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Das Institut des Lieferanten- und Herstellerregresses beruht auf Art. 4 der Verbrauchsgüterkaufrichtlinie - in der Literatur häufig auch als eigentlicher "Sprengstoff" dieser Richtlinie bezeichnet. Der Grund hierfür liegt in den weiten Umsetzungsspielräumen des Art. 4 VerbrGKRl, der die Mitgliedstaaten zur Einführung unterschiedlichster Rückgriffsmodalitäten veranlasste. Die vorliegende Abhandlung zeigt erstmals Schwächen und Vorteile zwischen dem in Deutschland eingeführten zweigliedrigen Stufenregress entlang der Vertragsverhältnisse und dem in Italien im Rahmen der "kleinen Lösung" als…mehr

Produktbeschreibung
Das Institut des Lieferanten- und Herstellerregresses beruht auf Art. 4 der Verbrauchsgüterkaufrichtlinie - in der Literatur häufig auch als eigentlicher "Sprengstoff" dieser Richtlinie bezeichnet. Der Grund hierfür liegt in den weiten Umsetzungsspielräumen des Art. 4 VerbrGKRl, der die Mitgliedstaaten zur Einführung unterschiedlichster Rückgriffsmodalitäten veranlasste. Die vorliegende Abhandlung zeigt erstmals Schwächen und Vorteile zwischen dem in Deutschland eingeführten zweigliedrigen Stufenregress entlang der Vertragsverhältnisse und dem in Italien im Rahmen der "kleinen Lösung" als Direktanspruch ausgestalteten Rückgriffsrecht des Letztverkäufers auf. Den Schwerpunkt der Arbeit bilden dabei die - aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht äußerst relevanten - Aspekte des deutsch-italienischen Rechtsverkehrs, da nicht nur das Konkurrenzverhältnis zum UN-Kaufrecht, sondern auch die konsequenterweise divergierende Qualifikation der deutschen und italienischen Regressansprücheden Rechtsanwender vor sehr interessante Problemstellungen im Internationalen Privatrecht führen.
Der zweifelsohne zu erwartende Wettbewerb der Regressrechte lässt daher mit Spannung auf ein zukünftiges Europäisches Zivilgesetzbuch blicken...
Autorenporträt
Martina Isabella Wind wurde 1979 in Stuttgart geboren. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und im Rahmen eines DAAD-Auslandsprogrammes an der Università degli Studi di Bologna, Italien. Seit 2005 ist Martina Isabella Wind Referendarin am Oberlandesgericht München und nebenbei in einer Münchener Rechtsanwaltskanzlei tätig.