Heidrun Hurst
Broschiertes Buch
Die Tochter der Kelten
Historischer Roman. Die Kelten-Saga 1 Eine Fürstentochter kämpft für ihr Erbe - und gegen eine dunkle Prophezeiung!
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Eine Fürstentochter kämpft für ihr Erbe - und ihre FreiheitDie Heuneburg, 550 vor Christus. »Deine Tochter wird das Verlangen der Männer wecken und Unrecht wird über jene hereinbrechen, die sie begehren.« So lautet die Prophezeiung des Druiden Triquetos über die noch ungeborene Tochter des Fürsten Cedrych. Die unheilvolle Vorhersage treibt den Fürsten zum Äußersten: Er will das Kind töten lassen, sobald es geboren ist. Doch der Druide hält das für einen Frevel an den Göttern und versteckt das Mädchen. Verborgen vor den Augen der Welt wächst Alenja im Waldhaus der alten Moja a...
Eine Fürstentochter kämpft für ihr Erbe - und ihre FreiheitDie Heuneburg, 550 vor Christus. »Deine Tochter wird das Verlangen der Männer wecken und Unrecht wird über jene hereinbrechen, die sie begehren.« So lautet die Prophezeiung des Druiden Triquetos über die noch ungeborene Tochter des Fürsten Cedrych. Die unheilvolle Vorhersage treibt den Fürsten zum Äußersten: Er will das Kind töten lassen, sobald es geboren ist. Doch der Druide hält das für einen Frevel an den Göttern und versteckt das Mädchen. Verborgen vor den Augen der Welt wächst Alenja im Waldhaus der alten Moja auf - bis ihr Vater davon erfährt und sein grausamer Zorn Alenja alles kostet, was sie liebt. Zwar bleibt sie am Leben, aber Cedrych schmiedet bereits Pläne, sie an einen anderen Fürstenhof zu verheiraten. Alenja steht eine gefahrvolle Reise bevor ...
Heidrun Hurst, geboren 1966 in Kehl am Rhein, ging schon als Kind gerne mit Hilfe von Büchern auf Reisen in fremde Welten und ferne Zeiten. Ihr Hunger nach geschriebenen Abenteuern und Literatur wurde schließlich so groß, dass sie sich einige Jahre später selbst dem Schreiben widmete. Seitdem veröffentlicht sie historische Romane, für die sie mit Leidenschaft und Neugier tief in die Recherche längst vergangener Zeiten eintaucht. Die Website des Autors: http://heidrunhurst.de/ Der Autor im Internet: https://www.facebook.com/HeidrunHurstHistorischeRomane
Produktdetails
- Verlag: dotbooks
- Artikelnr. des Verlages: CPI/Umbreit & Zeitfracht ok
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 336
- Erscheinungstermin: 1. Januar 2025
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 120mm x 24mm
- Gewicht: 345g
- ISBN-13: 9783986909871
- ISBN-10: 3986909877
- Artikelnr.: 72709727
Herstellerkennzeichnung
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eBook, ePUB
Die Tochter der Kelten von Heidrun Hurst ist mein zweites Buch der Autorin. Ihren Roman „Die Kräutersammlerin“ habe ich sehr gern gelesen, und auch „Die Tochter der Kelten“ fand ich spannend und informativ.
550 v.Chr.: Die junge Alenja lebt mit der alten Moja fernab von …
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Die Tochter der Kelten von Heidrun Hurst ist mein zweites Buch der Autorin. Ihren Roman „Die Kräutersammlerin“ habe ich sehr gern gelesen, und auch „Die Tochter der Kelten“ fand ich spannend und informativ.
550 v.Chr.: Die junge Alenja lebt mit der alten Moja fernab von anderen Menschen und Siedlungen. Die beiden werden regelmäßig vom Druiden Triquetos besucht, der Alenja in der Heilkunst unterweist. Druiden kommunizieren mit den „Unsterblichen“.
Eines Tages werden Alenja und ihre Gefährten überfallen, Triquetos und Moja brutal ermordet und Alenja verschleppt. Sie findet sich in der Siedlung Pyrene wieder und erfährt, dass sie das einzige Kind des Rigs (=Fürst) ist. Von nun an lebt sie mit ihrem geliebten Hund und treuen Begleiter Arto in Pyrene und wird darauf vorbereitet, einen Rigs zu heiraten. Schon bald wird Airell, der zukünftige Rigs von Opia, für sie auserwählt, und sie tritt die mehrtägige Reise zu ihm an.
