Die Bucht am Ende der Welt - Bambaren, Sergio

Sergio Bambaren 

Die Bucht am Ende der Welt

Originalausgabe

Aus d. Engl. v. Gaby Wurster
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Produktbeschreibung zu Die Bucht am Ende der Welt

>>Wenn du dich zu sehr in ein Ziel verrennst, verlierst du leicht den Blick für das Schöne, das dich umgibt.<< Sergio Bambaren, der mit seinen Büchern ein Millionen-publikum berührt, erzählt, wie ihn eine einzige Reise veränderte. Er war zum Wellen-reiten nach Tobago gekommen, um die Energie des Meeres zu spüren und sich auszupowern. Den Zauber der Insel, ihre üppige Vegetation, die Vogelvielfalt: Das alles nahm er dabei kaum wahr. Doch dann herrschte tagelang Windstille, und sein Brett lag unberührt im Sand. Beinahe wollte er schon wieder enttäuscht abreisen - bis er eine Welt voll ungeahnter Schönheit und Kraft für sich entdeckt -

»Wenn du dich zu sehr in ein Ziel verrennst, verlierst du leicht den Blick für das Schöne, das dich umgibt.« Sergio Bambaren, der mit seinen Büchern ein Millionenpublikum berührt, erzählt, wie ihn eine einzige Reise veränderte. Er war zum Wellenreiten nach Tobago gekommen, um die Energie des Meeres zu spüren und sich auszupowern. Den Zauber der Insel, ihre üppige Vegetation, die Vogelvielfalt: Das alles nahm er dabei kaum wahr. Doch dann herrschte tagelang Windstille, und sein Brett lag unberührt im Sand. Beinahe wollte er schon wieder enttäuscht abreisen bis er eine Welt voll ungeahnter Schönheit und Kraft für sich entdeckt

Produktinformation


  • Verlag: Piper
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 124 S. m. farb. Illustr.
  • Seitenzahl: 124
  • Serie Piper Bd.6286
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 121mm x 13mm
  • Gewicht: 224g
  • ISBN-13: 9783492262866
  • ISBN-10: 3492262864
  • Best.Nr.: 23801784
Sergio Bambaren wurde in Peru geboren, absolvierte in Lima die britische High School und studierte in den USA Chemotechnik. Die Suche nach der perfekten Welle führte den passionierten Surfer um die ganze Welt. Mit "Der träumende Delphin" gelang ihm auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Er gab daraufhin seinen Ingenieurberuf auf und widmet sich seitdem ganz dem Schreiben und seiner Leidenschaft für das Meer. Nach längerem Aufenthalt in Sydney lebt er heute wieder in Lima. Er ist Vizepräsident der Umweltschutzorganisation "Mundo Azul".

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Kundenbewertungen zu "Die Bucht am Ende der Welt" von "Sergio Bambaren"

Durchschnittliche Kundenbewertung 2.8 von 5 Sterne bei 22 Bewertungen ***** gut
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Bewertung von Selene am 13.07.2010 ***** gut
Dieses Buch von Sergio Bambaren ist wie alle Bücher von ihm. Es ist Urlaub für die Seele!!

Bambaren zeichnet Bilder mit seinen Worten und er entführt in fremde Paradiese und dabei zeigt er einen Weg, auf dem jeder zu sich selbst finden kann.

Wie gesagt, Bambaren Bücher sind wie Urlaub, und Urlaub verliert seine Besonderheit, wenn er Alltag wird, so verlieren diese Bücher ihre Besonderheit, wenn man sie nicht gut dosiert.

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Bewertung von Tintenherz aus Kiel am 06.10.2009 ***** gut
Der Himmel auf Erden!!!

"Die Bucht am Ende der Welt" von Sergio Bambaren

erschien im Piper Verlag, Seitenanzahl: 124

Inhalt:

Nach einem anstrengenden Jahr, in dem der Autor unzählige Leserreisen durch Europa und Lateinamerika unternommen hat, nimmt er sich eine Auszeit auf der Karibikinsel Tobago, um dort zu surfen. Da die Brandung ausbleibt, beginnt er zu tauchen. Er findet auf dieser Reise Antworten auf Fragen, die ihn schon lange beschäftigen und erlebt magische Momente auf dieser Insel.

Der Autor:

Sergio Bambaren, geb. 1960 in Peru, gelang mit "Der träumende Delphin" auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Seinen Ingenieurberuf gab er auf und widmete sich fortan ganz dem Schreiben und seiner Leidenschaft für das Meer. Er lebt mit seiner Familie in Lima/Peru.

Mein Fazit:

Das Buch hat mich dazu angeregt, mein Leben zu überdenken. Man muss sich seine Träume erfüllen und sich nicht von irgendwelchen Ängsten einschüchtern lassen.
"Die Bucht am Ende der Welt" liest sich leicht und flüssig und vermittelt mir eine gewisse Sehnsucht nach Urlaub und Ruhe. Die Begeisterung des Autors "springt" auf mich über. Ich finde das Buch interessant und kann es nur wärmstens weiter empfehlen.

