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Victoria Jones kennt von Geburt an nur Waisenhäuser und Pflegefamilien. Von ihren Mitmenschen hält sie nichts und ist daher am liebsten allein. Einzig für Blumen interessiert sie sich, und für ihre verborgene Bedeutung, in die Elizabeth sie als Kind eingeweiht hat. Elizabeth ist der einzige Mensch, der ihr jemals das Gefühl von einem Zuhause gegeben hat. Mit achtzehn Jahren ist Victoria schließlich auf sich allein gestellt, ist obdachlos, bis sie einen Job in einem kleinen Blumenladen findet. Weil sie die Sprache der Blumen kennt, weiß sie die richtigen Sträuße zu binden und hat damit...
Victoria Jones kennt von Geburt an nur Waisenhäuser und Pflegefamilien. Von ihren Mitmenschen hält sie nichts und ist daher am liebsten allein. Einzig für Blumen interessiert sie sich, und für ihre verborgene Bedeutung, in die Elizabeth sie als Kind eingeweiht hat. Elizabeth ist der einzige Mensch, der ihr jemals das Gefühl von einem Zuhause gegeben hat. Mit achtzehn Jahren ist Victoria schließlich auf sich allein gestellt, ist obdachlos, bis sie einen Job in einem kleinen Blumenladen findet. Weil sie die Sprache der Blumen kennt, weiß sie die richtigen Sträuße zu binden und hat damit Erfolg. Auf dem Markt lernt sie Grant kennen und stellt erstaunt fest, dass er ebenfalls die Sprache der Blumen versteht. Zum ersten Mal seit langer Zeit hofft sie wieder auf Liebe und eine Familie. Doch ihre Vergangenheit, ihr Gefühl, nichts wert zu sein, holen sie immer wieder ein.
Karin Dufner, geb. 1962 in München, lebt in Meerbusch bei Düsseldorf und arbeitet als Übersetzerin.
Produktdetails
- Verlag: Droemer/Knaur
- Originaltitel: The Language of Flowers
- Seitenzahl: 410
- Erscheinungstermin: 10. März 2011
- Deutsch
- Abmessung: 205mm x 125mm
- Gewicht: 530g
- ISBN-13: 9783426199046
- ISBN-10: 3426199041
- Artikelnr.: 32383204
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
"Ein berührendes Debüt für Träumer und Poeten, nach dem man auch dank eines speziellen Wörterbuchs nie wieder Blumen nur nach Farbe aussucht: Es lehrt uns, wie wir auch ohne unsere Wurzeln wachsen können." -- Petra - Buch Special, 07.11.2012
"Ein Feuerwerk voller kleiner Wunder - frabenfroh, atemberaubend und einfach prächtig. Dieser Roman ist ein poetisch anmutendes Meisterwerk, das jeden mitreißt udn fesselt bis zur letzten Seite." -- Literaturmarkt.info, 22.10.2012
"Ein Feuerwerk voller kleiner Wunder - frabenfroh, atemberaubend und einfach prächtig. Dieser Roman ist ein poetisch anmutendes Meisterwerk, das jeden mitreißt udn fesselt bis zur letzten Seite." -- Literaturmarkt.info, 22.10.2012
Victoria ist eine ganz besondere junge Frau. Sie hat in ihrem jungen Leben schon mehr erleben und durchmachen müssen, als manch anderer, was man ihr stets anmerkt:
Sie kann sich anderen nicht öffnen, vertraut niemanden und hat Angst vor sämtlichen Berührungen. Das einzige, was …
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Victoria ist eine ganz besondere junge Frau. Sie hat in ihrem jungen Leben schon mehr erleben und durchmachen müssen, als manch anderer, was man ihr stets anmerkt:
Sie kann sich anderen nicht öffnen, vertraut niemanden und hat Angst vor sämtlichen Berührungen. Das einzige, was ihrem Leben einen Sinn macht, sind die Blumen. Und deren Sprache beherrscht sie perfekt.
Und dann trifft sie Grant, der ebenfalls die Sprache versteht, aber kann er auch ihr Herz berühren?
Vanessa Diffenbaugh hat mit "Die Sprache der Blumen" einen tollen Debütroman geschrieben, der sofort ins Herz geht.
Stellenweise ist es für mich beinahe unglaublich, dass dies wirklich ihr Debüt ist, denn sie schreibt jetzt schon wie eine ganz Große.
Zwar haben mich die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart zunächst ein wenig irritiert, aber ich konnte mich recht gut an diesen Zustand gewöhnen.
Der Schreibstil ist mehr als gelungen. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig und geht ins Herz. Mehr als einmal habe ich während der Geschichte mit Victoria gelitten.
Die Sprache ist sehr einfühlsam und ihre Gedanken nachvollziehbar.