An ihrem Ziel angekommen stellt Alenja fest, dass Airell grausam und brutal ist, ganz im Gegensatz zu seinem jüngeren Bruder Faol, in den sie sich verliebt. Er unterweist sie in der Kunst des Schwertkampfes. Faols Stiefmutter, die ihren eigenen Sohn als den nächsten Machthaber sehen will, schmiedet eine üble Intrige.
„Am darauffolgenden Tag sah sie auffällig viele Raben, die Diener Cassiboduas, die die Seelen gefallener Krieger in die andere Welt geleiteten. Es gab eine Zeit, da hatte sie ebenso geschickt wie die Kriegsgöttin werden wollen, bevor auch dieser Traum wie Nebel unter der Sonne zerstob. Wollte Cassibodua ihr damit sagen, dass sie nicht aufgeben sollte? Dass sie immer noch mit ihr war und ihre Hoffnung auf Rache sich eines Tages erfüllen würde? (S. 206)
Die Geschichte der Tochter der Kelten fand ich faszinierend und spannend. Die Autorin beschreibt deren Leben bildhaft, authentisch und berührend. Dank ihrer hervorragenden Recherche habe ich die Sitten und Gebräuche aus der Hallstattzeit (750-450 v.Chr.) kennengelernt. Der Roman hat mir sehr gut gefallen, ich freue mich schon auf die Fortsetzung und empfehle das Buch allen, die historische Romane mögen.
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eBook, ePUB
Wir schreiben das Jahr 550 vor Christi Geburt und begegnen Menschen, deren Leben stark mit dem Glauben an die Götter verbunden und darauf ausgerichtet ist, deren Gebote und Hinweise zu befolgen.
So verwundert es nicht, dass Rig Cedrych vom Volk der Elurer nach einer unheilverkündenden …
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Wir schreiben das Jahr 550 vor Christi Geburt und begegnen Menschen, deren Leben stark mit dem Glauben an die Götter verbunden und darauf ausgerichtet ist, deren Gebote und Hinweise zu befolgen.
So verwundert es nicht, dass Rig Cedrych vom Volk der Elurer nach einer unheilverkündenden Prophezeiung seines Druiden sein ungeborenes Kind unmittelbar nach der Geburt töten will. Triquetos, der den Zorn der Götter fürchtet, gelingt es allerdings, das neugeborene Mädchen zu retten und in die Abgeschiedenheit des Waldes zu bringen, wo es von der alten Moja versteckt vor den Menschen und ihrer Familie aufgezogen und in der Heilkunst ausgebildet wird. Alenja ahnt selbst nichts von dem Leben, das sich fernab des halb verfallenen Gehöfts vollzieht.
Aber zehn Jahre später wird das Geheimnis des Druiden entdeckt. Er und Moja bezahlen dies mit ihrem Leben, und Alenja wird nach Pyrene, dem Fürstensitz ihres Vaters gebracht. Dessen Einstellung hat sich inzwischen gewandelt, da seine Frau ihm außer dem Mädchen keine weiteren Nachkommen schenken konnte. Rig Cedrych hat Pläne mit seiner Tochter: Er will sie mit dem ältesten Sohn des Rigs von Opia verheiraten und seine Machtposition stärken.
Alenja ist auf dem Fürstensitz Pyrene im Grunde wieder allein. Zu ihrer Mutter Lita vermag sie keine wirkliche Beziehung aufzubauen, lediglich ihr Hund Arto und die Sklavin Sulis, mit der sie vertrauensvoll reden kann und die zu einer Freundin wird, sind in ihrer Nähe und begleiten sie nach Opia, wo nach einer Prüfung des Mädchens die Hochzeit mit Airell stattfinden soll.
In ihrer neuen Heimat angekommen, begreift sie sehr schnell, dass ihr Zukünftiger brutal und erbarmungslos ist, wohingegen sein Bruder ihr mit Wohlwollen begegnet. So ist es nicht verwunderlich, dass Alenja sich in Faol verliebt und ihre Gefühle von diesem erwidert werden.