Zitat aus dem Buch:

"Die Angst kann die allergrößte Diebin sein; sie kann einem alles rauben, selbst die schönsten Träume."

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Bewertung von stjerneskud aus Stuttgart am 07.06.2009 ***** weniger gut
Kein Anreiz es ihm nachzutun

Sergio Bambaren fährt zum Wellenreiten nach Tobago. Dies ist sein einzigstes Vorhaben und für alles andere ist er nicht zu haben. Allerdings ist das Meer ruhig und weil der benötigte Wellengang ausbleibt, will er schon wieder abreisen ohne etwas anderes unternommen, geschweige denn etwas von der Insel gesehen zu haben. Er ist frustriert und gelangweilt und es dauert noch seine Zeit, bis er den Tipp einer Kellnerin annimmt, tauchen zu gehen und sich die Unterwasserwelt um Tobago herum anzuschauen. Diese Alternative wird zu einem unerwarteten Erlebnis.

Bis zu diesem Buch hatte ich von Sergio Bambaren noch nichts gelesen und es gibt auch keinen Anreiz dies in Zukunft in Erwägung zu ziehen. Die Geschichte hat mich nicht übermäßig angesprochen, mitreißen konnte sie mich ebenso wenig und da war auch nichts anderes, was mein Interesse für sie hätte wecken können. Oftmals überflog ich die Seiten einfach nur.

Auf mich macht das Buch den Eindruck eines kurzweiligen Urlaubsberichts, den man Freunden oder entfernten Bekannten erzählt, aber der für eine Verbreitung in der Buchwelt ungeeignet ist, weil ihm das gewisse Etwas fehlt. Oftmals liegt in der Kürze die Würze, aber nicht hier. Die Kapitel sind kurz gehalten, ihnen fehlt eine gewisse Intensität und ihnen haftet etwas Oberflächliches an. Die Erlebnisse sind auch so nicht geschildert, dass man sie nachempfinden kann und es ihm unbedingt gleichtun will. Ich bin mit dem Tauchsport nicht vertraut und die Schilderungen waren nicht ausreichend genug, dass ich dafür ein Interesse entwickelt könnte und unbedingt nach Tobago reisen wollte, um tauchen zu lernen und das zu sehen, was er gesehen hat.

Das Buch kann ich niemandem weiterempfehlen. Als Reiseführer eignet es sich nicht, als Tauch-/oder Wellenreiten-Buch ebenso wenig, von der Insel Tobago erfährt man so gut wie nichts und nicht der geringste Reiz wird ausgelöst es Sergio Bambaren gleich zu tun.

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Bewertung von hasewue am 27.03.2009 ***** weniger gut
Jetzt habe ich „Die Bucht am Ende der Welt“ von Sergio Bambaren auch endlich gelesen und meine Eindrücke, die ich nach der Leseprobe hatte, haben sich nochmals bestätigt.
Trotz schmuckvoller Sprache war das Geschreibsel des guten Herrn einfach nur langweilig. Statt interessante Reiseberichte wurden mir nichtssagende Erläuterungen der doch schönen Insel Tobago um die Ohren geschmissen. Nicht das was ich mir gewünscht habe, aber das was ich erwartet habe…. Leider!
Letztendlich war es ein Ratgeber verpackt in einem vermeintlichen Reisebericht, für mich aber eine Mogelpackung. Das einzig schöne waren die Farbfotos in diesem Buch.

2 von 5 Sternen!

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Bewertung von baffet aus Halle/S. am 14.03.2009 ***** weniger gut
Das Buch wurde mir von einem Freund empfohlen, deshalb bestellte ich noch am selben Tag und erhielt es auch prompt. Leider hat mich der Inhalt enttäuscht. Der Autor beschreibt euphorisch seine Eindrücke bei Tauchgängen. Wer selbst taucht, kennt es und wer nicht taucht, für den ist es uninteressant. Hab es nicht bis zum Ende gelesen.

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Bewertung von Sillesoeren aus Hürth am 29.01.2009 ***** weniger gut
Sergio Bambaren reist zum Surfen nach Tobago, er will die perfekte Welle finden und reiten. Doch das Wetter macht ihm einen Strich durch die Rechnung: brettflache See. Mehr als eine Woche verbringt er missmutig mit Warten auf die Welle, dann folgt er dem Rat einer Kellnerin und erkundet seine geliebte See tauchend.

