Der Fänger im Roggen - Salinger, Jerome D.

Jerome D. Salinger 

Der Fänger im Roggen

Roman

Dtsch. v. Eike Schönfeld
Broschiertes Buch
 
6 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
9 ebmiles sammeln
EUR 8,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Der Fänger im Roggen

Der sechzehnjährige durch New York irrende Holden Caulfield ist zu einer Kultfigur ganzer Generationen geworden. "Der Fänger im Roggen" war J. D. Salingers erster Roman, mit dem er weltweit berühmt wurde. Allein im Rowohlt Taschenbuch wurden anderthalb Millionen Exemplare verkauft.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2007
  • 7. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 269 S.
  • Seitenzahl: 272
  • rororo Taschenbücher Nr.23539
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 116mm x 21mm
  • Gewicht: 217g
  • ISBN-13: 9783499235399
  • ISBN-10: 3499235390
  • Best.Nr.: 11919067
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.03.2003

Das absolute Kind
Endlich neudeutsch: J.D. Salingers „Der Fänger im Roggen”
Man geht ein Risiko ein, wenn man reist, und die gefährlichsten Reisen sind die Zeitreisen. Ich komme gerade von einer solchen Zeitreise. Ich habe nach dreißig Jahren eines der mythenverhangensten Bücher des 20. Jahrhunderts wieder gelesen, dabei auch eines der Bücher, die in meinem ersten Lesejahrzehnt eine bedeutende Rolle gespielt haben: J.D. Salingers „The Catcher in the Rye”.
Die Originalausgabe erschien 1951 und machte den damals 32 Jahre alten Salinger zu einem der populärsten Autoren der USA. Bald darauf publizierte ein Schweizer Verlag eine Übersetzung für Tanzstunden-Anstandswauwaus, die so weit von der Vorlage entfernt war, dass man die Rechte wieder verlor. 1962 bearbeitete Heinrich Böll den deutschen Text für Kiepenheuer und Witsch, und so trat „Der Fänger im Roggen” seinen Siegeszug im deutschen Sprachraum an. Im selben Verlag erscheint jetzt eine Neuübersetzung von Eike Schönfeld, und die orientiert sich an Salingers Originalmanuskript, in das sogar der englische Verleger massiv eingegriffen hatte, um gewisse Härten im Ausdruck zu mildern.
Und …

Weiter lesen

perlentaucher.de<br/><br/>Und am Ende ein Roman, den wirklich jeder kennt: Jerome D. Salingers <em>Fänger im Roggen</em>, endlich neu übersetzt nach der ungeglätteten Originalausgabe. Reinhard Baumgart feiert in der "Zeit" ein "Wiedersehen nach langer Zeit", aber er äußert sich leise enttäuscht über Eike Schönfelds Neuübersetzung. Er nennt sie zwar gelungen, findet aber auch den Helden in seiner "Weinerlichkeit und Übertreibungsemphase" zur Kenntlichkeit entstellt. Auch Burkhard Spinnen in der "SZ" und Paul Ingendaay in der "FAZ" haben sich gerne auf die Zeitreisen begeben, und beide loben die Übersetzung, Spinnen weil sie die "Sprachmelange" des Protagonisten aus "Hingerotztem und Hochreflektiertem" so gut treffe, Ingendaay, weil sie sich der Sprache des Protagonisten "wie eine zweite Haut" anschmiege.<br/><br/>»Der Gewinn des neuen deutschen <em>Fänger im Roggen</em> ist Eike Schönfelds durchdachte und couragierte Übersetzung, die für diesen Roman ein zweites Leben bedeuten wird.«<br />(Paul Ingendaay, FAZ)<br/><br/>»Die Übersetzung Eike Schönfelds zeigt die stilistischen Qualitäten des Romans in neuem Glanz. Es ist, als lese man ein neues Buch - geschrieben für junge Leser von heute.«<br /> (tele.at)<br/><br/>

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Für Reinhard Baumgart ist die Lektüre dieses Buches ein "Wiedersehen nach langer Zeit", und er beschreibt seine Reaktion darauf als eine Mischung aus "Staunen und Enttäuschung". Das Staunen rührt von der Fähigkeit des Autors her, sich seinem 17-jährigen Protagonisten, dessen Wanderung durch New York während 48 Stunden minutiös erzählt wird, scheinbar lückenlos anzuverwandeln. Baumgart preist das Buch für seine "waghalsige, selten erlebte Dichte" und bewundert die stilistische Charakterisierung der Hauptfigur, die trotz ständig benutzter sprachlicher Stereotypen eine ganz "unverwechselbare Sprachmusik" entstehen lässt. Etwas zwiespältig reagiert er auf die neue Übersetzung Eike Schönfelds. Schönfeld ist es gelungen, die "scharfe Instrumentierung des Originals" zu rekonstruieren, indem er sie gänzlich unbereinigt, mitunter "ordinär" wieder ganz nah zum Originaltext gerückt hat, lobt Baumgart. Doch o weh, genau diese Rekonstruierung verursacht ihm zugleich einen "Hauch der Enttäuschung". Durch Schönfelds Übersetzung werde der jugendliche Held eben auch in seiner ganzen "Weinerlichkeit und Übertreibungsemphase" herausgestellt und damit dem Leser ein Stück entfremdet.

