Steirerherz - Rossbacher, Claudia

Claudia Rossbacher 

Steirerherz

Ein Alpen-Krimi. Sandra Mohrs zweiter Fall

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Steirerherz

Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergmann vom LKA in Graz werden in die Weststeiermark gerufen, um einen grausamen Mord aufzuklären. Die bildhübsche 19 jährige Studentin Valentina Trimmel wurde gepfählt und wie eine Vogelscheuche auf dem Kürbisacker ihres Vaters aufgestellt. Die Spuren führen zunächst nach Graz, wo der Freund des Opfers und dessen Vater, ein reicher Autohändler, ins Visier der Ermittler geraten. Sandra fürchtet, dass der Mörder ein weiteres Mal zuschlagen wird ...


Produktinformation

  • Verlag: Gmeiner
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 278 S. 200 mm
  • Seitenzahl: 278
  • Krimi im Gmeiner-Verlag
  • Deutsch
  • Abmessung: 202mm x 122mm x 23mm
  • Gewicht: 300g
  • ISBN-13: 9783839212431
  • ISBN-10: 383921243X
  • Best.Nr.: 34530760
Mit Steirerherz legt Claudia Rossbacher erneut einen Alpen-Krimi der Extraklasse vor. Unbedingt lesen!
Claudia Rossbacher verbrachte die Hälfte ihres Lebens im Ausland. Mal lebte sie mit ihrer resoluten, allein erziehenden Mutter in Teheran, mal folgten längere Aufenthalte bei ihrem Vater, einem liebenswerten Waffenhändler in Jakarta. Sie studierte Tourismuswirtschaft, arbeitete dann aber in Europas und Japans Mode-Metropolen als Model. Nach weiteren beruflichen Exkursionen als Texterin und Kreativdirektorin führender internationaler Werbeagenturen arbeitet sie heute als freie Autorin und Texterin in Wien. Sie schreibt bereits an einem zweiten Thriller, der die Leser nach Mallorca und Berlin in die scheinbar glamouröse, in Wahrheit jedoch menschenverachtende, tödliche Welt der Unterhaltungsmedien führt.

Leseprobe zu "Steirerherz"

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Kundenbewertungen zu "Steirerherz" von "Claudia Rossbacher"

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Bewertung von ikopiko aus Hesel am 16.07.2012 ***** ausgezeichnet
Auf dem Acker ihres Vaters wird die gepfählte Leiche von Valentina Trimmel gefunden. Valentina wurde aufgestellt wie eine Vogelscheuche und selbst den hartgesottenen Kriminalbeamten dreht sich bei dem Anblick der Magen um.

Die Kommissarin Sandra Mohr übernimmt mit ihrem Vorgesetzten Sascha Bergmann die Ermittlungen. Die Spur führt sie zunächst zum Ex-Freund Valentinas und dessen reichem Vater. Und auch das geheimnisvolle Halsband, welches die Leiche trägt, scheint eine Rolle zu spielen. Niemand will dieses Halsband je an Valentina gesehen haben. Hat der Mörder hier absichtlich ein Zeichen hinterlassen?

Als eine weitere Leiche gefunden wird, die eindeutig im Zusammenhang mit dem ersten Mord steht, kommt der Gedanke auf, dass es sich um Ritualmorde handeln könnte. Mohr und Bergmann, die von einer neuen Kollegin maßgeblich unterstützt werden, ermitteln mit Hochdruck, um weitere Morde zu verhindern.

„Steirerblut“ ist Claudia Rossbachers zweiter Krimi mit dem Ermittlerduo Mohr und Bergmann. Was mit „Steirerherz“ bereits spannend begann, wurde nun mindestens ebenso spannend fortgeführt.

Die Protagonisten waren mir vom ersten Band noch sehr geläufig. Hinzu kommt eine neue Kollegin, die mir gleich sympathisch war. Da die Anzahl der Figuren überschaubar bleibt und der Leser sich immer auf dem Wissensstand der Ermittler befindet, fühlte ich mich gleich in die Geschichte hineinversetzt. Das wurde noch dadurch unterstützt, dass die Arbeit nachvollziehbar und verständlich war. Die kleinen Streitereien und Spitzen zwischen Mohr und Bergmann sind witzig und lockern die Geschichte auf.

