Eine Frage der Höflichkeit - Towles, Amor

Eine Frage der Höflichkeit

Roman

Amor Towles 

Übersetzung: Höbel, Susanne
Gebundenes Buch
 
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Eine Frage der Höflichkeit

Ein elegantes modernes Märchen, ein spritziger Gesellschaftsroman à la F. Scott Fitzgerald und Truman Capote. Es ist die charmante Geschichte einer versäumten Liebe und zugleich ein stimmungsvolles Porträt des New York der späten Dreißigerjahre. New York, Neujahr 1937: Die beiden Freundinnen Kate und Eve - zwei Provinzschönheiten, die die Welt erobern wollen - gabeln in einer Jazzkneipe den charmanten Tinker Grey auf. Er trägt Kaschmir und scheint Single zu sein - ein Sechser im Lotto. Eine turbulente Freundschaft à trois beginnt: Die beiden jungen Frauen weisen Tinker in die Geheimnisse des Schnorrens ein - wie gelangt man in die Radio City Music Hall, ohne Eintritt zu bezahlen? - und Tinker revanchiert sich, indem er sie in die feinsten Clubs der City ausführt. Eines ist klar: Die beiden wollen dazugehören in dieser Welt der schokobraunen Bentleys, der seidenen Etuikleider und des prickelnden Champagners. Erst als das beschwingte Dauerabenteuer jäh durch einen Unfall beendet wird, stellt sich für Kate die Frage, wer eigentlich in wen verliebt ist ... oder ob es für sie sogar viel mehr ist.


Produktinformation

  • Verlag: Graf Verlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 416 S.
  • Seitenzahl: 414
  • Deutsch
  • Abmessung: 209mm x 137mm x 38mm
  • Gewicht: 543g
  • ISBN-13: 9783862200108
  • ISBN-10: 3862200108
  • Best.Nr.: 32463995
'Bei manchen Büchern kann man gar nicht schnell genug umblättern, um endlich zu erfahren, wie es denn nun weitergeht. Genau das ist hier der Fall.' Münstersche Zeitung, 01.08.2011 'Eine bittersüße, aber auch tröstlich kluge Liebesgeschichte für einen literarisch köstlichen Sommer.' Heike Strate, Rheinische Post, 25.07.2011 'Ein bezaubernd schönes Buch, ein betörender Liebesroman, ein modernes Märchen.' Stefan Rammer, Passauer Neue Presse, 21.06.2011 'Amor Towles erzählt pfiffig und leidenschaftlich und zeigt seine Heimatstadt New York von so schönen Seiten, dass der Roman zum Sehnsuchtsort wird.' Susanne von Mach, 02.07.2011 'Selten nimmt einen ein Roman vom ersten Augenblick an so gefangen wie dieser ... Filmreife Schauplätze, pointierte Dialoge - in Eine Frage der Höflichkeit lebt das New York der dreißiger Jahre wieder auf!' Beate Berger, Vogue, April 2011 'Mit spritziger Verve kommt dieser stimmungsvolle Roman daher - edle Unterhaltungsliteratur in den Fußstapfen eines F. Scott Fitzgerald.' Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung, 05.03.2011 'Ein brillanter Gesellschaftsroman, der den Vergleich mit den ganz Großen nicht scheuen muss.' Living, Juli-August 2011 'Ein schönes, melancholisches Buch über das Spiel des Zufalls und verpasste Chancen ... über die Illusionen der Jugend und die Ernüchterung durch die Realität.' Margarete von Schwarzkopf, NDR 1 Bücherwelt, 10.05.2011 'Ein mitreißender Gesellschaftsroman in Fitzgerald-Manier.' myself, Juni 2011 Stimmen aus dem Buchhandel 'Dieses Buch hat mein Herz zum Swingen gebracht!' Brigitte Drees, Buchhandlung Köhl, Erftstadt 'Absolut lesenswert! Macht mehr solcher schöner Bücher!' Gertrud Eden, Buchhandlung am Schloßpark, Bad Bentheim 'Klug, humorvoll - ein tolles Buch! Das empfehle ich unseren Kunden gern!' Susanne Kupetz, Morys Hofbuchhandlung, Filiale Villingen 'Bei diesem Buch stimmt einfach alles! Ein wunderschönes Cover mit einer schönen Schrifttype, ein stimmiger Buchtitel, Klappentext und ein toller Roman.' Monika Thoma, Thalia Buchhandlung im EEZ, Hamburg