Insgesamt wirkt Victoria unglaublich authentisch. Ihre Angst vor Berührungen und zu vertrauen wird hier sehr gut beschrieben und man entwickelt eine große Sympathie für sie.
Ihre Sensibilität merkt man schnell. Hierbei sind die Blumen für sie ein großer Halt. Das sie mit jemanden wie Grant einen Mann gefunden hat, der ebenfalls die Sprache der Blumen versteht, gönnt man ihr total.
Interessant ist auch Elizabeth, die hier als eine der Pflegemütter von Victoria auftritt. Obwohl sie sich immer liebevoll um Victoria gekümmert hat, hat auch sie es nicht geschafft, jemals nah genug an das Mädchen heranzukommen.
Die Covergestaltung ist schlicht, aber passend. Ein überfülltes Cover hätte zu dieser Geschichte nicht gepasst.
Zwar sind andere Cover wie die aus den USA und GB zwar auch sehr schön, kommen aber für mich nicht ans deutsche Cover heran.
"Die Sprache der Blumen" ist ein unglaublich sensibles und einfühlsames Buch, dass einen nachdenklich zurücklässt.
Sehr empfehlenswert!
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Antworten 6 von 9 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 6 von 9 finden diese Rezension hilfreich
"Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose"
Victoria ist eher eine Gemeine Distel...
Ihre endlose Odyssee durch Pflegefamilien und Heime hat sie zu einem misstrauischen und kratzbürstigen Kind, später zu einer in sich gekehrten, von den Menschen distanzierten jungen Erwachsenen …
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"Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose"
Victoria ist eher eine Gemeine Distel...
Ihre endlose Odyssee durch Pflegefamilien und Heime hat sie zu einem misstrauischen und kratzbürstigen Kind, später zu einer in sich gekehrten, von den Menschen distanzierten jungen Erwachsenen werden lassen.
Einzig Elizabeth hat es vor Jahren geschafft, ihr ein Gefühl von Familie und Geborgenheit zu vermitteln, trotzdem landet Victoria erneut in einem Heim. Was ist damals geschehen?
Jetzt, zehn Jahre später, ist Victoria auf sich allein gestellt und muß sich mit dem Leben und auch den Schatten ihrer Vergangenheit auseinandersetzen.
Nur im Umgang mit Blumen, deren "Sprache" sie von Elizabeth erlernte, fühlt sich Victoria sicher. Als sie Grant kennen lernt und in ihm einen Seelenverwandten erkennt, gerät der Schutzwall , den sie um sich herum aufgebaut hat, ins Wanken...
Dieses Buch ist so schön, dass ich Angst habe, ihm mit meiner Rezension nicht gerecht werden zu können...
Victorias Geschichte hat mich stark berührt. Vanessa Diffenbaugh hat mit ihrem ersten Roman "Die verborgene Sprache der Blumen" ein kleines Meisterwerk geschaffen, sowohl sprachlich als auch inhaltlich.
Die Geschichte gliedert sich in zwei Erzählstränge.
Zum einen befinden wir uns in der Gegenwart. Victoria ist volljährig und steht auf der Strasse. Kein Geld, keine Arbeit, kein Dach über dem Kopf...Sie kämpft ums Überleben. Nicht nur in materieller Hinsicht. Wir erkennen einen Menschen, der, geprägt von den Traumata seiner Vergangenheit, mit großen zwischenmenschlichen Problemen zu kämpfen hat. Dies zeigt sich vor allem, als sie auf Menschen trifft, die es gut mit ihr meinen...
In Rückblicken erfahren wir zum anderen Victorias Geschichte als Zehnjährige in ihrer Zeit bei Elizabeth.
Wir tauchen in die Gefühlswelt Victorias ein, einem Heimkind, das nie Liebe, Geborgenheit und Nähe erfahren durfte. Ihr Denken und Fühlen wird dem Leser eindrucksvoll nahe gebracht, ganz sicher lässt die Autorin hier ihre eigenen Erfahrungen mit der Betreuung von Pflegekindern einfließen.
Vanessa Diffenbaugh versteht es geschickt, die jeweiligen Episoden so zu verbinden, dass dem Leser ganz klare Parallelen vor Augen geführt werden, welche die Geschichte zusammenfließen lassen.
Stück für Stück klären sich so die Ereignisse auf, die Spannung erhöht sich dabei stetig bis ins Unerträgliche, da der Leser vollständig in Victorias Innerstes involviert ist. Es ist fast unmöglich, sich daraus zu lösen und das Buch vorzeitig beiseite zu legen.
Diffenbaugh beschreibt ihre Charaktere ausgesprochen feinfühlig und liebenswert und lässt sie auch so agieren. Jeder einzelne ist so in meiner Vorstellung zu einer Persönlichkeit gewachsen, und es scheint mir, als würde ich sie schon lange kennen.