Die regionalen Bezüge sind sehr gelungen und haben bei mir den Wunsch erweckt, die „Tatorte“ einmal selbst zu besuchen. Einige Dialoge wurden in der dort gebräuchlichen Mundart geführt, die aber auch für mich als Ostfriesin verständlich waren.

Insgesamt betrachtet handelt es sich um einen spannenden Krimi, den ich zwischen „Häkelkrimi“ und „Thriller“ einordne. Dieser zweite Teil der Krimireihe übertrifft in Spannung und lockerem Schreibstil sogar seinen Vorgänger.

Ein solider spannender Lokalkrimi, der mir zwar keine schlaflosen Nächte bereitet, mich jedoch wunderbar unterhalten hat.

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Bewertung von Isabel von Belles Leseinsel aus Mainz am 20.03.2012 ***** ausgezeichnet
Die Leiche der Studentin Valentina Trimmel wird gepfählt und wie eine Vogelscheuche hergerichtet auf dem Kürbisacker ihres Vaters gefunden. Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergmann vom LKA Graz übernehmen den Fall. Ihre Ermittlungen führen sie schon bald zu einem reichen Autohändler, mit dessen Sohn die junge Studentin befreundet war. Doch hätte dieser ein Motiv und was hat es mit dem seltsamen Lederhalsband auf sich, welches Valentina trug und das niemand von ihrer Familie zu kennen scheint?

In ihrem 2. Fall haben es Sandra und ihr Chef Bergmann mit einem rätselhaften wie auch grausamen Mord zu tun. Handelt es sich hierbei um einen Ritualmord, wird es noch weitere geben oder ist der Mörder im privaten Umfeld der schönen Studentin zu finden? Viele Fragen, welche die beiden Inspektoren im Verlauf des Krimis versuchen zu beantworten. Die 19-jährige Valentina war überall beliebt, scheint keine Feinde gehabt zu haben, doch bei der Obduktion entdeckt die Gerichtsmedizinerin Dr. Kehrer etwas, was den Ermittlungen eine neue Richtung geben könnte.

Claudia Rossbacher hält sich nicht mit viel Vorgeplänkel auf und steigt sofort mit dem entsetzlichen Mord an der jungen Studentin in ihren, mit viel Lokalkolorit versehenen, Krimi ein. So ist man von Anfang an bei den Ermittlungen dabei, auf welche die Autorin auch den Schwerpunkt ihres Krimis gelegt hat. Nur ab und an gibt sie kleine Einblicke in das Privatleben ihrer beiden Protagonisten, was sich immer sehr unterhaltsam gestaltet und so erfährt man auch wieder einige weitere Details von Sascha und Sandras Leben außerhalb der Polizeiinspektion.

Anfangs gibt es einige Anhaltspunkte, einige Verdächtige rücken in den Fokus der Ermittlungen, doch eine echte Spur ist lange Zeit nicht vorhanden. Die Story nimmt immer mal wieder eine andere Richtung ein, kleine, versteckte Hinweise lassen eine Vermutung bei der Identität des Täters aufkommen, aber wirklich sicher kann man sich bis zum Schluss nicht sein. Durch ihre fesselnde, erfrischende Schreibweise gelingt es Claudia Rossbacher hervorragend, Spannung von der ersten Seite an aufzubauen und diese im Verlauf ihres Alpenkrimis sogar noch zu steigern.

Ihre beiden Protagonisten beschreibt die Autorin sehr authentisch und warmherzig, in ihrem Verhalten zu jeder Zeit nachvollziehbar und die kleinen Kabbeleien zwischen Sandra und Bergmann sorgen zudem dafür, dass man sich immer mal wieder beim Schmunzeln ertappt. Also die perfekte Mischung zwischen Hochspannung und bester Unterhaltung.

Zudem erhält das Ermittlerduo tatkräftige Unterstützung durch die junge Inspektorin Miriam, die durch ihre lockere, freche Art das Team prima ergänzt, äußerst engagiert ist und sogar mit Bergmanns zumeist schrägen, oftmals schwarzen Humor etwas anfangen kann und dadurch die Nerven der gewissenhaften Sandra öfters ziemlich strapaziert.

Fazit: Ein hochspannender und zudem sehr unterhaltsamer Alpenkrimi, mit einer fesselnden, vielschichtigen Story und Protagonisten, die einem sofort sympathisch sind.

