Babysitter
Roman | Von der internationalen Bestsellerautorin von »Blond« | »Beunruhigend, geheimnisvoll, gewandt, düster und auf unheimliche Weise glaubhaft.« Margaret Atwood
Der gefeierte neue Roman von Joyce Carol Oates und »definitiv eines ihrer besten Bücher« (Observer).
Detroit, in den späten 1970ern: Hannah, Ehefrau und Mutter, beginnt eine Affäre mit einem gefährlichen Fremden; Mikey, der sich mit zwielichtigen Aufträgen durchschlägt, beschließt, sich endlich seiner traumatischen Vergangenheit zu stellen; und dann ist da dieser Serienkiller, der als Mörder kleiner Kinder unter dem Namen Babysitter Berühmtheit erlangt – eine rätselhafte Figur mit augenscheinlichen Verbindungen zur Elite Detroits, der jedoch bisher jeglicher Vergeltung entkam.
Während Hannah dem Mann, den sie nur unter dem Namen Y. K. kennt, zunehmend verfällt, scheint auch der Babysitter immer näher zu kommen. Und erneut verschwindet ein Kind direkt aus Hannahs Nachbarschaft.
»Joyce Carol Oates wird immer noch besser.« Oprah Daily
»Gewagt und unvergesslich.« The Guardian
» Babysitter ist eine Geistergeschichte ohne Geister, aber von einer derartigen Spannung, dass man mehrere Herzinfarkte riskiert. Mit Vorsicht lesen.« Oyinkan Braithwaite, The New York Times Book Review
»Wenn man mich fragt, ist Oates einfach die durchweg originellste, brillanteste, neugierigste und kreativste Autorin, die wir im Moment haben.« Gillian Flynn (Autorin von »Gone Girl«)
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Suhani
aus Wilhelmshaven
5/5
02.08.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch, das so harmlos daherkommt, aber nichts für schwache Nerven ist.
Erst hat mich das Cover gestört, weil es auf die Seite gedreht ist. Aber es hat gereicht, mich festzuhalten und den Klappentext zu lesen.
Der hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass sich die Geschichte um eine Frau dreht, die sich mit ihrer Affäre immer tiefer verstrickt, in einer (bescheidenen) Gegend, in der ein Kindermörder sein Unwesen treibt.
Das wiederum hat mich neugierig gemacht und ich wollte wissen, wie sich die Geschichte zueinander verhält, noch dazu über 600 Seiten lang.
Was ich dann bekam, war ziemlich heftig!
Zu Anfang musste ich mich erst an den Schreibstil der Autorin gewöhnen und mich darauf einlassen.
Ich kann ihn jetzt noch schlecht beschreiben und irgendwie ging am Anfang die Geschichte mal vor und mal zurück, mit einigen Zwischensequenzen – die hatten es aber in sich!
Erst kam mir die Geschichte wie eine Erzählung vor – und irgendwie ist es zwischendurch auch eine, nur nicht durchgehend.
Die ersten Kapitel – oder mehr Abschnitte – werden unterschiedlich erzählt, wobei mich „Als wir starben“ echt geschockt hat. Ich bin nun wirklich nicht zartbesaitet, - ich lese auch Bücher, wo das Blut rausläuft – aber dieses Kapitel war so intensiv und obwohl es schon fast poetisch war, war es auch auf grausame Art eine Schilderung aus Sicht der toten, umgebrachten Kinder nach ihrem Tod.
Im anderen Strang geht es um Hannah.
Eine typische Hausfrau und Mutter in einem gut betuchten Haushalt mit Haushaltshilfe, die sich auch um die Kinder kümmert. Das Ganze in einem noblen Vorort von Detroit, mitten in den 70er-Jahren, in der die Ehefrau nur für Mann, Kinder und wohltätige Zwecke verantwortlich ist.
