Ein grüner Junge - Dostojewskij, Fjodor M.

Fjodor M. Dostojewskij 

Ein grüner Junge

Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Übersetzung 2007. Roman

In d. Neuübers. v. Swetlana Geier
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Ein grüner Junge

Ein grüner Junge , der unbekannteste der späten Romane von Dostojewskij: ein Entwicklungsroman und die Geschichte von Vater und Sohn aus der Großstadt Sankt Petersburg, die ihre Bewohner zerreißt. In der Neuübersetzung von Swetlana Geier wird Ein grüner Junge zu einer literarischen Wiederentdeckung ersten Ranges: "Seine Lektüre kann endlich zur glanzvollen Premiere werden" (Neue Zürcher Zeitung).
Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.


Produktinformation

  • Verlag: Fischer Taschenbuch
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 864 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 848
  • Fischer Taschenbücher Bd.90333
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 105mm x 32mm
  • Gewicht: 510g
  • ISBN-13: 9783596903337
  • ISBN-10: 3596903335
  • Best.Nr.: 32557619
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.12.2006

Gequältes Herz in großem Maßstab
Das Dostojewski-Gefühl: "Ein grüner Junge" in Swetlana Geiers neuer Übersetzung / Von Paul Ingendaay

Rund fünfzehn Jahre hat Fjodor M. Dostojewski für die Niederschrift der fünf großen Romane seiner letzten Schaffensphase (1866 bis 1880) gebraucht. Merkwürdigerweise beruht sein Ruhm nur auf vieren dieser fünf Romane, mal etwas mehr auf diesem, mal mehr auf jenem. Da ist "Verbrechen und Strafe" (mindestens neun Verfilmungen), der formal gelungenste seiner Kolosse, dann "Böse Geister" (zwei Verfilmungen und drei Dramatisierungen, darunter "Die Besessenen" von Camus) sowie "Der Idiot" (drei Verfilmungen, darunter die von Kurosawa) und natürlich das Spätwerk "Die Brüder Karamasow", das es auf immerhin sechs Verfilmungen bringt und mit einem einzigen Kapitel, der "Legende vom Großinquisitor", sogar Zugang zu philosophischen Seminaren und Weltanschauungsdebattierzirkeln gefunden hat.

Nichts von all dieser Aufmerksamkeit ist für "Der Jüngling" abgefallen, wie der vorletzte Roman aus dem Jahr 1875 bisher auf deutsch hieß. Absolut nichts: keine Verfilmung, keine Dramatisierung, keine Vertonung. Eine …

Weiter lesen

»Swetlana Geier hat dem sprachlichen Duktus Dostojewskijs zu neuem Glanz verholfen. Ein Klassiker, den man so nun wirklich gelesen haben muss.« (Passauer Presse)

»Swetlana Geier hat als Übersetzerin russischer Literatur in über drei Jahrzehnten einen Maßstab gesetzt.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Fjodor M. Dostojewski wurde am 11. November 1821 in Moskau geboren und starb am 9. Februar 1881 in St. Petersburg. 1849 wurde er wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivität im Petraschewski-Kreis zum Tode verurteilt, dann zu vier Jahren Zwangsarbeit in Sibirien begnadigt. 1859 kehrte er nach St. Petersburg zurück.

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