Verblendung
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Verblendung

Regie: Arden Oplev, Niels; Darsteller: Nyqvist, Michael; Andréason, Willie; Fröling, Ewa; Oscarsson, Per; Koutsogiannakis, Michalis; Hallin, Annika; Ledarp, Sofia; Köhler, Tomas; Dencik, David; Sauk, Stefan; Bredefeldt, Gösta; Rapace, Noomi; Ohlsson, Fredrik; Lindblom, Gunnel; Sallmander, Reuben; Garbi, Yasmine; Stone, Margareta; Fiedler, Christian; Staykov, Georgi; Norén, Nina; Almén, Emil; Ryme, Louise; Endre, Lena; Olofsson, Pale;
DVD
 
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Produktbeschreibung zu Verblendung

Der aufrechte Investigationsjournalist Mikael Blomqvist von der unbestechlichen Zeitung "Millennium" lässt sich von dem 82-jährigen Patriarchen Henrik Vanger anheuern, das Mysterium um seine 40 Jahre zuvor verschwundene Nichte Harriet zu lösen. Der Zufall führt Blomqvist mit der sozial nicht unbedingt kompatiblen Hackerin Lisbeth Salander zusammen, die mit der Welt auf Kriegsfuß steht, sich aber als unschätzbare Hilfe erweist, als man auf Nazi-Machenschaften, sexuellen Missbrauch und Inzest stößt. Mit seiner "Millennium"-Trilogie landete Stieg Larsson, der 2004 an einem Herzinfarkt starb, einen posthumen Bestseller-Erfolg mit Selbstläuferwirkung. Niels Arden Oplevs Verfilmung des ersten Romans der Reihe gelingt es, die 700 Seiten der Vorlage auf ein filmisch erträgliches Maß einzudampfen, die Qualitäten des Stoffes aber nicht nur beizubehalten, sondern sogar noch zu verschärfen. Mit Noomi Rapace und Michael Nyqvist wurden würdige Hauptdarsteller für den verzwickten Krimi gefunden, die auch in den Fortsetzungen glänzen werden.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Der prominente Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist bekommt einen ungewöhnlichen Auftrag: Henrik Vanger, greiser Patriarch einer einflussreichen Industriellenfamilie, bittet ihn, seine Nichte Harriet zu finden - die vor über 40 Jahren unter mysteriösen Umständen spurlos verschwunden ist! Unerwartete Unterstützung bekommt Blomkvist von der ebenso genialen wie kompromisslosen Hackerin Lisbeth. Gemeinsam tauchen die beiden bei ihren Recherchen immer tiefer in die Geschichte der Vanger-Dynastie ein - und stossen dabei auf Grausames, Erschreckendes, Unerträgliches...

Bonusmaterial

Interviews, Trailer

Produktinformation


  • Hersteller: Warner Home Video
  • EAN: 5051890011404
  • Best.Nr.: 27255594
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 05.02.2010
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Schwedisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 16:9
  • Tonformat: Deutsch, DD 5.1 ...
  • Kopierschutz: ja
  • Gesamtlaufzeit: 147 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Pünktlich zum Kinostart des zweiten Teils der Millennium-Trilogie von Stieg Larsson erscheint "Verblendung" auf DVD, und wer verpasst hat, wie der Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) und Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace) das erste Mal aufeinandertreffen, kann damit seinen Nachholbedarf befriedigen. Fans des Buchs mögen sich zwar enttäuscht zeigen, dass der Fast-700-Seiten-Wälzer nicht eins zu eins auf die Leinwand übertragen wurde und die Verzweigtheit der Industriellenfamilie Vanger und die Verzwicktheit des Falls im Vergleich zu kurz kommt. Einem unvoreingenommenen Zuschauer jedoch präsentiert sich Blomkvists Suche nach der vor 40 Jahren verschwundenen Harriet Vanger als unterkühlter Thriller - was nicht nur daran liegt, dass Blomkvist sich für seine Nachforschungen in eine Holzhütte im verschneiten Wald zurückzieht. Düster und rätselhaft ist vor allem Lisbeth Salander, die sich später noch als Larssons heimliche Hauptfigur enthüllen wird. Eindringlich und ruhig sind die meisten von Regisseur Niels Arden Oplevs Bildern, manchmal vielleicht zu ruhig. Aber sie beschwören eine spröde Spannung herauf, die kaum ein Hollywoodfilm erzeugen kann.Extras Interviews, TrailerAuch als Blu-ray-Disc!
Stieg Larsson, geb. 1954 in Ume , Schweden, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2004 starb Stieg Larsson an den Folgen eines Herzinfarkts.

Inhaltsangabe

Trailer * Sherlock Holmes (2:19 Min.)
Teaser "Verdammnis" (0:37 Min.)
Interview mit Michael Nyqvist (12:41 Min.)
Interview mit Noomi Rapace (10:47 Min.)
Fulminante Verfilmung des ersten gleichnamigen Romans von Stieg Larssons "Millenium"-Trilogie über das mysteriöse Verschwinden einer jungen Frau und familiäre Katastrophen.

