Opfer sind immer die Frauen.Der international gefeierte Nummer- 1-Bestseller aus Finnland! Ausgezeichnet unter anderem mit dem Finlandia-Preis, dem Nordischen Literaturpreis und dem Europäischen Buchpreis.
Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen.
Wer Äußerstes erlebt hat, ist auch zum Äußersten bereit - das zeigt dieser vielfach ausgezeichnete und hoch spannende Roman über zwei Frauen, die sich wie zufällig begegnen und die doch eine gemeinsame Geschichte und vergleichbare Erfahrungen verbindet: Egal welches politische System auch herrscht, Opfer sind immer die Frauen.
Der international gefeierte Nummer- 1-Bestseller aus Finnland! Ausgezeichnet unter anderem mit dem Finlandia-Preis, dem Nordischen Literaturpreis und dem Europäischen Buchpreis.
Wer Äußerstes erlebt hat, ist auch zum Äußersten bereit - das zeigt dieser vielfach ausgezeichnete und hoch spannende Roman über zwei Frauen, die sich wie zufällig begegnen und die doch eine gemeinsame Geschichte und vergleichbare Erfahrungen verbindet: Egal welches politische System auch herrscht, Opfer sind immer die Frauen.
Der international gefeierte Nummer- 1-Bestseller aus Finnland! Ausgezeichnet unter anderem mit dem Finlandia-Preis, dem Nordischen Literaturpreis und dem Europäischen Buchpreis.
Sofi Oksanen, geboren 1977, Tochter einer estnischen Mutter und eines finnischen Vaters, studierte Dramaturgie an der Theaterakademie von Helsinki. Mit ihrem dritten Roman "Fegefeuer" gelang ihr der literarische Durchbruch: Der Roman stand monatelang auf Platz eins der finnischen Bestsellerliste, wurde in 38 Länder verkauft und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Finlandia-Preis, dem Nordischen Literaturpreis und dem Europäischen Buchpreis.
Produktdetails
- btb 71304
- Verlag: btb
- Originaltitel: Puhdistus
- Artikelnr. des Verlages: 52459691
- Seitenzahl: 544
- Erscheinungstermin: 9. November 2015
- Deutsch
- Abmessung: 156mm x 101mm x 32mm
- Gewicht: 244g
- ISBN-13: 9783442713042
- ISBN-10: 3442713048
- Artikelnr.: 42685501
Herstellerkennzeichnung
btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
» Fegefeuer ist ein kühner, grandios geschriebener und auch perfekt übersetzter Roman zur rechten Zeit. Man kann ihn neben Imre Kertész ins Regal stellen« Frankfurter Rundschau
Gebundenes Buch
Sofi Oksanen hat mit "Fegefeuer" einen Roman geschrieben, der wahrlich unter die Haut geht.
Die alte Aliide Tru findet auf 1992 auf ihrem Hof in Estland eine verwahrloste junge Frau, Zara. Während sich die beiden annähern, wird schnell klar, dass Zara vor ihrem Mann und seinen …
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Sofi Oksanen hat mit "Fegefeuer" einen Roman geschrieben, der wahrlich unter die Haut geht.
Die alte Aliide Tru findet auf 1992 auf ihrem Hof in Estland eine verwahrloste junge Frau, Zara. Während sich die beiden annähern, wird schnell klar, dass Zara vor ihrem Mann und seinen Misshandlungen geflohen ist. Alliide weiß nicht, ob sie der jungen Frau trauen kann, hat sie doch selbst vor 50 Jahren ihre Erfahrungen mit den russischen Besatzern gemacht.
Mal lakonisch, mal mit herb-abstoßendem Ton erzählt Sofi Oksanen das Leben der beiden Frauen. Sehr gute Lektüre.
