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Veronique Kouchev ging es so wie vielen anderen Mädchen mit Asperger: Dass mit ihr etwas nicht stimmte, bekam sie täglich zu spüren. Mobbing in der Schule war an der Tagesordnung, Veronique passte nicht rein, war einfach anders. Auch die Lehrer_innen waren verunsichert und unterstützten sie kaum.Mit 17 endlich die Diagnose: Asperger-Autismus. Für Veroniques Mutter bricht eine Welt zusammen, ihre Tochter ist erleichtert - das Rätselraten hat ein Ende. Doch es dauert, bis sie ihren Platz im Leben findet, immer wieder schlagen ihr Vorurteile und Stigmatisierungen entgegen. Eine Vermieterin ...
Veronique Kouchev ging es so wie vielen anderen Mädchen mit Asperger: Dass mit ihr etwas nicht stimmte, bekam sie täglich zu spüren. Mobbing in der Schule war an der Tagesordnung, Veronique passte nicht rein, war einfach anders. Auch die Lehrer_innen waren verunsichert und unterstützten sie kaum.
Mit 17 endlich die Diagnose: Asperger-Autismus. Für Veroniques Mutter bricht eine Welt zusammen, ihre Tochter ist erleichtert - das Rätselraten hat ein Ende. Doch es dauert, bis sie ihren Platz im Leben findet, immer wieder schlagen ihr Vorurteile und Stigmatisierungen entgegen. Eine Vermieterin wirft sie beispielsweise aus der Wohnung. Die Frau hatte einige Artikel über Autismus gelesen und nun Angst, ihre junge Mieterin würde das Haus in Brand setzen.
Aber Veronique entwickelt aus ihrer Situation heraus eine große Willenskraft: Sie ist heute in einer festen Beziehung mit einem »ganz normalen« Mann, studiert, jobbt nebenher und liebt das Leben. Die Studentin sprühtvor Energie und möchte anderen Betroffenen und ihren Angehörigen Mut machen. Und sie möchte zeigen, was hinter dem Asperger-Syndrom steckt und wie wir Betroffenen begegnen können, um ihnen das Leben zu erleichtern.
Mit 17 endlich die Diagnose: Asperger-Autismus. Für Veroniques Mutter bricht eine Welt zusammen, ihre Tochter ist erleichtert - das Rätselraten hat ein Ende. Doch es dauert, bis sie ihren Platz im Leben findet, immer wieder schlagen ihr Vorurteile und Stigmatisierungen entgegen. Eine Vermieterin wirft sie beispielsweise aus der Wohnung. Die Frau hatte einige Artikel über Autismus gelesen und nun Angst, ihre junge Mieterin würde das Haus in Brand setzen.
Aber Veronique entwickelt aus ihrer Situation heraus eine große Willenskraft: Sie ist heute in einer festen Beziehung mit einem »ganz normalen« Mann, studiert, jobbt nebenher und liebt das Leben. Die Studentin sprühtvor Energie und möchte anderen Betroffenen und ihren Angehörigen Mut machen. Und sie möchte zeigen, was hinter dem Asperger-Syndrom steckt und wie wir Betroffenen begegnen können, um ihnen das Leben zu erleichtern.
Veronique Kouchev wurde 1996 in Straußberg geboren und ist Asperger-Autistin. Während der Schulzeit zog sie mit ihrer Familie nach Aachen, wo sie später eine Ausbildung als Grafikdesignerin absolvierte. Heute studiert sie Kommunikationsdesign und arbeitet als freiberufliche Designerin und Künstlerin. Veronique erfuhr erst mit 17 Jahren von ihrer Diagnose und hat seitdem gelernt, mit ihrem Autismus umzugehen. Sie lebt zusammen mit ihrem Partner in Aachen.