Hannah fühlt sich teilweise gelangweilt und auch nicht wirklich dazugehörig. Ihr Mann, nur selten zu Hause, ist immer mit seinem Job beschäftigt und versucht immer mehr zu schaffen, als er gerade erreicht hat.
Dementsprechend ist auf Veranstaltungen auch mehr Schein als Sein zwischen Hannah und ihrem Mann. Hannah lebt eigentlich nur für ihre zwei Kinder, Katya du Conor, beide noch im Vorchul- und Grundschulalter.
Sie hat die typische Einstellung zu ihrem Leben aus der Zeit.
Zitat:
…. Mein Lebensglück sind die Kinder, mein Ehemann. Meine Ehe. Mein Lebensglück bin nicht ich, sondern diese anderen, für die ich lebe ….
Aber dann taucht ein gewisser Y.K, auf einer Veranstaltung auf, der so eine Präsenz und Bestimmtheit für Hannah an den Tag legt, dass sie sich tatsächlich auf eine Affäre mit ihm einlässt....
Diese Affäre läuft schon beim ersten Treffen völlig aus dem Ruder, doch Hannah glaubt in ihrer kleinen Welt, dass sie es genauso verdient hat und wird ihm hörig.
Und Nein! Wer jetzt in eine Richtung denkt, es wird KEIN „Fifty Shades of Grey“!
Hannah gerät immer tiefer in den Strudel ihres „Geliebten“.
Im Hinterkopf sieht sie, dass Y.K. ihr alles andere als guttut und sie will es auch beenden, aber nur ein Wink von ihm und sie steht wieder unter Strom… Ihr Mann bekommt von allem nichts mit, bis auf einmal, als die Spuren an Hannah nicht zu übersehen sind. Aber da verstricken sich beide in immer mehr Widersprüche – Hannah, weil sie ihren „Geliebten“ nicht verraten will und ihr Mann, der sich in seiner heilen Welt nichts anderes vorstellen kann, als dass es nur Schwarze sein konnten, die Hannah überfallen haben. Denn außerhalb des behüteten Vorortes laufen zu der Zeit Rassenkämpfe, da ist es kein Wunder, dass sie sich auch langsam in ihrer Gegend ausbreiten. Was anderes lassen seine Gedanken gar nicht zu. Er steigert sich da so hinein, dass es kein gutes Ende gibt….
In dieser Geschichte können wir sehen, wie sich die Spiralen auf der einen Seite immer weiter aufschrauben können. Zum anderen aber auch, wie weit sie abwärts gehen können. Zu Anfang hatte ich viele Fragezeichen über meinem Kopf schwirren.
Außerdem hatte ich ein wenig mit dem Schreibstil zu kämpfen, da immer viel einzelne Wörter innerhalb eines Satzes in Klammern gesetzt wurden, aber als ich mich an dieser Schreibweise gewöhnt habe, kam eine ganz andere Stimmung auf.
Durch ihr kam zum einen der Rassenkonflikt viel mehr zutage, aber auch die Denkweise in andere Situationen der einzelnen Personen kamen so mehr zum Vorschein. Ich kann es wirklich nicht erklären, wie die Stimmung auf mich wirkte und ich glaube sogar, dass sie auf die Leserschaft unterschiedlich wirken kann.
Ja, es ist eine lange Rezi geworden und wenn ich wollte, könnte sie (mindestens) noch mal so lang werden. Und wer sich jetzt fragt, was Hannahs Geschichte mit dem „Babysitter“ zu tun hat, dem kann ich nur sagen, dass ich mich das auch gefragt habe – aber beide Stränge geben einen Sinn, der sich während der Geschichte erschließt.
Diese Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und nicht wieder losgelassen!
Sie hat geschockt, mit Tatsachen, die auch in der heutigen Zeit und Gesellschaft immer noch mit Kindern und Frauen in verschiedenen Bereichen passieren. Die Autorin hat hier geschickt Tatsachen aus der Zeit mit Fiktion gemischt, denn zu der Zeit hat es dort wirklich eine Reihe von Kindermorden und Rassenaufstände gegeben.
