Das Boot - The Director's Cut (Special Edition) - Prochnow,Jürgen/Ochsenknecht,Uwe
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Jürgen Prochnow / Uwe Ochsenknecht 

Das Boot - The Director's Cut (Special Edition)

Regie: Petersen, Wolfgang; Darsteller: Prochnow, Jürgen; Stritzel, Oliver; Grönemeyer, Herbert; Wennemann, Klaus; Bengsch, Hubertus; Semmelrogge, Martin; Tauber, Bernd; May, Martin; Ochsenknecht, Uwe; Leder, Erwin; Buchvorl.: Buchheim, Lothar Günther; Musik: Doldinger, Klaus; Buch: Petersen, Wolfgang; Kamera: Vacano, Jost;
DVD
 
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Das Boot - The Director's Cut (Special Edition)

Nach ausgelassenen Feiern inmitten der Kriegswirren von 1941 sticht die U 96 wieder in See. Der grünschnabelige Kriegsberichterstatter Werner ist mit an Bord. Seine heroischen Träume zerreiben sich an der beklemmenden Enge, der totalen Langeweile und schließlich der Todesangst, als Luftangriffe und Stürme wüten und ein mißglückter Durchbruchsversuch durch die Meerenge von Gibraltar das Boot in Untiefen stürzt. Komplett restauriert, auf den technischen Stand der Neunziger gebracht und mit zusätzlichen Aufnahmen und digitalem Sound ausgestattet, gibt es Wolfgang Petersens monumentales U-Boot-Epos 15 Jahre nach seiner Erstaufführung in der neugeschnittenen Fassung zu sehen. Ortwin Freyermuth setzte Petersens lang gehegten Wunsch Anfang 1996 in die Tat um - packend und beeindruckend.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Es ist ein wahrer Höllentrip auf Leben und Tod, dem die U-Boot Mannschaft der U 96 auf ihrer Feindfahrt täglich ausgesetzt ist. Kapitänleutnant Heinrich Lehmann, von seinen Männern respektvoll „Der Alte“ genannt, und seine Besatzung werden erbarmungslos von feindlichen Zerstörern gejagt und Flugzeugen bombardiert. Sie versenken feindliche Schiffe, geraten in schwerste Unwetter, steuern durch die streng bewachte Meerenge bei Gibraltar und sinken schließlich manövrierunfähig fast ohne Luftvorräte auf Grund. Doch immer wieder gelingt es den Männern, dem sicheren Tod durch nahezu unmenschliche Anstrengungen zu entkommen. Mit letzter Kraft steuern das U-Boot und seine Mannschaft den scheinbar sicheren Heimathafen an, das Schicksal und der Feind kennen für die Männer der U 96 jedoch kein Erbarmen … „Das Boot“ erzählt die Geschichte junger Männer, die halbe Kinder sind, abenteuerlustig, verführt durch faschistische Propaganda, begeistert von einem technischen Wunderwerk. Sie treten an zum Showdown mit den Naturgewalten, zum Kampf gegen einen unsichtbaren Gegner. Viele von ihnen sind unerfahren, die Schrecken des Krieges sind ihnen noch fremd. Sie kennen weder die Einsamkeit noch die Verlorenheit. Sie stehen vor der grausamen Alternative: Entweder du überlebst die Hölle oder du kommst in ihr um. Von 40.000 deutschen U-Boot-Fahrern des Zweiten Weltkrieges kamen 30.000 nicht mehr nach Hause.

Bonusmaterial

Kapiteleinteilung, Audiokommentarspur, Making of


Produktinformation

  • Hersteller: EuroVideo
  • EAN: 4009750282229
  • Best.Nr.: 09193157
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 1. Februar 1999
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Isländisch, Hebräisch, Türkisch
  • Untertitel: Deutsch, Hindi, Türkisch, Hebräisch, Isländisch, Englisch
  • Regionalcode: 02
  • Bildformat: 16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 208 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.12.1997

Heldentum in Dosen
Aufgerüstet: Der "Director's Cut" von Petersens "Boot"

