Du oder das ganze Leben / Du oder ... Trilogie Bd.1 - Elkeles, Simone

Du oder das ganze Leben / Du oder ... Trilogie Bd.1

Simone Elkeles 

Übersetzung: Weingran, Katrin
 
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Du oder das ganze Leben / Du oder ... Trilogie Bd.1

'Diese moderne Romeo und Julia-Variante macht süchtig!' Teens Read Too 'Ein unvergesslicher Roman über eine verbotene Liebe und darüber, wie man alle Widerstände überwindet.' The Book Muncher 'Unzählige tolle, heiße Szenen machen das Buch zu einem Pageturner. Elkeles weiß definitiv, wie man Romanzen schreibt.' -- Kirkus Review

Eine absolut heiße Romeo-und-Julia-Geschichte!Jeden anderen hätte Brittany Ellis, wohlbehütete Beauty Queen und unangefochtene Nr. 1 an der Schule, lieber als Chemiepartner gehabt als Alex Fuentes, den zugegebenermaßen attraktiven Leader einer Gang. Und auch Alex weiß: eine explosivere Mischung als ihn und die reiche "Miss Perfecta" kann es kaum geben. Dennoch wettet er mit seinen Freunden: Binnen 14 Tagen wird es ihm gelingen, die schöne Brittany zu verführen. Womit keiner gerechnet hat: Dass aus dem gefährlichen Spiel alsbald gefährlicher Ernst wird, denn Brittany und Alex verlieben sich mit Haut und Haaren ineinander. Das aber kann die Gang, der Alex angehört, nicht zulassen ...


Produktinformation

  • Verlag: Cbt
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 429 S.
  • Seitenzahl: 448
  • cbt Taschenbücher Bd.30718
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 184mm x 126mm x 45mm
  • Gewicht: 470g
  • ISBN-13: 9783570307182
  • ISBN-10: 3570307182
  • Best.Nr.: 29523905
"Einfühlsam, spanned und vor allem: schwer zu empfehlen!" -- Literatopia.de

"Du oder das ganze Leben eint Romeo und Julia sowie die West Side Story zu einem modernen Märchen. [...] Dieses Buch ist einfach toll!" -- Büchereule.de

"Tiefgründig. Romantisch. Spannend. Ein Buch zum Verlieben." -- Schwäbische Post

"Die ganze Idee des Buches ist schon mal sehr faszinierend. Durch die wundervolle Umsetzung der Autorin, wird das Sahnehäubchen aufgelegt." -- Buchgesichter.de

"Diese moderne Romeo und Julia-Variante macht süchtig!" -- Teens Read Too

"Ein unvergesslicher Roman über eine verbotene Liebe und darüber, wie man alle Widerstände überwindet." -- The Book Muncher
Simone Elkeles wuchs in der Gegend von Chicago auf, hat dort Psychologie studiert und lebt dort auch heute mit ihrer Familie und ihren zwei Hunden.

Leseprobe zu "Du oder das ganze Leben / Du oder ... Trilogie Bd.1"

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Brittany

Alle wissen, wie toll ich bin. Mein Leben ist toll. Meine Klamotten sind toll. Und meine Familie ist es erst recht.

Ich reiße mir jeden Tag den Arsch auf, damit alle glauben, mein Leben wäre perfekt. Dabei ist das alles nur Fassade. Der schöne Schein, hinter dem sich die eigentliche Wahrheit verbirgt, muss um jeden Preis gewahrt werden. Denn sonst wäre die Illusion von der perfekten Brittany dahin.

Ich stehe vor dem Badezimmerspiegel, aus den Boxen meiner Anlage dröhnt Musik. Frustriert wische ich den dritten verwackelten Lidstrich ab, den ich unter meinem Auge gezogen habe. Meine Hände zittern, verdammt noch mal. Weder die Tatsache, endlich Senior zu sein, noch die Aussicht darauf, dass mein Sommer als Strohwitwe vorbei ist und ich gleich meinen Freund wiedersehe, dürfte mich dermaßen fertigmachen. Und trotzdem - dieser Tag ist jetzt schon die totale Katastrophe. Zuerst hat mein Plätteisen Rauchzeichen von sich gegeben und kurz darauf den Dienst quittiert. Dann ist ein Knopf von meiner Lieblingsbluse abgesprungen. Und jetzt meint mein Eyeliner, er müsse den Aufstand proben. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich in mein kuscheliges Bett verkriechen und den ganzen Tag lang warme Schokoladenkekse essen.

"Brit, komm endlich", höre ich meine Mutter von unten rufen.

Br-iita.

Mein erster Impuls ist, sie zu ignorieren, aber das würde mir nur endlose Diskussionen, Kopfschmerzen und noch mehr Geschrei einbringen.

"Ich bin gleich da", rufe ich also und hoffe, dass mein Eyeliner etwas Mitleid zeigen und mir erlauben wird, eine gerade Linie zu ziehen, damit dieses Rumgefummel ein Ende hat.

Endlich geschafft, ich pfeffere den Augenverschönerer auf die Badezimmerablage, werfe zwei, drei prüfende Blicke in den Spiegel, schalte die Anlage aus und haste durch den Flur.

Meine Mutter steht am Fuß unserer breiten Treppe und nimmt mein Outfit von oben bis unten unter die Lupe. Ich korrigiere meine Haltung. Ich weiß, ich weiß. Ich bin achtzehn und es sollte mir wirklich egal sein, was meine Mutter denkt. Aber ihr habt eben noch nie unter dem Dach der Ellis-Familie gelebt. Meine Mom leidet an Angstzuständen. Und es ist nicht die Sorte, die man mit kleinen blauen Pillen in den Griff bekommt. Wenn meine Mom gestresst ist, lässt sie es an allen aus, die mit ihr zusammenleben müssen. Ich schätze, das ist der Grund dafür, dass mein Dad morgens zur Arbeit geht, bevor sie überhaupt aufgestanden ist. Auf diese Weise muss er sich nicht mit dem Problem auseinandersetzen. Oder mit ihr.