Produktdetails
- Verlag: Eden Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 253
- Erscheinungstermin: 1. April 2022
- Deutsch
- Abmessung: 208mm x 131mm x 21mm
- Gewicht: 272g
- ISBN-13: 9783959103541
- ISBN-10: 3959103549
- Artikelnr.: 62830301
Herstellerkennzeichnung
Eden Books
Rosa-Luxemburg-Straße 14
10178 Berlin
buchhandel@edel.com
»Vor allem ihre Schulzeit arbeitet [Vero Kouchev] im Buch ausführlich auf. Vielleicht deshalb, weil die Diagnose erst an deren Ende feststand und Kouchev viele Jahre in der Schule gelitten hat.« Kölner Stadt-Anzeiger 20220406
Veronique hat eine Autismus-Spektrum-Störung. Obwohl sie während ihrer Schulzeit immer wieder aneckt und nicht verstanden wird, erhält sie erschreckenderweise ihre Diagnose, Asperger-Autismus (ASS), erst mit 17 Jahren. Obwohl schnell klar wurde, dass sie "Anders" war und …
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Veronique hat eine Autismus-Spektrum-Störung. Obwohl sie während ihrer Schulzeit immer wieder aneckt und nicht verstanden wird, erhält sie erschreckenderweise ihre Diagnose, Asperger-Autismus (ASS), erst mit 17 Jahren. Obwohl schnell klar wurde, dass sie "Anders" war und dieses "Anders" dazu führte, dass ihre Mitmenschen sie nicht verstanden haben, aber auch sie ihre Mitmenschen nicht immer verstehen konnte, wurde so lange nicht erkannt, dass ASS der Auslöser war. Durch ihr unglaublich starkes Durchhaltevermögen und ihr Wille gelang es ihr auch die grössten Hürden zu bezwingen.
Die Biografie wurde von Veronique Kouchev geschrieben und ist beim Verlag Eden Books erschienen. Das Buch erzählt die Lebens-, aber auch Leidensgeschichte der Autorin, welche durch ihre Autismus-Spektrums-Störung geprägt ist. Ihren Autismus bezeichnet sie während des ganzen Buches liebevoll als ihr "Anders". Ihre Schulzeit wurde durch starkes Mobbing geprägt. Dieses zog sich bis zur Ausbildung und zeigte sich auch in ihren Freundschaften, die oftmals auf schmerzliche und zugleich schreckliche Art endeten. Als Lehrperson fand ich es besonders erschreckend, wie wenig gegen die Mobbingvorfällen gemacht wurden und auch wie gering die Folgen nach einem bereits geschehenem Vorfall waren. Nicht jede Diagnose hilft dem Betroffenem, doch bei Veronique führte die späte Diagnose zu längerem und stärkerem Leiden. Ihre Geschichte erzählt sie schonungslos, ehrlich und sehr spannend. Als Leser kann man gut mitfühlen, muss aber auch einige Male leer schlucken. Wie sich Autismus auswirken kann, wird auf eindrückliche Weise beschrieben und dargestellt. Grundsätzlich steht aber das Mobbing, welches in ihrer Situation sicherlich immer wieder durch ihr "Anders" ausgelöst wird, im Vordergrund. Das Buch ist sehr empfehlenswert, deckt jedoch verständlicherweise nur den Blickwinkel eines Menschen mit ASS ab, deswegen sollte dem Leser immer bewusst bleiben, dass sich ASS auch anders zeigen kann. Besonders Lehrpersonen, aber auch alle Menschen, die noch zu wenig über ASS wissen, sollten dieses Buch lesen und von dieser persönlichen Geschichte etwas dazu lernen.
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Bewegende Lektüre über Asperger-Autismus
Das substantivierte Adverb "das Anders" im Buchtitel von Veronique Kouchev hat auf den ersten Blick meine Neugier geweckt und ich wollte unverzüglich ergründen, worin dieses "Andersein" besteht.
Nach der …
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Bewegende Lektüre über Asperger-Autismus
Das substantivierte Adverb "das Anders" im Buchtitel von Veronique Kouchev hat auf den ersten Blick meine Neugier geweckt und ich wollte unverzüglich ergründen, worin dieses "Andersein" besteht.
Nach der spannenden, aber auch emotional ungemein bewegenden Lektüre weiß ich nun, dass die Autorin mit "Anders" ihren Asperger-Autismus meint.
Auf 256 Buchseiten berichtet Veronique Kouchev (*1996) von ihrer Leidensgeschichte aus Mobbing, Angst und Anderssein. Schon als Kind merkt sie, dass sie empfindliche Sinne hat und Gesichtsausdrücke nur schwer einschätzen kann. Infolge kommt es besonders in der Schule zu unzähligen Mobbingattacken, weil ihre Mitschüler sie als Sonderling und Opfer einstufen. Sie weint, aber wehrt sich auch mit Fäusten gegen ihre Angreifer. Vermeintlich beste Freundinnen enttäuschen sie ein ums andere Mal. Erst mit 17 Jahren wird bei ihr eine Autismus-Störung diagnostiziert, die viele schmerzliche Erfahrungen in der Vergangenheit und Gegenwart erklärt. Infolge entschließt sie sich für eine Therapie und einen offenen Umgang mit ihrem Autismus.