Ich konnte zu Beginn nicht sagen, was ich von diesem Buchs halte. Liebe auf den ersten Blick war es nicht, dazu war mir das Vorwort zu simpel formuliert. Oder liegt es an der Übersetzung? Ich konnte mir aber immerhin vorstellen, dass das Buch und ich gute Freunde werden können, wenn wir uns nur näher kennen lernen, denn das Gespräch mit dem Taxifahrer hat mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Was ist Zeit? Was ist Alter? Eile kann so sehr schaden. Das ist uns allen in der Theorie bekannt, wie schön, dass ein Buchautor uns noch einmal daran erinnert. Ich las das Buch komplett, aber fürchtete, dass der Autor zum Belehren neigt. Aber die angedeuteten Unterwasserbeschreibungen machten mir als Taucherin Lust auf mehr Meer. Auch nun, nachdem ich das Buch komplett gelesen habe, kann ich es weder zugrunde reden noch in den Himmel loben.

Die Grundidee für dieses Buch ist gut: er schildert ehrlich, wie verbohrt er auf die Welle wartete, dabei aber all die anderen Schönheiten der Insel und die Liebenswürdigkeit der Bewohner übersah. Als sein Umdenken einsetzt, wird die Unterwasserwelt so plastisch geschildert, dass ich sofort in den Keller stürmen will, um meinen Tauchrucksack zu packen. Die Tauchschilderungen dürften aber auch für Nichttaucher verständlich sein, er erklärt Begriffe wie Finimeter, Deko-Pause und Oktopus. (Wobei er auf Seite 47 keine Taucherbrille, sondern eine Tauchermaske meint, Brillen lassen die Nase frei.) Alles wird noch unterstrichen durch die netten Fotos.

Einige weitere nette philosophische Überlegungen folgen auch nach dem Gespräch mit dem Taxifahrer. So gefällt mir der Satz auf Seite 53: "Ich bin hierher zurückgekommen, weil mir klar geworden ist, dass es nicht wichtig ist, was man tut, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sondern was man tut, um sich lebendig zu fühlen.

Doch auch meine Befürchtungen werden bestätigt. All meine positiven Gefühle für das Buch macht der Autor zunichte, indem er auf S. 71 f einen riesengroßen Eimer unsortierte Lebensweisheiten über mir auskippt. Noch schlimmer kommt es bei seiner Begegnung mit dem Rochen. Nun dreht er vollkommen ab und macht aus dem vorher noch nett lesbaren Reiseerlebnisbüchlein ein esoterisch überdrehtes literarisches Nichts. Als Taucherin tippe ich in beiden Fällen auf die Tiefenkrankheit, die unerfahrenen Tauchern in zu großer Tiefe die Sinne raubt und gehe davon aus, dass dies ein Ausrutscher war, den Lektorat und Verlag übersehen haben. Anders lässt es sich für mich nicht erklären, dass Bambaren als Erfolgsautor gehandelt wird und schon ein knappes Duzend Bücher auf dem deutschen Markt hat.

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Bewertung von Amber aus Hessisch Lichtenau am 22.12.2008 ***** weniger gut
Sergio Bambaren hat in seinem neuen Werk einen Reiseführer über die Insel Tobago geschrieben. Oder ist es doch eher ein philosophisches Werk, was den Menschen mit weisen Sprüchen Kraft geben soll? Oder ist es gar ein Buch über das Tauchen im Meer? Egal was das Buch darstellen soll, eins ist es nicht: Eindeutig! Es ist eine Mischung aus Landschaftsbeschreibungen, Tauchgängen und weisen Sprüchen und das alles zusammengequetscht auf 128 Seiten + Farbfotos.
Den Anfang des Buches kann man noch gut lesen und die Gedanken Sergio Bamberas sind relativ gut nachvollziehbar. Er streut hier und da mal eine Lebensweisheit ein über die man ein paar Sekunden nachdenken kann und die auch gut zu den Eindrücken, die gerade auf Bambaren einwirken, passen.
Doch irgendwann kommt man bei den Eindrücken ins grübeln. Man kann sich einfach schwer vorstellen dass alles so toll sein soll wie Sergio Bambaren es in diesem Buch beschreibt. Alle Menschen sind nett zu ihm, die Landschaft ist wunderschön und das Essen ist einfach besser als irgendwo sonst. Hier scheint er dem Leser etwas vormachen zu wollen.
Auch mit seinen Lebensweisheiten geht er ab der Hälfte des Buches nicht mehr zimperlich um. Wie Pistolenschüsse benutzt er sie und haut eine nach der anderen dem Leser um die Ohren. Hier wär weniger mehr gewesen.
Zu den Charakteren in diesem Buch kann man leider nicht viel sagen, da es eine Ich-Erzählung ist, und es neben Sergio Bambaren eigentlich nur einen alten Mann und seinen Tauchlehrer gibt. Aber auch von diesen Menschen sind erfüllt von Lebensweisheiten und sie teilen sie natürlich mit Bambaren.
Zusammengefasst reicht dieses Buch für eine kurzweilige Lesestunde, für mehr aber leider nicht. Vielleicht sollte man sich noch einen Sonnenstrahl suchen und sich in diesen setzen, damit man ein bisschen Inselfeeling beim Lesen bekommt.