"Scheußliche Hose, toller Gürtel", sagt Mom, wobei ihr Zeigefinger auf die entsprechenden Kleidungsstücke zeigt. "Und von dem Krach, den du Musik nennst, bekomme ich Kopfschmerzen. Dem Himmel sei Dank, dass nun endlich Ruhe herrscht."

"Ich wünsche dir auch einen guten Morgen, Mutter", sage ich, bevor ich die Treppe hinuntereile und ihr einen Kuss auf die Wange gebe. Je näher ich ihr komme, desto stärker wird der stechende Parfumgeruch, der von meiner Mutter ausgeht. In ihrem Tennisdress von Ralph Lauren sieht sie atemberaubend aus. Niemand hätte einen Grund, mit dem Finger auf sie zu zeigen und ihr Outfit zu kritisieren, das steht fest.

"Ich habe dir zum ersten Schultag deinen Lieblingsmuffin besorgt", sagt Mom. Sie zaubert eine kleine Papiertüte hinter ihrem Rücken hervor.

"Nein, danke", erwidere ich und sehe mich suchend nach meiner Schwester um. "Wo ist Shelley?"

"In der Küche."

"Ist die neue Pflegerin schon da?"

"Ihr Name ist Baghda, und nein. Sie kommt erst in einer Stunde."

"Hast du ihr gesagt, dass Shelly keine Wolle verträgt? Und dass sie die Leute an den Haaren zieht?" Meine Schwester hat Zerebralparese und ist in ihrer Entwicklung zurückgeblieben. Doch auch, wenn sie nicht sprechen kann, hat sie Wege gefunden, uns mitzuteilen, dass sie das Gefühl von Wolle auf ihrer Haut nicht mag. Das An-den-Haaren-Ziehen ist neu und hat schon einige Katastrophen ausgelöst. Und Katastrophen, die in diesem Haus passieren, besitzen das gewisse Weltuntergangsflair. Sie zu vermeiden ist überlebenswichtig.

"Ja. Und noch einmal ja. Ich habe deiner Schwester heute Morgen schon die Leviten gelesen. Wenn sie weiter so ein Spiel treibt, wird auch die neue Pflegerin nicht lange bei uns bleiben."

Ich gehe an Mom vorbei in die Küche, da ich keine Lust habe, mir ihre Theorien darüber anzuhören, warum Shelley handgreiflich wird. Hat sie mit dem Lamento erst mal angefangen, findet sie meist kein Ende. Shelley sitzt in ihrem Rollstuhl am Tisch. Sie ist vollauf damit beschäftigt, ihr püriertes Frühstück zu essen, denn selbst mit zwanzig ist meine Schwester noch nicht in der Lage wie andere Menschen zu kauen und zu schlucken. Wie üblich sind Shelleys Kinn, Lippen und Wangen breiverschmiert.

"Hallo Shelley-Maus", sage ich und beuge mich über sie, um ihr Gesicht mit einer Serviette abzuwischen. "Die Ferien sind vorbei. Wünsch mir Glück für den ersten Schultag."

Shelley streckt ihre zuckenden Arme aus und schenkt mir ein schiefes Lächeln. Ich liebe dieses Lächeln.

"Möchtest du mich vielleicht drücken?", frage ich sie, auch wenn ich die Antwort schon kenne. Die Ärzte erzählen uns immer, je mehr Zuwendung Shelley bekommt, desto besser sei es für sie.

Shelly nickt. Ich kuschle mich in ihre Arme und passe gut auf, dass ihre Hände nicht in die Nähe meiner Haare kommen. Als ich mich wieder aufrichte, schnappt meine Mutter erschrocken nach Luft. Für mich klingt es wie der grelle Pfiff eines Schiedsrichters, der von einem Moment auf den anderen mein Leben anhält.

"Brit, so kannst du unmöglich zur Schule gehen."

"Wie?"

Sie schüttelt ihren Kopf und seufzt genervt. "Dein T-Shirt."

Ich senke den Blick und entdecke einen großen, nassen Fleck mitten auf meinem Calvin-Klein-T-Shirt. Ups. Shelleys Spucke. Ein Blick in das verkrampfte Gesicht meiner Schwester sagt mir, was sie nicht in Worte fassen kann. Shelley tut es leid. Es war nicht ihre Absicht, mein Outfit zu ruinieren.

"Kein Problem", beruhige ich sie, auch wenn ich ganz genau weiß, dass mein "perfekter Look" damit hin ist.

Mit gerunzelter Stirn benetzt Mom ein Papiertuch an der Spüle und reibt an dem Fleck herum - ich komme mir vor wie eine Zweijährige.

"Geh nach oben und zieh dich um."

"Mom, es ist doch nur Pfirsich", sage ich, meine Worte vorsichtig wählend, damit das Ganze nicht in einer mörderischen Brüllerei endet. Das Letzte, was ich will, ist, dass meine Schwester sich mies fühlt.

"Pfirsich geht nicht mehr raus. Willst du, dass die Leute denken, dir sei dein Aussehen egal?"

"Also schön." Ich wünschte, Mom hätte heute einen ihrer guten Tage, an denen sie mich nicht wegen jeder Kleinigkeit nervt.

Ich drücke meiner Schwester einen Kuss aufs Haar - sie soll nicht denken, ihre Spucke mache mir etwas aus. "Wir sehen uns nach der Schule", sage ich in dem Versuch, die Stimmung zu retten. "Dann spielen wir unsere Damepartie zu Ende."

Ich renne die Treppe zwei Stufen auf einmal nehmend zurück nach oben. In meinem Zimmer angekommen, werfe ich einen Blick auf meine Armbanduhr. Oh nein! Es ist schon zehn nach sieben. Meine beste Freundin Sierra wird ausflippen, wenn ich sie zu spät abhole. Ich fische ein hellblaues Halstuch aus meinem Kleiderschrank und bete, dass mein Plan aufgehen wird. Vielleicht fällt der Spuckefleck niemandem auf, wenn ich das Tuch passend knote.

Als ich die Treppe wieder hinunterpoltere, steht meine Mutter in der Eingangshalle und überprüft meinen Auftritt ein zweites Mal. "Schönes Halstuch."