Doch hat diese Liebe überhaupt eine Chance?
„Die Tochter der Kelten“ punktet mit einem umfangreich recherchierten Gerüst der historischen Hintergründe, welches die von Heidrun Hurst ersonnene Geschichte hervorragend stützt.
Insbesondere die intensiven und eingehenden Schilderungen von Sitten, Gebräuchen und Ritualen lassen die Möglichkeit zu, das Leben der Kelten in einer nur wenig erforschten Epoche zu verstehen, ihre Reaktionen und Handlungen zu begreifen und nachzuvollziehen.
Dazu trägt einerseits der einfache und überwiegend gefällige, andererseits bilddeutliche Sprachstil bei. Dies zeigt sich bereits im Prolog, in dem die Autorin das Wagnis eingeht, unmittelbar zu Beginn blutige Grausamkeiten darzustellen. Denn hier beschreibt sie die Entdeckung der Bewohner der Hütte im Wald, bevor sie dann in der Vergangenheit zurückkehrt und erläutert, wie es zu den Ereignissen gekommen ist.
Zwar beruhigt sich die Lage im Verlauf der Ereignisse zunächst, um dann jedoch erneut mit dramatischen Wendungen aufzuwarten, ohne dass die Geschichte ihre Glaubwürdigkeit verliert.
Tatsächlich verlangt die Autorin ihrer klugen und entschlossenen Heldin einiges ab, so dass sich im Verlauf des Geschehens eine emotionale Verbundenheit mit Alenja laufend erhöht, mit ihr gelitten und gehofft wird, dass sich bessere Aussichten für ihre Situation offenbaren, ohne zu übersehen, dass die junge Frau nicht fehlerfrei ist.
Die Figuren sind mit vielfältig gestalteten Eigenschaften versehen, wenngleich dadurch bisweilen eine eindeutige Zuordnung zu Gut und Böse vorgenommen wird. Andererseits verändert die Autorin aber auch die diesbezügliche Position. Beispielhaft sei Lita, die Rigani, erwähnt, die sich im Machtgefüge der Männer zu behaupten weiß und deren Entwicklung ich neben der ihrer Tochter Alenja mit Achtung gefolgt bin.
Am Ende von „Die Tochter der Keltin“ hat Alenja ihrem Schicksal eine neue Richtung gegeben. Ich bin neugierig, ob es ihr weiter gewogen bleibt.
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Aljena war gerade mal 10 Jahre alt, als man ihr alles nahm, was ihr lieb und teuer war. Ihr Zuhause wurde niedergebrannt und die einzigen Menschen, die sie kannte und liebte, vor ihren Augen ermordet. Einer der Täter riss sie an sich und ritt mit ihr zur Siedlung, in der die Mörder zuhause …
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Aljena war gerade mal 10 Jahre alt, als man ihr alles nahm, was ihr lieb und teuer war. Ihr Zuhause wurde niedergebrannt und die einzigen Menschen, die sie kannte und liebte, vor ihren Augen ermordet. Einer der Täter riss sie an sich und ritt mit ihr zur Siedlung, in der die Mörder zuhause waren. Die Kleine wusste es noch nicht, aber hier lebten ihre Eltern und der Vater hatte „Großes“ mit ihr vor.
„Die Tochter der Kelten“ spielt im 6. Jahrhundert vor Christi in der Hallstattzeit. In bildhafter und spannender Sprache entführt die Autorin Heidrun Hurst mich in längst vergangene Zeiten. Das Mädchen musste Ungerechtigkeit und Enttäuschung erleben und das vor allen Dingen wegen der Unbeherrschtheit ihres Vaters. Bis, ja bis die Mutter endlich einsah, dass sie Aljena helfen muss.
Für mich war faszinierend, wie Menschen damals lebten. Was sie konnten und wie sie ihren Alltag bestritten. Dass es schon eine Pferdezucht gab, das war mir zum Beispiel nicht bekannt. Die Autorin recherchierte sehr genau und umfassend und das macht für mich einen guten historischen Roman aus. Großartig fand ich ebenfalls, dass sie die Handlungsorte mit genauer Darstellung ihrer Lage im Buch zeigt. Ich empfehle das Buch ausdrücklich und freue mich, wenn es weitere Bände zum Thema gibt.
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