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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 01.04.2013   sehr gut
Sitte und Anstand anno 1938 in New York

Katherine Kontent ( Kate ) und ihre Freundin Evelyn Ross ( Eve ) sind finanziell nicht gerade gut gestellt. Ihr Lohn als Sekretärin ist gering. Aber sie sind frei und unabhängig und genießen ihr Leben im New York der späten dreißiger Jahre in vollen Zügen. Sie besuchen Partys , zweitklassige Lokale und Jazz-Clubs und amüsieren sich in ihrer Freizeit so gut sie können. So auch am Silvesterabend 1937. In einer der eher nicht so angesagten Bars lernen sie zufällig den gutaussehenden und offenbar wohlhabenden Theodore ( Tinker ) Grey kennen. Zwischen den dreien entwickelt sich eine innige Freundschaft. Beide Frauen sind hingerissen von Tinker, der sie wie selbstverständlich in die schillernde Welt des Glamours, in die Welt der Reichen und Schönen, sprich in die "High Society " entführt ".

Doch eines Tages verursacht Tinker einen Autounfall, bei dem Eve schwer verletzt wird. Er fühlt sich ihr gegenüber vepflichtet und nimmt sie bei sich auf, kümmert sich um sie. Aus den beiden wird ein Paar und Kate zieht sich zurück. Sie geht mehr oder weniger ihren eigenen Weg , lernt andere nette Männer kennen, wagt auch beruflich mehr und hat Erfolg. Doch wirklich vergessen kann sie Tinker nicht und immer wieder kreuzen sich kurz ihre Wege. Schließlich erfährt sie etwas über Tinker, was sie zunächst stark erschüttert. Aber letztendlich versteht sie sogar das. Aber für eine "neue" Beziehung ist es zu spät, auch wenn Tinker und Eve schon längst nicht mehr zusammen sind. Jeder lebt sein eigenes , glückliches Leben mit einem kleinen Bedauern im Herzen, was hätte sein können ,wenn...

Der Roman wird rückblickend von der nun schon älteren Kate erzählt, die sich , ausgelöst durch zwei Fotografien einer Ausstellung, an ihre Zeit mit Tinker erinnert. Man erfährt viel von dem einerseits ungezwungenen, unbeschwerten, manchmal fast leichtsinnigen Leben in New York im Jahre 1938. Es ist geprägt von Lebensfreude Partys, Alkohol und Zigaretten. Andererseits gibt es feste Regeln, an die man sich halten muss, wenn man zur sogenannten besseren Gesellschaft gehören will. Sitte und Anstand müssen äußerlich gewahrt werden, alles ist eine Frage der Höflichkeit.... und das kann jeder lernen ,der will.

Es gibt in diesem Gesellschaftsroman keine spannungsgeladene Action oder atemberaubende Höhepunkte, aber auch sein eher ruhiger, gleichförmiger Stil war für mich sehr ansprechend. Das Buch spiegelt wunderbar anschaulich das Leben und das Flair New Yorks Ende der dreißiger Jahre wieder. Man könnte fast glauben, man sei dabei gewesen.

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Bewertung von bookgirl am 29.02.2012   ausgezeichnet
Wofür so verregnete Wochenenden doch gut sind ... Habe gerade Eine Frage der Höflichkeit zu Ende gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Man fühlt sich tatsächlich an manchen Stellen an Fitzgerald und Capote erinnert. Doch worum geht es: Kate geht am Abend des 4. Oktober 1966 mit ihrem Mann Val in eine Ausstellung im Museum of Modern Art in New York. Auf zwei der Bilder erkennt sie ihren Bekannten Tinker. Mit ihm und ihrer Freundin Eve Ross hatte sie vor 30 Jahren einem dekadenten Lebensstil gefrönt, an den sie jetzt zurück denkt. Während Kate in Erinnerungen schwelgt, beschreibt Amor Towles auch die Zeiten der Wirtschaftskrise. Obwohl es ein sentimentaler Rückblick ist, geht Kate doch auch gestärkt daraus hervor. Ein wunderbarer Roman, der zu lesen großen Spaß gemacht hat. Ich hoffe, dass Amor Towles weiterhin Bücher schreibt und es nicht sein einziger Roman bleibt, weil er ein wirklich guter Geschichtenerzähler ist.