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Bewertung von vöglein aus B.-W. am 11.12.2008 ***** gut
Ja sowas......
....da ist Sergio Bambaren nach einem anstrengendem Jahr, zum Surfen auf der perfekten Welle, extra nach Tobago gekommen, um sich dann unter Wasser beim Tauchen mit einem Rochen zu unterhalten. Na, wer das wohl glaubt?

Hatte mich sehr über das Büchlein gefreut und bin unterm Strich doch sehr enttäuscht darüber. Mal davon abgesehen, dass die Menschen in Tobago nicht den ganzen Tag lächelnd unterwegs sind (leider war bei meinem Aufenthalt eher das Gegenteil der Fall), sind sie auch Fremden (Weissen??) gegenüber eher verschlossen. Ich weiß so gar nicht, was ich von dem Büchlein halten soll. Es ist kein Reisebericht, für einen Tauchratgeber reichts aber auch nicht und über Tobago habe ich auch nicht sonderlich viel erfahren, außer das es wirklich eine traumhafte Insel ist, das wußte ich aber auch schon vorher .

Zu Ende des Büchleins gibt er sich das Versprechen, seine Zeit nicht mehr zu vergeuden und nicht für Dinge zu arbeiten, die sein Leben nicht bereichern können.

Um nicht mehr meiner Zeit zu vegeuden.....ein leicht lesbares Büchlein für zwischendurch.....und wer´s nicht gelesen hat, hat nicht wirklich was verpaßt!

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Bewertung von Julia S. aus Köln am 11.11.2008 ***** weniger gut
In „die Bucht am Ende der Welt“ nimmt Sergio Bambaren den Leser mit auf eine philosophische Reise in das karibische Tobago. Der Autor wollte eigentlich zum Wellenreiten auf die Insel, doch nachdem tagelang nicht der richtige Wind aufkam beschließt er tauchen zu gehen und entdeckt so die wunderschöne Unterwasserwelt.

Ganz nebenbei erfährt der Leser einige Dinge über sicheres Tauchen, was ich sehr interessant fand.

Bambaren hat eine wunderbar einfache Sprache und ist dabei dennoch so bildhaft dass ich beim Lesen den Eindruck hatte das Rauschen der Wellen zu hören und die Sonne auf meiner Haut zu spüren. Während des Lesens lernt man eine ganz andere Welt kennen und ich habe sofort Fernweh bekommen.

Dieses Buch ist jedoch nicht einfach nur ein Reisebericht eines fernen Landes sondern nimmt einen auch mit auf eine innere Reise zu der Schönheit und Weisheit die in jedem von uns liegt. Das Buch ist voller kleiner Weisheiten und Denkanstößen für das eigene Leben. Eigentlich mag ich so etwas, in diesem Buch waren es meiner Meinung nach aber zu viele Weisheiten, so dass es teilweise auf mich wirkte als hätte man mit Ach und Krach versucht möglichst viel Weisheit in das Buch zu stopfen. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen!

Die 124 Seiten hat man dank der flüssigen Sprache ganz schnell gelesen und die Farbfotos helfen einem dabei sich kurzzeitig ganz weit wegzuträumen. Schön für kuschelige Herbstabende.

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Bewertung von Stephi aus Brandenburg am 29.10.2008 ***** gut
Sergio Bambaren lässt den Leser an der offenbar wunderbarsten Reise seines Lebens teilhaben. Er reist zum Surfen nach Tobago, aber das Wetter spielt nicht mit, so dass er sich als Notlösung schließlich für das Tauchen entscheidet – eine gute Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausstellt.

Die Beschreibungen der Tauchgänge sind unglaublich beeindruckend. Bambaren versteht es sehr gut, seine Gefühle und Gedanken in der jeweiligen Situation zum Ausdruck zu bringen und ermöglicht es dem Leser beinahe, mit ihm zusammen in die farbenprächtige Unterwasserwelt abzutauchen.

Auch die Begegnungen mit verschiedenen Menschen auf der Insel beschreibt er sehr detailliert und vermittelt dadurch die Mentalität der Einwohner. Der Leser bekommt mit dem Buch ein Stück Lebensgefühl von Tobago „geliefert“, was ich natürlich als sehr positiv werte.