Mein Fazit:
Ein Buch, das so harmlos daherkommt, aber nichts für schwache Nerven ist und bei dem eine Triggerwarnung auf keinen Fall fehlen sollte!
Eine Geschichte wie ein Unfall. Ich wollte wegsehen, konnte es aber nicht.
Eine Geschichte mit einem Ende, dass jeder Leser für sich selbst abschließen kann…. Und noch lange im Kopf bleibt.
Schon jetzt mein Highlight für dieses Jahr!
Suhani
aus Wilhelmshaven
5/5
02.08.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Erst hat mich das Cover…
Erst hat mich das Cover gestört, weil es auf die Seite gedreht ist. Aber es hat gereicht, mich festzuhalten und den Klappentext zu lesen. Der hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass sich die Geschichte um eine Frau dreht, die sich mit ihrer Affäre immer tiefer verstrickt, in einer (bescheidenen) Gegend, in der ein Kindermörder sein Unwesen treibt. Das wiederum hat mich neugierig gemacht und ich wollte wissen, wie sich die Geschichte zueinander verhält. Was ich dann bekam, war ziemlich heftig! Zu Anfang musste ich mich erst an den Schreibstil der Autorin gewöhnen und mich darauf einlassen. Ich kann ihn jetzt noch schlecht beschreiben und irgendwie ging am Anfang die Geschichte mal vor und mal zurück, mit einigen Zwischensequenzen – die hatten es aber in sich! Die ersten Kapitel – oder mehr Abschnitte – werden unterschiedlich erzählt, wobei mich „Als wir starben“ echt geschockt hat. Ich bin nun wirklich nicht zartbesaitet, - ich lese auch Bücher, wo das Blut rausläuft – aber dieses Kapitel war so intensiv und obwohl es schon fast poetisch war, war es auch auf grausame Art eine Schilderung aus Sicht der toten, umgebrachten Kinder nach ihrem Tod. Im anderen Strang geht es um Hannah. Eine typische Hausfrau und Mutter in einem gut betuchten Haushalt mit Haushaltshilfe. Das Ganze in einem noblen Vorort von Detroit, mitten in den 70er-Jahren, in der die Ehefrau nur für Mann, Kinder und wohltätige Zwecke verantwortlich ist. Hannah fühlt sich teilweise gelangweilt und auch nicht wirklich dazugehörig. Ihr Mann, nur selten zu Hause, ist immer mit seinem Job beschäftigt und versucht immer mehr zu schaffen, als er gerade erreicht hat. Dementsprechend ist auf Veranstaltungen auch mehr Schein als Sein zwischen Hannah und ihrem Mann. Hannah lebt eigentlich nur für ihre zwei Kinder, Katya du Conor, beide noch im Vorchul- und Grundschulalter. Sie hat die typische Einstellung zu ihrem Leben aus der Zeit. Aber dann taucht ein gewisser Y.K, auf einer Veranstaltung auf, der so eine Präsenz und Bestimmtheit für Hannah an den Tag legt, dass sie sich tatsächlich auf eine Affäre mit ihm einlässt.... Diese Affäre läuft schon beim ersten Treffen völlig aus dem Ruder, doch Hannah glaubt in ihrer kleinen Welt, dass sie es genauso verdient hat und wird ihm hörig. Und Nein! Wer jetzt in eine Richtung denkt, es wird KEIN „Fifty Shades of Grey“! Hannah gerät immer tiefer in den Strudel ihres „Geliebten“. Im Hinterkopf sieht sie, dass Y.K. ihr alles andere als guttut und sie will es auch beenden, aber nur ein Wink von ihm und sie steht wieder unter Strom… Ihr Mann bekommt von allem nichts mit, bis auf einmal, als die Spuren an Hannah nicht zu übersehen sind. Aber da verstricken sich beide in immer mehr Widersprüche – Hannah, weil sie ihren „Geliebten“ nicht verraten will und ihr Mann, der