Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry, 6 Audio-CDs - Joyce, Rachel

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry, 6 Audio-CDs

Autorisierte Lesefassung. 430 Min.

Rachel Joyce 

Sprecher: Heikko Deutschmann
Audio CD
 
24 Kundenbewertungen
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Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry, 6 Audio-CDs

»Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.«
Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.

Ein ganz außergewöhnliches und tief berührendes Hörbuch – über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.


Produktinformation

  • ISBN-10: 3839811694
  • Best.Nr.: 35227602
  • Laufzeit: 430 Min.
"Hape Kerkelings Pilgerreise war gut. Besser geht es nicht. Dachte ich ... Harold Frys Geschichte ist unglaublich stimmig, berührend. Am Ende dieses Buches habe ich mich wie verzaubert gefühlt." (Christine Westermann, WDR 2 Bücher)

"Ein unglaubliches Lesevergnügen." (Cosmopolitan)

"Große Themen verpackt in eine einfühlsam erzählte Geschichte. Es gibt nicht viele Bücher, die einen solchen Sog entfalten." (Financial Times Deutschland)

"Dieser Harold Fry packt einen so sehr, dass man Lust bekommt, selbst einfach mal drauf loszugehen." (Alf Mentzer, hr2 Kultur)
"Ein berührender Selbstfindungsroman." (Der Spiegel)
"Eine Hauptfigur, die man sofort ins Herz schließt." (Maxi)

"An alle, die durch sind mit dem Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg : Macht euch mit Rachel Joyce auf Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry . Der ist zwar erst 65, verschwindet aber genauso aufsehenerregend." (Brigitte)

"Manchmal ist es nur ein Gedanke, der uns trägt: Wenn es sein muss, 1000 Kilometer weit. Die Britin Rachel Joyce erzählt von Mitgefühl und Menschlichkeit und trifft mitten ins Herz." (Freundin)

"Rachel Joyce erzählt in wundervoll poetischen Metaphern, und überrascht den Leser immer wieder aufs Neue. Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry zwingt den Leser dazu, sich mit seinem Leben und seinen Lieben auseinanderzusetzen." (NDR Kultur)
Rachel Joyce weiß, wie man Menschen mit Worten ganz direkt berührt. Die Autorin hat über 20 Original-Hörspiele für die BBC verfasst und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Daneben hat sie Stoffe fürs Fernsehen bearbeitet und auch selbst als Schauspielerin für Theater und Film gearbeitet. "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" ist ihr erster Roman. Er erscheint in über 30 Ländern auf der ganzen Welt. Rachel Joyce lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Gloucestershire auf dem Land.

Trackliste zu "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry,..."


CD 1
1 Harold und der Brief 05:01
2 Harold und der Brief 05:41
3 Harold und der Brief 05:33
4 Harold, das Mädchen von der Tankstelle und eine Frage des Glaubens 06:12
5 Harold, das Mädchen von der Tankstelle und eine Frage des Glaubens 05:36
6 Maureen und der Anruf 06:05
7 Harold und die Hotelgäste 05:02
8 Harold und die Hotelgäste 05:46
9 Harold und die Hotelgäste 05:29
10 Harold, der Wirt und die Frau mit den Apfelschnitzen 06:04
11 Harold, der Wirt und die Frau mit den Apfelschnitzen 06:29
12 Harold, der Wirt und die Frau mit den Apfelschnitzen 06:19
13 Harold, der Wirt und die Frau mit den Apfelschnitzen 05:30

CD 2
1 Maureen und die Lüge 05:47
2 Harold, der Wanderer und die Frau, die Jane Austen liebte 06:26
3 Harold, der Wanderer und die Frau, die Jane Austen liebte 05:31
4 Harold, der Wanderer und die Frau, die Jane Austen liebte 07:10
5 Harold, der Wanderer und die Frau, die Jane Austen liebte 05:16
6 Harold und der Gentleman mit dem Silberhaar 05:11
7 Harold und der Gentleman mit dem Silberhaar 05:58
8 Maureen und David 05:06
9 Harold und das Zeichen 05:02
10 Harold und das Zeichen 05:45
11 Harold und das Zeichen 05:47
12 Maureen und der Stellvertreter 04:43
13 Maureen und der Stellvertreter 04:37
14 Harold und die radelnden Mütter 02:41


Kundenbewertungen zu "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry,..."

24 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 24 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von Maria aus Temeswar am 17.05.2014   sehr gut
Ein Buch, das einen Nachdenken lässt, über die Zeit, die man selber hat, über was wichig oder unwichtig ist . Es hat mich auch tief berührt. Ich kann es nur weiter empfehlen .

