Kingdoms Of Amalur: Reckoning (PS3)
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Kingdoms Of Amalur: Reckoning (PS3)

PlayStation 3
 
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Kingdoms Of Amalur: Reckoning (PS3)

"Reckoning" ist das erste Kapitel eines gewaltigen neuen Fantasyuniversums, das die Spieler auf ein Abenteuer schickt, bei dem sie die Geheimnisse Amalurs enthüllen, die Bestimmung ihres Helden festlegen und über das Schicksal der Welt entscheiden. Neben einer riesigen, frei erkundbaren Welt fesseln die packenden Actionkämpfe.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Kingdoms of Amalur: Reckoning ist ein Action-Rollenspiel, das in der offenen Welt von Amalur spielt – einem neuen Fantasy-Universum voller Mysterien und Magie, das von dem New York Times-Bestsellerautor R. A. Salvatore erschaffen wurde. Reckoning wird durch den einzigartigen Stil des renommierten Künstlers Todd McFarlane, dem Schöpfer von Spawn, zum Leben erweckt und führt nicht nur einen neuen visuellen Stil, sondern auch eine neue Dimension fesselnder Action-Kämpfe ins Rollenspiel-Genre ein. Entwickelt wird das Spiel unter der Leitung von Ken Rolston, dem Lead Designer der von der Kritik gefeierten Rollenspiele Elder Scrolls III: Morrowind und Elder Scrolls IV: Oblivion.

Reckoning verbindet intensive Action-Kämpfe in der Third-Person-Perspektive mit umfassender Erkundung, weitreichender Charakterentwicklung und -anpassung sowie einer mitreißenden Geschichte in einem außergewöhnlich detailreichen Fantasy-Universum. Die Spieler beginnen ihr Abenteuer, als sie auf wundersame Weise von den Toten auferstehen und über gefährliche neue Magie gebieten, die in der Lage ist, das Schicksal Amalurs zu verändern. Inmitten eines gnadenlosen Krieges zwischen verschiedenen Völkern, Gruppierungen und Allianzen suchen die Spieler nach dem Geheimnis ihrer Unsterblichkeit und stellen sich dem uralten Bösen, das die Welt zu vernichten droht.

Die Überlieferungen in Kingdoms of Amalur erstrecken sich über einen epischen Zeitraum von 10.000 Jahren der Geschichte aus der Feder von R. A. Salvatore. Reckoning fängt einen kurzen Moment dieser Geschichte ein und erzählt die Legende eines einzelnen Helden, der über die Fähigkeit verfügt, das Schicksal der Welt von Amalur neu zu gestalten. Jedes Gebäude, jeder Baum und jedes Wesen besitzt einen eigenen, festgelegten Hintergrund innerhalb dieser gewaltigen, von Todd McFarlanes legendärem künstlerischen Stil inspirierten Welt voller außergewöhnlicher Landschaften, geheimnisvoller Städte, schillernder Charaktere und fantastischer Wesen.

Kingdoms of Amalur: Reckoning wird von Big Huge Games in Baltimore & Curt Schillings 38 Studios in Providence, Rhode Island, entwickelt und erscheint 2012 für Xbox 360, PlayStation 3 und PC.

FEATURES:
  • Intensive Action-Kämpfe in einem Rollenspiel:
    Kreiere deinen eigenen, individuellen Kampfstil, indem du aus neun verschiedenen Klassen von Nahkampfwaffen sowie aus Dutzenden verheerender Zauber des einzigartigen Action-Magie-Kampfsystems von Reckoning wählst. Lösche deine Gegner in atemberaubenden Kampfsequenzen mit gnadenlosen Fateshift-Abschlussaktionen aus und erlebe eine neue Dimension intensiver Rollenspielkämpfe.
  • Open-World-Rollenspiel unter Leitung von Ken Rolston:
    Genieße eine fesselnde Handlung, zahlreiche Nebenquests und die Erkundung einer offenen Welt, die von den Rollenspiel-Gurus Ken Rolston (Lead Designer von Morrowind, Oblivion), Creative Director Mark Nelson (Lead Designer von Shivering Isles; Morrowind, Oblivion, Fallout 3) sowie Lead Designer Ian Frazier (Titan Quest) erschaffen wurde.
  • Eine gewaltige Geschichte, erzählt von R.A. Salvatore:
    Reckoning spielt im Kingdoms of Amalur-Universum mit seiner 10.000 Jahre umfassenden Geschichte, die von R.A. Salvatore, dem Autor von 22 New York Times-Bestellern, erschaffen wurde.
  • Künstlerische Gestaltung und Action unter Regie von Todd McFarlane:
    Reckoning erwacht unter der Regie des renommierten Spider-Man-Künstlers Todd McFarlane, dem Schöpfer von Spawn und Gründer von Image Comics, zum Leben und präsentiert intensive Action-Kämpfe, Unmengen grauenvoller Gegner sowie atemberaubend umgesetzte Fantasy-Umgebungen.
  • Wähle dein Schicksal:
    Erstelle deinen Charakter, indem du aus Dutzenden einzigartiger Fertigkeiten und Fähigkeiten wählst, und passe ihn noch individueller an, wenn das revolutionäre neue Schicksals-System von Reckoning abhängig davon, für welche Spielweise du dich entscheidest, neue, mächtige Schicksale freischaltet. Millionen von Waffen- und Rüstungskombinationen geben dir die Möglichkeit, einen Charakter zu erschaffen, der genau so aussieht und sich so spielt, wie du es dir schon immer erträumt hast.