sich in seiner heilen Welt nichts anderes vorstellen kann, als dass es nur Schwarze sein konnten, die Hannah überfallen haben. Denn außerhalb des behüteten Vorortes laufen zu der Zeit Rassenkämpfe, da ist es kein Wunder, dass sie sich auch langsam in ihrer Gegend ausbreiten. Was anderes lassen seine Gedanken gar nicht zu. Er steigert sich da so hinein, dass es kein gutes Ende gibt…. In dieser Geschichte können wir sehen, wie sich die Spiralen auf der einen Seite immer weiter aufschrauben können. Zum anderen aber auch, wie weit sie abwärts gehen können. Zu Anfang hatte ich viele Fragezeichen über meinem Kopf schwirren. Außerdem hatte ich ein wenig mit dem Schreibstil zu kämpfen, da immer viel einzelne Wörter innerhalb eines Satzes in Klammern gesetzt wurden. aber als ich mich an dieser Schreibweise gewöhnt habe, kam eine ganz andere Stimmung auf. Durch ihr kam zum einen der Rassenkonflikt viel mehr zutage, aber auch die Denkweise in andere Situationen der einzelnen Personen kamen so mehr zum Vorschein. Ich kann es wirklich nicht erklären, wie die Stimmung auf mich wirkte und ich glaube sogar, dass sie auf die Leserschaft unterschiedlich wirken kann. Und wer sich jetzt fragt, was Hannahs Geschichte mit dem „Babysitter“ zu tun hat, dem kann ich nur sagen, dass ich mich das auch gefragt habe – aber beide Stränge geben einen Sinn, der sich während der Geschichte erschließt. Diese Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und nicht wieder losgelassen! Sie hat geschockt, mit Tatsachen, die auch in der heutigen Zeit und Gesellschaft immer noch mit Kindern und Frauen in verschiedenen Bereichen passieren. Die Autorin hat hier geschickt Tatsachen aus der Zeit mit Fiktion gemischt, denn zu der Zeit hat es dort wirklich eine Reihe von Kindermorden und Rassenaufstände gegeben. Mein Fazit: Ein Buch, das so harmlos daherkommt, aber nichts für schwache Nerven ist und bei dem eine Triggerwarnung auf keinen Fall fehlen sollte! Eine Geschichte wie ein Unfall. Ich wollte wegsehen, konnte es aber nicht. Eine Geschichte mit einem Ende, dass jeder Leser für sich selbst abschließen kann…. Und noch lange im Kopf bleibt. Schon jetzt mein Highlight für dieses Jahr!
literarisches.seemannsgarn
aus Rostock
5/5
30.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein grausames Meisterwerk
Zu allererst möchte ich mich bei Harper Collins und dem Ecco Verlag bedanken für das Rezensionsexemplar. Dieses Buch war ein Brett, unzwar ein richtig hartes Brett und ich würde euch bitte entsprechende Triggerwarnungen zu beachten.
Man mag vielleicht zu allererst vermuten dass hinter diesem Buch ein süßer Sommerroman steckt, doch schaut man sich das Cover genauer an, sollte schon klar werden dass dies ein äußerst schwerer Psychothriller ist.
Ohne Spoilern zu wollen, lese wir hier unterschiedliche Perspektiven, wobei Hannah für mich unangefochtet die Hauptprotagonistin dieses Buches war.
Auch hören wir hier verstorbenen Kinder zu, die erzählen wie Sie starben.
Joyce Carol Oates kann viele Jahre Schreiberfahrung in ihrem Lebenslauf verzeichnen und das habe ich beim lesen stark gespürt.
Psychologisch tiefgreifend und realistisch zeichnet Oates hier die dramatische Geschichte von Menschen die sich unglücklicher Weise mit dem Babysitter verflechten und das grausame Schicksal der Kinder.
