Nicht lieferbar

Hanya Yanagihara
Gebundenes Buch
Ein wenig Leben
Versandkostenfrei!
Nicht lieferbar
Weitere Ausgaben:
"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe - ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich ...
"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe - ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.
Hanya Yanagihara, 1974 geboren, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Mit ihrem Roman Ein wenig Leben gewann sie den Kirkus Award und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize, des National Book Award und des Baileys Prize. Ein wenig Leben ist eines der bestverkauften und meistdiskutierten literarischen Werke der vergangenen Jahre.
Produktdetails
- Verlag: Hanser / Hanser Berlin
- Originaltitel: A Litlle Life
- Artikelnr. des Verlages: 516/25471
- 13. Aufl.
- Seitenzahl: 960
- Erscheinungstermin: Februar 2017
- Deutsch
- Abmessung: 218mm x 146mm x 48mm
- Gewicht: 1019g
- ISBN-13: 9783446254718
- ISBN-10: 3446254714
- Artikelnr.: 46005733
Herstellerkennzeichnung
Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
089 99830205
"Eines der aufwühlendsten Bücher, das ich seit langem gelesen habe. Ein richtiges literarisches Abenteuer ... Ein kühnes, wirklich bewegendes Buch. Wenn Sie in diesem Frühjahr einen Roman lesen, lesen Sie diesen." Denis Scheck, ARD Druckfrisch, 19.03.17
"Hanya Yanagihara zieht uns auf über 900 Seiten in diese hoffnungslose Geschichte hinein, blättert mit ungezählten wunderbaren Sätzen und Passagen mühelos eine Zeitraum von über drei Jahrzehnten vor uns auf. Sie scheut dabei auch nicht die Elemente des Spannungsromans, kreist um ihren Helden, löst Schale um Schale, die sich um seinen 'Dämon' gelegt hat, von ihm ab, bis der Schmerzensmann einmal buchstäblich nackt vor uns steht." Manfred Rebhandl, Der Standard, 18.03.17
"Das
"Hanya Yanagihara zieht uns auf über 900 Seiten in diese hoffnungslose Geschichte hinein, blättert mit ungezählten wunderbaren Sätzen und Passagen mühelos eine Zeitraum von über drei Jahrzehnten vor uns auf. Sie scheut dabei auch nicht die Elemente des Spannungsromans, kreist um ihren Helden, löst Schale um Schale, die sich um seinen 'Dämon' gelegt hat, von ihm ab, bis der Schmerzensmann einmal buchstäblich nackt vor uns steht." Manfred Rebhandl, Der Standard, 18.03.17
"Das
Mehr anzeigen
Buch hat einen irren Sog. ... Große und gute Literatur. ... 'Ein wenig Leben' zeigt uns, was modernes Erzählen sein kann. ... Ich habe noch nie einen Roman gelesen, der so sehr die Geschlechterklischees aufgelöst hat. ... Ein Buch, das aufwühlt, das einen begeistern kann mit seiner Wucht, das einen aber auch um Erfahrungen reicher macht, die man vielleicht lieber nicht gemacht hätte." Anne-Dore Krohn, RBB Kultur, 06.02.17
"'Ein wenig Leben' stellt die ganz großen Fragen. ... Jude St. Francis ist ein besonderer Held, weil er kein Mann dieses Jahrhunderts zu sein scheint, obwohl sein Leben in unserer Zeit spielt. ... Trotzdem ist er einer der gegenwärtigsten Helden, die einem in diesen Monaten zwischen zwei Buchdeckeln begegnen können. ... Die Fiktion von 'Ein wenig Leben' berührt auf empfindlichste Weise das wahre Leben. Weil fast jeder von uns einen Jude hat, einen Menschen, für den wir Freund oder Familie sind und der uns trotzdem nicht reinlässt. Der uns trotz aller Nähe und geteilter Erfahrungen ein Rätsel bleibt." Mareike Nieberding, Zeit Online, 31.01.17