Noch eine Bemerkung am Rande: Zwar ist der Krimi immer mal wieder mit steirischer Mundart versetzt, doch diese sind problemlos aus dem Zusammenhang her verständlich und zudem gibt es am Ende des Buches noch ein Glossar, in dem man alle Begriffe nachlesen kann. Auch muss man nicht unbedingt den ersten Band „Steirerblut“ gelesen haben, um die Zusammenhänge zu verstehen. Diese werden – wenn notwendig - von der Autorin im Verlauf des Krimis erklärt. Allerdings kann ich jedem nur empfehlen, den 1. Band zu lesen, da er mindestens genauso klasse ist wie „Steirerherz“.

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Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 28.02.2012 ***** ausgezeichnet
In der Weststeiermark wird die Leiche der 19-jährigen Valentina Trimmel gefunden. Die Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und der Chefinspektor Sascha Bergmann vom LKA Graz werden mit den Ermittlungen betraut. Am Fundort bietet sich den beiden ein grausamer Anblick, denn Valentina wurde gepfählt und wie eine Vogelscheuche auf dem Acker ihres Vaters zur Schau gestellt. Die ersten Spuren führen die Ermittler in das nähere Umfeld des Opfers. Sandra Mohr hat den Verdacht, dass der brutale Killer erneut zuschlagen könnte. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...


"Steirerherz" ist bereits der zweite Fall für das Ermittlerteam Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, können sie unabhängig voneinander gelesen werden. Um der beruflichen und privaten Weiterentwicklung der Charaktere zu folgen, empfiehlt sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Der Einstieg in den Alpen-Krimi gelingt mühelos, denn ohne großes Vorgeplänkel landet man gleich mitten im Geschehen und begleitet Sandra Mohr und Sascha Bergmann zum Fundort der Leiche. Es gelingt Claudia Rossbacher hervorragend, die grausame Szene zu beschreiben. Man bekommt sofort ein mulmiges Gefühl und kann Sandras Entsetzen lebhaft nachvollziehen. Das Interesse an diesem Krimi ist sofort geweckt, da man unbedingt erfahren möchte, wer zu so einer grausamen Tat fähig ist und welches Motiv dahinter steckt. Gemeinsam mit Sandra Mohr und Sascha Bergmann begibt man sich auf Spurensuche und stellt in Gedanken eigene Ermittlungen an. Doch nichts will recht zusammenpassen und so tappt man lange im Dunkeln. Die Kriminalhandlung ist kaum vorhersehbar und dadurch bleibt die aufgebaute Spannung durchgehend erhalten. Überraschende Wendungen sorgen außerdem für Nervenkitzel.

Claudia Rossbachers Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Sie schafft es mühelos die Handlungsorte so zu beschreiben, dass man sich die örtlichen Gegebenheiten gut vorstellen kann. Die agierenden Personen wirken ebenfalls sehr lebendig. Durch den Dialekt, den sie häufig verwenden, ist man sich stets des Handlungsortes bewusst. Am Ende des Buchs befindet sich ein Glossar der verwendeten landestypischen Ausdrücke. Diese nehmen keinesfalls überhand und klären sich auch meist aus dem Zusammenhang heraus, doch bei Bedarf kann man dort nachsehen.

Sascha Bergmann geizt auch bei diesen Ermittlungen nicht mit seinen machohaften Sprüchen, dem entsprechendem Verhalten und seinem grenzwertigen Humor. Er schafft es immer noch mühelos Sandra Mohr damit den letzten Nerv zu rauben. Unterstützt wird er dabei durch Miriam, eine junge Kollegin, die das Team durch ihre Mitarbeit entlastet. Denn Miriams Humor liegt mit dem von Sascha Bergmann genau auf einer Wellenlänge. Man darf sich deshalb auch bei diesem Band über spannende Wortgefechte freuen. Im Privatleben der beiden ereignet sich auch einiges, sodass man sowohl in der Haupt-, als auch in den Nebenhandlungen bestens unterhalten wird. Eine private Entwicklung am Ende des Buchs sorgt dafür, dass man gerne sofort erfahren würde, wie es mit dem sympathischen Ermittlerteam weitergeht.

Da mich Claudia Rossbachers Alpen-Krimi von Anfang an fesseln und durch eine durchgehend spannende Handlung, interessante Charaktere und eine schlüssige Auflösung überzeugen konnte, vergebe ich begeisterte fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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