Puh.

Als ich an ihr vorbeihaste, drückt sie mir den Muffin in die Hand. "Iss ihn unterwegs."

Ich nicke ergeben. Während ich zu meinem Auto gehe, beiße ich gedankenverloren hinein. Doch gemeinerweise ist es nicht meine Lieblingssorte, Blueberry. Es ist ein Banana-Nut- Muffin und die Banane schmeckt überreif. Ein bisschen wie ich, denke ich: außen perfekt, innen Brei.

2 Alex "Alex, steh auf."

Ich knurre meinen kleinen Bruder an und vergrabe meinen Kopf unter dem Kissen. Wenn man sein Zimmer mit einem Elf- und einem Fünfzehnjährigen teilt, ist so ein kleines Stück Stoff alles, was man an Privatsphäre hat.

"Lass mich in Ruhe, Luis", schnauze ich ihn durch das Kissen an. "No estés chingando."

"Das ist kein Scheiß. Mamá hat gesagt, ich soll dich wecken, damit du nicht zu spät zur Schule kommst."

Mein letztes Jahr. Ich sollte stolz darauf sein, als erstes Mitglied der Fuentes-Familie die Highschool abzuschließen. Aber nach dem Abschluss erwartet mich die knallharte Realität. Von der Uni kann ich nur träumen - für mich ist die Abschlussklasse so was wie die Ausstandsparty eines Fünfundsechzigjährigen, der in Rente geht. Du könntest noch ein paar Jahre, aber alle erwarten von dir, dass du endlich Leine ziehst.

"Ich hab meine neuen Sachen an", dringt Luis' Stimme stolz, wenn auch gedämpft, durch das Kissen. "Die nenas werden einem Latino-Hengst wie mir nicht widerstehen können."

"Schön für dich", grummle ich.

"Mamá hat gesagt, ich soll diesen Wasserkrug hier über dir auskippen, wenn du nicht aufstehst."

Ist der Wunsch nach ein bisschen Privatsphäre etwa zuviel verlangt? Ich nehme mein Kopfkissen und schleudere es quer durch den Raum. Volltreffer! Das Wasser durchnässt ihn von oben bis unten.

"Culero!", kreischt er mich an. "Das waren die einzigen neuen Klamotten, die ich hatte."

Eine Lachsalve ertönt von der Schlafzimmertür, Carlos, mein anderer Bruder, bellt wie eine verdammte Hyäne. Zumindest so lange, bis Luis ihn anspringt. Ich beobachte, wie der Kampf allmählich außer Kontrolle gerät, während meine kleinen Brüder sich gegenseitig schlagen und treten.

Sie kämpfen nicht schlecht, denke ich stolz und sehe ihnen dabei zu, wie sie ihre Prügelei austragen. Doch als ältester Mann im Haus ist es meine Pflicht, die Streithähne zu trennen. Ich packe Carlos am Kragen, stolpere aber gleichzeitig über Luis' Bein und gehe mit den beiden zu Boden.

Bevor ich mich wieder aufrappeln kann, ergießt sich ein Schwall eiskalten Wassers über meinen Rücken. Eine blitzschnelle Drehung verrät mir, dass mi'amá uns alle durchtränkt hat - ihre ausgestreckte Faust hält noch immer den Eimer über uns. Sie trägt bereits ihre Arbeitsuniform. Mamá arbeitet als Verkäuferin in einem Supermarkt, ein paar Blocks von hier. Man verdient sich keine goldene Nase damit, aber wir brauchen auch nicht viel.

"Steht auf", befiehlt sie uns wutschnaubend.

"Scheiße, Ma", sagt Carlos, der schon wieder steht.

Mi'amá steckt ihren Finger in die eiskalte Pfütze, die noch in dem Eimer ist und schnippst etwas Wasser in Carlos' Gesicht.

Luis lacht und bevor er weiß, wie ihm geschieht, bekommt auch er etwas Eiswasser ab. Werden sie es denn nie lernen?

"Willst du dich weiter danebenbenehmen, Luis?", fragt mamá.

"Nein, Ma'am", erwidert Luis und steht stramm wie ein kleiner Soldat.

"Und was ist mit dir, Carlos? Möchtest du noch mehr schmutzige Wörter loswerden?" Sie tippt zur Warnung mit ihrer Hand in das Eiswasser.

"Nein Ma'am", entgegnet auch Soldat Nummer zwei.

"Und du, Alejandro?" Ihre Augen verengen sich zu schmalen Schlitzen, als sie ihre Aufmerksamkeit auf mich konzentriert.

"Was? Ich habe versucht, das Ganze zu beenden", sage ich, als sei ich mir keiner Schuld bewusst, und schenke ihr mein unwiderstehlichstes Lächeln.

Sie schnippst auch in mein Gesicht etwas Wasser. "Das ist dafür, dass du nicht früher eingegriffen hast. Jetzt zieht euch an, alle miteinander, und frühstückt noch schnell, bevor ihr in die Schule müsst."

Soviel zu meinem unwiderstehlichen Lächeln. "Du weißt, du liebst uns", rufe ich ihr hinterher, als sie aus dem Zimmer geht.

Nach einem kurzen Sprung unter die Dusche kehre ich mit einem Handtuch um die Hüften in unser Schlafzimmer zurück und erwische Luis mit einem meiner Bandanas auf dem Kopf. Meine Kehle schnürt sich zu, ich reiße ihm das Teil vom Schädel. "Lass ja die Hände davon, Luis."

"Warum?", fragt er mich mit weit aufgerissenen braunen Unschuldsaugen.

Für Luis ist es nur ein Kopftuch. Für mich ist es ein Symbol all dessen, was ich bin - oder noch schlimmer, was ich nie sein werde. Doch wie um alles in der Welt soll ich das einem Elfjährigen erklären? Es ist kein Geheimnis, dass mein Bandana die Erkennungsfarben der Latino Blood ziert. Offene Rechnungen und das Verlangen nach Rache haben mich zu einem Gangmitglied werden lassen und jetzt gibt es kein zurück. Aber bevor ich zulasse, dass meine Brüder in die Sache reingezogen werden, sterbe ich lieber.