"Es spiegelt sich das ganze Leben darin, in jedem einzelnen Satz, so wie eben nur in der ganz großen Literatur. ... Hanya Yanagihara schreibt ohne Schnörkel. Mitgefühl zerreißt einem beim Lesen das Herz, und das Glück der Nähe beruhigt es wieder. ... Während die Leser diesen Roman lesen, sind sie nicht allein, all ihr Kummer und ihre Sorgen werden besprochen. Wie in glasklaren Stunden in einer Küche morgens zwischen vier und fünf im Gespräch über die Frage: Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Was bedeutet in Wirklichkeit Leben?" Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 31.01.17
"Diese Autorin folgt unbeirrbar einer Mission, die da zu lauten scheint: Literarische Erneuerung - und das ohne Rücksicht auf Verluste. ... Hanya Yanagihara versucht etwas Neues, Radikales. ... Hanya Yanagiharas Roman ist eine Erfahrung, die dich verletzt, verstört, nicht loslässt. ... Dieser Roman deutet an, wie eine neue und von allen Skrupeln befreite Literatur dereinst aussehen könnte." Peter Henning, WDR 3 Mosaik, 31.01.17
"Dieses Buch macht fassungslos. ... Diese mitreißende, aber auch alles verschlingende Emotionalität treibt Hanya Yanagiharas Literatur an und auch über die Grenzen. Das ist ein Kunststück. Uns tut keine Sekunde leid, die wir mit diesem Buch verbracht haben. ... Am Ende wünscht man sich, es würde weitergehen. Noch ein wenig Lesen, bitte. Aber los wird man das Buch ohnehin nicht mehr." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.01.17
"Ein Feuerwerk von einem Roman, mitleidlos und berührend. ... Ein Buch, für das es sich auszahlt, die Welt eine Woche lang auszusperren. ... Das Buch löst einen wahren Schüttelfrost der Gefühle aus. Man möchte mit den Figuren lachen, mit ihnen feiern, sie beschützen, sie trösten. Andere hingegen möchte man mit Zähnen und Klauen in Stücke reißen, bis nichts mehr von ihnen übrig ist. ... 'Ein wenig Leben' zeigt die 'Conditio humana' in ihrer abgründigsten Schwärze und in ihrem wärmsten Licht. All das tut das Buch in einer Sprache, die sich zwischen Sachlichkeit und ungewöhnlichen, poetischen Bildern einpendelt." Doris Kraus, Die Presse, 28.01.17
"Man kann über 'Ein wenig Leben' nur ambivalent reden: Wie Hanya Yanagihara Zartheit und Wucht zu einem ergreifenden Melodram verbindet, in welche leuchtenden Farben sie die Freundschaft der vier Jungs schildert, das zieht einem, wie Wolfgang Herrndorf sagen würde, tatsächlich den Stecker. ... 'Ein wenig Leben' erweitert den Raum dessen, was Liebe sein kann, radikal: Freundschaft, Beziehung, Sex, Adoption - die Grenzen sind viel fließender, als es unser schlichter Sittenkodex vorgibt. ... Absolut innovativ und bewegend." Ijoma Mangold, Die Zeit, 26.01.17
"'Ein wenig Leben' stellt die ganz großen Fragen. ... Jude St. Francis ist ein besonderer Held, weil er kein Mann dieses Jahrhunderts zu sein scheint, obwohl sein Leben in unserer Zeit spielt. ... Trotzdem ist er einer der gegenwärtigsten Helden, die einem in diesen Monaten zwischen zwei Buchdeckeln begegnen können. ... Die Fiktion von 'Ein wenig Leben' berührt auf empfindlichste Weise das wahre Leben. Weil fast jeder von uns einen Jude hat, einen Menschen, für den wir Freund oder Familie sind und der uns trotzdem nicht reinlässt. Der uns trotz aller Nähe und geteilter Erfahrungen ein Rätsel bleibt." Mareike Nieberding, Zeit Online, 31.01.17