Systemvoraussetzungen

PlayStation 3


Produktinformation

  • Hersteller: Electronic Arts
  • Artikeltyp: Software
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: PS 3 (Playstation 3)
  • USK: Freigegeben ab 18 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Erscheinungstermin: 09.02.2012
  • EAN: 5030932103642
  • Best.Nr.: 34429102
Die farbenfrohe Koproduktion der US-Entwickler 38 Studios und Big Huge Games besticht durch eine gigantische offene Welt. In welche Richtung man seinen Helden nach Spielbeginn weiterentwickelt, bleibt jedem jedoch selbst überlassen. Mitten im Spiel vom Blitze schleudernden Magier zum Zweihänder schwingenden Krieger wechseln? Dank dynamischem Klassensystem und drei Fähigkeitsbäumen mit je 22 unterschiedlichen Talenten kein Problem. Kommt es schließlich zum Echtzeitkampf, zählen aber vor allem gutes Timing, schnelle Reaktionen und optimal abgestimmtes Rüstzeug. Das wiederum finden Abenteurer in Amalur in Hülle und Fülle. Abseits der morbid blutig inszenierten Schlachten locken brillant vertonte Dialoge und unzählige, teils extrem bizarre Nebenaufgaben, die Ex-"Elder Scrolls"- Designer Ken Rolston und sein kreatives Team erschaffen haben. Wissenswert: Vorbesteller und Spieler der bereits erhältlichen Demoversion belohnt EA mit nützlichen Spielgegenständen. Die deutsche Fassung erscheint ungeschnitten mit USK-18-Siegel.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Das Leben nach dem Tod hatte sich unser Hauptcharakter sicherlich ganz anders vorgestellt. Orientierungslos und entsetzt erwacht er (oder sie - wie es dem Spieler beliebt) auf einem widerlichen Leichenhaufen, den Abfällen eines seit längerem wütenden Konflikts. Wie sich herausstellt, ist der Held das erste und auch letzte gelungene Endprodukt einer Art magischer Wiedererweckungsapparatur, die in der Anfangsphase des Spiels von Feinden zerstört wird. Neben der Erinnerung an alles Vergangene ist dem Protagonisten vor allem auch seine vorherbestimmte Zukunft abhanden bekommen, die ja eigentlich schnell erzählt gewesen wäre: Du bleibst mausetot. Als so genannter Schicksalloser steht er nun außerhalb der prophezeiten Ereignisse und wird so zum unberechenbaren Faktor, der den Verlauf der weiteren Geschichte seiner Welt komplett verändern kann. Was manche Gestalten dringlichst zu verhindern versuchen...

Zum Glück sehe ich nicht aus wie ein Zombie

Wer genau da vom Leichenberg klettert, bleibt mal wieder dem Beobachter am Controller überlassen. Außer dem Geschlecht kann man so unter anderem die Rasse der Figur bestimmen. Zur Auswahl stehen zwei menschliche Volksgruppen sowie zwei Elfen-artige (Licht und Dunkel) mit zu ihrer Herkunft und Tradition passenden Start-Boni auf unterschiedliche Talente. Jede Gruppe hat außerdem mehrere Schutzgottheiten, von denen man sich eine für weitere Vorteile herauspickt. Atheisten profitieren dagegen von leicht erhöhter Erfahrungsausbeute.