© Perlentaucher Medien GmbH

Wie ein Fisch auf dem Trockenen Der Fänger im Roggen ist ein Meisterwerk auf Messers Schneide. Gekonnt lässt J. D. Salinger seinen widersprüchlichen Helden auf schmalem Grat balancieren. Ebenso auf der Kippe steht der Roman selbst; seit mehreren Jahrzehnten bereits trotzt Der Fänger im Roggen allen Bemühungen der Kritik, ihn auf die eine oder andere Seite zu ziehen. Salingers Schreiben dreht sich fast ausschließlich um eine einzige Frage: Ist es möglich, die Unschuld der Kinderjahre gegen die Zwänge des Erwachsenenlebens zu verteidigen, und wenn ja, zu welchem Preis? Vielleicht ist es die Anmaßung in dieser Frage, die noch heute den Leser erregt: Ist doch der Begriff der Erbsünde ein Urbestandteil unserer christlich geprägten Kultur; die Unschuld des Menschen gilt uns als unwiederbringlich verloren. Salingers Held Holden Caulfield ist wie der Mensch vor dem Sündenfall: unreif, überspannt, verstört, wie ein Fisch auf dem Trockenen. Dennoch führt Salinger ihn nicht vor, sondern fixiert ihn mit Fingerspitzengefühl auf dem Nullpunkt zwischen Sinn und Unsinn, zwischen Noblesse und Narrheit.
Powered by
Die Buchzusammenfassungen von getAbstract sind der schnellste Weg, um Ihr Wissen zu erweitern. Jeden Monat werden 50 Neuerscheinungen aus den Bereichen Wirtschaft, Management, IT und Politik zusammengefasst. Wählen Sie aus über 5.000 Titeln aus. In allen Formaten, PDF, iPhone, Blackberry oder Palm.
Jerome D. Salinger wurde 1919 in New York geboren. Seit 1941 veröffentlichte er diverse Kurzgeschichten, 1951 folgten der weltbekannte "Fänger im Roggen" und bis 1963 drei weitere Romane. 2010 verstarb Jerome D. Salinger.

Kundenbewertungen zu "Der Fänger im Roggen" von "Jerome D. Salinger"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
(5)
***** sehr gut
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
***** schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Der Fänger im Roggen" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von Drachenfels aus Bad Honnef am 07.05.2010 ***** ausgezeichnet
Der 1951 erschienene Jugendroman "Der Fänger im Roggen" des kürzlich verstorbenen, umstrittenen Kult-Schriftsteller J.D. Salinger handelt von dem 17-jährigen Anti-Helden Holden Caulfield, der als Ich-Erzähler von seiner "Schulkarriere" berichtet. Holden scheitert zum wiederholten Male an den Anforderungen einer Internatschule, hier die "Pencey Prep", auf die der auffällige und sensible, aber trotzige Jugendliche von seinem gut betuchten Eltern regelmäßig geschickt wird. Weder mit seinen Zimmernachbarn (wie Ackley und Stradlater) noch mit seinen Lehrern (wie Spencer und Turner) kommt er zurecht, er flüchtet aus dem Internat und begibt sich auf eine depressive Irrfahrt durch New York. Der stets fluchende und lügende Holden bezeichnet die ihm unsympathischen Menschen als "piefig" (engl. phony), benutzt dabei die für einen klassischen Roman völlig untypische Mischung von Jugend- und Umgangssprache, slang und Vulgärsprache.
In vielerlei Hinsicht haben wir eine recht reservierte Haltung gegenüber dem Roman Salinger's, Holden ist nicht unbedingt eine Figur, die als Sympathieträger zur Identifikation auffordert. Das Buch erfüllt nicht gerade die Erwartungen, die man aus jugendlicher Sicht hat, wie etwa actionreiche Spannung oder Love Strories mit Happy-End. Das Buch handelt eben nicht von einem Helden, sondern von einem verletzlichen und sensiblen Jugendlichen, der sich so gar nicht in der muffigen Erwachsenwelt einfinden mag. Für die Lektüre des Buches benötigt man schon ein hohes Maß an Ausdauer und konzentration, wer dies schafft, gewinnt tiefe Einblicke in die Phsychologie junger Menschen.