Ihr zeichnerisches Talent und ihr gutes Gedächtnis sind positive Merkmale ihres "Andersseins". Kouchevs Ausbildung zur Grafikdesignerin erscheint da nur folgerichtig. Kostproben ihres Könnens in Form von Selbstporträts sind im Buch enthalten. Auch das Buchcover in ihren Lieblingsfarben wird der Autorin gerecht und entspricht meinem Geschmack.
Die Offenheit, mit der sie über ihre Autismus-Störung spricht, verdient höchsten Respekt. Denn wer selbst einmal Mobbingopfer war, der weiß, wie schwer es fällt, über diesen "Terror" zu sprechen und damit die eigene Verletzlichkeit zu offenbaren. Die Art und Weise, wie sie von Mitschülern gequält und von Vermietern wie Ärzten wegen ihres Autismus' diskriminiert wurde, hat mich beim Lesen sehr bewegt und teilweise sprachlos gemacht. Kouchev ist eine starke junge Frau, die selbst bei schweren Verletzungen und Krankheiten ihren Lebensmut nicht verloren hat.
FAZIT
Persönliches Porträt einer starken Frau, welches zum besseren Verständnis von Asperger-Autismus führt und damit Betroffenen eine Stimme gibt.
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Veronique Kouchev lebt mit einem ‚Anders‘. Dieses ‚Anders‘ beeinflusst ihr Leben, zum Beispiel verbirgt es die Gefühle anderer Menschen vor ihr, klaut ihr die Worte und bereitet ihr Schwierigkeiten in sozialen Situationen. Sie hat die Diagnose Asperger Autismus bekommen …
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Veronique Kouchev lebt mit einem ‚Anders‘. Dieses ‚Anders‘ beeinflusst ihr Leben, zum Beispiel verbirgt es die Gefühle anderer Menschen vor ihr, klaut ihr die Worte und bereitet ihr Schwierigkeiten in sozialen Situationen. Sie hat die Diagnose Asperger Autismus bekommen (Und nutzt sie weiterhin für sich, auch wenn heute von einer Autismus Spektrum Störung gesprochen wird). In Das ‚Anders‘ gehört zu mir erzählt sie von ihren Erfahrungen.
Schon in ihrem Vorwort erzählt die Autorin, was sie mit diesem Buch bezwecken möchte - Aufklärung betreiben und Verständnis schaffen. Beides ist ihr in meinen Augen sehr gut gelungen. In kurzen Kapiteln springt sie durch verschiedenste Geschichten aus ihrem Leben. Manchmal fehlt mir hier etwas die zeitliche Einordnung, aber der rote Faden ist auf jeden Fall da.
In ihrer Kindheit führt ‚Anders‘ dazu, dass Veronique sich nirgendwo zugehörig fühlt Sie wird gemobbt und die Lehrer gucken weg. Ihre liebevolle Mutter versucht, ihr eine Stütze zu sein, aber auch hier knallt es gerne mal. Erst mit 17 bekommt sie die Diagnose, die ihr endlich hilft, sich selbst zu verstehen und die den anderen hilft, einen guten Umgang zu finden.
Veroniques Gefühle werden hier sehr eindrücklich geschildert. Zu Beginn gibt es eine Trigger Warnung und die sollte wirklich ernst genommen werden. Was sie erlebt, ist wirklich grausam und nicht leicht zu lesen. Ich fand es aber trotzdem sehr interessant, in ihr Erleben einzutauchen und besser verstehen zu können, was in ihrem Kopf vor sich geht. Dabei habe ich nicht nur sehr viel gelernt, ich habe auch wirklich mitgelitten.
Nachdem Veroniques Verzweiflung so lange greifbar ist, geht es irgendwann natürlich bergauf. Sie findet Menschen, die ihr endlich helfen können, sich selbst und auch ihre Umwelt besser zu verstehen. Ihr Optimismus und die Lebensfreude, die sie nie verliert, helfen ihr dabei und lassen beim Lesen das Herz aufgehen.
