Handauflegen - Bennett, Alan

Alan Bennett 

Handauflegen

Kurzroman

Aus d. Engl. v. Ingo Herzke
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Produktbeschreibung zu Handauflegen

Überwacht von einem unbestechlichen Gesandten der übergeordneten Kirchenbehörde, zelebriert Pater Jolliffe einen Gedenkgottesdienst für den Bettgefährten der beautiful people von London, einen auch ihm selbst wohlbekannten Mann. Unerwartete Enthüllungen der versammelten Hinterbliebenen sorgen dafür, dass die traurige Zeremonie einen rasanten Wandel durchläuft.

Produktinformation


  • Verlag: Wagenbach
  • 2009
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 90 S.
  • Seitenzahl: 90
  • Wagenbachs andere Taschenbücher (WAT) Nr.606
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 121mm x 12mm
  • Gewicht: 130g
  • ISBN-13: 9783803126061
  • ISBN-10: 3803126061
  • Best.Nr.: 25645134

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Patrick Bahners betrachtet dieses Buch über die Begegnung von zwei anglikanischen Priestern im Rahmen der Beerdigung eines früh verstorbenen schwarzen Masseurs als eine "sehr englische Angelegenheit". Zu dieser Einschätzung trägt nicht nur der "ironische Standpunkt des Erzählers", sondern die grundsätzliche Trockenheit der Bennettschen Prosa bei, welcher der Rezensent immer wieder "umwerfend komische" Momente verdankt. Sein Potential bezieht die Geschichte aus dem Beruf des Toten, der sich mit dem Handauflegen Jesu und seiner priesterlichen Nachfolger zu ausgesprochen komischen religionssoziologischen Betrachtung verschränken lässt, wenn man die Ausführungen des Rezensenten richtig deutet. Dabei beeindruckt den Rezensenten besonders die Tatsache, dass die priesterlichen Protagonisten selbst in Momenten größter Lächerlichkeit niemals zu Witzfiguren werden.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.11.2005

Der Masseur Gottes
Sehr englisch: Alan Bennetts diskrete Heilsgeschichte

Priester gibt es nicht in jeder Kirche oder, vatikanisch gesprochen, kirchlichen Gemeinschaft. Dem Priester wird durch die Weihe eine unauslöschliche Prägung übertragen. Der priesterliche Charakter ist das Gegenteil eines genetischen Defekts, bleibt für menschliche Augen, wie immer technisch verstärkt und wissenschaftlich geschärft, unsichtbar und zieht scheinbar dennoch wie von selbst die Blicke auf sich. Was sich soziologisch von jedem Geistlichen sagen läßt und was theologisch für jedermann gilt, der Christus nachfolgt, erfährt der Priester am eigenen Leib: Er steht immer unter Beobachtung. Nicht nur Gott verfolgt alle seiner Handlungen am Altar und in der Sakristei; vor der Gemeinde verkörpert er, auch wenn er kein Meßgewand trägt, sondern nur das in England sogenannte Hundehalsband der Alltagsuniform, das Geheimnis des christlichen Lebens.

Zwei Priester der Kirche von England sind die Hauptfiguren der "story" von Alan Bennett, die 2001 in der "London Review of Books" erschien, 2002 bei Wagenbach mit einer zweiten zu einem Buch vereinigt wurde (F.A.Z. vom …

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Alan Bennett, 1934 in Leeds geboren, hat in Oxford studiert und kurzzeitig auch unterrichtet. Anfang der 1960er Jahre trat er beim Edinburgh Festival auf; seitdem arbeitet er als Autor, Schauspieler und Regisseur für Theater, Radio, Film und Fernsehen.
In Großbritannien gilt er als einer der führenden Bühnen- und Drehbuchautoren, die von ihm geschriebenen TV-Serien, in einigen wirkte er auch selbst mit, mit ihren spitzzüngigen Dialogen haben längst Kult-Status erreicht. Er erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, u.a. für das Theaterstück und den darauf basierenden Film "The Madness of King George" (deutscher Titel: King George: Ein Königreich für mehr Verstand), für dessen Drehbuch er 1995 für den Oscar nominiert war. Bennetts wenige Erzählungen und seine Erinnerungen waren Bestseller

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Kundenbewertungen zu "Handauflegen" von "Alan Bennett"

Durchschnittliche Kundenbewertung 3 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** gut
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von MichaelS. aus Bingen am 19.08.2010 ***** gut
Ich habe das Buch aus ""Was liest Du?" mit Jügen von der Lippe.
Nach dem ich es gelesen habe war nun soviel:
Es ist schon eine skurrile Geschichte die da erzählt wird. Unterhaltsam, stllenweise lustig. Aber wenn man es nicht gelesen hat, hat man auch nichts verpasst.