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Broschiertes Buch
Eine Familiengeschichte erzählt über drei Generationen und vier politischen Systemen. Neben einigen geschichtlichen Fakten eines kleinen Landes am Rande Europas, werden mögliche Verstrickungen innerhalb einer Familie mit den Zuständen in den Diktaturen des 20. Jh. verbunden. …
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Eine Familiengeschichte erzählt über drei Generationen und vier politischen Systemen. Neben einigen geschichtlichen Fakten eines kleinen Landes am Rande Europas, werden mögliche Verstrickungen innerhalb einer Familie mit den Zuständen in den Diktaturen des 20. Jh. verbunden. Ganz aktuell werden die Probleme einer jungen Generation nach dem Zusammenbruch des Sowjetsystems beschrieben. Der Aufbruch in eine neue Ära mit den Erfahrungen und sozialen Prägungen aus einer untergegangenen Zeit erzeugen bei den 2 Protagonistinnen , wie nicht anders zu erwarten, ganz unterschiedliche Verhaltensweisen.<br />Ein spannend geschriebenes, mit teilweiser brutaler Sprache bei der Darstellung unvorstellbarer Geschehnisse. Man gerät in einen Sog von Geschichten, die den Lesern packen und z.T. schon vermuten lassen, dass einige Abgründe bevorstehen.
Der Leser kann Zusammenhänge innerhalb einer Familie erkennen, die den handelnden Personen wahrscheinlich für immer verborgen bleiben. Das erzeugt eine ungeheure Spannung und macht den Leser zu einem ungewollten Mitwisser.
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Gebundenes Buch
Das beste Buch, dass ich je gelesen habe. Und ich dachte politsches würde mich wenig interessieren... falsch gedacht. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen. Man versetzt sich voll und ganz in diese Geschichte rein, man will das Buch nicht zur Seite legen, man kann die Handlungen, Ängste und …
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Das beste Buch, dass ich je gelesen habe. Und ich dachte politsches würde mich wenig interessieren... falsch gedacht. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen. Man versetzt sich voll und ganz in diese Geschichte rein, man will das Buch nicht zur Seite legen, man kann die Handlungen, Ängste und Gedanken der beiden Frauen voll und ganz nachvollziehen, man denkt über die Geschichte nach auch wenn man mit total anderen Dingen als Lesen beschäftigt ist. Dieses Buch regt stark zum Nachdenken an und sowas ist eine sehr gelungene Nebenwirkung! :)
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Broschiertes Buch
Eine Ahnung vom Ende
Die finnische Autorin Sofi Oksanen hat die Handlung ihres dritten Romans «Fegefeuer», dem ein Jahr vorher ein gleichnamiges Theaterstück vorausging, in Estland angesiedelt, dem sie durch ihre estnische Mutter verbunden ist und dessen Sprache sie beherrscht. …
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Eine Ahnung vom Ende
Die finnische Autorin Sofi Oksanen hat die Handlung ihres dritten Romans «Fegefeuer», dem ein Jahr vorher ein gleichnamiges Theaterstück vorausging, in Estland angesiedelt, dem sie durch ihre estnische Mutter verbunden ist und dessen Sprache sie beherrscht. Als ausgewiesene Feministin angesehen, sind ihre bisherigen Themen konsequent frauenbezogen gewesen, sie widmen sich Problemen wie Gleichberechtigung oder Gewalt gegen Frauen in patriarchalisch geprägten Gesellschaften. Schon der Titel dieses autofiktiven Romans, in dem sie Autobiografisches mit Erfundenem vermischt, deutet voraus, dass es um Unerquickliches gehen dürfte, dass die Hölle darin zur Realität wird, und diese Hölle heißt hier UDSSR. Die zornige Autorin scheut sich nicht vor schwierigen Themen, das kommunistische System, nach ihren eigenen Worten eines der schlimmsten der Weltgeschichte, sei bisher im Gegensatz zum Nationalsozialismus viel zu selten thematisiert worden.
Zara, eine junge russische Prostituierte, landet auf der Flucht vor ihren brutalen Zuhältern bei Aliide, einer alten Bäuerin in Estland. Widerwillig nimmt diese die geschundene junge Frau auf und versteckt sie in ihrem Haus. Erst allmählich stellt sich heraus, dass Zara nicht zufällig bei Aliide Unterschlupf gesucht hat, ihre Oma ist deren Schwester. Diesem nur wenige Tage im Jahre 1992 dauernden Handlungsstrang, also nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und der Unabhängigkeit Estland, steht ein zweiter gegenüber, der zeitlich mehr als vierzig Jahre zurückliegt und Aliides Leben als junge Frau schildert. Deren Schwester heiratet Hans, einen estnischen Nationalisten, und stürzt sie damit in ein lebenslanges Trauma, war Hans doch ihr Märchenprinz. Sie selbst heiratet später einen kommunistischen Apparatschik, und in einer spannenden Geschichte um Schicksal, Gewalt, Eifersucht, Verrat, Angst und Scham schält sich nach und nach das Bild einer menschlichen Tragödie heraus, die sich damals abgespielt hat, während Stalins Schreckensherrschaft. Bei dieser kurzen Skizzierung will ich es bewenden lassen, mehr zu verraten wäre einfach unfair den potentiellen Lesern gegenüber.