Literarisch bietet dieses Buch nicht ganz so viel. Es ist auf jeden Fall angenehm zu lesen, aber große Ausschmückungen sind hier nicht zu finden. Veronique schreibt sehr klar und auf den Punkt. Wenn ihr sowas nicht gern mögt, solltet ihr vielleicht nach einem anderen Buch Ausschau halten.
Ihre Geschichte schmückt sie dabei mit wunderschönen Illustrationen, die die Lesenden in das richtige Gefühl bringen. Am Ende gibt es auch noch ein kleines Interview mit ihrer Therapeutin, das weitere Einblicke und Informationen liefert.
Mir persönlich ist es sehr wichtig, verschiedene Lebensrealitäten kennen zu lernen und dazu zu lernen. Wenn es euch ähnlich geht, oder euch das Thema einfach interessiert, ist das ein gutes Buch für euch!
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Keine leichte Kost
Vero ist anders. Sie eckt schon von klein auf an. Doch sie versteht gar nicht, warum viele Menschen sie nicht mögen. Mit 17 Jahren erhält sie dann die Diagnose Asperger Autismus.
Das Buch „Das Anders gehört zu mir“ hat mich von Anfang an …
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Keine leichte Kost
Vero ist anders. Sie eckt schon von klein auf an. Doch sie versteht gar nicht, warum viele Menschen sie nicht mögen. Mit 17 Jahren erhält sie dann die Diagnose Asperger Autismus.
Das Buch „Das Anders gehört zu mir“ hat mich von Anfang an persönlich sehr berührt und auch getroffen. Obwohl ich wusste, was in dem Buch auf mich zukommt, habe ich nicht damit gerechnet, dass mich die Schilderungen der Autorin, Veronique Kouchev, so mitnehmen. Ihre Erlebnisse haben mich in meine eigene Kindheit hineingeworfen und sehr viele verschüttete Erinnerungen wieder hochgeholt. Sehr gut ist daher die Triggerwarnung zu Beginn des Buches.
Erschüttert haben mich die wiederholten Mobbingvorfälle, bei denen ich die Hilfe von pädagogischer Seite vermisst habe. Dabei ist mir sehr wohl bewusst, dass wir hier die Schilderungen aus der Sicht der Betroffenen erhalten. Trotzdem hoffe und wünsche ich mir, dass heutzutage nicht alleine die bloße Diagnose einer Autismus Spektrums Störung viele Jahre dauert. Auch eine pädagogisch ausgewogenere Beurteilung der Beziehungen von Schüler*innen untereinander, Hilfestellungen für ausgegrenzte Kinder und konsequentes Vorgehen gegen Mobbing sind dringend erforderlich. Denn verantwortungs- und respektvolles Verhalten sowie Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Menschen sollte in allen Lebensbereichen bereits Kindern beigebracht werden. Im Hinblick auf diese Mängel im Schulwesen habe ich das Buch sehr spannend gefunden.
Genauso, wie mich die Weltsicht von Vero immer wieder fasziniert hat. Wie geht sie mit den Situationen um? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt ihr „Anders“ an die Hand? Wie nimmt sie ihr Umfeld wahr?
Nach der Diagnose mit 17 Jahren hat mir Vero sehr imponiert. Sie akzeptiert diese Diagnose sofort und wendet sich der Frage zu, was sie tun kann, um sich ihr Leben zu erleichtern. Was muss sie lernen, damit „Anders“ ihr nicht immer wieder im Weg steht? Auch die Offenheit, mit der sie ihre Diagnose mit der Welt teilt, hat mich sehr beeindruckt. Die Autorin hat sich zu einer mutigen, spannenden Frau entwickelt. Hut ab!
Für mich ist „Das Anders gehört zu mir“ ein wichtiges Buch, um einerseits die Mängel aufzuzeigen, die in unserer Gesellschaft bestehen, wenn es um Menschen geht, die nicht der Norm entsprechen. Dieses Buch kann zeigen, wo es Schwachpunkte gibt, die sozialpädagogisch aufgearbeitet werden sollten, damit sich jeder Mensch in seiner Welt wohl und sicher fühlen kann. Andererseits kann es Betroffenen Mut geben, dass eine Auseinandersetzung mit sich und der eigenen Umwelt zu einem starken, selbstbewussten und mutigem Ich führen kann.
