Kalte Asche - Beckett, Simon

Simon Beckett 

Kalte Asche

Thriller

Dtsch. v. Andree Hesse
Gebundenes Buch
 
9 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Kalte Asche

Asche zu Asche. Staub zu Staub. Leben zu Tod.

Eigentlich ist Forensiker David Hunter auf dem Weg nach Hause. Doch dann erreicht ihn ein Notruf. Auf Runa, einer Insel der äußeren Hebriden weit draußen im Atlantik, ist eine Leiche gefunden worden. Schweren Herzens kommt David der Bitte nach, auch wenn er dafür seine Freundin Jenny verärgert, die in London auf ihn wartet.

Als er nach einer sturmumtosten Überfahrt auf der Insel ankommt, erwartet ihn ein schauriger Tatort. Die Leiche liegt in einem verfallenen Cottage, sie ist verbrannt - bis auf Hände und Füße.

Der Sergeant aus Stornoway will den Tod als Unfall deklarieren, doch David glaubt nicht daran. Er untersucht die Asche und kommt zu dem Ergebnis, dass das Opfer erschlagen worden ist.

Die Situation wird immer bedrohlicher, als ein Sturm die Insel von der Außenwelt abschneidet, die Verstärkung aus Stornoway ausbleibt und der Feuerteufel das nächste Mal zuschlägt. Denn das kann nur eines bedeuten: Der Mörder ist immer noch auf der Insel und David muss ihn finden bevor es zu spät ist.


Produktinformation

  • Verlag: Wunderlich
  • 2007
  • 8. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 430 S.
  • Seitenzahl: 430
  • David Hunter Bd.2
  • Deutsch
  • Abmessung: 21 cm
  • Gewicht: 520g
  • ISBN-13: 9783805208123
  • ISBN-10: 380520812X
  • Best.Nr.: 20949726
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Simon Beckett ist ein Fan mysteriöser Vorankündigungen. Sein zweiter Thriller über den britischen Forensiker David Hunter ist vollgestopft mit Sätzen, die dem Leser mitteilen: Obacht, das hier wird später eine wichtige Rolle spielen! Kein besonders originelles Stilmittel, um Spannung zu erzeugen - aber immerhin eines, das funktioniert. In "Kalte Asche" wird Dr. Hunter auf eine schottische Insel gerufen, wo er eine verbrannte Frauenleiche untersuchen soll. Kaum ist der Rechtsmediziner auf Runa angekommen, schneidet ein Sturm die Insel für eine Woche von der Außenwelt ab. Kurz darauf wird eine weitere Leiche gefunden, und Hunter macht sich gemeinsam mit zwei störrischen Ermittlern auf die Jagd nach dem Täter. Das von Beckett konstruierte Szenario bietet viel Raum für Spekulationen und Schuldzuschreibungen - die Frage danach, welches Mitglied der kleinen Inselgemeinde der Mörder ist, zieht sich durch den gesamten Roman. Und tatsächlich gelingt es dem Autoren, mit der Lösung am Ende des Buches zu überraschen. Schade, dass er dafür in Kauf nimmt, ein doch arg konstruiertes Finale zu präsentieren. (jul)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.03.2009

Von finsteren Schurken und Mordgedanken

Krimis verkaufen sich besser denn je. Manchmal kämpfen Kommissare schon gegen Finanzhaie.

VON CARSTEN GERMIS

Krimis sind in der Krise beliebter denn je. Angesichts platzender Subprime-Kredite und Banker, die Milliarden vernichten, sind zwar selbst die härtesten Thriller heute nicht so spektakulär wie die Wirklichkeit. Doch der Krimi gibt dem Leser Hoffnung: Am Ende siegt meistens das Gute.

"Die Ablenkungsfraktion läuft gut", sagt deshalb Thomas Wörtche, einer der bekanntesten Krimikritiker in Deutschland. "Ablenkungsfraktion", das sind für ihn die Leser, die am Krimi die Möglichkeit zur Flucht aus der Wirklichkeit lieben. "Die Leute lesen wie verrückt", sagt Wörtche. Ein Blick auf die Liste der zehn Kriminalromane, die sich 2008 am besten verkauften (siehe rechts), zeigt die Dominanz der Bücher, die spannende Unterhaltung als Ablenkung liefern.

