Sämtliche Werke 1 - 5 - Schiller, Friedrich von

Sämtliche Werke 1 - 5

Hanser Klassiker

Friedrich von Schiller 

Herausgegeben von Müller, Irmgard; Robert, Jörg; Alt, Peter-André u. a.
Buch mit Leinen-Einband
 
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Sämtliche Werke 1 - 5

Schillers gesammelte Werke in fünf Bänden, die wohl meistverbreitete und meistzitierte Ausgabe des Klassikers. Sie versammelt die Gedichte und Dramen sowie die wichtigsten theoretischen Schriften Schillers in einer handlichen und sorgfältig ausgestatteten Leseausgabe. Der an den jüngsten wissenschaftlichen Ergebnissen ausgerichtete Kommentar beleuchtet die Schriften darüber hinaus aus germanistischer und historischer Sicht, ohne dabei den Laien aus den Augen zu verlieren. Ein zuverlässiger und unerschöpflicher Begleiter.

Seit fast fünfzig Jahren ist der Hanser-Schiller ein fester Begriff. Mit der jahrzehntelangen Pflege der Textgestalt ist die Ausgabe ein Garant für textliche Zuverlässigkeit und gilt inzwischen als die meistverbreitete und meistzitierte Schiller-Edition.
Für die Neu-Lektüre des Klassikers bedarf es neben zuverlässigen Texten einer auf die heutigen Leser zugeschnittenen Kommentierung, die die jüngsten germanistischen und historischen Erkenntnisse textbezogen zugänglich macht und zugleich gut lesbar ist. Dies leistet die Schiller-Ausgabe der Hanser-Klassiker, von Wissenschaftlern der jüngeren Generation neu bearbeitet auf der Grundlage der bewährten Edition.
Der Textbestand ist an den Erstdrucken überprüft, ein wichtiger Text ist neu aufgenommen worden: die Dissertation "Von den entzündungsartigen Fiebern und Faulfiebern", deren Bedeutung erst vor wenigen Jahren erkannt wurde, und zwar als Erstedition nach der Krakauer Handschrift. Die Kommentare sind auf dem heutigen Stand der Forschung neu verfasst mit dem Ziel, ohne Umwege auf den Text hinzuführen. Es ist an der Zeit, Schiller neu zu lesen - diese Ausgabe lädt dazu ein.


Produktinformation

  • Verlag: Hanser
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 6000 S.
  • Best.Nr. des Verlages: 505/20501
  • Deutsch
  • Abmessung: 196mm x 126mm x 137mm
  • Gewicht: 3546g
  • ISBN-13: 9783446205017
  • ISBN-10: 3446205012
  • Best.Nr.: 12726543
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.11.2009

Ein Klassiker steht Kopf

Ironische Selbstporträts, Selbstrezensensionen sowie Bitt- und Bettelbriefe: Die Trouvaillen zum zweihundertfünfzigsten Geburtstag von Friedrich Schiller.

Schon wieder ein Schiller-Jubiläum! Der zweihundertste Todestag wurde vor vier Jahren aufwendig zelebriert, jetzt steht schon der 250. Geburtstag an. Die Kalendersklaven schwächeln, auf dem Buchmarkt scheint das Pulver weitgehend verschossen. Was will man nach der Springflut an Biographien, den großen Editionen und kleinen Textausgaben, den Brevieren und Zitatschätzen noch bieten, von Heimatkundlichem und unvermeidlichen Konferenzbänden ganz abgesehen? Entdeckungen sind gleichwohl in einigen Nischen zu machen, die man sich durch Rüdiger Safranskis glänzendes Doppelporträt der Dioskuren (F.A.Z. vom 14. Oktober) nicht verschatten lassen möchte.

Zum dreißigsten Geburtstag seines Freundes Gottfried Körner zeichnete Schiller 1786 mit farbiger Tusche einen frechen Comic, versehen mit Erläuterungen von Ludwig Ferdinand Huber. Da sieht man etwa Körner, wie er über seiner Kant-Lektüre einschläft, einigen Damen den Hintern zukehrt, seinem verständnislosen Vater …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Den Textbestand haben die Herausgeber der revisierten Schiller-Gesamtausgabe des Hanser fast gänzlich unberührt gelassen, sogar der Zeilenumbruch blieb erhalten, was den Vergleich mit älteren Ausgaben erleichtert, notiert Ralf Berhorst. Aber nicht nur mit dem Erhaltenen, auch mit dem Neuen ist der Rezensent durchweg zufrieden. Die Stellenkommentare haben durch das Ausformulierungen von Abkürzungen und Halbsätzen "deutlich an Lesbarkeit gewonnen", sind verständlicher und "meist auch informativer" geworden. Die Kommentare zu den Gedichten weisen im Vergleich zum Vorgänger fast die doppelte Seitenzahl auf - "fast immer zum Vorteil des Lesers", lobt Berhorst. Auch die Einleitungstexte hält er für "gelungen", zumindest interessant findet er das Anwachsen der Begriffserläuterungen, was die Herausgeber mit dem veränderten Bildungsvoraussetzungen der Leser begründen. Die einzige und "zugleich bemerkenswerte" Erweiterung ist eine Abhandlung "Über die Unterscheidung von entzündungsartigen Fiebern und Faulfiebern", mit der Schiller zu dissertieren versuchte. Die Neuübersetzung aus dem Lateinischen korrigiere "zahlreiche, oft sinnentstellende Fehler" der früheren Übertragungen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Friedrich von Schiller wurde 1759 in Marbach geboren. Auf Befehl des Herzogs Karl Eugen musste der junge Schiller 1773 in die 'Militär-Pflanzschule' eintreten, wo er ab 1775 Medizin studierte; später wurde er Regimentsmedicus in Stuttgart, das er 1782 nach Arrest und Schreibverbot wegen seines Stückes 'Die Räuber' jedoch fluchtartig verließ. 1789 wurde er zum Professor der Geschichte und Philosophie in Jena ernannt, 1799 ließ er sich endgültig in Weimar nieder. Schiller starb am 9.5.1805 in Weimar.