Ich knülle das Bandana in meiner Faust zusammen. "Luis, lass einfach mein Zeug in Ruhe. Vor allem meine Latino-Blood-Sachen."

"Ich mag Rot und Schwarz."

Das ist das Letzte, was ich in diesem Moment hören will. "Wenn ich dich noch mal damit erwische, wird deine Haut in den Trendfarben Grün und Blau schillern", lasse ich ihn wissen. "Kapiert, kleiner Bruder?"

Er zuckt mit den Schultern. "Ja klar, schon kapiert."

Während er den Raum mit federnden Schritten verlässt, frage ich mich, ob er es tatsächlich gecheckt hat. Aber ich versuche, nicht zu sehr darüber nachzugrübeln, greife mir ein schwarzes T-Shirt aus der Kommode und schlüpfe in meine abgetragene, verwaschene Jeans. Ich binde mir gerade das Bandana um den Kopf, als ich die erzürnte Stimme meiner mama aus der Küche rufen höre.

"Alejandro, komm essen, bevor alles kalt wird. De prisa, beeil dich."

"Bin gleich da", rufe ich zurück. Ich werde nie verstehen, warum die Mahlzeiten eine so wichtige Rolle für sie spielen.

Meine Brüder kauen bereits emsig ihr Frühstück, als ich in die Küche komme. Ich öffne den Kühlschrank und lasse meinen Blick über den Inhalt schweifen.

"Setz dich."

"Ma, ich schnappe mir bloß "Du schnappst dir gar nichts, Alejandro. Setz dich. Wir sind eine Familie und werden auch wie eine essen. Gemeinsam."

Ich seufze, schließe die Kühlschranktür und setze mich neben Carlos. Es hat seine Nachteile, einer Familie anzugehören, die wie Pech und Schwefel zusammenhält. Mi'amä stellt einen Teller vor meine Nase, auf dem sich huevos und tortillas türmen.

"Warum sagst du nicht Alex zu mir, so wie alle anderen?", frage ich mit gesenktem Kopf und starre auf das Essen vor mir.

"Wenn ich gewollt hätte, dass du Alex heißt, hätte ich mir nicht die Mühe gemacht, den Namen Alejandro für dich auszusuchen. Magst du deinen Namen denn nicht?"

Jeder Muskel in meinem Körper erstarrt. Ich wurde nach meinem Vater benannt, der nicht mehr am Leben ist, und der mir damit die Verantwortung aufgebürdet hat, der Mann im Haus zu sein. Alejandro, Alejandro jr., Junior - für mich ist es alles dasselbe.

"Und wenn es so wäre? Würde das etwas ändern?", murmle ich und nehme mir eine Tortilla. Ich blicke auf, weil ich auf ihre Reaktion gespannt bin.

Sie hat mir den Rücken zugekehrt und wäscht Teller in der Spüle ab. "Nein."

"Alex will doch bloß ein Weißer sein", mischt sich Carlos ein. "Du kannst deinen Namen ändern, Brüderchen, aber es würde keinem einfallen, dich für etwas anderes zu halten als einen Mexicano."

"Carlos, (dállate la boca", warne ich ihn. "Ich möchte nicht weiß sein. Ich will nur nicht für unseren Vater gehalten werden.

"Por favor, ihr zwei", bittet uns meine Mutter. "Genug gestritten für heute."

"Mojado", singt Carlos. Er stachelt mich an, indem er mich einen Waschlappen nennt.

Ich habe genug von Carlos' Großmaul, er ist zu weit gegangen. Mein Stuhl schrammt über den Boden, als ich abrupt aufstehe. Carlos tut es mir gleich und stellt sich provozierend dicht vor mich. Er weiß, dass ich ihm locker den Arsch versohlen könnte. Sein überdimensioniertes Ego wird ihn eines Tages in ernste Schwierigkeiten bringen, wenn er sich mit der falschen Person anlegt.

"Carlos, setz dich", befiehlt mi'amá.

"Kleiner, dreckiger Mexikaner", stichelt Carlos mit einem gestellten, starken Akzent. "Oder noch besser, es un Ganguero."

"Carlos!", ruft ihn mi'amá scharf zur Ordnung und macht einen Schritt auf ihn zu, aber ich bin schneller und packe meinen Bruder am Kragen.

"Ja, das ist alles, was die Leute je über mich denken werden", sage ich zu ihm. "Und wenn du weiter so einen Müll erzählst, denken sie das bald auch von dir."

"Brüderchen, das tun sie doch sowieso schon. Ob ich es nun will oder nicht."

Ich lasse ihn los. "Da liegst du falsch, Carlos. Du könntest es schaffen, etwas aus dir zu machen, und ein anständiges Leben führen."

"Ein anständigeres als du?"

"Ja, ein anständigeres als ich und das weißt du auch", erwidere ich. "Jetzt entschuldige dich bei mamá dafür, dass du in ihrer Gegenwart so einen Mist erzählt hast."

Ein Blick in mein Gesicht verrät Carlos, dass ich es verdammt ernst meine. "Tut mir leid, Ma", sagt er. Dann setzt er sich wieder hin. Sein erboster Blick entgeht mir keineswegs, sein Ego hat offenbar einen Kratzer abbekommen.

Mi'amá wendet sich ab, um ihre Tränen zu verbergen, und öffnet den Kühlschrank. Verdammt, sie macht sich Sorgen um Carlos. Er kommt bald in die Senior High und die nächsten beiden Jahre werden darüber entscheiden, ob etwas aus ihm wird oder nicht.

Ich ziehe meine schwarze Lederjacke über - ich muss hier raus! Von mi'amá verabschiede ich mich mit einem Kuss auf die Wange und entschuldige mich dafür, ihr das Frühstück ruiniert zu haben. Auf dem Weg nach draußen frage ich mich, wie ich Carlos und Luis davon abhalten kann, sich so in die Scheiße zu reiten wie ich. Wie soll ich sie dazu bringen, es anders zu machen? Besser? Bei dem Beispiel, das ich ihnen gebe!

