
Sakiasi Quanaq
Gebundenes Buch
Der Eisbär und der Waisenjunge
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In der Welt der traditionellen Geschichten der Inuit sind Tiere und Menschen nicht so verschieden voneinander. Meist ist es so, dass die Tiere den Menschen viel Wissen über die Welt beibringen können. In der Geschichte "Der Eisbär und der Waisenjunge" wird ein kleiner Junge, der von einigen grausamen Jägern einfach ausgesetzt wurde, sogar von einem Eisbären adoptiert. Während er im Dorf des Bären heranwächst, lernt der Junge viele Lektionen, wie man überlebt. Eine spannende Geschichte aus der Welt der Inuit mit realitätsnahen Illustrationen.
Sakiasi Quananaq wurde 1942 in Alangnarjuk,einer kleinen Siedlung in der Nähe von Igloolik, geboren und hat fast sein ganzes Leben in der Gegend der Siedlung Arctic Bay in der kanadischen Arktis verbracht. Seine Großmutter hat ihm in seiner Kindheit viele Geschichten erzählt - darunter auch "Der Eisbär und der Waisenjunge" - und weckte damit in ihm eine Liebe zu traditionellen Legenden, die bis heute anhält. In seiner Jugend wurden diese Geschichten zum Zeitvertreib erzählt, aber heute ist er der Meinung, dass das Weitererzählen dieser Geschichten existenziell wichtig für den Erhalt der Traditionen und der Kultur der Inuit ist.
Produktdetails
- Verlag: Traumfänger
- Originaltitel: The Orphan and the Polar Bear
- Artikelnr. des Verlages: 709
- Seitenzahl: 40
- Altersempfehlung: von 5 bis 8 Jahren
- Erscheinungstermin: 15. Dezember 2019
- Deutsch
- Abmessung: 270mm x 216mm x 12mm
- Gewicht: 400g
- ISBN-13: 9783941485709
- ISBN-10: 3941485709
- Artikelnr.: 58250602
Herstellerkennzeichnung
Traumfänger Verlag
Dorfener Weg 14
83104 Hohenthann-Tuntenhausen
info@traumfaenger-verlag.de
Ein außergewöhnliches Bilderbuch: märchenhaft, ausdrucksstark und trotz eisiger Kulisse wärmt es das Herz!
Inhalt:
Immer wieder wird der Waisenjunge von den Männer seines Dorfes mit auf die Jagd genommen und am Ende in der Wildnis ausgesetzt. Jedesmal muss er dann …
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Ein außergewöhnliches Bilderbuch: märchenhaft, ausdrucksstark und trotz eisiger Kulisse wärmt es das Herz!
Inhalt:
Immer wieder wird der Waisenjunge von den Männer seines Dorfes mit auf die Jagd genommen und am Ende in der Wildnis ausgesetzt. Jedesmal muss er dann alleine nach Hause finden.
Eines Tages nimmt das Oberhaupt der Eisbären den Jungen in seine Gemeinde auf und lehrt ihn, wie man im ewigen Eis überlebt.
Altersempfehlung:
ab 5 Jahre
Illustrationen:
Zahlreiche detaillierte und naturnahe Illustrationen spiegeln die Handlung wider und erwecken die Legende zum Leben.
Insbesondere die Mimik des Eisbären und des Waisenjungen ist wunderbar gelungen und die Eislandschaften sind einfach atemberaubend schön.
Trotz Schnee und Eis wird einem beim Betrachten der kunstvollen Zeichnungen warm uns Herz.
Mein Eindruck:
Die Tradition des Geschichtenerzählens bei den Inuit, die dabei enthaltenen Themen und vermittelten Werte waren Inspiration für diese zeitlose Erzählung.
In der Einleitung wird sogar vorgeschlagen, sich beim Lesen der Geschichte auszumalen, dass sie von den eigenen Vorfahren erzählt wird.
Dank des poetischen Schreibstils hat man tatsächlich oft den Eindruck, ein Märchenbuch in den Händen zu halten. Elemente wie Verwandlung von Tier- in Menschengestalt unterstützen dies zusätzlich.
Der gutmütige aber strenge Eisbär hat Mitleid mit dem Waisenjungen, der von seinesgleichen durchgehend schlecht und unwürdig behandelt wird. Und so lernt der Junge bei den Bären nicht nur die Techniken der Robbenjagd, sondern auch wie man sich behauptet und durchsetzt, damit er für sich alleine sorgen kann.
Auch wenn die (überlebenswichtige) Jagd ein zentrales Thema ist, finden sich keine "blutigen" Szenen und im Fokus stehen vielmehr das Miteinander sowie das finden zu sich selbst.
Eine außergewöhnlich Mut-Mach-Geschichte aus dem Norden Kanadas, die Neugier weckt auf weitere traditionelle Erzählungen!
Fazit:
Eine märchenhafte, zeitlose und berührende Geschichte über Mut, Selbstvertrauen und Selbstfindung.
Ausdrucksstarke und naturnahe Illustrationen ergänzen die Erzählung perfekt und erwecken die eisige Kulisse und die Charaktere zum Leben.
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Rezensiertes Buch: "Der Eisbär und der Waisenjunge" aus dem Jahr 2019
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Ein Waisenjunge wird in der Wildnis ausgesetzt und lernt dort, sich zur Wehr zu setzen und für sich selbst einzustehen. „Hänsel und Gretel“ in der Inuit-Version – diesen Eindruck hatte ich kurz am Anfang des Buches. Diese alte, traditionelle Erzählung aus der …
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Ein Waisenjunge wird in der Wildnis ausgesetzt und lernt dort, sich zur Wehr zu setzen und für sich selbst einzustehen. „Hänsel und Gretel“ in der Inuit-Version – diesen Eindruck hatte ich kurz am Anfang des Buches. Diese alte, traditionelle Erzählung aus der Arktisregion im nördlichsten Kanada beginnt damit, dass ein Waisenjunge immer wieder von den Jägern des Dorfes in der Weite des Landes ausgesetzt wird, und dann allein nach Hause finden muss. Schließlich hat ein Eisbärenpatriarch Mitleid mit dem kleinen Menschenjungen, nimmt ihn mit in das Dorf der Eisbären und lehrt ihn dort, selbst ein Jäger zu sein. Jedoch wird der Waisenjunge bald auch bei den Eisbären missachtet und drangsaliert. Erst als der Junge gelernt hat, sich zur Wehr zu setzen und für sich selbst einzustehen, bringt das Eisbären-Oberhaupt ihn zurück zu den Menschen.
Fazit: Eine universelle Geschichte zum Thema "wehre dich - lass nicht alles mit dir machen" (womit wir sogar wieder bei Hänsel und Gretel sind ;-)).
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