Die optische Gestaltung bietet genreüblich Optionen für allerlei Haarfarben, Frisuren, Tätowierungen und Schmuckstücke, bei den Gesichtszügen zeigt sich das Ganze aber etwas sparsam, da z.B. keine Feineinstellungen für Nase und Mund angeboten werden, sondern nur diverse komplette Visagen. Trotzdem dürfte jeder zu einem annehmbaren Äußeren für sein Alter Ego kommen, das mit der Zeit selbstverständlich auch wie so oft durch tonnenweise schicke Outfits wie gehörnte Helme, geheimnisvolle Roben und griffiges Schuhwerk verschönert wird.

Eigenständige Grafik

Was im unvermeidlichen Vergleich mit dem anderen aktuellen Mammut-RPG Skyrim sofort ins Auge sticht, ist der sich stark vom Konkurrenten abhebende Grafikstil. Dominieren im Bethesda-Werk schroffe Felsformationen und andere raue Landschaften das Bild, ist in Kingdoms of Amalur alles einen ganzen Schuss farbenfroher. Durch bunte Leuchtpilze, ulkige Wichte und beschauliche Dörfchen wirkt die Grafik teils fast schon Comic-artig und erinnert eher an Fable oder vielleicht auch World of Warcraft. Der auf den ersten Blick harmlose Eindruck täuscht aber teilweise - der Look ist keineswegs kindisch, wie ja schon die (in meinen Augen aber doch etwas hoch angesetzte) Alterfreigabe ab 18 zeigt. Da werden halt z.B. immer mal Gegner ihre Einzelteile los.

Auch der Umfang der effektreichen Spielwelt überzeugt. In der Third-Person-Perspektive durchquert man weitläufige Wälder, verborgene Höhlensysteme, staubige Wüstenregionen und viele andere Gefilde, in denen die Schnellreisefunktion zu bereits besuchten Orten oft mehr als nützlich ist. Die fehlenden Reittiere kann man vorher schon mal vermissen.

Manche Umgebungselemente werden recht häufig verwendet, so dass sich etwa die Dungeons zu ähneln beginnen, und auch die Texturen strotzen oft nicht gerade vor Details, angesichts der üppigen Größe der Schauplätze ist das aber noch zu verschmerzen.

Ein weiterer technischer Kritikpunkt macht sich in den zahlreichen Dialogen bemerkbar: Die Gesprächspartner legen meist eine hölzerne, unechte Mimik mit unpassenden Lippenbewegungen an den Tag. Dafür machen aber fast alle der deutschen Sprecher ihre Sache sehr gut (von dezent übertriebener Dramatik an manchen Stellen abgesehen), der Held selbst bleibt allerdings stumm. Leider hat die Original-Vertonung in diesem Fall wohl nicht den Weg auf die hiesige Disc gefunden - nach dem Ändern meiner Konsolensprache erschienen lediglich die Bildschirmtexte auf Englisch. Schade ist auch noch, dass die zur Verfügung stehenden Dialogoptionen normalerweise keinen Einfluss auf die Reaktionen der NPCs haben bzw. nicht die Gesinnung verändern oder nur selten anderweitig zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.

Coole Kämpfe

Dank der hilfreichen Übersichtskarte mit entsprechenden Markierungen ist man immer auf dem Laufenden und hat einen guten Überblick über die wachsende Zahl an Missionen unterschiedlicher Aufwendigkeit. Wie zu erwarten sind auch hier die üblichen Botengänge darunter, darüber hinaus aber jede Menge abwechslungsreiche Zusammentreffen mit Hochstaplern, Langfingern und anderen zahlungswilligen Auftraggebern. Besonders lang ist beschäftigt, wer die mehrteiligen Questketten von fünf Fraktionen wie etwa den tapferen Kriegern beginnt.

Die überall erzählten Geschichten und alltäglichen Begebenheiten sind nicht frei von Klischees rund um typisches Elfen-Verhalten oder andere klassische Versatzstücke, erschaffen aber doch eine sympathische und lebendig erscheinende Welt voller einzigartiger Persönlichkeiten, in der man gern unterwegs ist.

Natürlich wird dabei an jeder Ecke auf wilde Tiere, Banditen oder Monster eingeprügelt und in diesem Bereich läuft KoA zu Hochtouren auf. Das Kampfsystem ist sehr direkt und actionreich gehalten, ohne bei seinen geschmeidigen Abläufen und effektreich inszenierten Kombos auf eine gewisse Tiefe zu verzichten. Man schleppt stets zwei Waffen gleichzeitig herum, zwischen denen auf Wunsch mitten im Gefecht übergangslos gewechselt wird. Jedes der Mordwerkzeuge liegt auf einem der Symbolbuttons, weitere Knöpfe ermöglichen das elegante Abrollen oder das Zücken eines Schilds. Bei letzterer Funktion ist es übrigens schnurz, ob man eben noch mit einer Zweihänderwaffe wie dicken Hammer-Klötzen oder monströsen Schwertern hantiert hat. Diese Teile sind aber schon arg lahmarschig. Sehr viel Freude machen einem dagegen flinke Doppel-Dolche, welche aus dem Schleichen heraus fiese Überraschungsangriffe ermöglichen, reichweitenstarke Flitzebögen samt Giftpfeil-Upgrade und Kampfstäbe, die neben gemeinen Hieben auch Feuerbälle oder Frostschaden verteilen. Die eigentliche Zauberei spielt durch solche Nebeneffekte schon eher eine untergeordnete Rolle.

