Druckfrisch aus der Redaktion der Süddeutschen Zeitung: Die aktuellen Buchbesprechungen der SZ finden Sie täglich aktuell hier bei buecher.de

Der Kramladen des Glücks
Hessel, FranzSZ vom 13.05.2013
Der Kramladen des Glücks
Die Kunst des Schwebens
Lieber schwerelos als handfest: Franz Hessels erster Roman „Der Kramladen des Glücks“ aus dem Jahr 1913
Was für ein träumerisch-traumhafter Anfang, ein schwebendes, lichtes Erzählen, das erst noch Halt sucht in einer Form und sich einen Ton langsam erobert, das dann immer sicherer wird, in kleinen Etappen voranspaziert, und eigentlich ist schon Spazieren e...
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SZ vom 13.05.2013
Die Kunst des Schwebens
Lieber schwerelos als handfest: Franz Hessels erster Roman „Der Kramladen des Glücks“ aus dem Jahr 1913
Was für ein träumerisch-traumhafter Anfang, ein schwebendes, lichtes Erzählen, das erst noch Halt sucht in einer Form und sich einen Ton langsam erobert, das dann immer sicherer wird, in kleinen Etappen voranspaziert, und eigentlich ist schon Spazieren e...
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Letzte Worte
Jünger, ErnstSZ vom 11.05.2013
Letzte Worte
Wahrheit atmet, wer schwer atmend spricht
Ernst Jünger hat „Letzte Worte“ gesammelt, triviale, schöne, komische und staatsmännische – was interessierte ihn daran?
Es war, eigenen Worten zufolge, seine „Neigung für skurrile Beschäftigungen und Grenzgänge“, die Ernst Jünger bewog, eine Sammlung Letzter Worte anzulegen. Wie bei ihm kaum anders zu erwarten, fasste er die Sache ernsth...
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SZ vom 11.05.2013
JOBLEKTÜRE
Anwaltskontos Liebling. Rechtsanwälte reden zu viel und fragen zu wenig. Sie wirken oft blasiert und produzieren Bandwurmsätze. Und wenn sich ein Mandant nach der voraussichtlichen Höhe des Honorars erkundigt, dann schwurbeln sie herum, was das Zeug hält – aber eine klare Aussage ist ihnen selten zu entlocken.
  Das sind nur einige der Gründe, warum es den meisten Rech...
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Scarface
Metter, Christian deSZ vom 08.05.2013
Scarface
GRAPHIC NOVELS
KRIMI (6)
Krankes Licht
„Scarface“ von Christian
De Metter nach Armitage Trail
DEFGH Bibliothek
Die Stadt ist ein Sumpf, und so sieht sie auch aus. Giftiggelb ist der Himmel zwischen die Häuser geflossen und färbt alles ein mit seinem bösen, kranken Licht. Oder ist es die Stadt, die sich ihren ungesunden Himmel schafft? Fahler, aber ni...
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Der letzte Tango des Salvador Allende
Ampuero, RobertoSZ vom 08.05.2013
Der letzte Tango des Salvador Allende
Sancho Pansa und der Präsident
Der Koch Rufino schreibt auf, was er mit Salvador Allende erlebt: So erzählt der chilenische Schriftsteller
Roberto Ampuero von den Monaten vor Pinochets Putsch – und kommt seinem historischen Helden bedrohlich nahe
VON RALPH HAMMERTHALER
Als Salvador Allende in seinem letzten Fernseh-Interview gefragt wird, wie er das Verhältnis Chil...
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El ultimo tango de Salvador Allende
Ampuero, RobertoSZ vom 08.05.2013
El ultimo tango de Salvador Allende
Sancho Pansa und der Präsident
Der Koch Rufino schreibt auf, was er mit Salvador Allende erlebt: So erzählt der chilenische Schriftsteller
Roberto Ampuero von den Monaten vor Pinochets Putsch – und kommt seinem historischen Helden bedrohlich nahe
VON RALPH HAMMERTHALER
Als Salvador Allende in seinem letzten Fernseh-Interview gefragt wird, wie er das Verhältnis Chil...
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Scarface, Graphic Novel
De Metter, Christian; Trail, ArmitageSZ vom 08.05.2013
Scarface, Graphic Novel
GRAPHIC NOVELS
KRIMI (6)
Krankes Licht
„Scarface“ von Christian
De Metter nach Armitage Trail
DEFGH Bibliothek
Die Stadt ist ein Sumpf, und so sieht sie auch aus. Giftiggelb ist der Himmel zwischen die Häuser geflossen und färbt alles ein mit seinem bösen, kranken Licht. Oder ist es die Stadt, die sich ihren ungesunden Himmel schafft? Fahler, aber ni...
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Der Hundertjährige Krieg
Curry, AnneSZ vom 08.05.2013
Der Hundertjährige Krieg
Wo werden sie das nächste Mal zuschlagen?
Am Ende der Ritterlichkeit: Anne Curry beschreibt das Frankreich des Hundertjährigen Krieges als einen gescheiterten Staat
Heute ist viel von asymmetrischen Kriegen die Rede – ob im Irak oder in Afghanistan, ob in Libyen, Syrien oder Mali. Verwiesen wird dann oft auf eine Wiederkehr von Kriegsformen längst vergangen geglaubter Zeiten. Das...
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Der Briefwechsel
Brandt, Willy; Grass, GünterSZ vom 07.05.2013
Der Briefwechsel
Geschichte einer nie
erfüllten Liebe
Günter Grass warb um Willy Brandt mehr, als
dem Politiker recht war – ihr Briefwechsel belegt es
VON WILLI WINKLER
Der Dichter beklagt sich bitter über sein Idol: „Ich glaube in der Tat, er ist ein Egoist in ungewöhnlichem Grade. Er besitzt das Talent, die Menschen zu fesseln, und durch kleine sowohl als große Attentionen ...
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