Ich bin verrückt, aber keine Verrückte - G., Elisabeth; Piechutta, Annette

Ich bin verrückt, aber keine Verrückte

Die Geschichte einer Manisch-Depressiven

Elisabeth G. Annette Piechutta 

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Ich bin verrückt, aber keine Verrückte

Von einer inneren, nicht zu bändigenden Kraft geleitet, lebt die Ich-Erzählerin Extreme aus, die in ihrem Umfeld nur Kopfschütteln auslösen: In einem Moment fühlte sie sich als Millionärin, in einem anderen als Filmstar eines Softpornos, dann riss sie sich im Krankenwagen die Kleider vom Leib und legte schließlich ihr Neugeborenes nackt auf den Balkon, weil sie glaubte, nicht seine Mutter zu sein. Mit schonungsloser Offenheit erzählt Elisabeth G. ihre Lebensgeschichte, die von der Autorin und Ghostwriterin Annette Piechutta niedergeschrieben wurde. So entstand ein ergreifendes Buch, das humorvoll und selbstironisch Einblick in eine andere Wahrnehmungswelt gibt.


Produktinformation

  • Verlag: Edition Lithaus
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 224 S.
  • Seitenzahl: 224
  • Deutsch
  • Abmessung: 20, 5 cm
  • Gewicht: 282g
  • ISBN-13: 9783939305767
  • ISBN-10: 3939305766
  • Best.Nr.: 33984155
Elisabeth G., 1946 geboren, ist eher manisch als depressiv und war acht Mal in der "Klapse". Nach der Handelsschule begann sie auf Druck ihres Vaters eine kaufmännische Ausbildung, die sie abbrach, um als Serviererin zu arbeiten. Sie ist in erster Ehe geschieden und in zweiter verwitwet, hat zwei erwachsene Kinder und betreibt als selbstständige Unternehmerin einen Textilhandel. Sie lebt in einer Kleinstadt in Hessen.

Leseprobe zu "Ich bin verrückt, aber keine Verrückte"

Das Leben schreibt die besten Geschichten, so sagt man, aber die Wirklichkeit kann so schrecklich sein. Wie um alles in der Welt soll ich meine Kindheit beschreiben? Meine älteste Schwester Karin würde die Schultern zucken. Es sei damals halt eine schwere Zeit gewesen, mit sieben Kindern und kurz nach dem Krieg, außerdem sei ich ein eigenwilliges Kind gewesen, da würde einem Vater schon mal die Hand ausrutschen, zumal das früher eine übliche Erziehungsmethode gewesen sei. Meine jüngere Schwester Marie würde mir ihr sanftes Lächeln schenken und bedauern, dass sie Vaters Liebling gewesen war.