Dennoch zerstört Bambaren in meinen Augen einen Teil der von ihm aufgezeigten Traumwelt, indem er das Buch immer wieder mit Weisheiten spickt, die auf die Dauer doch ziemlich übertrieben wirken. Prinzipiell habe ich wirklich nichts gegen diese Dinge einzuwenden, wenn jedoch nach jeder Beschreibung der Insel oder der Erlebnisse eine Weisheit folgt, finde ich das doch etwas übertrieben.
Bambaren beschreibt beispielsweise seine Eindrücke eines Tauchgangs, berichtet von seiner Ergriffenheit usw. und bringt direkt danach eine Weisheit. Warum kann er die Eindrücke nicht einfach auf den Leser wirken lassen, wie er es in der Situation vermutlich selbst auch getan hat? Ich persönlich hätte das wesentlich besser gefunden.

Abgesehen von den Weisheiten hat auch das Ende und dabei besonders die Begegnung mit dem Manta Vieles von der Traumwelt zerstört. Bambaren „spricht“ mit dem Manta. Das war für mich absolut zu viel des Guten. Auch hier wäre die ausschließliche Beschreibung des Tauchgangs in meinen Augen die bessere Wahl gewesen.

Glücklicherweise konnte mich der Rückblick Bambarens auf die verlebten zwei Wochen auf Tobago ganz am Ende des Buches dann doch noch relativ versöhnlich stimmen. Er erklärt, was er für sich aus den Erfahrungen für Erkenntnisse gewonnen hat und inwieweit er in seinem zukünftigen Leben von eben jenen Erfahrungen beeinflusst werden wird.

„Die Bucht am Ende der Welt“ ist ein wunderbarer, sehr persönlicher Reisebericht, der leider durch eine Überdosis an Weisheiten einen Teil seines Zaubers einbüßt, aber dennoch empfehlenswert ist.

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Die Bucht am Ende der Welt

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  • Verlag: Piper
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 124 S. m. farb. Illustr.
  • Seitenzahl: 124
  • Serie Piper Bd.6286
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 121mm x 13mm
  • Gewicht: 224g
  • ISBN-13: 9783492262866
  • ISBN-10: 3492262864
  • Best.Nr.: 23801784

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Kurzbeschreibung

>>Wenn du dich zu sehr in ein Ziel verrennst, verlierst du leicht den Blick für das Schöne, das dich umgibt.<< Sergio Bambaren, der mit seinen Büchern ein Millionen-publikum berührt, erzählt, wie ihn eine einzige Reise veränderte. Er war zum Wellen-reiten nach Tobago gekommen, um die Energie des Meeres zu spüren und sich auszupowern. Den Zauber der Insel, ihre üppige Vegetation, die Vogelvielfalt: Das alles nahm er dabei kaum wahr. Doch dann herrschte tagelang Windstille, und sein Brett lag unberührt im Sand. Beinahe wollte er schon wieder enttäuscht abreisen - bis er eine Welt voll ungeahnter Schönheit und Kraft für sich entdeckt -

Beschreibung

»Wenn du dich zu sehr in ein Ziel verrennst, verlierst du leicht den Blick für das Schöne, das dich umgibt.« Sergio Bambaren, der mit seinen Büchern ein Millionenpublikum berührt, erzählt, wie ihn eine einzige Reise veränderte. Er war zum Wellenreiten nach Tobago gekommen, um die Energie des Meeres zu spüren und sich auszupowern. Den Zauber der Insel, ihre üppige Vegetation, die Vogelvielfalt: Das alles nahm er dabei kaum wahr. Doch dann herrschte tagelang Windstille, und sein Brett lag unberührt im Sand. Beinahe wollte er schon wieder enttäuscht abreisen bis er eine Welt voll ungeahnter Schönheit und Kraft für sich entdeckt

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Inhalt:

Nach einem anstrengenden Jahr, in dem der Autor unzählige Leserreisen durch Europa und Lateinamerika unternommen hat, nimmt er sich eine Auszeit auf der Karibikinsel Tobago, um dort zu surfen. Da die Brandung ausbleibt, beginnt er zu tauchen. Er findet auf dieser Reise Antworten auf Fragen, die ihn schon lange beschäftigen und erlebt magische Momente auf dieser Insel.

Der Autor:

Sergio Bambaren, geb. 1960 in Peru, gelang mit "Der träumende Delphin" auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Seinen Ingenieurberuf gab er auf und widmete sich fortan ganz dem Schreiben und seiner Leidenschaft für das Meer. Er lebt mit seiner Familie in Lima/Peru.

Mein Fazit:

Das Buch hat mich dazu angeregt, mein Leben zu überdenken. Man muss sich seine Träume erfüllen und sich nicht von irgendwelchen Ängsten einschüchtern lassen.
"Die Bucht am Ende der Welt" liest sich leicht und flüssig und vermittelt mir eine gewisse Sehnsucht nach Urlaub und Ruhe. Die Begeisterung des Autors "springt" auf mich über. Ich finde das Buch interessant und kann es nur wärmstens weiter empfehlen.

