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Jeanette Garland, vermißt gemeldet in Castleford, Juli 1969. Susan Ridyard, vermißt gemeldet in Rochdale, März 1972. Clare Kemplay, vermißt gemeldet in Morley am gestrigen Tag. Es ist Freitag, der 13. Dezember 1974, und Edward Dunford tritt seinen ersten Arbeitstag an. Endlich hat er den Job, den er immer wollte: Reporter bei der Evening Post. Nur weiß er noch nicht, daß er in den nächsten elf Tagen durch die Hölle gehen wird. Ein grausamer Mord wird entdeckt. Zeugen verschwinden spurlos. Und die Polizei scheint mehr zu wissen, als sie vorgibt. Als Edward Dunford herausfindet, daß die…mehr

Produktbeschreibung
Jeanette Garland, vermißt gemeldet in Castleford, Juli 1969. Susan Ridyard, vermißt gemeldet in Rochdale, März 1972. Clare Kemplay, vermißt gemeldet in Morley am gestrigen Tag. Es ist Freitag, der 13. Dezember 1974, und Edward Dunford tritt seinen ersten Arbeitstag an. Endlich hat er den Job, den er immer wollte: Reporter bei der Evening Post. Nur weiß er noch nicht, daß er in den nächsten elf Tagen durch die Hölle gehen wird. Ein grausamer Mord wird entdeckt. Zeugen verschwinden spurlos. Und die Polizei scheint mehr zu wissen, als sie vorgibt. Als Edward Dunford herausfindet, daß die Honoratioren der Stadt in den Mordfall verwickelt sind, beginnt ein Wettlauf mit dem Tod. Mit '1974' legt David Peace eines der spektakulärsten Krimidebüts der letzten Jahre vor. Sein atemberaubender Roman über Mord, Intrigen und Korruption im englischen Yorkshire steht in der Tradition von James Ellroy und wurde von der internationalen Presse als Ereignis gefeiert.
Autorenporträt
Peter Torberg, geboren 1958 in Dortmund. Er übersetzte u.a. Oscar Wilde, Mark Twain, Raymond Federman, Michael Ondaate, Rudyard Kipling und für DuMont James Coltrane und James Buchan.David Peace wurde 1967 im Westen Yorkshires geboren. Nach einem Studium an der Technischen Hochschule von Manchester arbeitete er jahrelang als Englischlehrer in Istanbul. Heute lebt er mit seiner Familie in Tokyo. David Peace wurde u. a. mit dem Grand Prix du Roman Noir ausgezeichnet und in die renommierte Granta s List of Best Young British Novelists aufgenommen
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Tobias Gohlis hat in David Peace den englischen James Ellroy ausgemacht: die biografisch verankerte Obsession für kriminelle Abgründe, das Schreiben als Akt des Exorzismus, die "abgehackten, wie mit Stacheldraht bewehrten Sätzen" - all das erinnert an den amerikanischen Meister des morbiden Gesellschaftsporträt. Wie Ellroy hat Peace in einer Tetralogie die Geschichte eines Ortes in einer Zeit geschrieben: Das "Red Riding Quartett" über das Yorkshire seiner Kindheit und Jugend. Auf Englisch ist sie bereits abgeschlossen, hier liegt jetzt mit "1974" der erste Band vor. Es ist, so Gohlis, "ein Buch, das man zwischendurch zerreißen und die Toilette hinunterspülen möchte", so abstoßend und trostlos ist die Geschichte um brutale Mädchenmörder, fiese Unternehmer, "enthemmte Spießer" und um, nicht zuletzt, Eddie Dunford, den Reporter, der das Verbrechen aufklärt, dabei aber selber im Schlamm des Abgründigen versinkt. Doch zugleich ist es ein Buch voll "ungestümer Wucht", "das man dann doch nicht aus der Hand legen mag".

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