Die Autorin versteht es meisterhaft, mit einfacher Sprache verwickelte Zusammenhänge zu schildern, sie erweitert immer nur fein dosiert mit zusätzlichen Details ihr fiktionales Werk, das sich dann allmählich puzzleartig zu einem Panorama fügt. Und trotz der sprachlichen Schlichtheit schafft sie es, ihre Figuren und das Umfeld, in dem sie leben, glaubhaft und plastisch vor dem Auge des Lesers entstehen zu lassen, das Rotlicht-Milieu in Berlin ebenso wie das Landleben in Estland. Ähnlich polarisierend sind auch ihre beiden Protagonistinnen angelegt, Russin aus Wladiwostok gegen Estin, Jung gegen Alt, Nutte gegen Bäuerin, und die zwei wichtigen Männerfiguren sind ebenfalls konträr, estnischer Nationalist gegenüber sowjetischem Apparatschik. All das verleiht der atmosphärisch dicht erzählten Geschichte eine zusätzliche Dramatik. In Form der erlebten Rede rekapitulieren ihre Figuren häufig das Geschehene und dessen Hintergründe, eine detektivische Methode zur Klärung des Erkenntnisstands, die auch dem Leser hilft, den Durchblick zu behalten. Ergänzend werden Tagebucheinträge des untergetauchten estnischen Nationalisten eingeblendet, letzte Klärung bringen dann viele am Ende des Romans angefügte KGB-Dossiers, die das fünfte Kapitel bilden, ein raffinierter Schluss, der dem Roman fast so etwas wie Authentizität verleiht.
Ohne Pathos stellt Oksanen mit ihrem großartigen Roman geschundene Frauen in den Mittelpunkt, denen jedwedes Grundvertrauen abhanden gekommen ist, die ihr Martyrium mit unglaublicher Zähigkeit ertragen, es mutig abzuwenden versuchen und dabei selbst auch nicht schuldlos bleiben. Trotz der menschlichen Abgründe, in die uns Sofi Oksanen blicken lässt, trotz aller brutalen Härte, ist am Ende ihres raffinierten Psychodramas ein versöhnlicher Ausgang immerhin zu erahnen.
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Gebundenes Buch
Es ist lange her, seit ich das letzte Mal solch ein faszinierendes, wenn auch heftiges Buch in den Händen halten durfte. Der meiner Ansicht nach zurecht vielfach ausgezeichneter Roman erzählt die Geschichte einer einsamen alten Frau, die während des zweiten Weltkriegs in der …
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Es ist lange her, seit ich das letzte Mal solch ein faszinierendes, wenn auch heftiges Buch in den Händen halten durfte. Der meiner Ansicht nach zurecht vielfach ausgezeichneter Roman erzählt die Geschichte einer einsamen alten Frau, die während des zweiten Weltkriegs in der Estnischen Sowjetrepublik furchtbares erleben muss und die die Geschehnisse rückblickend verarbeitet. Der Roman ist zwischen 1936 bis 1992 angesiedelt, die Zeitsprünge die der Leser bei jedem Kapitel erfährt, wecken tiefe und widersprüchliche Gefühle, nebenbei lernt man etwas über die Geschichte des besetzten Estlands kennen, über die kommunistischen Ideologien und deren Lücken.
Der finnischen Autorin gelingt es eine unbeschreibliche Atmosphäre zu schaffen, teilweise hält man den Atem an, die Hände werden feucht und das Herz rast. Die Ereignisse werden mit solch eindringlicher Härte niedergeschrieben, dass man oft das Buch erschöpft zur Seite legen muss. Frau Oksanen mutet uns diese Brutalität zu, zwar geht sie nicht bis zum Letzten , entlässt jedoch den Leser mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend. Dieses Buch werde ich mit Sicherheit noch einmal lesen.
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