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Sergio Bambaren fährt zum Wellenreiten nach Tobago. Dies ist sein einzigstes Vorhaben und für alles andere ist er nicht zu haben. Allerdings ist das Meer ruhig und weil der benötigte Wellengang ausbleibt, will er schon wieder abreisen ohne etwas anderes unternommen, geschweige denn etwas von der Insel gesehen zu haben. Er ist frustriert und gelangweilt und es dauert noch seine Zeit, bis er den Tipp einer Kellnerin annimmt, tauchen zu gehen und sich die Unterwasserwelt um Tobago herum anzuschauen. Diese Alternative wird zu einem unerwarteten Erlebnis.

Bis zu diesem Buch hatte ich von Sergio Bambaren noch nichts gelesen und es gibt auch keinen Anreiz dies in Zukunft in Erwägung zu ziehen. Die Geschichte hat mich nicht übermäßig angesprochen, mitreißen konnte sie mich ebenso wenig und da war auch nichts anderes, was mein Interesse für sie hätte wecken können. Oftmals überflog ich die Seiten einfach nur.

Auf mich macht das Buch den Eindruck eines kurzweiligen Urlaubsberichts, den man Freunden oder entfernten Bekannten erzählt, aber der für eine Verbreitung in der Buchwelt ungeeignet ist, weil ihm das gewisse Etwas fehlt. Oftmals liegt in der Kürze die Würze, aber nicht hier. Die Kapitel sind kurz gehalten, ihnen fehlt eine gewisse Intensität und ihnen haftet etwas Oberflächliches an. Die Erlebnisse sind auch so nicht geschildert, dass man sie nachempfinden kann und es ihm unbedingt gleichtun will. Ich bin mit dem Tauchsport nicht vertraut und die Schilderungen waren nicht ausreichend genug, dass ich dafür ein Interesse entwickelt könnte und unbedingt nach Tobago reisen wollte, um tauchen zu lernen und das zu sehen, was er gesehen hat.

Das Buch kann ich niemandem weiterempfehlen. Als Reiseführer eignet es sich nicht, als Tauch-/oder Wellenreiten-Buch ebenso wenig, von der Insel Tobago erfährt man so gut wie nichts und nicht der geringste Reiz wird ausgelöst es Sergio Bambaren gleich zu tun.
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Trotz schmuckvoller Sprache war das Geschreibsel des guten Herrn einfach nur langweilig. Statt interessante Reiseberichte wurden mir nichtssagende Erläuterungen der doch schönen Insel Tobago um die Ohren geschmissen. Nicht das was ich mir gewünscht habe, aber das was ich erwartet habe…. Leider!
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Ich konnte zu Beginn nicht sagen, was ich von diesem Buchs halte. Liebe auf den ersten Blick war es nicht, dazu war mir das Vorwort zu simpel formuliert. Oder liegt es an der Übersetzung? Ich konnte mir aber immerhin vorstellen, dass das Buch und ich gute Freunde werden können, wenn wir uns nur näher kennen lernen, denn das Gespräch mit dem Taxifahrer hat mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Was ist Zeit? Was ist Alter? Eile kann so sehr schaden. Das ist uns allen in der Theorie bekannt, wie schön, dass ein Buchautor uns noch einmal daran erinnert. Ich las das Buch komplett, aber fürchtete, dass der Autor zum Belehren neigt. Aber die angedeuteten Unterwasserbeschreibungen machten mir als Taucherin Lust auf mehr Meer. Auch nun, nachdem ich das Buch komplett gelesen habe, kann ich es weder zugrunde reden noch in den Himmel loben.

Die Grundidee für dieses Buch ist gut: er schildert ehrlich, wie verbohrt er auf die Welle wartete, dabei aber all die anderen Schönheiten der Insel und die Liebenswürdigkeit der Bewohner übersah. Als sein Umdenken einsetzt, wird die Unterwasserwelt so plastisch geschildert, dass ich sofort in den Keller stürmen will, um meinen Tauchrucksack zu packen. Die Tauchschilderungen dürften aber auch für Nichttaucher verständlich sein, er erklärt Begriffe wie Finimeter, Deko-Pause und Oktopus. (Wobei er auf Seite 47 keine Taucherbrille, sondern eine Tauchermaske meint, Brillen lassen die Nase frei.) Alles wird noch unterstrichen durch die netten Fotos.

Einige weitere nette philosophische Überlegungen folgen auch nach dem Gespräch mit dem Taxifahrer. So gefällt mir der Satz auf Seite 53: "Ich bin hierher zurückgekommen, weil mir klar geworden ist, dass es nicht wichtig ist, was man tut, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sondern was man tut, um sich lebendig zu fühlen.

