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Delphine de Vigan
Broschiertes Buch
Das Lächeln meiner Mutter
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Warum hat Lucile sich für den Freitod entschieden? Diese Frage treibt Delphine seit dem Tag um, an dem sie ihre Mutter tot aufgefunden hat. Schon als Kind findet sie Lucile schöner, talentierter, unkonventioneller als andere Mütter - aber auch immer wieder kühl und distanziert. Auf ihrer Spurensuche trägt sie die Erinnerungen der gesamten Familie zusammen. Es entsteht das Porträt einer widersprüchlichen und geheimnisvollen Frau, die ihr ganzes Leben auf der Suche war - nach Liebe, Glück und nicht zuletzt nach sich selbst.
de Vigan, Delphine
Delphine de Vigan wurde 1966 in Paris geboren, wo sie heute noch mit ihren zwei Kindern lebt. Sie arbeitet tagsüber für ein soziologisches Forschungsinstitut und schreibt nachts, wenn alle schlafen, ihre Romane. Ihr dritter Roman, "No & ich", wurde in 11 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet (u. a. 2008 mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International). Auch "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin" war für den Prix Goncourt nominiert.
Delphine de Vigan wurde 1966 in Paris geboren, wo sie heute noch mit ihren zwei Kindern lebt. Sie arbeitet tagsüber für ein soziologisches Forschungsinstitut und schreibt nachts, wenn alle schlafen, ihre Romane. Ihr dritter Roman, "No & ich", wurde in 11 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet (u. a. 2008 mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International). Auch "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin" war für den Prix Goncourt nominiert.
Produktdetails
- Droemer Taschenbuch 30412
- Verlag: Droemer/Knaur
- Originaltitel: Das Lächeln meiner Mutter
- Artikelnr. des Verlages: 3006689
- 4. Aufl.
- Seitenzahl: 400
- Erscheinungstermin: 30. Oktober 2014
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 126mm x 27mm
- Gewicht: 304g
- ISBN-13: 9783426304129
- ISBN-10: 3426304120
- Artikelnr.: 40818964
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Dort, wo es um die Mutter geht, schreibt Delphine de Vigan wie eine Biographin, die mehr weiß, als sie verrät. Und dort, wo es um sie selbst geht, wählt sie die Perspektive eines erlebenden Ichs. Erlebend ist es deswegen, weil de Vigan wieder und wieder die Folgen ihrer Enthüllungen für das eigene Schreiben reflektiert. - und weil dieser Reflexion die Möglichkeit eines Scheiterns ständig innewohnt. ... Den Spannungsbogen, den sie über die zahlreichen, überall sich auftuenden Abgründe hinweg baut, hält jedenfalls bis zum letzten Buchstaben. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 20130511
Lucile ist tot, sie hat am 25. Januar 2008 ihrem Leben selbst ein Ende bereitet. Ein Schock für ihre Tochter Delphine, der Schriftstellerin und Verfasserin dieser Biographie, die sie fünf Tage später in ihrer Wohnung im Bett liegend findet. Lange, sehr lange, ist sie nicht fähig …
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Lucile ist tot, sie hat am 25. Januar 2008 ihrem Leben selbst ein Ende bereitet. Ein Schock für ihre Tochter Delphine, der Schriftstellerin und Verfasserin dieser Biographie, die sie fünf Tage später in ihrer Wohnung im Bett liegend findet. Lange, sehr lange, ist sie nicht fähig zu begreifen, zu verstehen was geschehen ist. Um diesen Zustand zu beenden beschließt sie Jahre später, ein Buch über ihre Mutter zu schreiben. Was war sie für ein Mensch, wie war ihr Leben, hat sie sie überhaupt richtig gekannt? Sie beginnt zu recherchieren, liest Briefe und Tagebücher aus ihrem Nachlass, fragt in der Verwandtschaft nach, schaut sich Familienfotos und Schmalfilme an. Allmählich beginnt sich ein Bild der Mutter zu formen, einer Frau, die so ganz anders war.
Lucile war eine Schönheit. Bereits als Kind war sie ein gefragtes Model, das nicht unwesentlich zum Unterhalt der Großfamilie beitrug. Den Tod zweier Brüder und die sexuellen Übergriffe des Vaters hatte sie wohl nie ganz verarbeitet. Eine in sehr jungen Jahren geschlossene Ehe ging schief, es folgten zahlreiche Liebhaber. Als erwachsene Frau litt sie unter bipolaren Störungen, verbrachte viele Jahre in Nervenkliniken, verlor das Sorgerecht für ihre Kinder und musste öfters ihren Arbeitsplatz wechseln. Sie wurde nur einundsechzig Jahre alt …
Für die Autorin Delphine de Vigan war dieser Versuch, ihrer Mutter näher zu kommen und sie zu verstehen, eine schmerzliche Erfahrung. Immer wieder fügt sie, neben der Lebens- und Leidensgeschichte Luciles, ihre eigenen Empfindungen ein. Zweifel und Unsicherheit das Richtige zu tun machen sich breit, Schreibblockaden wechseln mit euphorischem Schaffen. Wie weit geht die Privatsphäre? Darf sie alles preisgeben, was sie erfahren hat? Man spürt als Leser, wie die Tochter während des Schreibens dieser Biographie sich ihrer Mutter annähert, sie zu verstehen lernt und letztendlich ihren Frieden schließen kann.
Fazit: Ein empfehlenswertes Buch, tiefgründig und berührend, über eine beeindruckende Frau und deren authentische Lebensgeschichte.
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Für mich war das Buch extrem schwer zu lesen.
Delphine fand ihre Mutter eines Tages tot im Bett liegend.
Kurze Zeit später fragte ihr Sohn, ob die Großmutter sich umgebracht hat. Also begann Delphine über das Leben ihrer Mutter zu recherchieren.
Lucile war das dritte von …
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Für mich war das Buch extrem schwer zu lesen.
Delphine fand ihre Mutter eines Tages tot im Bett liegend.
Kurze Zeit später fragte ihr Sohn, ob die Großmutter sich umgebracht hat. Also begann Delphine über das Leben ihrer Mutter zu recherchieren.
Lucile war das dritte von sieben Kindern und erfolgreiches Fotomodell. Im Alter von acht Jahren verlor sie einen Bruder. Kurz darauf kam das erste von zwei weiteren Kindern auf die Welt und ihre Eltern gaben einem fremden Kind ein zu Hause.
Das Buch beschreibt abwechselnd das Leben von Lucile in der Vergangenheit und das ihrer Tochter in der Gegenwart.
Ich hätte mir das Buch nicht zugelegt und bestimmt nicht gelesen, wenn ich es nicht gewonnen hätte. Ich fand es sehr langatmig und musste mich immer wieder zwingen, um weiter zu lesen. Den Sinn des Buches habe ich nicht gefunden. Ich vermute Trauerbewältigung der Tochter.
Der Schreibstil war verständlich. Warum jedoch von einem Selbstmord bei Lucile ausgegangen wurde, war mir von Anfang an ein Rätsel. Es wurde erst auf den letzten Seiten aufgeklärt. Lucile war eine Frau, die Probleme hatte, die mit ihrer Vergangenheit zusammen hingen. Im letzten Drittel kam die Tragödie ans Licht.
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Antworten 2 von 6 finden diese Rezension hilfreich
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