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Bewertung von Nefret am 30.06.2011   sehr gut
New York in den 30er Jahren: Die beiden Freundinnen Kate und Eve lernen Silvester den reichen Tinker Grey kennen. Kate verliebt sich in Tinker, aber auch Eve ist an ihm interessiert. Bis ein Unfall passiert, der alles verändert...

"Eine Frage der Höflichkeit" ist ein Buch, das sich mit jeder Seite mehr in mein Herz geschlichen hat. Während ich am Anfang noch mit leichtem Interesse die ersten Kapitel begonnen hatte, sorgten die Figuren und Amor Towles Erzählstil immer mehr dafür, dass ich mit Freude weitergelesen hatte.

Amor Towles Erstlingwerk ist weniger plotgetrieben, sondern besticht durch das wunderbar beschriebene Lebensgefühl der 30er Jahre in New York und die kleinen Weisheiten der Erzählerin Kate.

"Eine Frage der Höflichkeit" ist eine leiser Gesellschaftsroman über Sein und Schein, der zum Nachdenken anregt.

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Bewertung von Ritja aus Deutschland am 05.04.2011   sehr gut
Eine Frage der Höflichkeit von Amor Towles ist eine versteckte Liebesgeschichte zwischen drei Menschen, die sich lieben und doch nicht zusammen glücklich werden können.

1937/38 in New York, die Freundinnen Kate und Eve leben zusammen in eher bescheidenen Verhältnissen, denn mit ihren Einkommen können sie nicht die große Welt erobern…aber zumindest davon träumen. Die Silvesternacht 1937 soll eine Wende im Leben von den Freundinnen bringen. Sie lernen in einer Jazzkneipe den jungen und gutaussehenden Tinker Grey kennen. Er wirkt charmant und erfahren, wohlhabend und weltoffen. Sie feiern zusammen ins neue Jahr und erkennen, dass sie gut miteinander auskommen. Tinker wird von Eve und Kate in die Geheimnisse des kulturellen Überlebens (ins Kino schmuggeln ohne zu bezahlen) eingeführt und Trinker erweist sich als sehr guter Gastgeber in den feinen Restaurants. Die Freundinnen teilen sich mehr oder weniger den Mann und kommen mit der Situation gut zurecht. Bis der Unfall geschieht und Tinker sich (wohl mehr aus Pflichtbewusstsein) für Eve entscheidet. Trotzdem bleibt ihnen Kate als Freundin erhalten, auch wenn sie dafür ihre eigenen Gefühle verbergen muss. Sie geht zielstrebig ihren Weg und arbeitet sich langsam nach oben. Dabei muss sie feststellen, dass der schöne Schein manchmal doch trügt und nicht alles so passt, wie es passen sollte. Sie lernt Menschen kennen, die ihr die Augen in Bezug auf Tinker öffnen und neue Welten zeigen.

Ich fand das Buch sehr gut. Einmal angefangen, fesselt die Geschichte den Leser und lässt ihn schnell und leicht in die 30er Jahre eintauchen. Towles hat eine so schöne klare Sprache, dass man sich schnell zu der Geschichte die passenden Bilder aufbauen kann. Die Gesellschaftskritik kommt eher unterschwellig im Text vor und manchmal geht sie fast dabei verloren. Die kleinen Druckfehlerteufel (oder doch Grammatikfehler?) sollte man überlesen und das Buch einfach genießen, denn es lohnt sich durchaus.

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Bewertung von Kate am 14.03.2011   ausgezeichnet
Kate und ihr Mann besuchen eine Kunstausstellung in New York. Durch einen Zufall begegnet Kate ihrer Jugendliebe wieder - auf einem Foto. Jahrelang hat sie nichts mehr von Tinker gehört oder gesehen. Erinnerungen werden wach und Kate durchlebt noch einmal diese wunderbaren Jahre. Jahre der Freundschaft, der Liebe, des Glamours und des Erwachsenwerdens.

Ich habe dieses Buch in nur 2 Tagen gelesen, weil ich die Geschichte aber auch den Stil von Amor Towles einmalig finde. Mit einer Leichtigkeit werden Schicksale und Lebensgeschichten miteinander verwoben, sodass ich nie die Lust verloren habe weiter zu lesen.
New York in den dreißiger Jahren ist eine beeindruckende Zeit und Amor Towles hat es geschafft, dass ich das Gefühl hatte mittendrin zu sein. Ich habe mit Kate mitgelitten, sie bewundert für ihren Mut und ihre Lebensweise - genauso wie ich mit Tinker mitgelitten habe. Man kann nicht immer nur schwarz und weiß sehen und das zeigt Amor Towles hier - auf seine Art und Weise.