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♡Rezension
Das Anders gehört zu mir - Mein Leben mit Asperger Autismus - von : Veronique Kouchev
Verlag: Eden Books
- Autismus Spektrum Störung - Asperger Autismus - Kindheit - Jugend - Mobbing - Schulzeit -
♡Veronique
bekommt mit 17 Jahren die Diagnose: Asperger - …
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♡Rezension
Das Anders gehört zu mir - Mein Leben mit Asperger Autismus - von : Veronique Kouchev
Verlag: Eden Books
- Autismus Spektrum Störung - Asperger Autismus - Kindheit - Jugend - Mobbing - Schulzeit -
♡Veronique
bekommt mit 17 Jahren die Diagnose: Asperger - Autismus. Sie fühlt sich erleichtert.
Endlich weiß sie, warum sie sich anders fühlt und warum ihr Umfeld anders auf sie reagiert.
Ihre Kindheit und Schulzeit war nicht einfach, Veronique musste viel erleiden und durch machen, wurde immer wieder gemobbt, falsch verstanden und von ihren Mitmenschen abgelehnt.
Heute geht sie offen mit ihrer Diagnose auf die Menschen zu und hat dieses Buch geschrieben um Betroffenen und ihren Angehörigen Mut zu machen und zu zeigen, was hinter der Autismus - Spektrum Störung steckt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm schnell zu lesen.
Ich war ab der ersten Seite absolut gefesselt von ihrer Lebensgeschichte und konnte mich sehr gut in die Gedanken und Gefühle von Veronique hineinversetzen.
Das Buchcover zeigt ein Foto von der Autorin, wie sie mit geschlossenen Augen und Kopfhörern auf einem Dach lehnt. Ich finde es passt sehr gut zu Veronique und ihrem Leben mit der Autismus Spektrum Störung. Denn: Menschen mit dieser Beeinträchtigung brauchen oft eine Auszeit, ganz für sich allein, Ruhe und eine Pause von allen Reizüberflutungen.
Die Innengestaltung im Buch ist etwas ganz, ganz Besonderes, denn Veronique hat all die Zeichnungen selbst gemalt. Sie ist künstlerisch sehr begabt und kann wunderschön zeichnen. Die Bilder haben die Gefühle von der Autorin nochmal sehr stark verdeutlicht und hervorgehoben.
Wer in der Kindheit oder Jugend stark gemobbt wurde und noch nicht darüber hinweg gekommen ist, könnte dieses Buch eventuell sehr stark triggern.
Die Autorin erzählt uns diese furchtbaren Ereignisse aus ihrer Schulzeit vollkommen ehrlich und ungeschönt.
Ich bin der Meinung, dass die Schuld für das Mobbing nicht nur an Veroniques "Anders sein" lag, sondern an den Personen selbst.
Warum es überhaupt zu Mobbing kommt, verstehe wer will...ich verstehe es jedenfalls nicht. Das ist wohl ein riesiges Fass an Psychologie, was man aufmachen muss um es zu begreifen.
Und ich denke auch, dass Lehrer*innen viel zu wenig dagegen tun, ich kenne das noch sehr gut aus meiner eigenen Schulzeit. Die Lehrkräfte kriegen nur einen Bruchteil davon mit, was wirklich los ist und fühlen sich selbst teilweise ratlos und überfordert mit solchen Situationen...
Ich frage mich ob Veroniques Leben anders verlaufen wäre wenn man die Diagnose früher gestellt hätte. Aber die Zeit lässt sich nicht zurück drehen.
Ich fühlte mich beim Lesen dieses Buches sehr verbunden mit der Autorin und
habe ziemlich viele Parallelen zu mir und meinem eigenen Leben entdecken können.
Ich konnte jede einzelne Seite, jedes geschriebene Wort hundertprozentig nachvollziehen und mitfühlen.
Das Buch ist sehr empfehlenswert für Autisten und ihre Angehörigen, aber auch für Menschen, die mit Betroffenen arbeiten oder für Lehrkräfte und Pädagog*inn*en
Es war sehr spannend Veronique kennen zu lernen und über ihre Autismus-Spektrum-Störung etwas zu erfahren und zu lernen.
Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne und empfehle es sehr gerne weiter.
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