Prinzessin Mononoke
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Prinzessin Mononoke

Regie: Miyazaki, Hayao; Musik: Hisaishi, Joe; Buch: Miyazaki, Hayao; Kamera: Okui, Atsushi;
DVD
 
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Prinzessin Mononoke

Japan im frühen Mittelalter. Der junge Krieger Ashitaka tötet in Notwehr einen dämonischen Eber und wird darauf mit einem Fluch belegt. Auf der Suche nach Heilung durchstreift Ashitaka das Land und stößt schließlich nahe einer befestigten Hüttensiedlung, die sich tief in das einst idyllische Land um einen Heiligen Berg frisst, auf die von Wölfen großgezogene Kriegerin San, genannt Mononoke. Obwohl San einen Krieg für die Natur wider ihre Zerstörer führt, verliebt sie sich in Ashitaka. Hierzulande noch ein Geheimtip, stellt Japans Anime-Magier Hayao Miyazaki.mit seinen an ein erwachsenes Publikum addressierten, oft von gesellschaftskritischen Subtexten unterlegten Fantasy-Epen an heimischen Kinokassen regelmäßig Spielberg, Lucas & Co. in den Schatten. Nach Gewinn des Berliner Bären und mit zunehmender Manga-Akzeptanz durch das Mainstreampublikum scheint der Moment günstig, Miyazakis traumschönes Meisterwerk einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Pflicht in jedem Qualitätsprogramm.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

"Vor langer, langer Zeit als in Japan noch die Götter regieren, lebt in einem riesigen Wald die wilde Prinzessin Mononoke bei den Wölfen. Doch das friedliche Miteinander von Mensch und Tier ist bedroht: Immer weiter frisst sich die Zivilisation in die Natur hinein. Erstmals werden Waffen aus Eisen geschmiedet, Gewehre, deren Kugeln bereits den Panzer einer Samurai-Rüstung durchschlagen können. Nun wollen die Menschen die alte Ordnung endgültig umstürzen und machen Jagd auf den mächtigen Waldgott. Die Tiere aber wollen sich nicht kampflos ergeben und sammeln sich zu einer letzten großen Schlacht. Mitten hinein in diesen tödlichen Konflikt gerät der junge Krieger Ashitaka. Er und Mononoke finden sich zwischen den Fronten wieder - und nur in ihren Händen liegt die Macht, die drohende Katastrophe abzuwenden...."

Bonusmaterial

Kinotrailer "Chihiros Reise ins Zauberland", Einblick ins Studio Ghibli


Produktinformation

  • Hersteller: Universum Film
  • EAN: 0828765639798
  • Best.Nr.: 20093427
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 3. November 2003
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Japanisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 133 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.04.2001

Auftretende Hindernisse werden einfach überflogen
Miyazaki Hayao hat mit seinem Zeichentrickfilm "Prinzessin Mononoke" einen faszinierenden Mythenmix geschaffen

Vier Jahre hat es gedauert, bis der erfolgreichste japanische Film aller Zeiten in die deutschen Kinos gekommen ist (wenn man von seinem Debüt auf der Berlinale 1998 absieht). Das mag man ein filmhistorisches Versäumnis nennen, aber sind etwa die kassenträchtigsten deutschen Filme schon in Japan angekommen? All die Otto-, Werner- und Loriotvehikel - hat Japan da wirklich etwas verpaßt? Und wie steht es nun umgekehrt um "Mononoke hime", der seit Donnerstag als "Prinzessin Mononoke" in unseren Kinos zu sehen ist?

Besser, viel besser sogar, muß man zugeben. Zumal es sich um einen Zeichentrickfilm handelt, ein "anime", wie die Japaner dieses Genre in direkter Anlehnung an den englischen Begriff "animation" nennen. Wie bei den japanischen Comics hat das Land auch im Zeichentrick eine ganz eigene Tradition entwickelt, eine Bildsprache, die die westlichen Vorläufer nur noch ahnen läßt. Die große graphische Tradition Japans läßt in "Prinzessin Mononoke" Tableaus entstehen, deren …

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Mit einem Einspiel von 150 Mio. Dollar avancierte Hayao Miyazakis Zeichentrickepos über den Kampf der Naturgötter mit der zerstörerischen Kraft der Menschen um die Zukunft des Planeten zum erfolgreichsten Film überhaupt an den japanischen Kinokassen. Im Rahmen der Berlinale im Wettbewerb außer Konkurrenz erstmals in Europa vorgestellt, wußte das imposante Spektakel, das in seiner Heimat von 13 Mio. Menschen gesehen wurde, mit furiosen (und sehr gewalttätigen) Kampfsequenzen und locker servierter Ökobotschaft bestens zu gefallen.

