Es war einmal ein Palästina - Segev, Tom

Tom Segev 

Es war einmal ein Palästina

Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels. Ausgezeichnet mit dem National Jewish Book Award 2000

Übersetzer: Gerstner, Doris
Broschiertes Buch
 
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***** ausgezeichnet
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Es war einmal ein Palästina

Eine meisterhafte Untersuchung des turbulenten Zeitraums vor der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948: Lebendig, materialreich und mit analytisch spitzer Feder schildert Tom Segev, wie in den drei Jahrzehnten britischer Herrschaft in Palästina die Wurzeln des israelisch-palästinensischen Konflikts gelegt wurden. Dabei stellt er manche Annahme der herkömmlichen Geschichtsschreibung auf den Kopf.

"Tom Segev hat ein fabelhaftes, hoch aktuelles Buch geschrieben." DIE ZEIT

"Schon jetzt ein Standardwerk." Der Spiegel

"Der israelische Historiker .. markiert eindrucksvoll, gleichsam die Anfänge historischer Linien, die das gesamte 20.Jahrhundert umspannen und sich ohne weiteres bis zum heutigen Tag ziehen lassen. Damit entfaltet Segev einen überaus spannungsvollen Bogen, der für das Verständnis des fortwährenden Konflikts im Nahen Osten ausgesprochen hilfreich ist." Frankfurter Rundschau


Produktinformation

  • Verlag: Pantheon
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 669 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 669
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 138mm x 36mm
  • Gewicht: 710g
  • ISBN-13: 9783570550090
  • ISBN-10: 3570550095
  • Best.Nr.: 20773253
"Tom Segev hat ein fabelhaftes, hoch aktuelles Buch geschrieben."DIE ZEIT<br /> "Schon jetzt ein Standardwerk." (Der Spiegel)<br/><br/>"Der israelische Historiker .. markiert eindrucksvoll, gleichsam die Anfänge historischer Linien, die das gesamte 20.Jahrhundert umspannen und sich ohne weiteres bis zum heutigen Tag ziehen lassen. Damit entfaltet Segev einen überaus spannungsvollen Bogen, der für das Verständnis des fortwährenden Konflikts im Nahen Osten ausgesprochen hilfreich ist." (Frankfurter Rundschau)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.04.2006

Israel und der Holocaust
Die Vernichtung der europäischen Juden gab nur den letzten, aber wohl entscheidenden Schub für die Staatsgründung
Die Gründung Israels ist eine Folge des Holocaust. Diese Aussage gilt geradezu als Binsenweisheit. Und es ist ja auch unbestreitbar, dass der deutsche Massenmord an den Juden und die zeitgleiche repressive Flüchtlingspolitik der Briten, mit der sie die Überlebenden an der Einreise nach Palästina hinderten, der Staatsgründung den letzten, womöglich entscheidenden Schub gaben. Doch eine realistische Chance für einen jüdischen Staat hatte es lange vor den Nazis gegeben, und die Geschichte seines Entstehens begann nicht in Palästina, sondern in Großbritannien.
Der israelische Historiker Tom Segev hat die drei Jahrzehnte vom Ersten Weltkrieg bis 1948 nicht als erster beschrieben, doch er erzählt sie äußerst anekdotenreich, fast romanhaft und sehr nah an den handelnden Personen, wodurch ihm ein lebendiges, gut lesbares Buch gelungen ist, das in Israel bereits erfolgreich war und als Standardwerk gelten kann.
1904 wird der aus Russland stammende Chemiker Chaim Weizmann - später der erste Staatspräsident Israels …

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"Der israelische Historiker .. markiert eindrucksvoll, gleichsam die Anfänge historischer Linien, die das gesamte 20.Jahrhundert umspannen und sich ohne weiteres bis zum heutigen Tag ziehen lassen. Damit entfaltet Segev einen überaus spannungsvollen Bogen, der für das Verständnis des fortwährenden Konflikts im Nahen Osten ausgesprochen hilfreich ist."
Tom Segev ist Historiker, Journalist und schreibt als Kolumnist für "Ha'aretz". Er wurde bekannt mit seinen Büchern zur israelischen Geschichte. Auszeichnung mit dem National Jewish Book Award für "Es war einmal ein Palästina", das auch von der "New York Times" zu den neun besten Büchern des Jahres 2000 gezählt wurde. Der Autor lebt in Jerusalem.

Leseprobe zu "Es war einmal ein Palästina" von Tom Segev

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Kundenbewertungen zu "Es war einmal ein Palästina" von "Tom Segev"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Tarzan von Aquin aus München am 15.05.2007 ***** ausgezeichnet
Segev ist der Frontman der neuen linken Historiker in Israel und arbeitet an der Entmythologisierung der gängigen Geschichtsschreibung über die Staatsgründung.
Mit 'Es war einmal ein Palästina' versucht er das zeitweilig friedfertige Nebeneinander von Arabern und Juden während der britischen Mandatszeit darzustellen und schafft dies auch auf anekdotisch unterhaltsame Weise. Für die Zeit vor der israelischen Neu-Gründung ist dies Buch sicherlich als erstes in die Hand zu nehmen.
CT

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Bewertung von Iska Ammar am 09.09.2006 ***** ausgezeichnet
Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die an Sachinformation, Bezugsquellen und geschichtlilchen Details interessiert sind.

Für die meisten Leser beginnt die Geschichte Israels irgendiwe mit seiner Existenzgründung nach dem 2. Weltkrieg. Der lange und fatale Weg, der schließlich zu einem der explosivsten Regionen dieser Erde geführt hat, nahm jedoch schon Jahrzehnte zuvor seinen Lauf aus sehr unterschiedlichen Beweggründen.
In genauester Feinarbeit zeigt der Autor die Entstehung des heutigen Palästinakonfliktes von 1917 bis zur Gründung des Staates Israel. Dabei zeigt er die wenig rumreiche Verstrickung Großbritanniens schonungslos auf, mit dessen Duldung und Unterstützung über das Gebiet der Palästinenser verfügt wurde als sei es ein menschenleerer Raum. Die von langer Hand geplante und sehr geschickt umgesetzte planmäßige Aneignung palästinensischen Gebietes und die Vertreibung seiner Bewohner sowie die Konfiszierung arabischen Besitzes wird schonungslos offen gelegt. Bis heute leben ca. 5 Millionen Palästinenser im Exil und in Flüchtlingslagern.
Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte, wenn man sich mit der Forderung nach dem Existenzrecht Israels auseinandersetzen möchte.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Tatsache, daß der Autor selbst Israeli ist und daher Vorwürfe eines plumpen Antisemitismus keinen Raum haben.
Es wäre sehr zu wünschen, daß dem Buch noch Geschichtskarten hinzugefügt würden, die die Etappen der Besiedelung, der Aneignung und der räumlichen Umsetzung der verschiedenen Teilungspläne anschaulich machten.

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