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Bewertung von anyways aus greifswald am 16.04.2012 |
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Schuhgeschäfte ziehen nicht nur Frauen magisch an, sondern sie sind auch für diesen Täter äußerst reizvoll, denn hier kann er seine Leidenschaften befriedigen und neue Opfer finden. Die Wahl des Geschäftes (stets gehobene Ausstattung) ist dabei ebenso wichtig wie der Schuh an sich. Ein wichtiger Hinweis für Superintendent Roy Grace ,den er im Rahmen einer brutalen Vergewaltigungsserie in Brighton, herausfindet. Ihm fallen auch sehr viele Parallelen mit einer früheren Serie von Vergewaltigungen auf. Der Fall des Schuh-Diebes . Ist dieser zurück, wenn ja wo war er die letzten 12 Jahre? Mit seinen Kollegen ermittelt er in der Sonderkommission „Schwertfisch“ die aktuellen Fälle. Mit einer zweiten, der SoKo „Sundown“, die vorwiegend aus Polizeiveteranen besteht, rollt er den Fall des einzigen Todesopfers des Schuh-Diebes wieder auf. Spektakuläre Fälle sind ein Markenzeichen von Peter James Thriller. Sie sind facettenreich und nicht ganz unkompliziert. Auch in seinem neuesten Fall versucht er den Leser mittels vieler Wendungen in seinen Bann zu ziehen, nur hab ich mich diesmal nicht so mitgezogen gefühlt. Ich fand die Figur des Roy sehr zerstreut und unaufmerksam dargestellt. So unaufmerksam das einige Details nicht ganz stimmig waren. Gefallen hat mir wiederum, das Roys verschwundene Frau mehr zu Wort kommt, und ihr Bild von der „Über-Frau“ sich doch sehr abwandelt. Die Anzahl der infrage kommenden Täter übersteigt das übliche Maß eines Krimis, so dass der Leser doch sehr verunsichert wird und streckenweise die Frage auftaucht ob das gerade Geschilderte für die Geschichte wirklich von Bedeutung ist. Zum Ende hin versucht James alles einigermaßen aufzuklären. Für mich war es nicht überzeugend. Fazit. Ein durchaus spannender Thriller mit in sich schlüssigem Plot, er zählt meiner Meinung nach dennoch nicht zu den Besten dieser Serie um Roy Grace. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 20.02.2012 |
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Als Silvester eine Frau vergewaltigt und deren Schuhe gestohlen werden, ahnt Detective Superintendent Roy Grace schlimmes: Der Schuh-Dieb ist wieder am Werk! Vor zwölf Jahren hatte Grace in der Ermittlung Houdini schon mal nach ihm gejagt, aber er schien plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Schnell ist die neue Sonderkommission mit dem Namen Schwertfisch gegründet und die Jagd beginnt von neuem. Das Cover zeigt einen vom Meer umtosten Pier. Ich finde es sehr schön, aber der Zusammenhang zwischen Titel, Cover und Buch bleibt mit leider verborgen. Ich hätte. zum Beispiel einen eleganten Frauenschuh als Cover vorgezogen. Peter James ist mir als spannender Autor mit einem Hang zum schwarzen Humor bekannt und genau dies habe ich in diesem Buch leider vergeblich gesucht. Die ewigen Wiederholungen von Frauenschuhen und deren Designer-Namen waren anstrengend und als dann auch noch immer wieder auf diverse Alkolohl Vorlieben der Charaktere Bezug genommen wurde, war mir schnell klar, dass dies nicht sein stärkstes Werk werden wird. Auch die Zeitsprünge zwischen heute 1997/98 waren teilweise leider nicht klar strukturiert und ich verlor immer wieder den roten Faden. Genauso verschwommen scheinen diesmal seine Protagonisten. Egal aus welcher Ecke der Bevölkerung sie kamen, alle hecheltem förmlich Frauenschuhe hinterher. Ob das der Taxifahrer John Kerridge alias Jak (junges autistisches Kind), der Sicherheitsfirmenbesitzer Starling oder der Ex-Knacki Spicer ist. Mein Fazit: Nicht wirklich gut, nicht wirklich schlecht. Für Liebhaber von Desigern-Schuhen bestimmt ein tolles Buch! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von sendorra aus Köln am 05.02.2012 | |