"Prinzessin Mononoke" könnte den bisher nur bei einem kleinen Kreis Eingeschworener geliebten Animes endlich auch in Deutschland zum Durchbruch verhelfen. Denn Hayao Miyazakis mit einem 200köpfigen Mitarbeiterstab und einem Budget von etwa 30 Mio. Dollar opulent und technisch zumeist auf höchstem Niveau realisierte Schlachtenplatte setzt sich mit ihrer thematischen Komplexität, einer vielschichtigen Handlung und einer für westliche Animationsverhältnisse ungekannten Ernsthaftigkeit nicht nur von den klassischen Disney-Werken ab, sondern unterscheidet sich auch grundlegend von den bislang im Westen bekannten Mangas: mit den technoiden Zukunftsutopien "Akira" oder "Ghost in the Shell" hat die Geschichte des von einem Dämon tödlich infizierten Kämpfers Ashitaka auf der Suche nach Rettung und Erlösung bestenfalls die Lust am Erschaffen und Zerstören ganzer Welten gemein. Die explizite und fortwährende Gewalt- und Sexdarstellung anderer stilbildender Mangas (in Deutschland bislang fast ausschließlich über Video vermarktet) sucht man in diesem erwachsenen Fantasy-Abenteuer weitgehend vergebens. Sicher, bei dem im 14. Jahrhundert angesiedelten Ritt durch die japanische Mythologie wird eifrig mit Säbeln gerasselt, blutige Exzesse halten sich aber trotz aller Martialität und so manchen abgetrennten Gliedmaßen in Grenzen. Regisseur Miyazaki zieht es vor, im nicht immer leicht zu verfolgenden Getümmel deutliche Umweltbotschaften zu vermitteln, wenn er den Kampf einer kleinen industriellen Ansiedlung unter Führung der selbstbewußten Eboshi mit den Naturkräften, verkörpert u. a. von drei riesigen Wölfen, dem Gott des Wildes und seinen putzigen Waldgeistern und einer Horde ungebildeter Affen, in den Mittelpunkt rückt. Sehr ambivalent und für Zeichentrickfilme ausgesprochen subtil zeichnet Miyazaki diese Konflikte, ohne sich auf einfache Gut-und-Böse-Schemata herauszureden. Zwischen diese verhärteten Fronten gerät der Held Ashitaka, der sich in das Wolfsmädchen San verliebt und bis zum imposanten Showdown vergeblich zu vermitteln versucht. Angenehm fällt Miyazakis Vorliebe für starke Frauen auf, während Männer nicht selten zur Rolle der Clowns verdammt sind. Dazu kommt ein unkonventioneller Zeichenstil, der seinen Höhepunkt in der aquarellartigen Darstellung der Nacht-Gottheit findet. Ein beeindruckendes Gemälde aus Märchen, Sage und Legende also, das mit witzigen Figuren und, gleich in der ersten Szene, mit einem Dämon aufwartet, wie man ihn in der Filmgeschichte wohl noch nicht gesehen hat. Über einen Mangel an Interesse sollte sich Buena Vista bei diesem Vermarktungsexperiment also nicht beklagen dürfen. ts.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Hayao Miyazaki wurde 1941 in Tokyo geboren und zählt zu den größten Regisseuren, Animatoren und Manga-Schriftstellern. Nach seinem Abschluss als Diplomwirtschaftswissenschaftler an der Gakushuin-Universität, begann er 1963 als Animator für Toei Doga (Toei Animation Studio) zu arbeiten. Auf diesem Gebiet wirkte er bei der Produktion zahlreicher Meisterstücke des japanischen Zeichentricks mit. 1968 begann er, als Chefzeichner für die Serie "Taiyo no Oji Horus no Daiboken" ("The Little Norse Prince Valiant") zu arbeiten. Seine unglaubliche Fähigkeit zu zeichnen und der unerschöpfliche Ideenreichtum, den er für die Filme parat hatte, zog von Anfang an große Aufmerksamkeit auf sich und seit dieser Serie gilt er als herausragendes Talent. 1971 wechselte er zu A Pro und zwei Jahre später zu Nippon Animation. 1978 führte er erstmals bei einer TV-Serie Regie. Bei dieser Serie handelte es sich um "Mirai Shonen Conan" ("Future Boy Conan"). Bereits 1979 verließ er Nippon Animation wieder, da

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Kundenbewertungen zu "Prinzessin Mononoke"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
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Bewertung von kiki am 16.07.2011 ***** ausgezeichnet
"Prinzessin Mononoke" gehört zu einem meiner Lieblingsfilme, ich spreche hier nicht von meinen Lieblingstrickfilmen, sondern von Filmen allgemein. Ich schaue ihn mir immer an und bin jedesmal von Neuem begeistert.
Hayao Miyazaki ist ein grandioser Kopf und seine Filme (auch wenn sie Zeichenfilme sind) sind einfach atemberaubend und wunderschön, vorallem mit viel Liebe gezeichnet.
"Prinzessin Mononoke" besitzt Spannung, actionreiche Szenen, Liebe, Humor - alles was ein Film haben sollte. Und man findet in diesem Film mehr Story als in manchen deutschen oder amerikanische Filmen.
Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen sich diesen Film anzuschaffen, wer Chihiros Reise ins Zauberland kennt und liebt wird von diesem Film genauso begeistert sein.

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Bewertung von MIBI aus Tostedt am 12.12.2010 ***** ausgezeichnet
Ich finde diesen Film sehr schön, ich schaue Ihn mir immer wieder gerne an.

Er hat viele Actionreiche Szenen, und auch viele schöne berauschende zugleich.

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JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 28.04.2006 ***** ausgezeichnet
der film ist wundervoll.....

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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