Auf der Straße grüßen mich ein paar Jungs, die die gleichen Bandanafarben wie ich tragen, mit dem Latino-Blood-Zeichen: Die rechte Hand tippt mit gekrümmtem Ringfinger zweimal auf den linken Arm. Das Adrenalin schießt durch meinen Körper, als ich den Gruß erwidere. Dann werfe ich mein Motorrad an. Wenn sie unbedingt ein brutales Gangmitglied sehen wollen, sollen sie eins bekommen. Manchmal bin ich selbst überrascht, wie gut mir das gelingt.

"Alex, warte", ruft eine vertraute weibliche Stimme.

Carmen Sanchez, meine Nachbarin und Ex-Freundin, rennt auf mich zu.

"Hey, Carmen", brumme ich.

"Nimmst du mich mit zur Schule?"

Ihr kurzer schwarzer Rock bedeckt nur einen Bruchteil ihrer unglaublichen Beine und ihr T-Shirt sitzt so eng, dass es ihre kleinen aber festen chichis betont. Früher hätte ich alles für sie getan, aber das war, bevor ich sie mit einem anderen im Bett erwischt habe. In einem Auto, um genau zu sein. Und zwar diesen Sommer.

"Komm schon, Alex. Ich verspreche auch, nicht zu beißen ^ außer du bittest mich darum."

Carmen ist meine Latino-Blood-Schwester. Ob wir ein Paar sind oder nicht, spielt keine Rolle, wir können uns trotzdem aufeinander verlassen. Das ist das Gesetz, nach dem wir leben. "Steig auf", sage ich.

Carmen schwingt sich auf mein Motorrad und platziert selbstbewusst ihre Hände auf meinen Hüften, während sie sich gleichzeitig an meinen Rücken schmiegt. Es zeigt nicht die Wirkung, die sie sich anscheinend erhofft hat. Was glaubt sie denn?

Dass ich die Vergangenheit so einfach vergesse? Auf keinen Fall. Meine Vergangenheit macht mich zu dem, der ich bin.

Ich versuche, mich ganz auf mein letztes Jahr an der Fairfield zu konzentrieren, auf das Hier und Jetzt. Das ist verdammt schwer, denn auf mich wartet nach dem Abschluss eine Zukunft, die genauso verkorkst ist wie meine Vergangenheit.

Brittany "Guck mal, wie bescheuert sich mein Haar kräuselt, Sierra. Jedes Mal, wenn ich das Verdeck von dieser blöden Karre aufmache, verwandelt sich meine Frisur in einen verdammten Wischmopp", sagte ich zu meiner besten Freundin, während wir die Vine Street in meinem neuen silberfarbenen Cabrio Richtung Fairfield High entlangbrausen.

Das richtige Auftreten ist entscheidend. Meine Eltern haben mir das Motto eingebläut, das mein Leben bestimmt. Nur aus diesem Grund habe ich nicht gegen den protzigen BMW protestiert, als mein Dad ihn mir vor zwei Wochen zum Geburtstag geschenkt hat.

"Wir leben eine halbe Stunde von der Windy City entfernt", sagt Sierra und hält eine Hand in den Fahrtwind. "Chicago ist nicht gerade für sein gemäßigtes Klima bekannt. Außerdem siehst du mit deinen prachtvollen Locken wie eine blonde griechische Göttin aus, Brit. Du bist nur nervös, weil du gleich Colin wiedersiehst."

Mein Blick wandert zu dem herzförmigen Foto von Colin und mir, das ich am Armaturenbrett befestigt habe. "Ein Sommer ohne den anderen kann alles verändern."

"Die Liebe wächst mit der Entfernung", entgegnet Sierra wie aus der Pistole geschossen. "Du bist die Erste Cheerleaderin und er ist Kapitän des Footballteams. Ihr zwei gehört einfach zusammen, wenn die Welt nicht aus den Fugen geraten soll."

Colin hat ein paar Mal von der Hütte seiner Eltern aus angerufen, in der er den Sommer mit einer Handvoll Freunden verbracht hat, aber ich habe keinen Schimmer, wie es um unsere Beziehung steht. Er ist erst gestern Abend zurückgekommen.

"Ich liebe deine Jeans", sagt Sierra und mustert meine verblichene Brazilian Jeans. "Ich werde sie mir ausborgen, bevor du Mississippi sagen kannst."

"Meine Mom hasst sie", erzähle ich ihr. An einer roten Ampel fahre ich mir durch die Haare, versuche vergeblich meine blonde Mähne zu bändigen. "Sie meint, sie sähe aus, als hätte ich sie in einem Second-Hand-Laden gekauft."

"Hast du ihr nicht gesagt, dass Vintage jetzt in ist?"

"Als ob sie so was interessieren würde. Sie hat ja kaum hingehört, als ich sie nach der neuen Pflegerin gefragt habe."

Niemand versteht, was bei mir zu Hause los ist. Gott sei Dank habe ich Sierra. Sie versteht vielleicht nicht alles, aber sie weiß genug, um mir zuzuhören und mein Privatleben für sich zu behalten. Abgesehen von Colin ist Sierra bis jetzt die Einzige, die meine Schwester kennengelernt hat.

Sierra wirft einen Blick in mein CD-Etui. "Was ist aus der letzten Pflegerin geworden?"

"Shelley hat ihr ein Büschel Haare ausgerissen."

"Autsch."

Ich biege auf den Schulparkplatz. In Gedanken bin ich immer noch mehr bei meiner Schwester als auf der Straße. Mit quietschenden Reifen komme ich in letzter Sekunde zum Stehen - fast hätte ich einen Typen und ein Mädchen auf einem Motorrad übersehen und umgenietet. Ich hatte angenommen, die Parktasche sei leer.

"Pass gefälligst auf, Miststück", zischt Carmen Sanchez, das Mädchen auf dem Sozius des Motorrads, und zeigt mir den Mittelfinger.

Anscheinend hat sie gefehlt, als es in der Fahrschule um faires Verhalten im Straßenverkehr ging.