"Es spiegelt sich das ganze Leben darin, in jedem einzelnen Satz, so wie eben nur in der ganz großen Literatur. ... Hanya Yanagihara schreibt ohne Schnörkel. Mitgefühl zerreißt einem beim Lesen das Herz, und das Glück der Nähe beruhigt es wieder. ... Während die Leser diesen Roman lesen, sind sie nicht allein, all ihr Kummer und ihre Sorgen werden besprochen. Wie in glasklaren Stunden in einer Küche morgens zwischen vier und fünf im Gespräch über die Frage: Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Was bedeutet in Wirklichkeit Leben?" Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 31.01.17
"Diese Autorin folgt unbeirrbar einer Mission, die da zu lauten scheint: Literarische Erneuerung - und das ohne Rücksicht auf Verluste. ... Hanya Yanagihara versucht etwas Neues, Radikales. ... Hanya Yanagiharas Roman ist eine Erfahrung, die dich verletzt, verstört, nicht loslässt. ... Dieser Roman deutet an, wie eine neue und von allen Skrupeln befreite Literatur dereinst aussehen könnte." Peter Henning, WDR 3 Mosaik, 31.01.17
"Dieses Buch macht fassungslos. ... Diese mitreißende, aber auch alles verschlingende Emotionalität treibt Hanya Yanagiharas Literatur an und auch über die Grenzen. Das ist ein Kunststück. Uns tut keine Sekunde leid, die wir mit diesem Buch verbracht haben. ... Am Ende wünscht man sich, es würde weitergehen. Noch ein wenig Lesen, bitte. Aber los wird man das Buch ohnehin nicht mehr." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.01.17
"Ein Feuerwerk von einem Roman, mitleidlos und berührend. ... Ein Buch, für das es sich auszahlt, die Welt eine Woche lang auszusperren. ... Das Buch löst einen wahren Schüttelfrost der Gefühle aus. Man möchte mit den Figuren lachen, mit ihnen feiern, sie beschützen, sie trösten. Andere hingegen möchte man mit Zähnen und Klauen in Stücke reißen, bis nichts mehr von ihnen übrig ist. ... 'Ein wenig Leben' zeigt die 'Conditio humana' in ihrer abgründigsten Schwärze und in ihrem wärmsten Licht. All das tut das Buch in einer Sprache, die sich zwischen Sachlichkeit und ungewöhnlichen, poetischen Bildern einpendelt." Doris Kraus, Die Presse, 28.01.17
"Man kann über 'Ein wenig Leben' nur ambivalent reden: Wie Hanya Yanagihara Zartheit und Wucht zu einem ergreifenden Melodram verbindet, in welche leuchtenden Farben sie die Freundschaft der vier Jungs schildert, das zieht einem, wie Wolfgang Herrndorf sagen würde, tatsächlich den Stecker. ... 'Ein wenig Leben' erweitert den Raum dessen, was Liebe sein kann, radikal: Freundschaft, Beziehung, Sex, Adoption - die Grenzen sind viel fließender, als es unser schlichter Sittenkodex vorgibt. ... Absolut innovativ und bewegend." Ijoma Mangold, Die Zeit, 26.01.17
Schließen
»Es könnte ablenken vom eigenen Kummer und einen daran erinnern, dass auch andere Menschen schwere Schicksale haben - und dass man nie denken soll: Warum ich?« Die ZEIT - Wissen 20211207
Wie schreibe ich einen Bestseller......
Das scheint die zentrale Frage der Autorin gewesen zu sein, als Sie das Buch schrieb. Man mischt vier junge Männer und gibt ihnen typisch amerikanische Merkmale ( schwarz, aus Einwandererfamilien, amerikanisch weiß......) und konstruiert um einen …
Mehr
Wie schreibe ich einen Bestseller......