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Bewertung von Saramarie.0 aus Halle am 01.03.2014   ausgezeichnet
Das Buch handelt von einem alten Mann namens Harold Fry, der mit seiner Frau in einem verschlafenen Ort in Südengland lebt. Eines Tages erhält er die Nachricht, dass eine Freundin von früher an Krebs erkrankt ist. Das schockt ihn erst einmal ziemlich. Danach schreibt er ihr eine Postkarte. Als er die zum Briefkasten bringen will, hält er dort nicht an, sondern läuft weiter die Straße entlang. Irgendwann wird ihm klar, dass er persönlich diese Freundin besuchen will - und dass er das zu Fuß bis an die Grenze von Schottland schaffen will. Während der Reise lernt er viele Personen kennen, die mit sich und ihrem Leben hadern und Fehler gemacht haben, die sie bereuen. Auch Harold kennt solche Situationen. Er hört den Menschen zu und manche begleiten ihn auf seinem Weg. Doch kurz vor Ende der Reise verlässt Harold der Mut. Die Probleme seines eigenen Lebens lasten schwer auf ihm und er ist sich nicht mehr sicher, ob er es bis nach Schottland schafft. Doch als schließlich seine Frau ihm nachfährt, schafft er es schließlich doch. Leider stirbt die Freundin am Ende des Buches, weil sie schon zu krank war, um geheilt zu werden.
Das Buch hat mir gefallen, weil es sehr nah an der Realität geschrieben ist, obwohl die Handlung ungewöhnlich verläuft. Die Reaktionen der Leute auf Harolds Geschichte haben mich oft beeindruckt und berührt. Ich würde es denjenigen weiterempfehlen, die sich gern mit dem Sinn des Lebens beschäftigen oder solchen, die gerne erklärt haben wollen, warum manches eben so und nicht anders getan werden muss.

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Bewertung von Stergios aus Athen am 20.02.2014   sehr gut
Sehr schoenes Buch!!
Es gibt Momente wo man in Harrolds Figur sich selbst oder einen Bekannten sieht. Wirklich beruehrende Geschichte.

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Bewertung von vielleser18 aus Hessen am 23.01.2014   ausgezeichnet
Eigentlich war es nur ein Brief, ein Brief der das Leben von Harold Fry auf den Kopf gestellt hat. Er ist seit einem halben Jahr pensioniert, er und seine Frau leben aneinander vorbei. Die Hauptaufgabe von Harold ist das dumpfe Herumsitzen. Da bekommt er einen Birief von einer alten Bekannten, die sich von ihm wegen einer Krebserkrankung von ihm verabschieden will. Harold beantwortet in dürren Worten den Brief und möchte ihn eigentlich nur zum Briefkasten bringen. Doch er geht an dem Kasten vorbei, zum nächsten, zum übernächsten und immer weiter. Und dann kann er nicht mehr aufhören, er möchte den Brief quer durch England persönlich bei Quennie abgeben.....

Das Buch hat mich tief berührt. Harold und seine Frau Maureen, haben die letzten zwanzig Jahre aneinander vorbei gelebt. Rachel Joyce lässt uns in dem Buch nicht nur in den Kopf von Harold blicken, nein auch Maureen kommt zu Wort. Harold´s Reise verändert das Leben von beiden, wenn man es denn Leben nennen mag, das, was sie bis dato geführt haben.
Eine Reise, die durch ganz England führt, 1000km weit, und diese Reise scheint wie der Lebensweg von Harold zu sein. Immer ein auf und ab, vielleicht mehr ein ab, als ein auf. So kommen glückliche Momente, aber auch traurige und tragische Momente auf dem Weg zu Queenie wieder in Harold hoch und er scheint sie erneut zu durchleben.

Ein Buch, das einen Nachdenken lässt, über die Zeit, die man selber hat und die man nutzen sollte. Zeit, auch nachzudenken, was ist wichig oder unwichtig, nützlich oder überflüssig. Worauf kommt es an ?
Ein Buch, das ich nur empfehlen kann.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 26.12.2013   ausgezeichnet
Dieses Buch möchte frau nicht mehr aus der Hand legen, bis frau damit auf der letzten Seite angekommen ist. Nur zu empfehlen! Für alle, die in diesem Alter sind und ihr Leben überdenken.

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Bewertung von Chris Völker aus Am Ende der Welt am 22.12.2013   gut
Lesenswert ist es allemal, ob schön, spannend, traurig oder spaßig bleibt jedem dann selbst überlassen. So wie es Harold Fry zwang immer weiter zu laufen, zwang mich dieses Buch zum Weiterlesen.

