Das Bildnis des Dorian Gray - Wilde, Oscar

Oscar Wilde 

Das Bildnis des Dorian Gray

Aus d. Engl. v. Hedwig Lachmann u. Gustav Landauer. Rev. v. Norbert Kohl
Broschiertes Buch
 
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Das Bildnis des Dorian Gray

Der junge Dorian Gray spürt heftiges Verlangen nach ewiger Schönheit, dem Garanten für andauernde Sinnesfreuden. Zur Erfüllung seines Traums schließt Gray einen Teufelspakt: Er verpfändet seine Seele. Statt seiner wird in Zukunft ein Porträt von ihm altern. Doch der Vertrag ist befristet, und am Ende fordert die gestundete Vergänglichkeit ihren bitteren Preis. Mit seinem gewagten Roman provozierte der Publikumsliebling Oscar Wilde seine gesamte Fangemeinde und beeinflußte die Literatur des 20. Jahrhunderts maßgeblich.

Der junge, unverdorbene Dorian Gray gerät in den zerstörerischen Bann des zynischen Dandys Lord Wotton. Fortan führt er ein ausschweifendes Leben, gibt sich ganz der sinnlichen Lust und dem Vergnügen hin und verliert sämtliche moralische Hemmungen. Während sein Äußeres unverändert jung und makellos schön bleibt, mutiert sein Porträt zu einer schrecklichen Fratze ...


Produktinformation

  • Verlag: Insel, Frankfurt
  • 2009
  • Nachdr.
  • Ausstattung/Bilder: Nachdr. 2010. 298 S.
  • Seitenzahl: 298
  • Insel Taschenbücher Nr.3423
  • Best.Nr. des Verlages: 35123
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 109mm x 18mm
  • Gewicht: 186g
  • ISBN-13: 9783458351238
  • ISBN-10: 345835123X
  • Best.Nr.: 25547799
Oscar Wilde, geb. 1854 in Dublin, studierte erst am Trinity College in Dublin, dann in Oxford, wo er sich mehr und mehr einem Ästhetizismus zuwandte, den er nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben zum Maß aller Dinge machte. 1884 heiratete er in London; zwei Söhne wurden geboren. In den folgenden Jahren entfremdete er sich zunehmend von seiner Frau und wurde sich wohl seiner homoerotischen Neigungen deutlicher bewusst. Gleichzeitig nahm sein Ruhm stetig zu; in rascher Folge entstanden Essays, sein einziger Roman 'Das Bildnis des Dorian Gray', die Märchen, Erzählungen und mehrere Theaterstücke. 1895 wurde er wegen seiner Liebesbeziehung zum jungen Lord Alfred Douglas in einen Prozess mit dessen Vater verwickelt, der ihm zum Verhängnis wurde: Wilde wurde zu Zwangsarbeit verurteilt und war nun gesellschaftlich, aber auch künstlerisch erledigt. 1897 aus seiner Einzelzelle entlassen, floh er nach Frankreich, unternahm noch einige Reisen und starb 1900 resigniert in Paris.

Kundenbewertungen zu "Das Bildnis des Dorian Gray" von "Oscar Wilde"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
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***** sehr gut
 
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Bewertung von Bastiard aus Baiersbronn am 24.05.2011 ***** sehr gut
Es geht um den jungen Dorian Gray, dessen Äußeres ewig jung bleibt, aber sein Porträt immer älter wird. Er begeht viele Fehler wie z.B. Mord. Sein selbst bleibt zwar so wie ein unschuldiges Lamm, aber sein Porträt zeigt sein wahres Gesicht
Mir hat das Buch sehr gefallen, weil ich es sehr spannend finde und es mir zeigt wie falsch manche Leute sind. Es geht sehr schwer zu lesen weil die Sprache ein nicht modernes Deutsch ist, wie man es lernt, aber nach einer weile hat man sich dran gewöhnt.

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Bewertung von spikey aus Kempten am 15.04.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch geht es um den jungen, unschuldigen Dorian Gray, der in die Fänge des zynischen Dandys Lord Wotton gerät. Der Lord zeigt ihm wie man 'lebt', wie man die Frauen rumkriegt. Seit dem führt er ein sittenloses Leben und während sein Äußeres unveränderlich bleibt, altert und trägt sein Porträt die Narben seiner Sünden.. Es verändert sich zu einer abscheulichen Fratze..
Das Buch ist ein 'Muss' für alle Fantasy-Begeisterten! Es ist sehr gut geschrieben und der Aufbau ist logisch und spannend. Und perfekt für einen entspannenden Sofa-abend. Ich empfehle es allerdings erst ab 13 Jahren, da es ein bisschen gruslig ist.

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 20.05.2010 ***** ausgezeichnet
Oscar Wildes" Das Bildnis des Dorian Gray" handelt von einem schönen Jüngling der in die feine Gesellschaft Londons durch den bekannten und beliebten Maler Basil Hallward eingeführt wird.

Die makellose Schönheit und seelische Reinheit von Dorian Gray ziehen Basil Hallward wie magnetisch an. Immer wieder malt er seine "Muse" in den verschiedensten Rollen, bis er eines Tages sein größtes Meisterwerk vollendet: Das Bildnis des Dorian Gray.