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Um Peter James habe ich bisher meist einen Bogen gemacht. Zu groß erschien mir sein Name auf seinen Büchern. Für mich ein Indiz dafür, dass der Autor wichtiger ist, als das Werk. Dennoch schnupperte ich in sein neues Werk "Du sollst nicht sterben". Die ersten Seiten machten mich neugierig. Es beginnt schnell und spannend. Mit flüssigen, einfachen Sätzen führt James Charaktere und Verdächtige ein und eröffnet mannigfaltige Motive und Möglichkeiten. Perfekt als Krimi für zwischendurch. In Hoffnung auf eine kurzweilige Lektüre lies ich mich also auf den Thriller ein. Starker Start und starke Opfer Schnell treten die Verdächtigen auf. Interessante, kantige Charaktere. Da macht es Spaß zu knobeln, wer es denn nun sein könnte. Ob das alles nicht viel zu offensichtlich ist. Ob es noch einen Schattenspieler geben könnte. Selbst gegen Ende des Buches schafft es James noch, mit den Vermutungen des Lesers zu spielen. Positiv auch die Opfer. Die Frauen sind starke Persönlichkeiten, die sich nicht einfach überfallen lassen und schreiend durch die Gegend rennen. Die meisten haben durchaus Köpfchen, sind taff und versuchen ihr Möglichstes der Gefahr zu entkommen. Zäh und langweilig Das waren dann aber leider auch schon die Punkte auf der Habenseite. Von wegen „kurzweilige Lektüre für zwischendurch“. Zäh und gelangweilt kämpfte ich mich durch den knapp 400-seitigen Wälzer. "Du sollst nicht sterben" beginnt stark, um dann ganz stark nachzulassen. Immer und immer wieder wiederholt sich der Autor. Ja, der "Schuhdieb" überfällt nur Frauen, die Designerschuhe tragen. Ja, er plant den Überfall wohl von langer Hand. Ja, er wählt seine Opfer anscheinend in Luxus-Schuhläden aus. Und ja, man könnte ihn wohl wütend machen und zu Fehlern reizen, wenn man in der Presse verlautbaren lässt, dass er einen kleinen Penis hat. Das ist ja alles schön und gut, aber muss das bis in den Showdown in jedem Kapitel wiederholt werden? Nein! Die meisten Leser sind nicht dumm. Die können sich so etwas merken. Vorurteile aus der Mottenkiste Auch das Täterbild ging mir gehörig auf die Nerven. Mehr oder weniger deutlich schwingt eine grundsätzliche Verurteilung von sexuell anders Orientierten durch die Zeilen. Fetischisten sind Perverse. Wenn jemand Frauenkleidung trägt, Schuhe und Füße erregend findet, dann ist das nicht normal. Dieser Grundtenor machte mich wütend. Solche Ansichten gehören in die Mottenkiste der Geschichte! Selbst wenn diese Vorurteile bei Polizisten unter Umständen noch verbreitet und somit hier realistisch beschrieben sein sollten. Genauso wie die Verallgemeinerung, dass alle Frauen Designerschuhe und hohe Absätze lieben. Nur mal so nebenbei… Gut strukturiert James unterteilt seinen Thriller in Sequenzen aus der Vergangenheit und dem aktuellen Geschehen. Außerdem fließen ab und zu "Tagebucheinträge" des Täters zwischen die Kapitel ein. Das klingt vielleicht etwas verwirrend, da es aber gut strukturiert ist, findet sich der Leser gut zurecht. Überhaupt nicht schlimm empfand ich es, die anderen Bände (bis auf das Erste) nicht zu kennen. Ab und an spielt James unnötiger Weise auf einen der Vorgänger an, aber das stört kaum. Für Fans der Serie mögen solche Hinweise interessante Erinnerungen an Erlebtes sein. Mein Fazit "Du sollst nicht sterben" bleibt mir als langweiliger, vorurteilsbelasteter Krimi mit starken Täter- und Opfercharakteren und ebenso blassem wie tranigem Protagonisten im Gedächtnis. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von Tuppi am 20.12.2011 |