5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Third_Eye aus Trier am 21.03.2009 ***** ausgezeichnet
sehr guter stil meines erachtens nach, denn es scheint auf der einen seite "lediglich" ein lebensabschnitt eines jugendlichen zu sein, der die dinge aus einem anderen licht zu sehen scheint, als seine altersgenossen. Auf der anderen seite scheint es so, als stünde hinter den kommentaren und insgesamt hinter diesem buch nicht nur eine kritik, sondern auch eine art wahrheit.

1 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Polar aus Aachen am 08.09.2007 ***** ausgezeichnet
Es sind einige Jahrzehnte verstrichen, seitdem dieser Roman erschienen ist. Um Salinger ist ein Mythos entstanden. Der Autor, der sich zurückgezogen hat, der nichts mehr veröffentlicht. Und doch bleibt Der Fänger im Roggen frisch, was nicht allein an dem Thema liegt, das sich jeder Generation neu stellt. Salinger muß einen Ton gefunden haben, der die Zeit überdauert. 16 Jahre ist Holden Caulfield, ein Alter, das eigentlich für Pubertierende von Interesse sein sollte. Doch erwischen sich vor allem Ältere dabei, daß sie Caulfields Geschichte gebannt lesen. Sei es, weil der eigene Sohn nicht mehr mit einem redet und die Schule schmeißen will, sei es weil man selbst sich in der Figur wieder erkennt. Es ist die Entscheidung, etwas zu tun, von dem man selbst als einziger glaubt, daß es das Richtige für einen ist: Sich widersetzen, ausbrechen, weglaufen, sich die Freiheit nehmen, sich dem sexuellen Erlebnis stellen. Caulfield durchlebt einen Mischladen erster Erfahrungen, bis hinab zur Prostituierten. Salingers Offenheit war zu seiner Zeit ein Skandal, was heute kaum noch nachvollziehbar ist. Und so steht er als Moderner Klassiker in einer Reihe gleichgesinnter Romane, deren Ruf eher schädigend ist, da der ein oder andere, etwas von ihm erwartet, was der Roman nicht leisten kann. Er ist nicht für die Revolte, für den Verkauf unter den Ladentisch geschaffen. Es ist die faszinierende Geschichte eines verstörten Jungen, der aufbegehrt.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von katharina r am 17.11.2006 ***** ausgezeichnet
Ich liebe dieses Buch, es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Es ist so genial interessant und tiefgründig geschrieben, dass man es nicht mehr weglegen kann. Holden ist ein ganz normaler, etwas komischer junge, er hat ein einfaches fast bemitleidendes leben, man weiß nie was er als nächstes tun wird, es wirkt so als würde man das tagebuch seines stillen cousins lesen. Einfach klasse!

5 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Lilli aus BI am 02.06.2005 ***** gut
Das Büch hat viele Himtergründe die es zu erkennen gibt. Drer Autor gibt uns einen Einblick in Welt eines Teenagers der auf der Schwelle zum Erwachsenwerden steht und sich mit der Welt der Erwachsenen nicht so recht anfreunden will. Auch wenn das Buch meiner Meinung nach einen sehr guten Einblick in die Welt dieses Jungentlichen bietet und ich denke dass das Buch gut gelungen ist, finde ich das es zu viele Eimzeheiten beschreibt und dass es insgesamt etwas zu langezogen ist. Vieleicht ist das auch Sinn der sache um diesen Efekt des Gefühlschaos so verdeutlichen aber für einen Jungen Leser wie mich (16 Jahre) einfach manchmal etwas zu breit getreten.

0 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Tim Volling aus Hungen-Villingen am 11.09.2004 ***** ausgezeichnet
Ich habe dieses Buch an einem Abend durchgelesen und war eigentlich überwätigt. Selbst heute, 6 Jahre später, beeindruckt es mich immer noch und ich lese es fast jedes Jahr. Es berührt meine Gefühlswelt und ich finde es sehr bedauerlich, dass Salinger nicht viel mehr gewagt hat. In diesem Buch ist einfach alles drin. Ich besitze 10 Ausagebn von diesem Roman. Es ist und bleibt mein Lieblingsbuch, für immer. Dieses Buch sollte jeder Jugendlich lesen, noch bevor er andere Literatur zur Hand nimmt.

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Der Fänger im Roggen" von Jerome D. Salinger ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

5 Marktplatz-Angebote für "Der Fänger im Roggen" ab EUR 2,80

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 2,80 1,00 Selbstabholung und Barzahlung, moneybookers, Banküberweisung Minomajor 98,4% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,00 1,00 Banküberweisung janington 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,70 1,30 Banküberweisung, PayPal ketterwedell 100,0% ansehen
wie neu 5,99 1,50 Kreditkarte, offene Rechnung AHA-BUCH GmbH 99,6% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 7,00 1,40 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Laois 100,0% ansehen
Mehr von