Dieses Schicksal mag in den Büchern rein fiktional sein, jedoch steckt dieses Buch voller Wahrheit. Und diese Wahrheit tut wirklich weh, diese jedoch ist mir nicht unbekannt gewesen.
Ich finde für dieses Buch sollte man eine gewisse Psychische Stabiltät mitbringen, bzw. das Bewusstsein dass dies keine leichte Strandlektüre ist.
Für mich war genau das der Inbegriff von Literatur, die Verarbeitung unangenehmer, realer Themen in einem fiktionalen Werk, das ist Oates fantastisch gelungen.
Oates schreibt auf einem wahnsinnig hohem Niveau und ist damit eine der besten und lautesten Stimmen Amerikas.
Dieses Buch sollte im internationalen Raum Preise gewinnen!
Und ich bin super dankbar das Buch gelesen zu haben, auch wenn es mich psychisch schon belastet hat.
Liebe Grüße von der Ostsee
J.
JoBerlin
aus Berlin
5/5
16.04.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Überwältigend
Dieser Roman ist mein Buch des Jahres 2024. Ich kann das jetzt schon sagen, denn er ist dermaßen beeindruckend, überwältigend, außergewöhnlich, dass ich es gar nicht richtig beschreiben kann. Joyce Carol Oates gilt als Meisterin des psychologischen Romans, doch sie ist auch Meisterin der Abgründe des Gothic Romans. Serienkiller und andere Monster gehören durchaus in ihr Repertoire. „Babysitter“ jedenfalls ist trotz des harmlosen Titels kein Cozy-Read.
„Gewagt und unvergesslich“ – so lautet denn auch die Überschrift einer Rezension im britischen Guardian - und ja, das trifft genau. Ummantelt mit einem harten Thriller findet sich das Psychogramm einer Frau, die gutsituiert in einem Detroiter Vorort lebt, es sind die 70er Jahre, sie sucht Liebe und Anregung außerhalb ihrer erkaltenden Ehe, denn „ eine Frau, die nicht begehrt wird, lebt auch nicht wirklich“. Sie findet mehr, weit mehr als nur Begehren …. aber das soll hier nicht weiter ausgeführt werden.
Oates Schaffenskraft (sie ist 86) ist Grund für meine tiefste Bewunderung. Stil und Storyline sind herausragend. Ich kann den Roman allen Literaturinteressierten empfehlen.
Jürg K.
5/5
03.04.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nicht einfach zu lesen, aber eindrücklich
In den späten 1970ern treffen in Detroit und seinen Vorstädten verschiedene Leben aufeinander – mit tragischen Folgen. Hannah, Ehefrau und Mutter, beginnt eine Affäre einem geheimnisvollen Fremden. Mikey schlägt sich mit zwielichtigen Aufträgen durchs Leben. Er beschliesst sich der Vergangenheit in Detroits Waisenhaus zu stellen. Da ist noch dieser Serienkiller als Mörder Kinder unter dem Namen Babysitter Berühmtheit erlangte. Eine rätselhafte Figur an der Peripherie der Elite Detroits, der bisher immer entkam. Hanna verfällt dem geheimnisvollen Mann, den sie nur unter K.Y., kennt immer mehr. Auch der Babysitter kommt immer näher. Für mich ist dieses Buch niederschmetternd und ein schonungsloses Porträt des Amerikas der oberen Mittelschicht. Eine Schilderung einer etablierten Rollen der Frau, als Ehefrau, Mutter oder Sexobjekt. Die Frau wird von ihrer Affäre misshandelt und vergewaltigt. Die Beschreibung der Brutalität ist fast unerträglich und detailliert geschildert, ohne die Grenze zum Voyeurismus zu überschreiten. Dieses Buch ist keine leichte Kost und man muss sich Zeit nehmen beim Lesen. Ich empfehle dieses Buch.
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