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spannend, aber leider nicht alles aufgeklärt In Brighton wird eine Frau vergewaltigt und anschließend nimmt der Täter ihre teuren Schuhe mit. Der Fall erinnert Roy Grace an den Schuh-Dieb, der vor 12 Jahren aktiv war und damals mind. fünf Frauen vergewaltigt und ihre Schuhe gestohlen hat. Ist der Täter zurückgekehrt? Nachdem weitere Vergewaltigungen stattfinden, ist sich Roy sicher. Aber wie kann er dieses Mal den Täter überführen? Die Geschehnisse im Buch wechseln zwischen 1997 und Jetzt, das bereitete mir anfangs etwas Schwierigkeiten. Die Story war spannend und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Roy ist ein sehr sympathischer Ermittler und auch sein Team ist mir in den sechs Bänden sehr ans Herz gewachsen. Nachdem seine erste Frau vor 10 Jahren spurlos verschwunden ist, hat er sie inzwischen für tot erklären lassen, um mit seiner schwangeren Freundin eine Familie zu gründen. In diesem Buch bekommt der Leser erstmals einen Einblick in die damalige Ehe mit Sandy. Das Buch war spannend und ich habe mitgefiebert. Aber leider ist auch in diesem Band nicht alles aufgeklärt worden. Das finde ich sehr schade. Ich bin auch der Meinung, daß der Autor jetzt langsam Schluß mit der Serie um Roy Grace machen sollte. Die ersten vier Bände fand ich super, aber dann hat er nachgelassen. Ich werde das siebte Buch bestimmt auch noch lesen, wenn es übersetzt ist - aber ob ich dann noch weitere lesen werde, weiß ich nicht. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von Buchwurm aus Ober-Ramstadt am 13.12.2011 |
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Brighton, England: Nach einer ausgelassenen Silvesterfeier im Metropole Hotel wird eine junge Frau in ihrem Hotelzimmer brutal vergewaltigt. Eine Woche später erfolgt ein weiterer Überfall auf eine zweite Frau. Gemeinsamkeit: der Täter stiehlt den beiden die teuren Designer-Schuhe. Detective Superintendent Roy Grace erkennt schon bald die Zusammenhänge zwischen einer 12 Jahre zurück liegenden Vergewaltigungsserie, die dann plötzlich ungeklärt abbrach. Den Täter nannten alle nur den "Schuh-Dieb". Um ihn zu stellen, muss er weit in die Vergangenheit zurück reisen und sogar die Polizeikreise kommen als Täterkreis in Frage. Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen und hatte keins der vorherigen 5 gelesen. Dies stellte allerdings keinerlei Problem dar, da es sich zwar um eine Serie handelt, die Geschichte in sich aber abgeschlossen ist und die wenigen Informationen, die man "drumrum" benötigt, auch so beim Lesen erhält. Die Geschichte liest sich flüssig und sehr spannend, vor allem, weil ziemlich schnell mehrere in Frage kommende Täter ins Spiel geworfen werden, es aber bis zum Schluss spannend bleibt, wer von ihnen es nun tatsächlich auch ist. Oder sind es gar mehrere...? Jedenfalls war ich beim Lesen sehr froh, festzustellen, dass es auch von Vorteil sein kann, einen Buch- und keinen Schuhfetisch zu haben Mich hätte er nämlich definitv nicht zum Opfer erkoren, denn O-Ton: "Frauen in Turnschuhen sind ein Graus!" =) Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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