Krimis, die in der Finanzwelt spielen, gibt es noch nicht. Auch wenn es eine der guten Eigenschaften der Kriminalromane ist, dass sie - wie Wörtche sagt - "die Gegenwart kritisch reflektieren können". Meistens kommen solche Trends aber …

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Simon Beckett, geb. 1968, versuchte sich nach Abschluss eines Englischstudiums als Immobilienhändler, lehrte Spanisch und war Schlagzeuger. 1992 wurde er freier Journalist und schrieb für bedeutende britische Zeitungen wie 'Times', 'Daily Telegraph' oder 'Observer'. Im Laufe seiner journalistischen Arbeit spezialisierte Beckett sich auf kriminalistische Themen. Als Romanautor trat er zuerst 1994 an die Öffentlichkeit. Simon Beckett ist verheiratet ist und lebt in Sheffield.

Kundenbewertungen zu "Kalte Asche" von "Simon Beckett"

9 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.9 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 02.01.2012 ***** ausgezeichnet
Kurzbeschreibung:
Asche zu Asche, Staub zu Staub, Leben zu Tod
Asche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in einem verfallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa zum ersten Mal erblickt, weiß er sofort: dieser Tod war kein Unfall. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendenten mitteilen, doch die Leitung ist tot. Ein Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Da geschieht ein weiterer Mord ..

Nach "Chemie des Todes" interressierte es mich brennend, wie es mit dem forensischen Pathologen David Hunter weitergeht also musste ich auch dieses Buch lesen.
Ich war/bin begeistert. Ich finde es noch spannender als das erste.
Obwohlich ja wusste, wie der Autor schreibt, wäre ich nie auf den Mörder gekommen.
Für Thriller-Fans absolut empfehlenswert

Reihenfolge der "David Huntrer Bücher:

Band 1 Die Chemie des Todes
Band 2 Kalte Asche
Band 3 Leichenblässe
Band 4 Verwesung

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Bewertung von Barbara aus Bayreuth am 06.03.2010 ***** ausgezeichnet
Nachdem ich "Die Chemie des Todes" gelesen hatte, war mir klar dass ich dieses Buch auch lesen werde. Der Schreibstil des Autors ist super, man kann sehr flüssig lesen. "Kalte Asche" kann auf jeden Fall an Spannung des vorherigen Buches anknöpfen und am Ende wird man doch wieder überrascht. Durch das relativ offene Ende hätte ich am liebsten sofort mit "Leichenblässe" weiter gemacht.
Ich bin bis jetzt total begeistert von den Büchern von Simon Beckett und das war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von ihm.

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Bewertung von Stephanie Kleist aus 96450 Coburg am 22.09.2008 ***** ausgezeichnet
Kalte Asche ist ein senstioneller Thriller, der unter die Haut geht. Nicht nur weil es um Leichen geht, die en detail beschrieben werden, sondern die unzähligen, unterschiedlichen Emotionen die in den einzelnen Charakteren vorgehen. Das ganze Buch ist ein Auf und Ab da es zwar auf einer kleiner Insel in einem begrenzten Radius, dafür aber mit vielen verschiedenen Charakteren spielt.
Mehr als empfehlenswert...sondern ein MUSS für jeden der einfach ein gutes Buch und vor allem Thriller mag.

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Bewertung von Jess am 08.06.2008 ***** ausgezeichnet
kalte asche ist wahrscheinlich einer der spannensten thriller überhaupt. mal abgesehen davon das es unglaublich viele verschiedene charaktere gibt und man ständig hin und her schwankt wer denn der mörder ist fesselt es bis zur letzten seite. un die verzwickte gschichte ist so genial geschrieben!!! un wie david hunter dann doch noch hinter das geheimnis kommt... einfach super. außerdem hat dieses buch mal nicht einer dieser üblichen mordmotive wie jedes zweite andere auch. das buch ist ein muss für JEDEN der thriller mag.

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Bewertung von Meurer aus Rommerskirchen am 01.02.2008 ***** ausgezeichnet
Wie schon der Vorgänger "Die Chemie des Todes", konnte ich auch dieses Buch,einmal angefangen nicht mehr aus der Hand legen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ein muß für jeden Thriller-Fan.

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Bewertung von Möhn aus Kohlhof am 21.09.2007 ***** ausgezeichnet
Wunderbares Buch.
Der Plot wir am Ende mehrmals gedreht.
Auch wenn man sich noch so sicher ist wer der Täter ist und wo es seinen Ursprung gefunden hat, mit diesem Ende rechnet man nicht.

Ein weiteres Klasse Werk von Simon Beckett.