Es gab viele unerwartete Wendungen in dem Buch, die mich haben staunen lassen. Und auch hier wurden Menschen und Schicksale geschickt miteinander verknüpft, sodass am Ende ein klares Bild entsteht.
Eine Frage der Höflichkeit hat mich aber auch zum Nachdenken gebracht - über Menschlichkeit, Vorurteile und das es nicht immer leicht ist den richtigen Weg zu finden, doch es ist nie zu spät das Richtige zu tun.
Dies zeigt uns Amor Towles mit seinem wunderbaren Buch.

Ein Buch das noch lange nachklingt und unbedingt lesenswert ist - nein, sogar mehr als das!

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Bewertung von Everett aus Barsinghausen am 08.03.2011   sehr gut
Mit ihrem Mann besucht Kate im Herbst 1966 eine Fotoausstellung über New Yorker Ende der drei-ßiger Jahre. Sie entdeckt zwei Fotos von Tinker Grey, und Erinnerungen an das Jahr 1938 werden wach. Mit ihrer Freundin Eve lernte sie Tinker an Silvester 1937 in einer Kneipe kennen, und mit dem scheinbar wohlhabenden Tinker entwickelt sich schnell eine turbulente Dreierfreundschaft. Diese Leichtigkeit findet durch einen Autounfall ein jähes Ende.
Kate erzählt weiter über das Jahr 1938, von ihren Begegnungen mit anderen Menschen aus gehobe-nen Verhältnissen, die jeder für sich Kates Leben eine bestimmte Richtung geben. Dabei versucht Kate auf eigenen Füßen zu stehen und kämpft sich dann durch die Berufswelt eines Verlages.
Eine Frage der Höflichkeit erzählt vom New Yorker Leben Ende der dreißiger Jahre, gibt Einblicke in das Leben und die Regeln der besseren Gesellschaft und deren Schwierigkeiten. Der Originaltitel Rules of Civility weist auch stark auf die im Buch erwähnten 110 Höflichkeitsregeln des George Washington hin, wovon einige wirklich bemerkenswert sind.
Der Roman ist aus Kates Sicht geschrieben. Ihre eigenen Gefühle beschreibt sie dabei gar nicht. An manchen Stellen habe ich das vermisst, aber vielleicht macht gerade das den Reiz dieser Geschichte aus. Dazu kommen wirklich gute Gespräche, voller Ironie, verdeckten Andeutungen und Witz vor, die einen erstaunen, schmunzeln lassen. Am Ende macht Kates Geschichte nachdenklich. Welch unterschiedliche Wege sie und die Menschen denen sie in der Zeit begegnete, eingeschlagen haben.
Ein sehr gelungener Roman und einer gut lesbaren, schnörkellosen Schreibweise, der für mich gerne noch länger hätte sein können. Von einer Zeit, die zwar längst vergangen ist, aber ist sie so anders?

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Bewertung von Xirxe aus Hannover am 07.03.2011   sehr gut
New York, 1966: In einer Fotoausstellung enttdeckt Kate zwei Porträts eines früheren guten Freundes, die Erinnerungen in ihr wecken. Erinnerungen an das Jahr 1938, das für Kate und die, die ihr damals nahestanden, viele Veränderungen mit sich brachte, die ihrer aller Leben nachhaltig beeinflussen sollten.

Kate und ihre beste Freundin Eve lernen Tinker kennen, einen reichen, gutaussehenden jungen Banker, in den sich beide insgeheim verlieben. Doch bereits nach kurzer Zeit verunglücken die drei während einer Autofahrt, die Eve nur schwer verletzt überlebt. Aus übertriebenem Verantwortungs- und Mitgefühl nimmt sich Tinker ihrer an und während die Beiden durch Europa reisen, kommen sich Kate und Wallace, ein Freund Tinkers, näher. Doch was zuerst nach einem Happy End aussieht, entwickelt sich in eine völlig andere Richtung...
Kate erzählt uns ihre Geschichte im New York des Jahres 1938 und, soweit sie sie kennt, die ihrer Freunde. Es ist ein New York voller Lebensfreude, Unbeschwertheit und Lust auf Partys und Feiern. Jazzclubs kommen gerade in Mode und junge Frauen wie Eve genießen ihr freies Leben fern der engen Provinz. Amor Towles versteht es, diese Stimmung in Worte zu fassen, so dass man bereits nach kurzem Lesen ganz in diese Zeit eintaucht und darin versinkt.