Darüber hinaus habe ich die Sprache genossen, derer sich die Autorin bedient. Ich hatte die ganze Zeit des Lesens das Gefühl, dass dies die einzig richtige Sprache für dieses Buch ist, in dem die Bedeutung so vieler Blumen zur Sprache kommt, dass man meint, ihren Duft riechen zu können...
Was für ein eindrucksvolles Buch! Ein Buch über die Liebe, in allen Variationen, über die Zusammengehörigkeit und das Zusammenfinden!
"Was soll das heißen? >Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ?<", fragte ich...
..."Das die Dinge das sind, was sie sind", erwiderte er...
Immer wieder stiegen mir die Tränen in die Augen, bis ich das Buch schließlich zuklappen konnte.
Die Geschichte geht ans Herz, ist aber eindeutig nicht kitschig.
Vanessa Diffenbaugh hat mit ihrem Erstling ein großes Erzähltalent bewiesen, von dem wir hoffentlich noch oft profitieren werden...
Das Einzige, das ich an diesem Buch bemängele, ist das Cover. Bei diesem Titel und dem Inhalt, der sich dahinter verbirgt, hätte ich mir doch etwas Fantasievolleres gewünscht!
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Antworten 3 von 3 finden diese Rezension hilfreich
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Der Debütroman "Die verborgene Sprache der Blumen" von Vanessa Diffenbaugh hat mich nicht vollkommen überzeugt und in dem Maße gefesselt, wie ich es mir gewünscht habe. Der Grund hierfür lag zum einen in der Hauptfigur Victoria, zu der ich keinen innigen Bezug …
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Der Debütroman "Die verborgene Sprache der Blumen" von Vanessa Diffenbaugh hat mich nicht vollkommen überzeugt und in dem Maße gefesselt, wie ich es mir gewünscht habe. Der Grund hierfür lag zum einen in der Hauptfigur Victoria, zu der ich keinen innigen Bezug herstellen konnte, und zum anderen in der Handlung, die für mich relativ vorhersehbar und dadurch nur bedingt spannend und überraschend war.
Victoria ist in Heimen und Pflegefamilien aufgewachsen. Nach ihren 18. Geburtstag ist sie auf sich allein gestellt und versucht, in San Francisco ihr Leben zu bestreiten. Verschlossen, keine Nähe zulassend und voller Selbstzweifel findet sie in der Welt der Blumen, deren Bedeutung sie einst von ihrer Pflegemutter Elizabeth gelernt hat, Halt und Erfüllung. Wo Worte fehlen, kommuniziert Victoria in der Blumensprache, die kaum einer kennt, bis sie schließlich auf Grant trifft, der ihre Sprache zu verstehen scheint.
Die Handlung spielt sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Wenn man sich eingelesen hat, macht aufgrund überschaubarer Kapitel der gedankliche Wechsel zwischen den Zeiten keine Mühe. Die Passagen aus Victoria's Kindheit und Jugend, die von Ablehnung, Missachtung und der Suche nach Liebe geprägt sind, habe ich mit großem Interesse verfolgt, weil ich unbedingt wissen wollte, warum auch ein längerer Aufenthalt bei der Pflegemutter Elizabeth, bei der sich Victoria zum ersten Mal geborgen fühlte, gescheitert ist. Dahingegen konnte ich trotz Victoria's persönlichen Hintergrundes ihre Schritte und Verhaltensweisen in der Gegenwart oft nicht nachempfinden und nachvollziehen. Geplagt von Versagensängsten und Schuldgefühlen fällt es ihr doch sehr schwer, über ihren eigenen Schatten zu springen und selbst errichtete Mauern einzureißen.
Vanessa Diffenbaugh setzt ihr Augenmerk ganz auf Victoria, während andere durchaus bemerkenswerte Personen meiner Meinung nach zu kurz kommen. Ihre Erzähl- und Schreibweise ist einfach, einfühlsam und drückt zum Teil stark auf die Tränendrüse, was mich mitunter etwas störte. Ins Geschehen baut die Autorin geschickt Sätze und Aussagen ein, die zum Innehalten und Nachdenken anregen, wobei sich die Sprache der Blumen wie eine Leitlinie durch das Buch zieht und zu einem Wörterbuch der Blumen am Ende des Buches führt.
Die Geschichte Victoria's bietet solide Unterhaltung mit einem Hauch von Melodramatik, lässt Blumen und ihre Symbolik in einem neuen Licht erscheinen und zeigt, daß es neben Schmerz und Leid auch Hoffnung und Zuversicht geben kann.
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Antworten 2 von 3 finden diese Rezension hilfreich
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