Durch Spezialfähigkeiten wie aus dem Boden schießende Stacheln lässt man außerdem selbst fette Trolle im Nullkommanichts alt aussehen. Insgesamt könnten Hardcore-Zocker abseits weniger Bosskreaturen übrigens echte Herausforderungen vermissen, selbst wenn sie im höchsten der drei Schwierigkeitsgrade unterwegs sind.

Viel Freiheit

Beim Aufleveln werden zum einen die Stufen diverser Talente erhöht. Wer genug Punkte in die jeweiligen Kniffe investiert, bekommt unter anderem versteckte Schätze auf der Karte angezeigt, profitiert von besseren Preisen bei Händlern, erleichtert sich das Knacken von Truhen-Schlössern und das Meucheln aus dem Hinterhalt, oder erhält zusätzliche Funktionen bei handwerklichen Tätigkeiten wie dem Schmieden neuer Ausrüstung.

Des weiteren verbessert man Fähigkeiten aus den Kategorien Macht, Zauberkraft und Raffinesse. So werden beispielsweise neue Spezialattacken der dazugehörigen Waffentypen verfügbar, die Robustheit des Helden wächst oder man erhält eine zuschaltbare Schutz-Aura. Eine bestimmte Gesamtpunktzahl in den einzelnen Bereichen ist zum Tragen mancher Ausrüstungsgegenstände nötig und sie beeinflusst zudem die verfügbaren 'Schicksale'. Je nach erreichter Stufe werden immer tollere dieser zwischendurch wechselbaren Berufe mit jeweils mehreren Vorzügen freigeschaltet. Abhängig vom gewähltem Schicksal vergrößert sich z.B. der Elementschaden, wird die Manaregeneration beschleunigt, die Chance auf kritische Treffer wächst oder man erhält ganz neue Fertigkeiten. Alle möglichen Spezialisierungen und Mischklassen, etwa aus Magier und Meuchelmörder, sind dabei nutzbar und wer sich zwischendurch gar komplett umorientieren will, sucht schlicht einen der so genannten Schicksalsweber auf, um gegen Bezahlung alle vergebenen Punkte zwecks neuer Verteilung zurück zu erhalten.

Komfort wird hier sowieso groß geschrieben - von der erwähnten gelungenen Karte, über das praktische Aussondern nicht benötigter Items und das freie, sehr flott von der Hand gehende Speichern bis hin zur durchdachten Steuerung. Nur die zickige Kamera spielt da des öfteren nicht ganz mit und muss per Hand in die richtige Position gebracht werden.

Fazit: Manche Rollenspielfans waren im Vorfeld wahrscheinlich noch so sehr mit Skyrim beschäftigt, dass sie Kingdoms of Amalur gar nicht richtig auf dem Radar hatten. Auch für mich war das Spiel eine positive Überraschung - der Ausflug in diese neue Fantasywelt lohnt sich für Genrefans definitiv.

Allein schon das flotte Kampfsystem, das vor allem Nahkämpfern gefallen wird, macht den Herausforderer interessant, dazu kommen ein ordentlicher Umfang, eine komfortable Handhabung, vielfältige Spezialisierungsmöglichkeiten und die durchaus ansprechende technische Umsetzung. Macken wie die verbesserungswürdige Mimik der Figuren, Kameraschwächen oder manche Wiederholung im Dungeon-Design geraten dadurch meistens in Vergessenheit.

Außerdem ist das Spiel, trotz bekannter Elemente, vom Stil her auch unterschiedlich genug, um eher eine Ergänzung als eine totale Konkurrenz zu Skyrim darzustellen. Spätestens wenn sie den letzten dicken Brocken durch haben, sollten RPG-Anhänger dem Neuzugang eine Chance geben.

Wertung: 83 von 100 Punkten (Christina Schmitt/GameCaptain.de)
Quelle/Copyright: Captain-Fantastic-Besprechung