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Alan Bennett 

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Handauflegen - Bennett, Alan

Kurzroman

Aus d. Engl. v. Ingo Herzke

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
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Andere Ausgaben:
Produktinformation
  • Verlag: Wagenbach
  • 2009
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 90 S.
  • Seitenzahl: 90
  • Wagenbachs andere Taschenbücher (WAT) Nr.606
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 121mm x 12mm
  • Gewicht: 130g
  • ISBN-13: 9783803126061
  • ISBN-10: 3803126061
  • Best.Nr.: 25645134

Produktbeschreibung zu "Handauflegen"

Kurzbeschreibung

Überwacht von einem unbestechlichen Gesandten der übergeordneten Kirchenbehörde, zelebriert Pater Jolliffe einen Gedenkgottesdienst für den Bettgefährten der beautiful people von London, einen auch ihm selbst wohlbekannten Mann. Unerwartete Enthüllungen der versammelten Hinterbliebenen sorgen dafür, dass die traurige Zeremonie einen rasanten Wandel durchläuft.

12.11.2005

Der Masseur Gottes
Sehr englisch: Alan Bennetts diskrete Heilsgeschichte

Priester gibt es nicht in jeder Kirche oder, vatikanisch gesprochen, kirchlichen Gemeinschaft. Dem Priester wird durch die Weihe eine unauslöschliche Prägung übertragen. Der priesterliche Charakter ist das Gegenteil eines genetischen Defekts, bleibt für menschliche Augen, wie immer technisch verstärkt und wissenschaftlich geschärft, unsichtbar und zieht scheinbar dennoch wie von selbst die Blicke auf sich. Was sich soziologisch von jedem Geistlichen sagen läßt und was theologisch für jedermann gilt, der Christus nachfolgt, erfährt der Priester am eigenen Leib: Er steht immer unter Beobachtung. Nicht nur Gott verfolgt alle seiner Handlungen am Altar und in der Sakristei; vor der Gemeinde verkörpert er, auch wenn er kein Meßgewand trägt, sondern nur das in England sogenannte Hundehalsband der Alltagsuniform, das Geheimnis des christlichen Lebens.

Zwei Priester der Kirche von England sind die Hauptfiguren der "story" von Alan Bennett, die 2001 in der "London Review of Books" erschien, 2002 bei Wagenbach mit einer zweiten zu einem Buch vereinigt wurde (F.A.Z. vom …

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Kundenbewertungen zu "Handauflegen" von "Alan Bennett"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 1 Bewertung):
3 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen *****
gut
Bewertung von MichaelS. aus Bingen am 19.08.2010
*****
gut
Ich habe das Buch aus ""Was liest Du?" mit Jügen von der Lippe.
Nach dem ich es gelesen habe war nun soviel:
Es ist schon eine skurrile Geschichte die da erzählt wird. Unterhaltsam, stllenweise lustig. Aber wenn man es nicht gelesen hat, hat man auch nichts verpasst.
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Perlentaucher-Notiz zur FAZ-Rezension

12.11.2005

Rezensent Patrick Bahners betrachtet dieses Buch über die Begegnung von zwei anglikanischen Priestern im Rahmen der Beerdigung eines früh verstorbenen schwarzen Masseurs als eine "sehr englische Angelegenheit". Zu dieser Einschätzung trägt nicht nur der "ironische Standpunkt des Erzählers", sondern die grundsätzliche Trockenheit der Bennettschen Prosa bei, welcher der Rezensent immer wieder "umwerfend komische" Momente verdankt. Sein Potential bezieht die Geschichte aus dem Beruf des Toten, der sich mit dem Handauflegen Jesu und seiner priesterlichen Nachfolger zu ausgesprochen komischen religionssoziologischen Betrachtung verschränken lässt, wenn man die Ausführungen des Rezensenten richtig deutet. Dabei beeindruckt den Rezensenten besonders die Tatsache, dass die priesterlichen Protagonisten selbst in Momenten größter Lächerlichkeit niemals zu Witzfiguren werden.

© Perlentaucher Medien GmbH

Autorenporträt zu "Alan Bennett"

Alan Bennett, 1934 in Leeds geboren, hat in Oxford studiert und kurzzeitig auch unterrichtet. Anfang der 1960er Jahre trat er beim Edinburgh Festival auf; seitdem arbeitet er als Autor, Schauspieler und Regisseur für Theater, Radio, Film und Fernsehen.
In Großbritannien gilt er als einer der führenden Bühnen- und Drehbuchautoren, die von ihm geschriebenen TV-Serien, in einigen wirkte er auch selbst mit, mit ihren spitzzüngigen Dialogen haben längst Kult-Status erreicht. Er erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, u.a. für das Theaterstück und den darauf basierenden Film "The Madness of King George" (deutscher Titel: King George: Ein Königreich für mehr Verstand), für dessen Drehbuch er 1995 für den Oscar nominiert war. Bennetts wenige Erzählungen und seine Erinnerungen waren Bestseller

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