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Das Parfum
Die Geschichte eines Mörders
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Diogenes
- 1994
- 1994.
- Ausstattung/Bilder: 319 S.
- detebe Diogenes Taschenbücher Nr.22800
- Deutsch
- Abmessung: 181mm x 114mm x 24mm
- Gewicht: 310g
- ISBN-13: 9783257228007
- ISBN-10: 3257228007
- Best.Nr.: 20746806
Produktbeschreibung zu "Das Parfum"
Kurzbeschreibung
Ein rares Meisterwerk zeitgenössischer Prosa, eine dicht gesponnene, psychologisch raffiniert umgesetzte Erzählung, die an die frühen Stücke von Patricia Highsmith erinnert, in ihrer Kunstfertigkeit aber an die Novellistik großer europäischer Erzähltradition anknüpft.
Detailinfo
17.03.2002
Patrick Süskind: Das Parfum
1985 - Ein Buch so gefährlich und betörend wie ein
Monster
In der Mitte der achtziger Jahre des soeben vergangenen
Jahrhunderts lebte, teils in München, teils in Ambach am
Starnberger See, ein Mann, der zu den seltsamsten Figuren dieses an
seltsamen Figuren nicht gerade armen Jahrzehnts gehörte. Seine
Geschichte kann hier nicht völlständig erzählt werden, da sie
erstens, so Gott will, noch lange nicht zu Ende ist, und zweitens
gehört es zu den Besonderheiten dieser Geschichte, daß wir nur
ihren Anfang kennen. Denn der Mann, von dem hier erzählt werden
soll, hat sich aus der Welt zurückgezogen und ignoriert auch jenen
Literaturbetrieb, der doch damals keinen größeren Helden und
vielleicht auch keinen schlimmeren Ketzer kannte als diesen Patrick
Süskind, der, erst mit seinem kleinen Theaterstück "Der
Kontrabaß" und dann mit seinem auch nicht allzu umfangreichen
Roman "Das Parfum", sich an allen Konventionen dieses
Betriebs versündigte, dafür aber kaum bestraft und nur mäßig
gescholten wurde, was vermutlich auch daran lag, daß das Publikum
ihn so heftig dafür liebte, daß die Kritiker, hätten sie ihn …
Kundenbewertungen zu "Das Parfum" von "Patrick Süskind"
Bewertung von Kieferlinge aus Wadgassen am 10.09.2011
Bewertung von Turtle aus Northeim am 29.07.2011
Diese Fähigkeit führt ihn eines Tages zu dem berühmten Parfümeur Baldini, bei dem er als kleiner Lehrling arbeitet. Schon bald überzeugt Jean-Baptiste seinen Meister in der Kunst des Duftmischens. Doch dann entwickelte er die Idee, menschliches Aroma zu konservieren und damit den vollendeten Duft zu komponieren, ermordet er zahlreiche Mädchen, deren Gerüche in begehren. Während in der Parfummetropole zahlreiche Morde an jungen Mädchen passieren, ahnt der Kaufmann Richis, dass auch seine Tochter in Lebensgefahr schwebt…
Das Buch „Das Parfum“ gefällt mir sehr, da es sehr gut zu lesen ist und man sich in den Protagonist gut hinein versetzen kann. Das Buch sehr einfühlsam geschrieben und ist auf alle Fälle empfehlenswert.
Bewertung von Turtle aus Northeim am 29.07.2011
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr detailliert geschrieben wurde, sodass man sich in die Person von Jean-Baptiste hinein versetzen kann. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, aber wirkt auch ein bisschen beängstigend. Ich würde das Buch auf alle Fälle weiter empfehlen!
Bewertung von federschweif aus Kempten am 12.07.2011
Eines Tages errichtete der König ein großes Feuerwerk,dass Grenouille nicht verpassen wollte,jedoch nicht wegen der Schönheit und Pracht des Feuerwerks sondern allein wegen der Gerüche. Doch plötzlich roch er dann einen Geruch den er noch nie zuvor gerochen hatte,einen Geruch der ihn schier verzauberte.
Also folgte er der Duftspur und am Ende stellte sich heraus das der Geruch von einem etwa 13 oder 14 jährigem Mädchen stammt.
Da Grenouille den Geruch unbedingt für immer in seinem Gedächtnis aufbewahren wollte,tötete er das Mädchen,roch an ihrem Körper und rannte weg.
Doch das war nicht sein letztes Opfer...
Dies ist eins meiner Lieblings-bücher,weil der Autor sehr genau und spannend schreibt,er formuliert jedes Detail,so kann man sich noch genauer in die Situation hinein versetzen.
Ich empfehle das Buch jedoch erst ab 15 oder 16.