Verborgen hinter der bürgerlichen Fassade tun sich Abgründe auf an Perversion, Lüge und Unmoral. Düstere Familiengeheimnisse sind die Spezialität unserer skandinavischen Nachbarn, nicht erst seit Thomas Vinterbergs "Das Fest". Die Flecken auf der weißen Weste der altehrwürdigen Vanger-Sippschaft deckt Niels Arden Oplevs Leinwandadaption von Stieg Larssons erstem Band der Millenium-Trilogie auf. Jedes Jahr zum Geburtstag erhält Henrik Vanger, ein reicher Patriarch, gepresste Blüten hinter Glas, für den 82jährigen das Geschenk des Mörders seiner Lieblingsnichte, das junge Mädchen verschwand vor vierzig Jahren einfach. Ein politisch engagierter Enthüllungsjournalist soll den alten Fall wieder aufrollen und klären. Mit Hilfe einer Hackerin stößt er nicht nur auf Nazi-Umtriebe, sondern auf Ungereimtheiten, Gewalt und sexuellen Missbrauch, ein Sodom und Gomorrha. "Die Krone der Schöpfung, der Mensch, das Schwein", Gottfried Benns pessimistisches Urteil über den Homo Sapiens trifft hier voll ins Schwarze.
Eine Reihe von zehn Büchern plante der schwedische Autor Stieg Larsson, der 2004 urplötzlich an einem Herzinfarkt starb, nur drei, die "Millennium Trilogie" wurden posthum veröffentlicht und ein Riesenerfolg - "Verblendung" war das bestverkaufte Buch in der EU im Jahr 2008 mit allein in Deutschland über drei Millionen begeisterten Lesern. Dem Dänen Oplev ("Der Traum") gelingt ein kleines Wunder, er strafft die über 700 Seiten des virtuosen Konvuluts zu einem kompakten Drama aus einem Guss, ohne wichtige Handlungsstränge oder Figuren zu vernachlässigen. Allein die genaue Analyse eines Fotos entpuppt sich als psychologisch aufregendes Puzzle. Beim akribischen Aufdecken von Lebenslügen prallen zwei Charaktere aufeinander, der investigative Journalist Mikael Blomqvist, der wegen gezielter Verleumdung seinen Job verlor und nun seinen seriösen Ruf wieder herstellen möchte und die rebellische Computerexpertin Lisbeth Salander, psychiatrie-geschädigt, abweisend und jedem gegenüber misstrauisch. Beides ungewöhnliche Menschen, deren Wege und Emotionen sich kreuzen. Noomi Rapace ist fabelhaft als unkontrollierbares Wutbündel, die sogar dem beeindruckenden Michael Nyqvist die emotionale Schau stiehlt. Man möchte keine der beängstigend intensiven 152 Minuten dieses alptraumhaften und düsteren Thrillers missen, ein veritabler Höllenritt durch niedrige Instinkte - radikal, grausam, faszinierend. Freuen darf man sich jetzt schon auf "Verdammnis" und "Vergebung", Teil 2 und 3 der Trilogie, die 2010 ins Kino kommen. mk.

Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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Kundenbewertungen zu "Verblendung"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.7 von 5 Sterne bei 11 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 11 Bewertungen)
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Bewertung von hucky aus Düsseldorf am 12.11.2010 ***** sehr gut
Der Film bleibt sehr nahe an der Thrillervorlage kann leider jedoch nicht den vollen Umfang des Buches wiedergeben. Jedoch handelt es sich trotzdem um einen super spannenden Film den es sich anzuschauen lohnt, auch wenn man den Thriller schon gelesen hat...

Viel Spaß bei einem spannenden Filmeabend.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 21.10.2010 ***** ausgezeichnet
Kurzbeschreibung:
Der prominente Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist bekommt einen ungewöhnlichen Auftrag: Henrik Vanger, greiser Patriarch einer einflussreichen Industriellenfamilie, bittet ihn, seine Nichte Harriet zu finden - die vor über 40 Jahren unter mysteriösen Umständen spurlos verschwunden ist! Unerwartete Unterstützung bekommt Blomkvist von der ebenso genialen wie kompromisslosen Hackerin Lisbeth. Gemeinsam tauchen die beiden bei ihren Recherchen immer tiefer in die Geschichte der Vanger-Dynastie ein - und stossen dabei auf Grausames, Erschreckendes, Unerträgliches...

Nachdem ich alle drei Bücher (Verblrndung, Verdammnis, Vergebung) gelesen hatte wollte ich mir den Film nur ungern ansehen, da ich häufig von drartigen Verfilmungen enttäuscht wurde. Ich habe mich zum ansehen überreden lassen und bin -entgegen meiner Erwartungen- total begeistert.
Das Buch ist klasse umgesetzt worden.
Selbstverständlich kann man ein Buch nicht 1 zu 1 verfilmen, aber das was man ausgelassen hat, fällt beim anschauen nicht wirklich auf.
Obwohl ich die Handluing kannte, habe ich wie gebannt vor dem Bildschirm gesessen.