Es ist eine schöne, etwas melancholische Lektüre mit einer unvollendeten Liebesgeschichte, die beim Lesen das New York der 30er Jahre wieder auferstehen lässt. Aber auch ein Buch über Menschen, die auf der Suche nach dem sind, was sie vom Leben wirklich wollen.

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Bewertung von Clausi80 am 06.03.2011   sehr gut
Atmosphärisch dicht lässt „Eine Frage der Höflichkeit“ die wilden 1930er wieder auferstehen – und der Leser ist mitten drin im Leben Katey Kontents. KonTENT - mit Betonung auf der zweiten Silbe.

Silvester 1937, ein schäbiger Club in Manhatten. Katey und Eve feiern auf ihre ganz eigene Art, zu zweit, mit der Untermalung einer kleinen Jazzgruppe. Doch dann lernen sie Tinker kennen – einen Mann aus reichem Haus, der begierig ist, das wahre Leben kennen zu lernen. Und auch Eve und Katey können nicht behaupten, nicht an Tinkers Glamourwelt interessiert zu sein. Fortan ziehen sie zu dritt um die Häuser, stehlen sich in Kinos, besuchen Parties und Clubs und kosten das Leben aus. Gebremst werden sie erst durch einen Autounfall, bei dem Eve schwer verletzt wird. Und plötzlich ist alles anders …

Ich bin durch die Leseprobe auf das Buch aufmerksam geworden – sonst hätte ich es vermutlich nie gelesen, was wirklich schade gewesen wäre, trotz allem. Die Rahmenhandlung des Galerie-Besuches Kateys ist gelungen und setzt die restliche Handlung in einen festen Kontext. Und solch einen braucht die Handlung auch – selbst plätschert sie leider nur ziemlich dahin. Die gemeinsame Zeit Kateys, Eves und Tinkers hat noch Schwung, ist mitreißend, ja, glamourös. Mit dem Unfall kommt ein Bruch, sowohl in der Beziehung zueinander, als auch im Stil des Autors. Vermutlich ist dieser Bruch im Stil ebenso gewollt wie der in der Geschichte – er tut der Handlung jedoch nicht gut. Selbst der ständig fortschreitende Zeitrahmen des Jahres 1938, in dem die Geschichte spielt, kann die Handlung nicht mitreißen, so dass schnell ein Eindruck leichter Orientierungslosigkeit entsteht. Auch die große, eigentlich dramatische Auflösung gegen Ende wirkt nicht so, wie sie vielleicht sollte. Alles bleibt etwas flach, ohne richtige Höhen und Tiefen. Ganz oft habe ich mich gefragt: „Worauf will dieses Buch hinaus?“

Die Atmosphäre ist die große Stärke des Buches. Die Sprache ist fast poetisch und reißt doch mit, so sehr, dass ein längst vergangenes Jahrzehnt wieder höchst lebendig wird. Manchmal fühlt es sich fast ein wenig zu modern an, doch alles in allem wirklich, wirklich gut. Sehr toll: Die Protagonistin verschlingt Bücher („Lesen ist der billigste Zeitvertreib“) und gegen Ende sogar Agatha Christie. Yay!

Fazit: Ein nettes Buch, dem eine straffe Handlung nicht geschadet hätte. Trotzdem noch empfehlenswert, vor allem, wenn man sich für diese Zeit interessiert.

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Bewertung von Max aus Penzberg am 02.03.2011   sehr gut
Amor Towles Roman "Eine Frage der Höflichkeit" spielt im New York der 1930er. Zwei junge Frauen vom Land kommen in die Stadt, um ihr Glück zu machen. An einem Silvesterabend erscheint das Glück in einer Bar in Form eines reich aussehenden jungen Mannes. Tatsächlich scheint er sich als Sohn einer reichen Bankiersfamilie zu entpuppen und Eve und Kathy erleben wilde Partys in der Upper Class. Während Eve mit dem vermeintlichen Bankierssohn um die Welt reist, arbeitet sich Kathy von einer Schreibkraft zum Redaktionsmitglied einer Societyzeitschrift hoch. Eine Menage à trois vor dem Hintergrund des swingenden New York. Doch tatsächlich verbirgt jeder der Beteiligten noch ein Geheimnis, das die schöne Fassade zum Einsturz bringen kann.

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