"Sorry!", rufe ich lauthals, damit man mich über das Röhren des Motorrads hinweg hören kann. "Ich habe gedacht, hier wäre noch frei."

Dann wird mir klar, wessen Motorrad ich beinah schrottreif gefahren hätte. Der Fahrer dreht sich um. Wütende dunkle Augen. Ein rot-schwarzes Bandana. Ich lasse mich so tief wie möglich in den Fahrersitz sinken.

"Oh, Scheiße. Es ist Alex Fuentes", sage ich am ganzen Körper zitternd.

"Verfluchte Hacke, Brit", flüstert Sierra heiser. "Ich würde meinen Abschluss gern noch erleben. Bring uns hier weg, bevor er beschließt, uns beide zu lynchen."

Alex starrt mich mit seinem dämonischen Blick an, während er das Motorrad aufbockt. Hat er vor, mich zu Hackfleisch zu verarbeiten?

Ich suche nach dem Rückwärtsgang, bewege hektisch den Knüppel vor und zurück. Mein Dad hat mir natürlich ein Auto mit Schaltung gekauft, ohne sich darum zu scheren, ob ich damit auch zurechtkomme.

Alex macht einen Schritt auf das Auto zu. Mein Instinkt rät mir, sofort aus dem Wagen zu flüchten, so als stünde ich mitten auf einem Bahnübergang und ein Zug rase auf mich zu. Ich werfe Sierra einen kurzen Blick zu, die in ihrer Handtasche herumkramt, als würde sie verzweifelt nach etwas suchen. Was zum Teufel soll das?

"Ich krieg den verdammten Rückwärtsgang nicht rein. Ich brauche deine Hilfe. Wonach suchst du?", frage ich sie entgeistert.
Persönliche Empfehlung
von Margarete Kotkowski, Hugendubel Würzburg

"Dieses Buch ist mein Lieblingsbuch, weil es ein moderner Romeo-und- Julia-Roman ist, der alle Facetten des Erwachsenwerdens, inkl. der ersten Liebe, realistisch aufzeigt. Da die Jugendlichen ständig zwischen den Erwartungen ihres Umfeldes und ihren eigenen Wünschen, Hoffnungen und Zielen balancieren, kann sich jeder mit ihnen identifizieren. Unbedingt lesen!"

'Diese moderne Romeo und Julia-Variante macht süchtig!' Teens Read Too 'Ein unvergesslicher Roman über eine verbotene Liebe und darüber, wie man alle Widerstände überwindet.' The Book Muncher 'Unzählige tolle, heiße Szenen machen das Buch zu einem Pageturner. Elkeles weiß definitiv, wie man Romanzen schreibt.' -- Kirkus Review


Kundenbewertungen zu "Du oder das ganze Leben / Du oder ... Trilogie Bd.1"

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Bewertung von Valarauco am 13.01.2014   ausgezeichnet
Alex und Brit. Brit und Alex. Dieses Buch, war das Erste, welches ich aus dem Genre „Tropft, wenn man es auswindet“ gelesen habe. Ich war am Anfang sehr skeptisch. Meine beste Freundin hat es „damals“, als sie zu Besuch war, mitgebracht. Nachdem sie fertig war und bereits mit dem zweiten Band begonnen hatte, habe ich mir dieses hier geschnappt und hineingeschnuppert.

Es gab nur ein kleines Problem dabei, ich konnte es nicht mehr weglegen. Das Buch hat mich so gefesselt, das ich gelesen habe, bis es zu Ende war. Am liebsten hätte ich auch sofort mit dem Zweiten Weiter gemacht. Diese Bücher haben ein extrem hohes Suchtpotenzial und nach mehr als einem Jahr, lese ich sie immer noch genauso gerne wie beim ersten Mal. Wobei lesen untertrieben ist, ich verschlinge sie.

Allerdings muss ich sagen, dass es an manchen Stellen doch etwas kitschig oder zickig geworden ist und ich irgendwann leicht genervt war und endlich wollte, dass die beiden zusammenkommen. Als es endlich so weit war, hab ich mich riesig gefreut und das Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht bekommen, es war wirklich penetrant.

Die Bücher von Simone Elkles reisen einen wirklich mit. Man hängt voll drin, sowohl im Kopf als auch mit den Gefühlen. Ich habe selten Bücher gelesen, die meine Emotionen so stark beansprucht haben, wie die „Du oder“ – Reihe. Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen, was nicht zuletzt daran lag, dass es für mich persönlich etwas Neues war. Brit und Alex scheinen auf den ersten Blick ziemlich einschichtig, wenn man aber erst mal richtig in dem Buch drin ist, merkt man, wie vielschichtig sie eigentlich sind. Beide haben so viele Facetten und zeigen diese auch. Das hat mir richtig gut gefallen.

Ich kann sie nur wärmstens empfehlen und dazu eine Packung Taschentücher reichen oder Schokolade, je nach Empfinden und Wunsch.

Wertung (5/5)

http://buchstabenwelt.blogspot.de/

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Bewertung von Kleeblatt38 aus Neustadt am 05.02.2013   ausgezeichnet
Alex Fuentes ist der Badboy schlechthin. Brittany ist genau das Gegenteil sie ist die perfekte Cheerleaderin und ihr Freund ist der Star im Footballteam. Die einzige Gemeinsamkeit die die beiden zuscheinen haben, ist der Chemiekurs bei Frau Peterson. Die beiden kommen in eine Gruppe und müssen sich nun zusammenraufen um die Partnerarbeit zuschaffen. Doch etwas fasziniert Brittany an Alex und andersherum. Doch Alex muss seine Familie beschützen und handelt deswegen mit Drogen. Brittanys Eltern sind vollkommen gegen solch einen Jungen, da er nicht gut genug für ihre Tochter ist. Schaffen die beiden trotz ihrer gesellschaftlichen Unterschiede ein Paar zu werden?
Dieses Buch ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, welche aber auch an die Vorurteile heranführt, mit denen Migranten zukämpfen haben. Ich empfehle es aufjeden Fall weiter.

