360 Grad - GEO Reportage: Der Mensch und das Meer (8 Discs)
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Technische Angaben: Bildformat: 1.78:1 anamorph Sprache / Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0) Ländercode: 2 Von geheimnisvollen Inseln über bisher kaum bekannte Insellandschaften Nordeuropas bis zu dem spektakulären Leben verschiedener Küstenbewohner weltweit reicht die eindrucksvoll Gesamtedition zum Thema Der Mensch und das Meer, die vom Magazin GEO präsentiert wird.360° GEO Reportage zeigt die aufregende Arbeit und den faszinierenden Alltag außergewöhnlicher Menschen. Die hochwertigen TV-Dokumentationen führen in die entlegensten Regionen der Erde, an imposante Plätze rund um de…mehr

Produktbeschreibung

Technische Angaben:
Bildformat: 1.78:1 anamorph
Sprache / Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Ländercode: 2

Von geheimnisvollen Inseln über bisher kaum bekannte Insellandschaften Nordeuropas bis zu dem spektakulären Leben verschiedener Küstenbewohner weltweit reicht die eindrucksvolle Gesamtedition zum Thema Der Mensch und das Meer, die vom Magazin GEO präsentiert wird.360° GEO Reportage zeigt die aufregende Arbeit und den faszinierenden Alltag außergewöhnlicher Menschen. Die hochwertigen TV-Dokumentationen führen in die entlegensten Regionen der Erde, an imposante Plätze rund um den Globus oder begleiten spannende Expeditionen.
  • Produktdetails
  • EAN: 4006680063249
  • Best.Nr.: 34922870
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 8
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 16.05.2012
  • Hersteller: Studiocanal
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 78/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 2.0
  • Gesamtlaufzeit: 1039 Min.

Rezensionen

Besprechung von 16.08.2012
Betrachten wir das Triebschicksal mal global: Der Film "360"

Man wird sofort hellhörig, wenn ein Filmregisseur sein neues Projekt mit Schnitzlers "Reigen" vergleicht. Vielleicht gelingt es ja wirklich noch einmal, den traurig-schönen und von Max Ophüls unsterblich verfilmten Abgesang der Liebe in den Zeiten der Massengesellschaft für unsere Epoche zu aktualisieren; vielleicht braucht man dazu nur den richtigen Ort, die richtigen Geschichten, das richtige Gefühl für die Schauspieler und ihre Figuren.

Bei Fernando Meirelles, der seinen Film "360" als kubistische Variation auf Schnitzlers erzählerische Kreisbewegung bezeichnet, gibt es nun aber leider nichts von alledem, obwohl das Geschehen sich auf dem Papier durchaus reigenmäßig liest. Ein Yuppie-Ehepaar in der Krise (Rachel Weisz, Jude Law) versucht erfolglos - sie in London, er auf Geschäftsreise in Österreich -, einander zu betrügen; ein vereinsamter, nach seinem verschwundenen Sohn suchender Brite (Anthony Hopkins) tröstet bei einem Zwischenstopp in Denver eine junge Brasilianerin, die von ihrem Freund verlassen wurde; eine Slowakin, die sich in Wien prostituiert, lernt dort den Mann ihres Lebens kennen.

Das alles ist nach dem Muster des neuen Globalisierungskinos à la "Babel" verstrickt: eingeblendete Uhrzeiten, Wetterdaten, Postkarten-Ansichten, Schicksalsgerede und Geschluchze. Weil aber Meirelles (der mit "City of God" und "Der ewige Gärtner" schon einmal klüger war) jede Figur in Klischee und jede Episode in eine reichlich vorhersehbare Auflösung treibt, bleibt das groß gedachte filmische Gebilde völlig steril, wie ein Garten, in dem alle Pflanzen die gleiche Höhe haben. Die Schlüsselfigur des Films ist ein verurteilter Triebtäter (Ben Foster), mit dem Meirelles ein bisschen Chaos in seine allzu glatt kalkulierte Ordnung bringen will. Eine Weile schaut man diesem unter Hochdruck stehenden Loser mit irritierter Neugierde zu; aber dann merkt man, dass auch er nur mit der dramaturgischen Heckenschere (Drehbuch Peter Morgan) zurechtgestutzt wurde. Mit "360" will Meirelles einen Blick aufs große Ganze wagen. Aber er puzzelt bloß Kleinigkeiten zusammen. (kil)

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