
Affektives Kapital
Die Ökonomisierung der Gefühle im Arbeitsleben
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Mit dem Wandel von der industriellen zur Dienstleistungsgesellschaft wurden Gefühle zu entscheidenden beruflichen Kompetenzen, und sie beginnen damit den Verwertungsbedingungen der kapitalistischen Ökonomie zu unterliegen. Otto Penz und Birgit Sauer untersuchen die soziale und geschlechtsspezifische Prägung von Affekten im Kontext interaktiver Dienstleistungsarbeit und zeigen, wie die Fremd- und Selbstkontrolle von Gefühlen zu einem unternehmerischen Habitus der Arbeitskräfte beiträgt. Das Buch behandelt sowohl die Auswirkungen der Gefühlsarbeit auf die persönliche Identität der Beschäftigten als auch die Frage der affektiven Vergesellschaftung von Arbeitskräften im gegenwärtigen Kapitalismus. Dabei wird ersichtlich, dass die Mobilisierung von Affekten im Arbeitsleben nicht allein dem Wettbewerb dient, sondern auch neue Chancen für zwischenmenschliche Beziehungen und kollektives Handeln eröffnet.
Mit dem Wandel von der industriellen zur Dienstleistungsgesellschaft werden Gefühle zu entscheidenden beruflichen Kompetenzen. Sie unterliegen der Vermarktlichung und werden zu einem Kapital. Otto Penz und Birgit Sauer entwickeln vor diesem Hintergrund in Anlehnung an Bourdieu und Foucault ein kritisches gesellschaftstheoretisches Konzept von Affekten. Sie untersuchen deren soziale und geschlechtsspezifische Prägung im Kontext neoliberaler Transformation von Erwerbsarbeit und zeigen am Beispiel einer einst staatlichen Verwaltung, nämlich der Post, wie die Fremd- und Selbstkontrolle von Affekten zu einer unternehmerischen Haltung der Arbeitskräfte beiträgt.
Das Buch behandelt sowohl die Auswirkungen affektiver Arbeit auf die Subjektivität der Beschäftigten als auch die Frage der affektiven Vergesellschaftung von Arbeitskräften im gegenwärtigen Kapitalismus. Es diskutiert, ob die Mobilisierung von Affekten zum Verschwinden der Geschlechterdifferenz führt und ob sich aus affektiven Beziehungen neue Chancen für solidarisches Handeln angesichts prekärer Arbeitsverhältnisse eröffnen.
Das Buch behandelt sowohl die Auswirkungen affektiver Arbeit auf die Subjektivität der Beschäftigten als auch die Frage der affektiven Vergesellschaftung von Arbeitskräften im gegenwärtigen Kapitalismus. Es diskutiert, ob die Mobilisierung von Affekten zum Verschwinden der Geschlechterdifferenz führt und ob sich aus affektiven Beziehungen neue Chancen für solidarisches Handeln angesichts prekärer Arbeitsverhältnisse eröffnen.
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