Das scheint die zentrale Frage der Autorin gewesen zu sein, als Sie das Buch schrieb. Man mischt vier junge Männer und gibt ihnen typisch amerikanische Merkmale ( schwarz, aus Einwandererfamilien, amerikanisch weiß......) und konstruiert um einen herum ein Problem. Das muss aber so gewichtig sein, dass der Leser aufschreit. Also schöpft die Autorin tief in trüben Gewässer und offeriert alles, was nur schwer verträglich ist. Sie bedient sich dabei völlig konstruierten Handlungsabläufen, um möglichst schockierend den Leser in den Bann zu ziehen. So wird es in ihrem Buch möglich, dass ein Pater einfach mit einem Kind aus dem Kloster geht und es danach der Prostitution aussetzt. Um den Leser bei der Stange zu halten, bleibt der von Gewalt und Missbrauch geprägte junge Mann aber ein netter, höflicher Mensch, der aufgrund seiner Intillienz auch noch Karriere macht. Dieses Buch ist eine Missachtung all deren gegenüber, die dieses Schiksal erleiden mussten und die nie wieder zu den Erfolgreichen gehören werden. Die Autorin scheint sich nicht wirklich damit auseinandergesetzt zu haben mit dem Thema und den Folgen, sondern nutzt ein so ernstes Thema aus um möglichst viele Leser zum Kauf des Buches zu animieren. Die Gewaltszenen ausgenommen, hat das Buch kaum gute Dialoge oder einen Spannungsbogen, enorme Längen und trotz vor Ergänzungen in Klammern ( pro Doppelseite mind. Zwei). Nicht lesenswert!!!!!!
Weniger
am 11.03.2018
Hallo Isabell. Eine Wohltat Deinen Kommentar zu lesen. Du triffst den Nagel auf den Kopf. Für mich ist dieses Buch total überbewertet und ich bin froh, dass nicht jeder im großen Strom der Bewunderer mitschwimmt. Joachim
Vier Collegestudenten in einer Wohngemeinschaft, werden im Laufe des Studiums zu Freunde. Später wohnen sie alle in New York und bestreiten ihren Lebensunterhalt nur mühselig, doch ihre Leidenschaft zu ihren jeweiligen Berufen verbindet sie. Der Rechtsanwalt Jude, ist die tatsächliche …
Mehr
Vier Collegestudenten in einer Wohngemeinschaft, werden im Laufe des Studiums zu Freunde. Später wohnen sie alle in New York und bestreiten ihren Lebensunterhalt nur mühselig, doch ihre Leidenschaft zu ihren jeweiligen Berufen verbindet sie. Der Rechtsanwalt Jude, ist die tatsächliche Hauptperson. Er ist immer wieder mal depressiv und schindet seinen Körper mit selbstzugeführten Wunden. Das Warum und Wieso wird in der Geschichte ausführlich behandelt, zu ausführlich meiner Ansicht nach, denn es gab Stellen bei denen ich mich fragen musste, ob das wirklich nötig war.
Freundschaft ist das zentrale Thema in "Ein wenig Leben", und unsere vier Protagonisten werden damit konfrontiert: wie weit darf Freundschaft gehen, wieviel tut gut und worauf kann man verzichten? Auf diese Fragen und noch einige mehr ist dieses melodramatische Buch ausgerichtet.
Keine leichte Lektüre, denn man braucht viel Zeit und Geduld, doch überwiegend berührend und einfühlsam.
Weniger
Antworten 3 von 5 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 3 von 5 finden diese Rezension hilfreich
Broschiertes Buch
Tatsächlich bin ich bei der Bewertung dieses Buches etwas hin und her gerissen. Es ist nicht so, dass mich die Geschichte nicht mitfiebern lassen hat, aber manche Passagen sind sehr langwierig und man verzweifelt beinahe, dass es nicht endlich eine Wendung gibt, die einen wieder gerne lesen …
Mehr
Tatsächlich bin ich bei der Bewertung dieses Buches etwas hin und her gerissen. Es ist nicht so, dass mich die Geschichte nicht mitfiebern lassen hat, aber manche Passagen sind sehr langwierig und man verzweifelt beinahe, dass es nicht endlich eine Wendung gibt, die einen wieder gerne lesen lässt. Dann kommt endlich die langesehnte Wendung, aber sie ist alles andere als Zufriedenstellend. Obwohl die Protagonisten teilweise die schlimmste Vergangenheit haben, wird aus jedem doch ein super erfogreicher Mensch. So ist das Leben manchmal? Des Öfteren kaum vorstellbar und so kann man sich in der Geschichte oftmals nicht einfinden. Noch dazu strengt der leicht negative Touch, das Leben und die Menschen an sich zu sehen, auf diesen fast 1000 Seiten gegen Ende sehr an. Jetzt ist unbedingt wieder positive Kost gefragt.