Nun ist endlich aufgetaucht, worauf sechzehn Jahre lang niemand gewartet hatte: Ein lauterer, längerer, grellerer, edlerer "Director's Cut" von Wolfgang Petersens "Boot". Diese zweite, von 149 auf 210 Minuten gestreckte Kinofassung des ursprünglichen Fernseh-Mehrteilers beweist schlüssig, was niemandem zu bestreiten in den Sinn kam. Nämlich einmal, daß jeder Film im Zeitalter seiner unbegrenzten digitalen Manipulierbarkeit zur Warholschen Manövrier- und Selbstzitatmasse wird, die künftig auch Musicalbearbeitungen von "Nosferatu" oder computeranimiertes Gastviehzeug in "Modern Times" möglich macht. Wann, wenn nicht demnächst, tritt E. T. Hand in Hand auf mit "The Kid"?

Das neue "Boot" beweist zum anderen den erreichten Ruhmesgrad, seit der 1981 außerhalb der Bavaria nur gerüchteweise bekannte "Tatort"-Regisseur Petersen mit einem weitgehend entnazifizierten Seekriegsfilm in Hollywood landen und sich mit sechs Oscar-Nominierungen zur höheren Verwendung empfehlen konnte. Sein Marktwert nach Filmen wie "Outbreak", "In the Line of Fire" und zuletzt "Airforce One" …

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Es ist die letzte Fahrt eines deutschen U-Bootes im II. Weltkrieg. Mit an Bord der junge Leutnant Werner, aus dessen Perspektive das Tiefsee-Drama geschildert wird.

Die Besatzung soll die von Alliierten beherrschte Meerenge von Gibraltar durchqueren und einen sicheren Hafen im besetzten Frankreich anlaufen.

Trotz zahlreicher Spannungen an Bord und bedrohlicher Feindkontakte gelingt der riskante Durchbruch durch die Meerenge. Doch am Ziel erwartet die erschöpfte Mannschaft ein vernichtendes Bombardement.

Die German Allstars

Mit diesem perfekt inszenierten Kriegsfilm nach den vielgelesenen Erinnerungen des Autors und ehemaligen U-Boot-Offiziers Lothar Günther Buchheim gelang dem zuvor bereits als TV-Regisseur erfolgreichen Wolfgang Petersen ("In the Line of Fire") der Durchbruch auch auf internationalem Parkett.

Die Effekte halten Hollywood-Standard, als Mannschaft überzeugt ein germanisches Allstar-Team von Jürgen Prochnow über Herbert Grönemeyer bis zu Martin Semmelrogge. Der Soundtrack von Klaus Doldinger wurde auch ohne den dazugehörigen Film ein Hit.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Lothar-Günther Buchheim, geboren 1918 in Weimar. Schon mit vierzehn Jahren als zeichnendes und malendes 'Wunderkind' Mitarbeiter von Zeitungen und Zeitschriften. Erste Kollektivausstellungen und erste Monographie (1935). Als literarischer Ertrag einer Reise mit dem Faltboot die Donau hinab bis ans Schwarze Meer erschien 1939 der Band 'Täge und Nächte steigen aus dem Strom'. Studium an den Kunstakademien in Dresden und München. Im Zweiten Weltkrieg Kriegsberichter, ursprünglich als Kriegsmaler, mit Einsätzen auf Minenräumbooten, Zerstörern und vor allem U-Booten. Nach dem Krieg Gründung einer Kunstgalerie und später auch eines Kunstverlages.
Lothar-Günther Buchheim ist Autor zahlreicher Standardwerke über den Expressionismus. 1973 erschien sein Roman 'Das Boot'. Daneben immer wieder Fernsehfilme und Reportagen. Seine Sammlung expressionistischer Kunst ist legendär. Lothar-Günther Buchheim verstarb 2007.