6 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Beatrice aus München am 29.01.2013   sehr gut
Es geht um Alex Fuentes der mit seinen Freunden eine Wette abschließt, in der es darum geht Brittany Ellis innerhalb von zwei Wochen rumzukreigen. Am Anfang ist sie von Alex genervt, da sie nichts von ihm hält und einen Freund hat. Doch mit der Zeit nähern sie sich und verlieben sich. Sie werden ein Paar. Das einzige Problem ist, dass er in einer Gang ist von der sie nichts weiß. Dann kommt die Nacht in der sie miteinander schlafen. In dieser Nacht müsste er eigentlich einen Drogendeal ausführen. Sein bester Freund übernimmt das für ihn und kommt dabei ums leben.
Mir gefällt das Buch sehr gut, weil es spannend geschrieben ist und man sich in die Personen hineinversetzen kann, weil ein Kapitel aus der Sicht von Alex und das andere Kapitel aus der Sicht von Brittany geschrieben ist. Ich würde das Buch an alle weiterempfehlen, die Leibesgeschichten mögen mit einem happy end.

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Cassie Tinker am 27.12.2012   ausgezeichnet
Eine tolle Mischung aus West Side Story, Grease, Romeo & Julia und ein bisschen The Outsiders. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen, und die Hauptfiguren ziehen einen schnell in ihren Bann. Und die Funken sprühen nur so bei Brittany und Alex ♥.
Wirklich ein hervorragendes Buch. Nach 448 Seiten möchte man wieder von vorne beginnen.

Ich warte schon sehnlichst auf die Verfilmung :D Am besten mit den Darstellern vom Buchcover...
Einfach ein Must Have Buch!

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Bewertung von linlin aus Regensburg am 11.12.2012   ausgezeichnet
es geht um die hübsche,angesagte und reiche Brittany, von der alle sagen sie würde ein perfektes leben führen und den Mexikaner Alex,der arm und ein Gangmitglied ist und seid seinem 9. Lebensjahr der Älteste Mann im haus ist und sich auch noch um seine beiden Geschwister und seine Mutter kümmern muss.Da Alex mit seinen Freunden eine Wette eingegangen ist kamen sich Alex und Brittany immer näher. Wobei Alex mehr über Brittanies Leben erfuhr z.B. dass sie eine behinderte Schwester hat und ihre Eltern sie in ein Heim geben wollen und auch Brittany das Leben in einer Gang kennen lernte.
ich fand es sehr gut. Das buch ist fesselnd und von der Sicht beider Personen erzähl.Es ist sehr dramatisch und eine sehr schöne Liebesgeschichte ,in der auch das Leben von der echten Welt geschildert wird.Ja ich würde es an jedes Mädchen weiter empfehlen, das auch gerne Liebesgeschichten liest.

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Bewertung von Milena aus Jülich am 21.11.2012   sehr gut
In dem Buch"Du oder das ganze Leben" geht es um ein reiches Mädchen namens Brittany und einem Jungen aus ärmlichen Verhältnissen namens Alex. Das Buch wird aus zwei Sichten geschrieben .
Brittany ist ein hübsches blondes Mädchen.Sie hat eig. keine Probleme , aber sie hat eine behinserte Schwester. Sie ist Cheerleaderin und das beliebteste Mädchen der Schule.Doch als ein neues Schuljahr anfängt , hat sie einen neuen Chemiepartner,Alex Fuentes. Und mit ihrem Freund läuft es auch nicht besonders. Alex wettet mit seinen Freunden , dass er mit Brittany binnen zwei Wochen geschlafen hat. Brittany lässt sich erst nicht auf ihn ein , aber sie findet Alex symphatisch. Keiner der beiden hätte damit gerechnet das sich bei den beiden Gefühle entwickeln würden.Aber Alex Gang handelt mit Drogen und da will er Brittany nicht zumuten.Aber er verliebt von Kopf bis Fuß in die schöne Brittany.Als er endlich Brittany verführt hat, sind beide überglücklich. Doch dann erfährt Brittany das Alex damit gewettet hat mit ihr zu schlafen.Alex versucht es ihr zu erklären , doch Brittany ist gekränkt. Doch dann merkt sie , dass sie ohne Alex nicht Leben kann und Alex nicht ohne sie .
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es aus zwei Sichten geschrieben wurde und man zwei verschiedene Einblicke in die Beziehung zwischen Brittany und Alex erhält
Ich würde es auf jedenfall weiterempfehlen, da es viel Romantik enthält und man kriegt Einblicke in zwei verschiedene Lebensweisen.

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Bewertung von Hye Mi aus Jülich am 12.11.2012   ausgezeichnet
Gangmitglied Alejandro (Alex) Fuentes, ein Mexikaner von der armen Southside und die bezaubernde -Cheerleaderin Brittany Ellis von der reichen Northside werden als Chemiepartner zugeteilt. Alex merkt, dass seine Partnerin gar nicht so oberflächlich ist, wie anfangs geglaubt, sondern, dass das alles nur Fassade ist. Brittany hat nämlich eine behinderte Schwester, eine Mutter, die ihr immer sagt, was sie tun und lassen soll und einen Vater, der fast nie zu Hause ist.
Auch Brittany merkt, dass Alex kein typisches Mitglied der Latino Blood ist. Er ist bloß dort eingestiegen, um seine Mutter und die zwei Brüder zu schützten. Außerdem musste er mit sechs Jahren ansehen, wie sein Vater erschossen wurde... Sie kommen sich näher und selbstverständlich versucht Brit, Alex von dem Drogendeal, der ihm von Gangführer Hector zugeteil wurde, abzuhalten. Auch Paco, Alejandros bester Freund will dies unbedingt verhindern. An dem Abend des Deals zieht er Alexs Jacke an und macht sich auf den Weg zum Übergabeort. Dort wird er von Hector erschossen. Alex denkt, dass alle, die er liebt, verletzt werden und flieht mit seiner Familie zurück nach Mexiko und lässt Brittany mit gebrochenem Herzen zurück.