Weniger
Antworten 5 von 6 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 5 von 6 finden diese Rezension hilfreich
Broschiertes Buch
Ich war zu anfangs begeistert von der Geschichte, den Haupt- wie Nebenfiguren und der Art wie die Autorin sie miteinander verwebt. Zur Mitte des Buches (Achtung Spoiler) habe ich jedoch abgebrochen. Die Hauptfigur „Jude“, die ich über 450 Seiten (von 950!) auf ihrem …
Mehr
Ich war zu anfangs begeistert von der Geschichte, den Haupt- wie Nebenfiguren und der Art wie die Autorin sie miteinander verwebt. Zur Mitte des Buches (Achtung Spoiler) habe ich jedoch abgebrochen. Die Hauptfigur „Jude“, die ich über 450 Seiten (von 950!) auf ihrem überwiegenden Leidensweg begleitet habe, verliert am Höhepunkt/Tiefpunkt für mich an völliger Glaubwürdigkeit. Die Krönung seiner Selbstzerstörung ist die mutwillig eingegangene, sadistische Beziehung von Jude und Caleb. Ein 40Jähriger Mann, mit den tollsten Freunden, einer Zieh-Familie, die ihn über alles liebt und einer Bilderbuch-Karriere weil er ja so überragend intelligent ist, ist schlicht weg absurd und narrativ nicht nachvollziehbar. Soll nur noch schockieren. Ich habe keinen Grund noch weiterzulesen. Dieses andauernde „Es tut mir Leid“ von Jude und seinen Freunden/Familie unerträglich und verhöhnt diejenigen auf dieser Welt, die ein ähnlich schlimmes (oder Schlimmeres!) Schicksal erlitten haben und nicht wie Jude später im Leben GLÜCK haben (denn Jude widerfährt seit seiner College- Zeit NUR NOCH GUTES durch die liebevollen Menschen um ihn)! Wie dankt er es? Durch anhaltendes Selbstmitleid, Selbsthass und Selbstzerstörung. Ebensowenig nachvollziehbar wie das Verhalten seiner Hochintelligenten Freunde (alles NICHT NUR erfolgreiche Professoren, Juristen, Ärzte und Künstler sondern auch mitfühlende Menschen, die ihm nahe stehen), die ebenso untätig seine Selbstzerstörung begleiten über JAHRZEHNTE. Ich muss fast lachen inzwischen so unglaubhaft ist das.
Weniger
Antworten 2 von 4 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 2 von 4 finden diese Rezension hilfreich
Broschiertes Buch
Es ist episch, es ist tieftraurig, es ist voller Liebe, angefüllt mit Größenwahn, es ist ungerecht, es hat Größe, es ist ein moderner Klassiker, es ist vollkommen und unvollkommen.
Ich bin gesättigt und brauche nichts anderes von Yanagihara, denn diesem Buch ist …
Mehr
Es ist episch, es ist tieftraurig, es ist voller Liebe, angefüllt mit Größenwahn, es ist ungerecht, es hat Größe, es ist ein moderner Klassiker, es ist vollkommen und unvollkommen.
Ich bin gesättigt und brauche nichts anderes von Yanagihara, denn diesem Buch ist nichts hinzuzufügen.
Ich habe ein wenig gebraucht, um herein zu finden, etwas musste ich mich einlassen auf die Logik eines langen ausufernden Romans, der nicht die Sprache und einzelne Szenen in den Fokus nimmt, sondern die Gesamtheit der Geschichten, der den Figuren in all ihrer Komplexität den Raum schenkt.
Weniger
Antworten 0 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für