Doch auch meine Befürchtungen werden bestätigt. All meine positiven Gefühle für das Buch macht der Autor zunichte, indem er auf S. 71 f einen riesengroßen Eimer unsortierte Lebensweisheiten über mir auskippt. Noch schlimmer kommt es bei seiner Begegnung mit dem Rochen. Nun dreht er vollkommen ab und macht aus dem vorher noch nett lesbaren Reiseerlebnisbüchlein ein esoterisch überdrehtes literarisches Nichts. Als Taucherin tippe ich in beiden Fällen auf die Tiefenkrankheit, die unerfahrenen Tauchern in zu großer Tiefe die Sinne raubt und gehe davon aus, dass dies ein Ausrutscher war, den Lektorat und Verlag übersehen haben. Anders lässt es sich für mich nicht erklären, dass Bambaren als Erfolgsautor gehandelt wird und schon ein knappes Duzend Bücher auf dem deutschen Markt hat.
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*****
weniger gut
Sergio Bambaren hat in seinem neuen Werk einen Reiseführer über die Insel Tobago geschrieben. Oder ist es doch eher ein philosophisches Werk, was den Menschen mit weisen Sprüchen Kraft geben soll? Oder ist es gar ein Buch über das Tauchen im Meer? Egal was das Buch darstellen soll, eins ist es nicht: Eindeutig! Es ist eine Mischung aus Landschaftsbeschreibungen, Tauchgängen und weisen Sprüchen und das alles zusammengequetscht auf 128 Seiten + Farbfotos.
Den Anfang des Buches kann man noch gut lesen und die Gedanken Sergio Bamberas sind relativ gut nachvollziehbar. Er streut hier und da mal eine Lebensweisheit ein über die man ein paar Sekunden nachdenken kann und die auch gut zu den Eindrücken, die gerade auf Bambaren einwirken, passen.
Doch irgendwann kommt man bei den Eindrücken ins grübeln. Man kann sich einfach schwer vorstellen dass alles so toll sein soll wie Sergio Bambaren es in diesem Buch beschreibt. Alle Menschen sind nett zu ihm, die Landschaft ist wunderschön und das Essen ist einfach besser als irgendwo sonst. Hier scheint er dem Leser etwas vormachen zu wollen.
Auch mit seinen Lebensweisheiten geht er ab der Hälfte des Buches nicht mehr zimperlich um. Wie Pistolenschüsse benutzt er sie und haut eine nach der anderen dem Leser um die Ohren. Hier wär weniger mehr gewesen.
Zu den Charakteren in diesem Buch kann man leider nicht viel sagen, da es eine Ich-Erzählung ist, und es neben Sergio Bambaren eigentlich nur einen alten Mann und seinen Tauchlehrer gibt. Aber auch von diesen Menschen sind erfüllt von Lebensweisheiten und sie teilen sie natürlich mit Bambaren.
Zusammengefasst reicht dieses Buch für eine kurzweilige Lesestunde, für mehr aber leider nicht. Vielleicht sollte man sich noch einen Sonnenstrahl suchen und sich in diesen setzen, damit man ein bisschen Inselfeeling beim Lesen bekommt.
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Bewertung von vöglein aus B.-W. am 11.12.2008
*****
gut
Ja sowas......
....da ist Sergio Bambaren nach einem anstrengendem Jahr, zum Surfen auf der perfekten Welle, extra nach Tobago gekommen, um sich dann unter Wasser beim Tauchen mit einem Rochen zu unterhalten. Na, wer das wohl glaubt?

Hatte mich sehr über das Büchlein gefreut und bin unterm Strich doch sehr enttäuscht darüber. Mal davon abgesehen, dass die Menschen in Tobago nicht den ganzen Tag lächelnd unterwegs sind (leider war bei meinem Aufenthalt eher das Gegenteil der Fall), sind sie auch Fremden (Weissen??) gegenüber eher verschlossen. Ich weiß so gar nicht, was ich von dem Büchlein halten soll. Es ist kein Reisebericht, für einen Tauchratgeber reichts aber auch nicht und über Tobago habe ich auch nicht sonderlich viel erfahren, außer das es wirklich eine traumhafte Insel ist, das wußte ich aber auch schon vorher .

Zu Ende des Büchleins gibt er sich das Versprechen, seine Zeit nicht mehr zu vergeuden und nicht für Dinge zu arbeiten, die sein Leben nicht bereichern können.

Um nicht mehr meiner Zeit zu vegeuden.....ein leicht lesbares Büchlein für zwischendurch.....und wer´s nicht gelesen hat, hat nicht wirklich was verpaßt!
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Bewertung von Julia S. aus Köln am 11.11.2008
*****
weniger gut
In „die Bucht am Ende der Welt“ nimmt Sergio Bambaren den Leser mit auf eine philosophische Reise in das karibische Tobago. Der Autor wollte eigentlich zum Wellenreiten auf die Insel, doch nachdem tagelang nicht der richtige Wind aufkam beschließt er tauchen zu gehen und entdeckt so die wunderschöne Unterwasserwelt.