Nach drei Monaten kehrt Alejandro schlißlich zurück, um aus der Gang auszusteigen. Dies ist nicht einfach, da alle dabei getorben sind... Außer einem Jungen. Und dieser wünscht sich, er wäre gestorben, da man so lange geprügelt wird, bis man ohnmächtig wird. Doch er will es versuchen. Für Brit. Er schafft es und geht letztendlich mit Brittany zusammen aufs College.
Ein schöner Schreibstil, eine gute Geschichte und viele Emotionen. Ich liebe dieses Buch und glaube, dass jeder die Du oder...-Reihe gelesen hat, ein großer Fan von Simone Elkeles geworden ist! Man kann gar nicht anders!

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Bewertung von susiesorglos aus Jülich am 05.11.2012   ausgezeichnet
In dem Buch " Du oder das ganze Leben " von Simone Elkeles. es ist im Präsens geschrieben und aus den sichten der zwei Hauptcharaktere.es geht es um die reiche Brittany die nur das Leben auf der wohlhabenden Stadtseite kennt,der teil der Stadt in dem die menschen auf das äußere und den Kontostand acht geben.eine weitere Hauptperson ist der Mexikaner Alejandro "Alex" Fuentes in dessen leben es sich täglich um sein und das überleben seiner
Familie dreht.er gehört der gefährlichen gang an um seine übrige Familie zu schützen,sein Vater wurde erschossen,seine mutter klammert sich bloß an Erinnerungen,und zu allen Überfluss teilt er sich mit seinen zwei kleineren Brüdern ,von denen der andere auch noch ärger und sorgen macht.als Brittany und er zu chemiepartnern zusammen gewürfelt werden kommen sie sich näher.doch auch Brittany hat Probleme.ihre Schwester ist behindert ,und so steht sie unter dem enormen druck,für ihre Eltern die perfekte zu sein.der perfekte freund die perfekte erste cheerleaderin. so bauen beide Charaktere einen emotionalen Schutzwall auf den sie mit der liebe jedoch brechen.bis Alex anfangen muss mit Drogen zu dielen.entweder das oder seiner Familie wird etwas angetan.und dann sind da noch die geheimnisvollen fragen über den Tod seines Vater.und die bringen ihn in tödliche Gefahr.
Mir selbst lief während des Lesens immer wieder ein schauer den rücken hinunter.es ist eins von den Bücher in denen man versinkt und denkt :"morgen ist schule,ich sollte schlafen" doch dann ist man schon auf der nächsten Seite.ich bin der Meinung Bücher wie dieses sind heute schwer zu finden und ich habe es in 2 tagen gelesen.die Ideen sind der toll und die Figuren fangen einen nicht an zu nerven wie sie es so oft tun.ich glaube die Geschichte bringt einem den Alltag der Drogen und rivalisierenden Gangs näher von dem wir deutschen nicht so stark betroffen sind wie die usa und so nicht davon erfahren.doch musste ich auch sehr sehr oft lachen ,darüber wie direkt alex oft denkt.ich würde es ohne jegliches zögern weiter empfehlen und ich glaube ich würde jeden Geschmack damit treffe,egal was der andere sonst so liest.ich würde es weiter empfehlen weil es eine unglaublich schaurige und schöne Geschichte darstellt die zum Nachdenken anregt.jedoch sollte man es nicht jüngeren mitmenschen und zarten Personen zu lesen geben.

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Bewertung von Aisel aus Ansbach am 31.10.2012   ausgezeichnet
Kann mich der Meinung der anderen nur anschließen, ich LIEBE es! Konnte es nicht aus der Hand legen, mein absolutes Lieblingsbuch.♥

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Bewertung von Nadja aus Jülich am 31.10.2012   ausgezeichnet
Brittany hat scheinbar alles um glücklich zu sein. Sie ist reich, beliebt, sie ist 1. Cheerleaderin und hat den begehrtesten Jungen der ganzen Schule als Freund. Doch wirklich glücklich ist sie nicht. Ihr tolles Leben ist nicht so perfekt wie es zu sein scheint. Brittany gibt alles um ihre makellose Fassade aufrecht zu erhalten.
Alex hingegen ist das komplette Gegenteil. Er ist arm, Mexikaner und Anführer einer Gang. Er hat den Ruf eines gefährlichen und kriminellen Gangsters, der er eigentlich nicht ist.Nachdem sein Vater erschossen wurde, ist er der älteste Mann im Haus und muss auf seine Brüder und seine Mutter achten. Auch wenn es nicht so scheint, hat Alex gute Noten und will nach dem Schulabschluss auf ein College gehen.
Beide gehen auf die selbe High School in Fairfield. Am ersten Schultag wird Alex beinahe von Brittany angefahren und dann müssen sie auch noch im Chemiekurs nebeneinander sitzen. Für beide eine unangenehme Situation.
Zu Beginn können beide sich nicht ausstehen. Dann schließt Alex mit seinen Freunden eine Wette ab. Er wettet, dass er es in 14 Tagen schafft Brittany rumzukriegen. So nähern sie sich also an und bald spüren sie, dass zwischen ihnen etwas besonderes ist und sie beginnen sich bedingungslos ineinander zu verlieben.
Wäre da nur nicht das Problem, dass Brittanys Eltern Alex nicht ausstehen können und auch Brittany eigentlich nicht möchte, dass Alex in einer Gang ist. Gleichzeitig hat Alex ein schlechtes Gewissen wegen der Wette.
Hat ihre Liebe eine Chance zu bestehen?
Das Buch war für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ein sehr romantisches Buch, dass sehr an Romeo und Julia erinnert.
Ich finde es ist sehr gut zu lesen, da die Kapitel abwechselnd aus Alex und aus Brittanys Perspektive erzählt sind. Man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen.
Es ist teilweise sehr romantisch und auch traurig. Doch auch die Spannung und Aktion kommt aufgrund Alex Gangmitgliedschaft nicht zu kurz.
Ich kann das Buch nur empfehlen und es zählt definitiv zu meinen Lieblingsbüchern, da es eine wunderschöne Liebesgeschichte beschreibt, die sehr abwechslungsreich ist.

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