Was passiert fügt sich aber sehr genau in das Bild, das beim Lesen der Geschichte kommt, obwohl es immer weider wusste zu überraschen. Die Geschichte ist in sich stimmig, und jede Überraschung wirft auch erfahrene Leseratten aus dem Gleichgewicht, obwohl man sich selbst dann sagt: Ich hätte es kommen sehen sollen. Immer wieder speilt Harold mit dem Gedanken auzugeben, aber die Autorin Rachel Joyce treibt ihn und uns immer weiter.

Wunderbar! In diesesm Roamn geht es nicht nur um's Gehen, nein. Wir können Frieden mit der Vergangenheit nur erreichen, wenn wir uns ihr stellen.

Flüchtete Harold vielleicht?

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Bewertung von leserattebremen aus Berlin am 14.12.2013   ausgezeichnet
Harold Fry lebt ruhig und und zufrieden mit seiner Frau Maureen in Kingsbridge in England als er eines Tages den Brief seiner alten Kollegin Queenie bekommt. Sie liegt im Sterben und möchte sich mit dem Brief von ihm verabschieden. Harold schreibt eine kurze Antwort und will den Brief zum Briefkasten zu bringen, läuft dann jedoch einfach immer weiter. Im Laufe des Tages entscheidet er sich durch ganz England zu Queenie nach Berwick zu pilgern, wo diese in einem Hospiz liegt. Er lässt ihr ausrichten, sie müsse nur durchhalten, er sei auf dem Weg. Eine aufregende Reise beginnt für Harold und seine Frau, die überraschend alleine zurück bleibt.
Die Reise zwingt Harold sich mit seiner eigenen Vergangenheit und seinem Leben auseinanderzusetzen, allein mit seinen Gedanken und hunderten Kilometern vor sich. Seine Ehe mit Maureen läuft nicht wirklich gut, das Verhältnis zu seinem Sohn David war immer schwierig. Er durchlebt viele Situationen und findet viele Fehler in seinem Verhalten, oft kommt vergangen geglaubte Verzweiflung auf. Aber er findet auch viel Hoffnung und Ermutigung in seinem Projekt und in den Menschen, die er auf seiner Pilgerreise trifft. Nur mit seinen Segelschuhen und ohne Wanderausrüstung wird er sogar zu einer medialen Sensation, was seinem Grundgedanken völlig zuwider läuft. Harold läuft um Queenie zu retten, sie soll überleben weil er diese Reise auf sich nimmt, das betrifft nur ihn und Queenie und vielleicht auch noch Maureen, aber sonst niemanden. Harold bewegt einen als Leser durch seinen Kampfgeist, seine Ehrlichkeit und auch durch seine Liebe zu seiner Frau, die mehr seine Partnerin ist als er selbst gedacht hätte.
„Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ ist ein witziges, überraschendes und zugleich zutiefst bewegendes Buch über die Hoffnung und das Leben des Protagonisten, der einem sofort ans Herz wächst. Wer jetzt noch ein Weihnachtsgeschenk sucht ist damit ganz sicher gut beraten.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 16.08.2013   gut
Kann ich nur empfehlen wenn man die Absicht hat sich selber auf den Weg zu machen ohne zu wissen wohin er führt.