10 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von digitalis aus Dortmund am 30.06.2010 ***** ausgezeichnet
Super, interessant und sehenswert. Einmaliger Spannungsaufbau und psychologisch hervorragende Recherche.

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Bewertung von plattenkind aus Berlin am 09.06.2010 ***** sehr gut
Ich habe erst das Buch gelesen und war auf den Film sehr gespannt. Zuviel darf man ja nie erwarten wenn man erst das Buch liest, aber die Verfilmung ist gut geglückt. Jemand der das Buch gelesen hat, sieht den Film natürlich ganz anders, da die Handlung schon sehr gekürzt und an einigen stellen verändert ist. Die Schauspieler bringen die Emotion der Charaktere aber richtig gut rüber.
Ich kann den Film wirklich empfehlen. Selbst an Leute, die das Buch nicht gelesen haben.

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Bewertung von ulrich_behrens_freiburg@yahoo.de aus Freiburg am 28.05.2010 ***** ausgezeichnet
Stig Larrssons Romane in Bilder zu setzen ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Oplev ist dies mit "Verblendung" vollauf gelungen. Dazu beigetragen haben auch die beiden Hauptdarsteller Nyqvist und Rapace. Deren unterschiedliche Charaktere allein machen den Film zu einem Genuss. Die Dramaturgie tut ein übriges, so dass die 152 Minuten des Films nie langatmig wirken. Gleichzeitig bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten, da man bei der Auflösung des Rätsels in Bezug auf die Morde an verschiedenen Frauen und das Verschwinden der Harriet Vanger lange "hingehalten" wird. Last but not least folgt der Film dem Roman, wenn es um die dunklen Seiten der Gesellschaft geht. Daher die Höchstnote.

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Bewertung von illiekatze aus Norderstedt am 21.04.2010 ***** ausgezeichnet
Ich fand diesen Film schockierend, düster, hart und unheimlich fesselnd. Mein Mann und ich finden die schwedischen Filme immer etwas langatmig. Dies ist bei diesem Film nicht anders. Und doch hat er mich nachhaltig fasziniert. Er regt zum Nachdenken an. Gibt es wirklich so viele schlechte, böse Menschen in Schweden. Ich persönlich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen. Er hat alles was ein guter Thriller braucht. Es muss also nicht immer ein amerikanischer Blockbuster sein. Zum Inhalt selber muss ich ja wohl nichts sagen. Dies sollte schon durch die Bücher allgemein bekannt sein. Da ich die Bücher nicht gelesen habe, kann ich auch nicht dazu Stellung nehmen, ob der Film sehr detailgenau ist. Mir hat der Film aber Appetit auf die Bücher gemacht und werde mir die Millenium-Trilogie besorgen, sobald ich alle 3 Teile der Reihe gesehen habe. Für mich sind die Hauptdarsteller des Films neu. Auch endlich Mal normale Typen wie Du und ich (na ja, fast!). Kein Schönheitsbrei, a´la Hollywood. Vielleicht kann ich mich mit Ihnen deshalb so gut identifizieren (obwohl ich nicht solche Abenteuer erlebe). Zumindestens denke ich nach solch einem Film, "wie gut habe ich es doch im Leben getroffen". Wer schwache Nerven hat, sollte diesen Film nicht sehen. Vorallem Frauen könnte es auf den Magen schlagen (ich hatte richtige Mordgelüste). Die Vergewaltigungsszene ist schon arg heftig. Der Film ist nicht leicht verdaubar, aber eben auch einmal etwas anderes. Mehr psychologisch, als Action, ist vielleicht die beste Aussage um den Film zu beschreiben. Hier ist die Geschichte der Hauptpersonen im Vordergrund und nicht die Action. Mehr leise und nicht laut, mehr düster als hell und die Geschichte steigert sich langsam, aber kontinuierlich.

Also Ihr lieben, kaufen oder leihen und anschauen. Lohnt sich wirklich.

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Bewertung von eli aus rottenburg am 13.04.2010 ***** ausgezeichnet
Die DVD lohnt sich anzuschauen. Es ist sehr spannend bis zum Schluss. Ich kann es nur empfehlen. Ebenfalls die Bücher sind super. Man kommt von ihnen nicht los. Ich freue mich schon auf die nächste Verfilmung.

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Bewertung von Wuschel aus Groß Kreutz OT Jeserig am 07.04.2010 ***** ausgezeichnet
Habe schon die Bücher von Stieg Larsson gelesen und bin einfach beeindruckt von der Verfilmung

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 15.02.2010 ***** ausgezeichnet
Die Verfilmung ist sehr gut gelungen. Unbedingt ansehen, ist sehr spannend.

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Bewertung von annascheibelhut aus dortmund am 12.02.2010 ***** sehr gut
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der Film der uns Lisbeth so nah bringt - jetzt ist ganz klar Gefühle sind nur mit den richtigen Vorbildern möglich und ohne verkümmern sie.
Das Buch findet sich im Film wieder, das Drehbuch schafft es nah an der eigenen Vorstellung zu bleiben.

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