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Bewertung von Polar aus Aachen am 29.08.2007 ***** sehr gut
David Hunter hat zu seinem Beruf zurückgefunden. Floh er noch in Simon Becketts erstem Roman Die Chemie des Todes davor in die Anonymität des Landarztes, ist er im zweiten Roman längst wieder der Faszination des Todes verfallen. Früh hat man eine Ahnung davon, wer sich womöglich hinter den Morden versteckt, doch Beckett versteht es, nicht nur interessante Figuren zu erfinden, die einem selbst in ihrem widerstrebenden Wesen fesselnd dargereicht werden, er sorgt auch dafür, daß der Plot nicht so simpel gestrickt ist und auf den letzten fünfzig Seiten überraschende Haken schlägt. Der Schluß, wenn alles überstanden zu sein scheint, birgt dann den Höhepunkt und man ist froh, daß Beckett an seinem nächsten David-Hunter-Roman schreibt, um ihm wieder zu begegnen. Die Geschichte einer abgründigen Geschwisterliebe beschreibt die Abgeschiedenheit einer Insel, die Eigenarten ihrer Bewohner treffend und man liest selbst die Abschnitte gebannt, die nicht unbedingt in Blut, Asche und Knochen getaucht ist.

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Bewertung von Michael am 27.08.2007 ***** ausgezeichnet
Wieder ein "must have", Hochspannung bis zur letzten Seite!
Unbedingt lesen...

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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 23.08.2007 ***** ausgezeichnet
Krankhafte Eifersucht ist ein loderndes Feuer

David Hunter, erst kürzlich von dem Autor Simon Becket als Protagonist in seinem Erstlingsthriller „Die Chemie des Todes“ vorgestellt, ist auch in dem zweiten Buch die zentrale Figur. Als Forensischer Anthropologe verschlägt es aufgrund seiner hohen Fachkompetenz sowie der eindringlichen Bitte Inspektor Wallace von der Schottischen Polizei auf die vermutlich fiktive Insel Runa, Teil der Äußeren Hebriden. Da aufgrund übelsten Sturmwetters sowie anderweitiger Aufgaben die Truppe der Spurensicherung den Fall zunächst nicht übernehmen kann.

Viel lieber wäre der Fachmann zu seiner nach den Ereignissen der letzten Zeit noch nicht gänzlich wieder gefestigten Beziehung Jenny nach London gefahren. Doch der Fall interessiert ihn. Ein Haufen Asche wurde gefunden, aus welche als einziger Rest eines Menschen eine Hand und ein Fuß ragt.

Der pensionierte und vom aktiven Seargant Fraser aus Stornoway argwöhnisch beäugte und auf Distanz gehaltene Brody sowie der besagter Chief sind die einzigen, die sich augenblicklich mit dem außergewöhnlichen Vorfall befassen können. Schon bald stellt sich für den erfahrenen Spezialisten Hunter heraus, dass die verkohlte Leiche einem Mord zum Opfer fiel, erschlagen wurde. Das löst auf der kleinen Insel Misstrauen und Abneigung gegen die Ermittler aus. Als vom tosenden Unwetter auch noch Spuren vernichtet und jegliche Kommunikationsmöglichkeit nach Außen unterbrochen ist, spitzt sich die Lage immer mehr zu. Ein weiterer Mord geschieht, wieder mit einem Feuer getarnt. Dr. Hunter hat inzwischen die erste Leiche identifizieren können und beginnt neben Nachforschungen auch die ersten Interpretationen zu den Morden anzustellen.

Als ein dritter Toter sowie ein weiteres Feuer zu konstatieren ist, beginnt der Autor, seine bis dahin angespannt prickelnde Geschichte auf die Spitze zu treiben. Abschnitt für Abschnitt nimmt die Spannung zu, steigt der Adrenalinspiegel und man verweigert als Leser jegliche Wahrnehmung äußerer Reize. Detailfreudig und empathisch schildert Becket die Personen und Geschehnisse, so dass man die einzelnen Darstellerinnen und Darsteller persönlich zu kennen glaubt. Der Erkenntnisgewinn reicht allerdings immer nur wenige Augenblicke, bis die verzwickten Ideen des Autors ein gerade mühsam zusammengesetztes Erklärungsmuster auseinandertreiben, um neuen Deutungen Platz zu machen.

Für hat der Autor in „Kalte Asche“ seine Figur Dr. Hunter deutlicher charakterisiert und präziser geformt. Auch ist die Geschichte geradliniger und doch so vielschichtig, dass nichts langweilt. Vielmehr ist die Phase, in welcher wenig passiert, eher hilfreich, um die ansteigende Aufregung am Ende des Buches aushalten zu können. Sehr gelungen: Das überraschende Ende ist nicht das Ende, denn selbst im Epilog sorgt eine neuerliche Wendung für einen unglaublichen, dann aber wirklich endgültigen Schluss. Der dritte Band kann kommen – ich erwarte ihn mit Spannung.

© 8/2007, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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