Zu dieser Zeit treibt sich der Dandy Lord Henry Wotton im Attelier des Malers herum und macht so Bekanntschaft mit schönen Jüngling. Durch Lord Henry's zynische und weltgewandte Art zieht er den unerfahrenen Dorian in seinen Bann. Als dieser erkennt damit ihm mit seiner jugendlichen Schönheit die ganze Welt offen steht wünscht er nichts sehnlicher als das er niemals altern wird. In einem unbedachten Moment wünscht Dorian sich, dass sein Bildnis und nicht er den Verfall seiner Selle zu tragen hat.

Je mehr Lord Henry's Einfluss auf Dorian zunimmt desto tiefer gerät dieser in die Höhle der Versuchung weltlicher Dinge, und führt schon bald ein ausschweifendes und rücksichtsloses Leben. Doch sein Antlitzt bleigt so jung und gutaussehend wie zu Beginn seiner Jugend, einzig sein Bildnis spiegelt die grausamen Züge seiner Taten und den Verfall seiner Seele.

Oscar Wild erregte 1890 als sein Roman das erste Mal veröffentlicht wurde starkes Aufsehen und wurde aufgrund seiner Hauptthemen der Moralität von Sinnlichkeiten und Hedonismus im viktorianischen Zeitalter als anrüchig bezeichnet. Ein weiteres aufsehenerregendes Thema des Romans ist die zynische Darstellung des Verfalls (auch Dekadenz genannt) der Gesellschaft in der englischen Oberschicht und die Kunstanschauung bzw. Lebenshaltung (Ästhetizismus) in der viktorianischen Zeit.

Die Figur des ästhetisch überlegenen Dandys Lord Henry Wotton zielt oftmals auf Haltung von Dandys wie auch die moralische verantwortlungslosigkeit der englischen Oberschicht ab. Oscar Wilde verleiht der wohl verblüffensten Charaktere neben Dorian Gray, Lord Henry Wotton, eine fast schon kokettierende und selbsironische Sprechweise und geht mit einem unglaublichen Scharfsinn gegen die Moralsucht der Gesellschaft an.

"Das Bildnis des Dorian Gray" verfasste Oscar Wilde in einer schönen prosaischen Sprache, die den Leser leicht in das viktorianische Zeitalter eintauchen lassen. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen spricht er anrüchige Themen wie Homosexualität, Dandytum und die Moralsucht der Gesellschaft an.

Neben all dem Zynismus und Ironie verleiht Oscar Wilde seinem Werk einen Hauch fantastischer Elemente (wie z. B. den Pakt den Dorian Gray mit seinem Wunsch schließt) die stark an die Schauerromane des 18. und 19 Jahrhunderts erinnern.

Mein Fazit:

Oscar Wildes "Das Bildnis des Dorian Gray" hat sich durch seine herrlich zynische und ironische Art in mein Herz geschlichen und ist nun in dem Regal meiner Lieblingsbücher sicher eingereiht.

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Bewertung von Laura am 13.01.2010 ***** ausgezeichnet
Ich hab das Buch gelesen, nachdem ich ´"Die Liga der Außergewöhnlichen Gentleman" gesehen habe.
Dorian Gray hat mich schon dort fasziniert, doch ist dies kein vergleich zum Buch.
Ein junger Mann, der so verliebt in seine eigene Schönheit ist und nie altern will. Sein Wunsch wird erfüllt, doch ist das der Weg zum Glück?
Oscar Wilde schafft es die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen und übt auch Kritik an der damaligen Gesellschaft, welche auch heute noch gültig ist.
Besonders schön sind die Gedankengänge der einzelnen Personen. Die oft unterschiedlichen Ansichten (z. B. bei Moralvorstellungen) werden vom Autor toll beschrieben, sodass sie zum Nachdenken aber auch teilweise zum Lachen anregen.

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Bewertung von Mr. Mister am 28.11.2009 ***** ausgezeichnet
Ein Buch in dem man die Dekadenz unserer Zeit entdecken kann. Geschrieben in einer Sprache und mit einer Fantasie, wie sie heute kaum zu finden sind. Es ist, soweit ich weiß, Oscar Wildes einziger Roman und das macht ihn, für mich, zu etwas Besonderem.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 11.04.2009 ***** sehr gut
Obwohl ich eher die moderne Literatur/Belletristik liebe , hat mir dieses Buch außerordentlich gut gefallen.

Nachdem ich den Film "Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman" gesehen hatte, musste ich einfach wissen was es mit der Figur des Dorian Grey auf sich hatte.
Ich wusste bis dahin nicht, das es sich dabei um ein Buch von Oscar Wilde handelte.
Ich habe es dann gekauft und obwohl es ja vor über hundert Jahren geschrieben wurde, hat es wirklich etwas faszinierendes an sich.

Da ich gern Fantasy-Romane lese ist das vermutlich auch ein Grund warum mir das Buch so gut gefallen hat. (Es passt irgendwie in diese Kategorie).

Ich kann es jedem nur empfehlen

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