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Kundenbewertungen zu "Das Boot - The Director's Cut (Special Edition)"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Stanely aus Puderbach am 11.04.2010 ***** ausgezeichnet
Das Boot, ist die Verfilmung von Wolfgang Petersen, nach dem gleichnamigen Roman von Lothar Günther Buchheim.In den Hauptrollen Jürgen Prochnow,Herbert Grönemeyer,Martin Semmelrogge und Uwe Ochsenknecht. Aufwendig und perfekt inszenierter Kriegsfilm im Bauch eines U-Boots.U 96 operiert im Atlantik, auf der Suche nach feindlichen Geleitzügen.Ein Angriff auf einen einzelnen Zerstörer misslingt,und der Jäger wird zum Gejagten.Jetzt ist Teamarbeit gefragt.Das hektische Treiben im U-Boot, bei jeder Angriffswelle, stellt die Truppe auf eine große Herausforderung. Erschütterungen, Ausfall der Beleuchtung, Wassereinbrüche,Panik und Hoffnungen, Lärm der Bomben, Entsetzensschreie, das Aufplatzen von Rohrverbindungen,das Eindringen von Wasser und die verzweifelten Versuche das Wasser zu stoppen,lassen den Betrachter am Schicksal der Männer teil haben.Das Leben auf engsten Raum wird ihnen oft zum Verhängnis, denn das vergessene Zeitgefühl,schlechte Ernährung, mangelnde Hygiene,erzwungene Abstinenz,oder die fehlende Intimsphäre hinterlassen sichtbare Spuren.Die dazugehörigen Dialoge spiegeln das momentane Selenleben der Besatzung wieder. Spektakuläre Sequenzen im und ums Boot,machen diese Tragödie zum Publikumserfolg. Großartiger Film von Petersen, der bewusst auf zu überzogenen Patriotismus verzichtete.

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Bewertung von Don Alegre -pfiats eich - aus Bayern am 06.01.2010 ***** ausgezeichnet
... eine ausgezeichnete Verfilmung einer brutalen Realität der Enge

...die Eskapaden des Todes
Eine Geschichte über Angst, Ehre, Anstand und Mut inmitten des Wahnsinns menschlicher Zerstörungswut und Ohnmacht.

Für die 80er Jahre technisch brillant, neutral und ohne Übereifer zeichnet Wolfgang Petersen konsequent die allseitige Grausamkeit des Krieges in einem weltweit gelobten, epischen Psychodrama, das den Zuschauer aus der Eintönigkeit des U-Boot-Alltags mit in die beklemmende Tiefe reißt.

Petersen gelingt es meisterhaft, mit seinen, teilweise unbekannten Schauspielern den Irrwitz und die zum Wahnsinn treibende, bedrückende Stimmung an Bord eines U-Bootes aufzuzeigen. Minute für Minute wird der Zuschauer mehr und mehr in den Bann gezogen, in den Bann der leisen und lauten Hilfeschreie einer über 50 köpfigen Mannschaft, eingepfercht in einen Stahlsarg ohne Auslauf, blind ausgeliefert den Tiefen des Meeres und einer experimentellen Technik mit Grenzen, ohne Recht auf Menschlichkeit, gehalten allein durch die Fähigkeit zur Kameradschaft, durch die Führungsqualitäten der Offiziere und den Auftrag zum gnadenlosen und tödlichen Erfolg.

...ein sehenswerter und viel gelobter Film

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Bewertung von HOSCHLI aus Hamburg am 07.05.2009 ***** ausgezeichnet
Der absolute Klassiker Ein Muss für jeden ehemaligen U-Boot Fahrer

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 24.03.2009 ***** sehr gut
Ein genialer Film mit atemberaubenden Szenen.
Macht klar, egal wer im Krieg gewinnt, verlieren tun alle.

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Bewertung von Georg Heinrich Schmidt aus Dortmund am 08.07.2007 ***** ausgezeichnet
Dieser Film gehört in die Reihe der absoluten Spitzenprodukte, welche Regisseure und Schauspieler jemals geschaffen haben. "The Director's Cut (Special Edition)" macht dies eindringlich deutlich. Was "Casablanca" für das Genre des Liebesfilms mit historischem Hintergrund, "Die Brücke" für den Antikriegsfilm mit der Akzentiuierung des paradoxen Wahnsinns des Nazi-Weltkrieges war, das dürfte "Das Boot" für die Darstellung des vordergründigen reizvollen des Abenteuer-Nervenkitzel eines Krieges aus der Meeresperspektive unterhalb der Oberfläche sein. Dieser Film fehlte bisher und ist unersetzbar. Ein einmaliges artifizielles Ereignis, welches das Buch von Lothar-Günther Buchheim bei weitem übertrifft.

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