Es ist eine anerkannte Tatsache, dass ein Polizist auf Urlaub
unweigerlich eine Leiche im Schrank findet. Doch Commander Sam
Vimes von der Ankh-Morpork City Watch stolpert nicht nur über eine
Leiche, es sind viele, sehr, sehr viele. Eigentlich kein Problem
für Sam, doch er ist nicht im Dienst, er ist außerhalb seines
Zuständigkeitsbereichs und er neigt zu gedanklichen Ausfällen.
[Discworld is] Warm, silly, compulsively readable, fantastically inventive, surprisingly serious exploration in story form of just about any aspect of our world... Where other writers are delighted if they come up with just a handful of comic figures with self-sustaining life in them - Don Quixote and Sancho, the three men in the boat, Pooh and Piglet and Eeyore - Pratchettt breeds them by the score...There's never been anything quite like it -- Francis Spufford Evening Standard Pratchett is a master storyteller. He is endlessly inventive... a master of complex jokes, good bad jokes, good dreadful jokes and a kind of insidious wisdom about human nature... I read his books at a gallop and then reread them every time I am ill or exhausted -- A. S. Byatt Guardian To keep it fresh into the 39th volume of a series deserves a knighthood... Snuff is entertaining, with all Pratchett's genius on display. He still makes you care about his creations and, amid all the funnies, he can turn on the pathos Sunday Express [Pratchett] is now so good at skewering the banalities and injustices of our world through his fantasy creation balanced on the back of a giant turtle that he could probably do it in his sleep... As effortlessly, generously funny as only Pratchett can be, Snuff doesn't stint on laying bare the darker side of life either. A worthy addition to the Discworld canon Sunday Times Is there any sign of a falling-off in Sir Terry's extraordinary abilities? No. Not one. This is another brilliant, bravura command performance of comic fantasy. Terry Pratchett with Alzheimer's is still up there with PG Wodehouse. Amazing. Wonderful. Fantastic -- Harry Ritchie Daily Mail
Terry Pratchett, geb. 1948, fand im zarten Alter von 13 Jahren den ersten Käufer für eine seiner Geschichten. Heute zählt der kleine Mann mit dem großen schwarzen Schlapphut zu den erfolgreichsten Autoren Großbritanniens und ist einer der populärsten Fantasy-Autoren der Welt. Seit 1983 schreibt er Scheibenwelt-Romane. Inzwischen widmet er sich ganz seiner Schöpfung, und seine Gemeinde wird täglich größer. Dabei ist er zweifellos der Autor mit dem skurrilsten ehemaligen Beruf: Er war jahrelang Pressesprecher für fünf Atomkraftwerke beim Central Electricity Generating Board. Nach eigener Auskunft hat er nur deshalb noch kein Buch darüber geschrieben, weil es ihm ja doch keiner glauben würde. Seinen Sinn für Realsatire hat der schrille Job jedenfalls geschärft. Von seinen Scheibenwelt-Romanen wurden weltweit rund 75 Millionen Exemplare verkauft, seine Werke sind in 37 Sprachen übersetzt. Für seine Verdienste um die englische Literatur wurde ihm sogar die Ritterwürde verliehen. Umgeben von den modernsten Computern (und so durch ein Stück Schnur mit dem Rest der Welt verbunden) lebt Terry Pratchett mit seiner Frau Lyn in der englischen Grafschaft Wiltshire.
Kundenbewertungen zu "Snuff\Steife Prise, englische Ausgabe"
1 Kundenbewertung
(Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen
sehr gut)
Solo für Sam Vimes: Im neuesten Scheibenweltroman „Snuff“ schickt Autor Terry Pratchett den Kommandanten der Stadtwache von Ankh Morpork in Urlaub. Eigentlich soll er mit Frau und Sohn auf dem familieneigenen Landsitz zwei ruhige Wochen verbringen, doch Vimes stößt natürlich überall auf ein Verbrechen, und so stehen statt erholsamen Spaziergängen bald Ermittlungen unter der Erde, eine wilde Flussfahrt nach Quirm, die Jagd nach einem irren Mörder und nicht weniger als die Rettung einer ganzen Rasse auf dem Programm.
Die spannenden Romane mit der Stadtwache dienen Pratchett bei allem Humor schon immer als Vehikel für gesellschaftskritische Themen. So geht es in „Snuff“ um Sklaverei und die willkürliche Herrschaft des Landadels. Und Sam Vimes ist natürlich wieder die moralische Instanz, obwohl er sich bewusst ist, dass er mit seinen Methoden auch oft am Rande der Legalität agiert. Interessanterweise tritt die aus „Thud!“ bekannte Darkness wieder bei ihm auf, die ihn antreibt, das Verbrechen an den Kobolden aufzuklären. Dass mit den Kobolden schon wieder eine neue Rasse der Scheibenwelt auf den Plan tritt, hat mich nicht gestört, etwas schade fand ich aber, dass der Rest der Stadtwache nur sehr kurze Auftritte hat. Immerhin ist Young Sam nun schon sechs Jahre alt und seit dem letzten City Watch-Roman also schon einige Zeit vergangen, aber die Charaktere der Stadtwache entwickelt Pratchett leider nicht wirklich weiter. Trotzdem ist „Snuff“ ein gelungener Discworld-Roman, mit dem Pterry sein erzählerisches Können und seinen einzigartigen Humor wieder unter Beweis stellt.
Eine Anmerkung zur US-Ausgabe: Der Schnitt ist Rough Cut, wer also eine Abneigung gegen ausgefranste Seiten hat und eine bessere Papierqualität bevorzugt, sollte einen Euro mehr investieren und die UK-Ausgabe kaufen.
Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch