Nathan und seine Kinder - Pressler, Mirjam

Mirjam Pressler 

Nathan und seine Kinder

Roman. Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Kinder- und Jugendbuch 2009. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010, Kategorie Jugendbuch

Broschiertes Buch
 
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**** ausgezeichnet
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Nathan und seine Kinder

»Ein hochaktuelles, spannendes Buch über Toleranz und die Koexistenz der drei Religionen, die ja bis heute nicht gelingt.« Frankfurter Rundschau Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge um 1192: Ein junger Tempelritter rettet Recha, die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, aus dem Feuer. Daraufhin richtet Sultan Saladin die schwierigste aller Fragen an Nathan: Welche Religion ist die einzig wahre? Nathan antwortet mit dem berühmten Gleichnis von den drei Ringen - doch wird das den Sultan zufriedenstellen? Außerdem ahnt Nathan nicht, dass ihm inzwischen der christliche Patriarch von Jerusalem und ein moslemischer Hauptmann nach dem Leben trachten¿... Mirjam Pressler erzählt den klassischen Stoff neu - provozierend zeitgemäß, aber nicht ohne Hoffnung für ein friedliches Nebeneinander der Religionen.

Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge um 1192: Ein junger Tempelritter rettet Recha, die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, aus dem Feuer. Daraufhin richtet Sultan Saladin die schwierigste aller Fragen an Nathan: Welche Religion ist die einzig wahre? Nathan antwortet mit dem berühmten Gleichnis von den drei Ringen doch wird das den Sultan zufriedenstellen? Außerdem ahnt Nathan nicht, dass ihm inzwischen der christliche Patriarch von Jerusalem und ein moslemischer Hauptmann nach dem Leben trachten...
Mirjam Pressler erzählt den klassischen Stoff neu provozierend zeitgemäß, aber nicht ohne Hoffnung für ein friedliches Nebeneinander der Religionen.


Produktinformation

  • Verlag: Beltz
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 257 S.
  • Seitenzahl: 257
  • Gulliver Taschenbücher Bd.1233
  • Best.Nr. des Verlages: 74233
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 125mm x 18mm
  • Gewicht: 250g
  • ISBN-13: 9783407742339
  • ISBN-10: 3407742339
  • Best.Nr.: 32594476
"Ein lebensnahes Plädoyer für einen anderen Weg aus der Jahrtausendtragödie der Weltreligionen als den, von dem wir tagtäglich in den Nachrichten hören." -- DIE ZEIT<br/><br/>"In Presslers Roman werden Ideen verkörpernde Figuren zu lebendigen Wesen. Erfrischend anders!" -- Die Welt

"Ein lebensnahes Plädoyer für einen anderen Weg aus der Jahrtausendtragödie der Weltreligionen als den, von dem wir tagtäglich in den Nachrichten hören." DIE ZEIT "In Presslers Roman werden Ideen verkörpernde Figuren zu lebendigen Wesen. Erfrischend anders!" Die Welt<br/><br/>"Ein hochaktuelles, spannendes Buch über Toleranz und die Koexistenz der drei <br />Religionen, die ja bis heute nicht gelingt." Frankfurter Rundschau

»Ein lebensnahes Plädoyer für einen anderen Weg aus der Jahrtausendtragödie der Weltreligionen als den, von dem wir tagtäglich in den Nachrichten hören.« DIE ZEIT »In Presslers Roman werden Ideen verkörpernde Figuren zu lebendigen Wesen. Erfrischend anders!« Die Welt

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Rezensentin Angelika Ohland ist ganz hingerissen von Mirjam Presslers Romanfassung von Lessings "Nathan der Weise" für die jungen Leser. Man bekommt fast den Eindruck, ihr gefällt "Nathan und seine Kinder" viel besser als das Original. Sie betont, dass die Autorin einerseits mehr als nur die Grundzüge des Stücks beibehalten, andererseits einige neue Figuren sowie Änderungen eingeführt hat. Sprachlich findet sie das Buch leicht zu lesen, lobt besonders den wunderbaren Erzählfluss, hebt aber zugleich hervor, dass Pressler die Komplexität von Lessings Drama erhält: "Sie hat den Stoff nicht auf Zeitgemäßes abgeschliffen, sondern ihn durch die Psychologie der Figuren erweitert." Eine weitere Stärke dieser Romanfassung sieht Ohland in der gekonnten Einbettung von Wissenswertem über Religionsgeschichte, Kreuzzüge und Lebensweisen der Zeit in eine packende Handlung, ohne dass das Buch je "lehrmeisterlich" wirken würde.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.05.2009

LIES DOCH MAL

Traum: "Nathan, der Weise" heißt ein berühmtes Theaterstück von Lessing. Der Dichter lebte zur Zeit der Aufklärung im 18. Jahrhundert, als die Denker glaubten, alleine mit Vernunft ließe sich alles lösen. Mirjam Pressler lässt nun Nathan, den weisen Juden, ebenso lebendig werden wie die Farben und Gerüche des mittelalterlichen Jerusalem, in dem er lebt. Nathan glaubt fest daran, dass die drei Religionen, Judentum, Christentum und Islam, gleichberechtigt nebeneinander stehen. Seine Tiefe, Wärme und Klugheit schildern die Menschen, die ihm nahestehen. Recha, seine Tochter, und der christliche Tempelritter, der sie aus dem brennenden Haus rettet, Al-Hafi, der Vetter des muslimischen Sultans, und andere. Pressler wählt einen realistischeren Ausgang der Geschichte als Lessing. Das friedliche Zusammenleben der Religionen bleibt ein Traum.

steff.

Mirjam Pressler : "Nathan und seine Kinder". Beltz & Gelberg Verlag. 264 Seiten, 16,95 Euro. Ab 13 Jahre

Witz: Scharfkrallen-Mäuse, müffelnde Heulmäuse, kurzhaarige Schlafmäuse, nervöse Nachtmäuse, Singmäuse, Springmäuse: Emiline ist Mauswartin bei Isiah Lovelock, einem …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.07.2009

Geschem erzählt
Mirjam Presslers Roman „Nathan und seine Kinder”
Kann man sich heute noch einmal neu mit „Nathan dem Weisen” beschäftigen? Schließlich gehört das Drama von Lessing zu den am meisten gespielten Stücken auf Deutschlands Bühnen, und jeder Jugendliche setzt sich während seiner Schulzeit mit dem Toleranzgedanken in der Ringparabel auseinander.
Mirjam Pressler hält sich in ihrem Roman Nathan und seine Kinder an die Vorlage von Lessing, beginnt, wie im Drama, mit der Eingangsszene, in der Nathan erfährt, dass Recha von einem Tempelherrn vor dem Tod aus den Flammen gerettet wurde, doch erzählt wird dies von Geschem, einem Jungen, der neu in die Handlung eingeführt wird. Als Findelkind wächst er im Haushalt von Nathan auf, seine Herkunft liegt im Dunkeln. Schon hier wird deutlich, mit welchem literarischen Einfall die Autorin ihre Leser neu für den Stoff begeistert. Neben Geschem, der als Identifikationsfigur für die jugendlichen Leser dient, holt sie alle wichtigen Personen des Dramas von der Bühne herunter ins reale Leben, und führt den Leser in das historische Jerusalem des Jahres 1191, zur Zeit des dritten Kreuzzugs.
Von …

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"Mirjam Pressler gelingt der Brückenschlag zwischen der Zeit der Aufklärung und der politischen Gegenwart, als Auftrag und Hoffnung für die Zukunft." Süddeutsche Zeitung "Immer sind wir den Menschen nah, ihren Verstrickungen, Ängsten und ihrer Sehnsucht nach einem friedlichen Zusammenleben. Am Ende von Mirjam Presslers feinfühliger Nathan-Interpretation stehen nicht Lessings "allseitige Umarmungen". Gleichwohl ist der Roman ein lebensnahes Plädoyer für einen anderen Weg aus der Jahrtausendtragödie der Weltreligionen als den, von dem wir tagtäglich in den Nachrichten hören." Die Zeit "Es ist ein hochaktuelles, spannendes Buch entstanden über Toleranz und die Koexistenz der drei Religionen, die ja bis heute nicht gelingt." Frankfurter Rundschau "Bei allem Respekt vor dem großen Dichter geht die erfahrene Jugendbuchautorin doch erfrischend anders an den Stoff heran. In ihrem Roman werden Ideen verkörpernde Figuren zu lebendigen Wesen." Die Welt " Nathan und seine Kinder ist eine magische Geschichte, die ihre Leser nicht nur überzeugen, sondern auch verzaubern will. Die nicht nur die Vernunft anspricht, sondern auch das Herz. ( ) So ist Mirjam Presslers sanfte Nathan-Parabel ein starkes Jugendbuch geworden." Deutschlandradio Kultur " Nathan und seine Kinder ist ein atmosphärisch überaus dichtes Buch, mit äußerst lebendigen Charakteren. Man wünscht ihm, daß seine Stimme auf der ganzen Welt gehört wird." Eselsohr "Ein spannender, anspruchsvoller und höchst aktueller Roman. Kein Buch zum Träumen, wohl aber eins zum Nachdenken." Bulletin Jugend & Literatur "Sie gibt dem Aufruf nach Toleranz damit nicht nur ein zeitloses Gesicht, sie denkt auch an ihre jugendlichen Leser, denn sie weiß: `Wenn sie älter werden, wollen sie wissen, wie ist die Liebe, wie ist es, wenn man erwachsen wird " Süddeutsche Zeitung "Sicher einer der beeindruckendsten Titel dieses Bücherfrühlings" Buch + Maus "Ein faszinierendes Bild des Lebens zur Zeit der Kreuzzüge." Süddeutsche Zeitung "Ihr Roman für jugendliche und erwachsene Leser unterhält, fesselt und berührt!" Jugendbuch-Couch.de

»Ein lebensnahes Plädoyer für einen anderen Weg aus der Jahrtausendtragödie der Weltreligionen als den, von dem wir tagtäglich in den Nachrichten hören.« DIE ZEIT »In Presslers Roman werden Ideen verkörpernde Figuren zu lebendigen Wesen. Erfrischend anders!« Die Welt
Mirjam Pressler, geb. 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt und lebt heute als freie Autorin und Übersetzerin in Landshut. Sie veröffentlichte zahlreiche Kinder- und Jugendbücher bei Beltz & Gelberg, darunter die Romane "Bitterschokolade", "Novemberkatzen", "Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen" (Deutscher Jugendliteraturpreis) "Malka Mai" (Deutscher Bücherpreis), "Die Zeit der schlafenden Hunde", "Wundertütentage", "Golem stiller Bruder" und zuletzt "Nathan und seine Kinder". Mit "Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anna Frank" schrieb sie eine eindrucksvolle Biographie von Anne Frank, deren Tagebuch sie neu übersetzt hat. Ihre Bücher wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet, für ihre "Verdienste an der deutschen Sprache" wurde sie 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille geehrt; für ihr Gesamtwerk als Autorin und Übersetzerin mit dem Deutschen Bücherpreis; für ihr Gesamtwerk als Übersetzerin mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises.

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Kundenbewertungen zu "Nathan und seine Kinder" von "Mirjam Pressler"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von R.E.R. am 22.01.2012 ***** sehr gut
Mirjam Pressler hat mit ihrem Roman “Nathan und seine Kinder” das dramatische Gedicht "Nathan, der Weise" von Lessing neu erzählt und den Inhalt für ein junges Publikum spannend und lesbar gemacht.

Jerusalem um 1192. Der reiche Kaufmann Nathan kehrt von einer Handelsreise in sein Haus zurück. Seine Tochter Recha ist nur knapp dem Tod entronnen. Als es in seinem Haus brannte, konnte sein geliebtes Kind in letzter Minute gerettet werden, durch einen Tempelritter dessen Leben selber gerade erst vom Sultan Saladin verschont worden war. Auf Wunsch Saladins wird Nathan in den Palast gebeten. Der wohlhabende Händler vermutet, dass er die Kriegskassen des Fürsten auffüllen soll. Doch es kommt anders. Nathan wird von den Bewohnern Jerusalems auch “der Weise” genannt. Saladin fragt ihn nicht nach Geld. Er will seine Weisheit testen und bittet ihn mit den Worten: “Da du nun so weise bist: so sage mir doch einmal- was für ein Glaube, was für ein Gesetz hat dir am meisten eingeleuchtet?”, die Frage nach der einzig wahren Religion zu beantworten.

Mirjam Pressler hat sich für ihre Neuerzählung des klassischen Stoffes einige Figuren des Stückes herausgepickt und lässt diese als Ich-Erzähler fungieren. Daja, die Christin die als Gouvernante im Hause Nathans angestellt ist. Recha, die Tochter Nathans. Der Tempelritter. Den Derwisch Al Hafi, der hier aber kein Bettelmönch, sondern ein Verwandter Saladins und dessen Berater ist. Sittah, die Schwester Saladins. Zu diesen hat Pressler neue Figuren erfunden um den Roman anschaulicher zu machen. So berichten zusätzlich der Diener Geschem. Elijahu, Nathans Verwalter und Abu Hassan ein Hauptmann des Fürsten Saladin. Die beiden Hauptfiguren des Stückes, Nathan und Saladin, kommen nicht zu Wort.

Ich habe beide Werke parallel gelesen. Zuerst Lessing, dann die jeweils korrespondierenden Stellen im Roman um einen direkten Vergleich zwischen dem Original und der Variation zu haben. Pressler schreibt ihn ihrer Nachbemerkung: “Zudem erscheinen Lessings Figuren doch sehr im Dienst der Gedanken zu stehen, die er verbreiten wollte; die Menschen als Charaktere kommen mir dabei zu kurz. Mein Bedürfnis war es, sie etwas lebendiger darzustellen.” Pressler hat den Figuren tatsächlich Leben eingehaucht. Ihnen Wünsche, Sehnsüchte und Gefühle verliehen. Das Argument, das dies bei Lessing nicht der Fall wäre, teile ich jedoch nicht. Auch aus der jahrhundertealten Version gehen die Intentionen und Leidenschaften der Figuren, meines Erachtens, deutlich hervor

Presslers Abwandlung kann man mühelos konsumieren. Die Sprache ist einfach und in der Wortwahl dem historischen Hintergrund sehr gut angepasst. Ihre Absicht den Alltag zur damaligen Zeit plastisch zu schildern um die Figuren “in eine soziale Wirklichkeit einzubetten” ist ihr ebenfalls hervorragend gelungen. Mit Abu Hassan hat sie eine Figur des fanatischen Glaubenskriegers eingeführt, da ihr die Figuren bei Lessing zu “idealisiert” erschienen. Mit dieser Figur ändert sich bei ihr aber auch der Ausgang des Stückes. Der glücklichen Auflösung aller Konflikte bei Lessing stellt sie ein traumatisches Ende entgegen. Das hat mich verwundert und auch etwas befremdet.

“Nur wo mir die Handlung zu fantastisch und nicht mehr logisch erschien, habe ich mir erlaubt, sie zu verändern und so weiterzutreiben, wie sie meines Erachtens eher hätte ablaufen können.“ schreibt die Autorin im Nachwort. Sicher ist Lessings Handlung idealistisch, aber keineswegs unlogisch. Er führt sein Stück ganz im Sinne seiner Überzeugung der Aufklärung, des Humanismus und der Toleranz zu Ende. Sein Ergebnis wird von Vernunft, Menschlichkeit und Respekt der Kulturen untereinander geprägt. Presslers Schluss mag realistischer sein, aber er erstickt den Funken der Hoffnung, den Lessing anzündet, im Keim.

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 14.03.2010 ***** ausgezeichnet
Im Jahre 1192 haben die Christen Jerusalem an den arabischen Sultan Saladin verloren. Der jüdische Kaufmann Nathan lebt zu jener Zeit in der heiligen Stadt und wird noch im gleichen Jahr von arabischen Fanatikern ermordet.
In dem Hörspiel „Nathan und seine Kinder“ erinnern sich die Menschen in seiner Umgebung an den Verstorbenen und zugleich an ihre eigene Vergangenheit. Da ist seine Tochter Recha, die von einem jungen Tempelritter aus einem brennenden Haus gerettet wird und sich heftig in ihn verliebt. Ihre Amme Daja erzählt von ihrer strapaziösen Reise aus dem fernen Deutschland ins gelobte Land. Die Schwester des herrschenden Sultans kommt ebenso zu Wort wie Nathans alter arabischer Freund Al-Hafi. Und jede Person hat einen anderen Blick auf Nathans Schicksal und seine Vergangenheit. So entsteht ganz ungezwungen ein lebendiges Bild vom Alltag und von der Geschichte der seit vielen Jahrtausende von drei Religionen beanspruchten „heiiligen Stadt“.

Miriam Pressler erzählt den klassischen Stoff von Gotthold Ephraim Lessing auf eine wunderbar kluge und brillant unkonventionelle Art. Bekannte, Freunde und Familienangehörige berichten aus ihrem und aus Nathans Leben. Und stets geht es dabei um die Notwendigkeit von religiöser Toleranz und das das nicht immer leichte Miteinander der drei großen Religionen in einer Stadt. Es geht aber auch um Liebe, um Freundschaft, Hass und das ganz normale, alltägliche Leben vor mehr als 800 Jahren.

Die Sprecher, u.a. Julia Nachtmann (alias Recha), Hans Löwe (der Tempelritter) und Barbara Nüsse (Daja), geben jeder Figur ihre Konturen und würzen die Story mit viel Intonation. Ein gelungenes Hörbuch über die Koexistenz der Religionen - klassischer Stoff, aktuell und brisant bis zum heutigen Tag!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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