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Bewertung von Bücherstadt- www.bücherstadt.com aus Berlin am 21.05.2013   ausgezeichnet
Harold Fry führt mit seiner Frau Maureen ein normales und sehr englisches Leben. Gemeinsam wohnen sie etwas zurückgezogen in ihrem kleinen Haus in Südengland. Schon seit Jahren reden sie nicht mehr sonderlich viel miteinander. Und ihre gemeinsamen Aktivitäten halten sich auch in Grenzen. Maureen putzt leidenschaftlich gern das saubere Haus und sorgt für die tägliche Dosis liebevoller Strenge. Am Abend gehen beide in ihre getrennten Zimmer. Jeden Tag ist der Ablauf gleich und ein Ende, selbst ein natürliches, scheint nicht in Sicht zu sein. Ein sonderbarer Brief kann diese nahezu mumienhafte Ruhe auch nur kurzfristig stören. Eine alte Kollegin hat Harold angeschrieben und möchte sich bei ihm verabschieden, obwohl sie sich zwanzig Jahre nicht gesehen haben. Sie ist an Krebs erkrankt und eine Heilung ist ausgeschlossen. Zunächst ist Harold von dem Brief überwältigt und tausende kleine und eher verschwommene Erinnerungen kommen in ihm hoch. Als er endlich ein paar wenige Worte gefunden hat, geht er zu dem nächsten Briefkasten. In Gedanken versunken geht er immer weiter und redet sich selbst ein, dass der Brief so einen größeren Wert erhält. An einer Tankstelle möchte er etwas essen und trinken, lernt aber ganz nebenbei eine junge Verkäuferin kennen. Er zählt ihr von der ehemaligen Arbeitskollegin Queenie Hennessy und der Krebserkrankung. Die junge Frau hatte auch eine Tante, die an Krebs erkrankt war und der es half, an etwas zu glauben, das ihr Kraft gibt. In diesem Moment entscheidet Harold, dass er nicht nur einen Brief schicken kann. Nein, er will Queenie persönlich gegenüberstehen und beschließt die gesamte Strecke bis an die schottische Grenze zu laufen. Ohne besondere Ausrüstung und mit einer schlechten Kondition macht sich der Rentner auf den Weg in das Hospiz. In 87 Tagen läuft er über 1000 Kilometer und lernt unzählige Menschen kennen, die mit ihm Essen, Trinken, einen Stück des Weges und einen Teil ihres Lebens teilen. Er sieht Leid und Trauer ebenso, wie Liebe und Hoffnung. Er möchte mehrmals aufgeben und erlebt dann doch wieder ein kleines Alltagswunder, das ihm Kraft gibt. Und so begibt er sich nicht nur auf eine Reise quer durch England, sondern auch quer durch sein Leben und seine Vergangenheit. Gefühle, Bilder und Klänge scheinen ihn zunächst zu quälen. Letztendlich findet er aber so auch zu sich und seinem Leben zurück.

Für mich ist es schwer, die richtigen Worte für dieses Buch zu finden. Rachel Joyce schreibt so ungezwungen und leicht, dass es von der ersten Seite ein wahres Lesefeuerwerk ist. Dabei ist die Sprache auf einem so guten Niveau, dass man vor Freude kreischen könnte. Verständlich, poetisch, bildhaft und gleichzeitig spannend. Welcher Autor schafft solch ein wunderbares Wortpotpourri zu erschaffen?
Gleich zu Beginn ergreift die Geschichte von dem Leser Besitz und hüllt ihn trotz dramatischer Ereignisse in eine wattierte Lesewelt, in der man sich einfach wohlfühlen muss. Man sitzt praktisch in einem vollklimatisierten Bus, der mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet ist und gibt sich ganz dem Voyeurismus hin. Der alte Harold Fry quält sich, ängstigt sich und zweifelt. Wir sitzen daneben und streicheln ihn heimlich wie ein kleines Zootier. Gleichzeitig vermittelt er uns aber auch solche wunderbaren Lebensweisheiten, dass wir am liebsten aufspringen und etwas Gutes tun möchten. Raus hier, weg mit dem ganzen überflüssigen Kram. Wo ist das richtige Leben? Was ist wirklich wichtig? Die wunderbar konstruierte Umgebung, die lebendigen Charaktere und die Lebensgeschichte des Protagonisten stellen dem Leser immer wieder solche Fragen. Ganz leise und still werden uns aber auch die Antworten gegeben. Liebe, Mut und Kraft sind wichtige Essenzen für ein erfülltes Leben, das nicht immer gradlinig verläuft, aber trotzdem an ein Reiseziel gelangen wird.

Fazit: Grandios! Unbedingt lesen, lachen, weinen und anstecken lassen!
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Bewertung von Narzisse99 aus Heidelberg am 10.04.2013   sehr gut
Hörbuch: Das Sprecher hat eine sehr angenehme, zuweilen leicht rauchig klingende Stimme. Die Betonungen sind sehr gut, der Redefluß in der richtigen Gescheindigkeit. Man kann der Geschichte gut folgen.
Die Geschichte handelt von einem Rentner, der spontan und dager unvorbereitet zu Fuß von Süd- nach Nordengland läuft. Nicht der Weg an sich ist das gute an der Geschichte, sondern die Wandlung des Protagonisten. Die Geschichte an sich ist nichts neues, die kennen wir so in etwa aus "Smithy Ide" oder dem "Hundertjährigen". Neu ist die Art Pilgerreise, der innere Zwiespalt, Konflikt, die Läuterung, das Nachdenken über sein Leben. Er durchlebt Höhen und Tiefen. Ebenso auch seine Ehefrau, die alleine zu Hause bleibt.
Ich bin froh, daß ich es mir als Hörbuch gekauft habe. Ich könnte mir nämlich vorstellen, daß es als Buch zuweilen arg langatmig ist. Kann ich aber nicht beurteilen. das Hörbuch jedenfalls bekommt von mir eine gute Note!

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