Ganz nebenbei erfährt der Leser einige Dinge über sicheres Tauchen, was ich sehr interessant fand.

Bambaren hat eine wunderbar einfache Sprache und ist dabei dennoch so bildhaft dass ich beim Lesen den Eindruck hatte das Rauschen der Wellen zu hören und die Sonne auf meiner Haut zu spüren. Während des Lesens lernt man eine ganz andere Welt kennen und ich habe sofort Fernweh bekommen.

Dieses Buch ist jedoch nicht einfach nur ein Reisebericht eines fernen Landes sondern nimmt einen auch mit auf eine innere Reise zu der Schönheit und Weisheit die in jedem von uns liegt. Das Buch ist voller kleiner Weisheiten und Denkanstößen für das eigene Leben. Eigentlich mag ich so etwas, in diesem Buch waren es meiner Meinung nach aber zu viele Weisheiten, so dass es teilweise auf mich wirkte als hätte man mit Ach und Krach versucht möglichst viel Weisheit in das Buch zu stopfen. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen!

Die 124 Seiten hat man dank der flüssigen Sprache ganz schnell gelesen und die Farbfotos helfen einem dabei sich kurzzeitig ganz weit wegzuträumen. Schön für kuschelige Herbstabende.
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Bewertung von Stephi aus Brandenburg am 29.10.2008
*****
gut
Sergio Bambaren lässt den Leser an der offenbar wunderbarsten Reise seines Lebens teilhaben. Er reist zum Surfen nach Tobago, aber das Wetter spielt nicht mit, so dass er sich als Notlösung schließlich für das Tauchen entscheidet – eine gute Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausstellt.

Die Beschreibungen der Tauchgänge sind unglaublich beeindruckend. Bambaren versteht es sehr gut, seine Gefühle und Gedanken in der jeweiligen Situation zum Ausdruck zu bringen und ermöglicht es dem Leser beinahe, mit ihm zusammen in die farbenprächtige Unterwasserwelt abzutauchen.

Auch die Begegnungen mit verschiedenen Menschen auf der Insel beschreibt er sehr detailliert und vermittelt dadurch die Mentalität der Einwohner. Der Leser bekommt mit dem Buch ein Stück Lebensgefühl von Tobago „geliefert“, was ich natürlich als sehr positiv werte.

Dennoch zerstört Bambaren in meinen Augen einen Teil der von ihm aufgezeigten Traumwelt, indem er das Buch immer wieder mit Weisheiten spickt, die auf die Dauer doch ziemlich übertrieben wirken. Prinzipiell habe ich wirklich nichts gegen diese Dinge einzuwenden, wenn jedoch nach jeder Beschreibung der Insel oder der Erlebnisse eine Weisheit folgt, finde ich das doch etwas übertrieben.
Bambaren beschreibt beispielsweise seine Eindrücke eines Tauchgangs, berichtet von seiner Ergriffenheit usw. und bringt direkt danach eine Weisheit. Warum kann er die Eindrücke nicht einfach auf den Leser wirken lassen, wie er es in der Situation vermutlich selbst auch getan hat? Ich persönlich hätte das wesentlich besser gefunden.

Abgesehen von den Weisheiten hat auch das Ende und dabei besonders die Begegnung mit dem Manta Vieles von der Traumwelt zerstört. Bambaren „spricht“ mit dem Manta. Das war für mich absolut zu viel des Guten. Auch hier wäre die ausschließliche Beschreibung des Tauchgangs in meinen Augen die bessere Wahl gewesen.

Glücklicherweise konnte mich der Rückblick Bambarens auf die verlebten zwei Wochen auf Tobago ganz am Ende des Buches dann doch noch relativ versöhnlich stimmen. Er erklärt, was er für sich aus den Erfahrungen für Erkenntnisse gewonnen hat und inwieweit er in seinem zukünftigen Leben von eben jenen Erfahrungen beeinflusst werden wird.

„Die Bucht am Ende der Welt“ ist ein wunderbarer, sehr persönlicher Reisebericht, der leider durch eine Überdosis an Weisheiten einen Teil seines Zaubers einbüßt, aber dennoch empfehlenswert ist.
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Autorenporträt zu "Sergio Bambaren"

Sergio Bambaren wurde in Peru geboren, absolvierte in Lima die britische High School und studierte in den USA Chemotechnik. Die Suche nach der perfekten Welle führte den passionierten Surfer um die ganze Welt. Mit "Der träumende Delphin" gelang ihm auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Er gab daraufhin seinen Ingenieurberuf auf und widmet sich seitdem ganz dem Schreiben und seiner Leidenschaft für das Meer. Nach längerem Aufenthalt in Sydney lebt er heute wieder in Lima. Er ist Vizepräsident der Umweltschutzorganisation "Mundo Azul".

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