Bewertung von Bücherwurm aus Bremen am 24.06.2011
Bewertung von thaomi aus Krefeld am 05.06.2011
Der Junge ist ein Waise und wird in ein Waisenhaus geschickt.
Er wächst in schlechten Verhältnissen auf, aber merk,dass er besser riechen kann,als sprechen.Er beschließt soviele Gerüche aufzubewahren wie es geht und unterschiedet nicht zwischen guten und schlechten Gerüchen.
Er wird nun von seiner Waisenmutter verkauft an einen Gerber,wo man sagte,dass einer nie mehr als 5 Jahre bei ihm überlebt aufgrund der schlechten und harten Arbeitsverhältnisse.
Er schafft es und nimmt in seiner Freizeit Gerüche auf.
Am Thronjubiläum des Königs,entdeckt er einen überwältigen Duft,der ihm die Sprache sprichwörtlich verschlägt.
Er verfolgt diesen Duft bis er das Mädchen erreicht.Anfangs glaubt er nicht,dass ein Mensch so gut riechen kann,aber um diesen Geruch für ewig festhalten zu können,tötet er sie .Er stellt fest,dass er leider diesen Geruch nicht aufbewahren kann,nur in seinem Gedächtnis .Er fühlt sich benebelt und merkt,dass er lernen muss,wie man den Geruch aufbewahren kann.
An einem Abend muss er Leder an einem Parfumeur schicken,wo er die Chance sieht sein Talent zu beweisen.Der Parfumeur sieht dessen Talent und kauft ihn ab .Er lehrt ihm die verschiedenen Parfumverfahren und bekommt im Gegenzug wohlriechende Parfumkreationen von ihm .
Der Parfumeur wird reich und als Grenouille hört,dass es noch andere Techniken gibt reist er ab.
Nchdem er eine weitere Frau aufspürt,die gut riecht,beschließt er das PArfum zu kreieren.Dabei bringt er viele Frauen um,um das herstellen zu können .
Ein gewisser Kaufmann blickt sein Beuteschema durch und merkt,dass seine Tochter Laure die nächste sein wird.
Er versucht sie zu verstekcen,aber am Ende wird sie getötet und das Parfum kann kreiert werden.Er wird gefangen genommen,aber lässt sich vom Volk töten.
Das Buch ist sehr interessant und spannend.
Es ist ziemlich anspruchsvoll und regt dem Leser zum Denken an .
Das Buch würde ich all denen empfehlen,die gerne historische Krimis lesen
Bewertung von Alexander aus Northeim am 29.05.2011
Ich finde dieses Buch ist sehr gelungen, weil die Gefühle und der Drang in Jean-Baptiste, etwas Neues zu finden sehr gut beschrieben werden. Man denkt zuerst, dass ein so junger und ruhiger Junge gar nicht zu solchen Morden fähig sei, doch dann merkt man in ihm einen gewissen Drang, der ihn dazu verleitet solch schreckliche Taten zu begehen.
Bewertung von HERBERT aus Krefeld am 26.05.2011
Das Buch ist sehr gut geschrieben und spannnungsreich. Ich kann es fast jedem empfehlen, aber es ist psychisch dicht und teilweise gewalttätig geschrieben und daher nicht für Leute unter 14 geeignet.
Bewertung von Mond xD aus Paderborn am 19.05.2011
Nein?
Aber was ist denn dann los mit Grenouille?
Tja Grenouille. Ein Junge, dessen Schicksal schon von Geburt an bestimmt ist. Nur er besitzt eine Gabe, die die Menschen des 18. Jahrhunderts so sehr abschreckt, dass sie ihn alle nicht in ihrer Nähe haben wollen. Seine Gabe ist Düfte herzustellen aus Körpern, die einst gutriechenden und schönen Jungfrauen gehörten.
Aber was Grenouille genauso abschreckt, wie die Menschen in seiner Umgebung,ist , dass er keinen Geruch hat. Er riecht nicht. Als wäre er ein Nichts, doch ist dies der Grund, warum er Düfte entwickelt? Und macht ihn das Herstellen simplen Parfums zum Mörder?
"Das Parfum" von Patrick Süßkind ist ein ergreifendes Meisterwerk. Eines der Dinge, die dieses Buch so großartig machen, ist das langsame Erzähltempo.
In keinem Buch wurde Gestank so gut beschrieben, dass man glaubt, ihn durch das Buch hindurch zu riechen. Nur durch diese Art des Schreibens kann die Bilder im Kopf , die während des Lesens entstehen, so schön schrecklich und dreckig machen, dass man sich am liebsten von Kopf bis Fuß waschen möchte.
Das Buch beschreibt eine Seite von Paris, die wir sicherlich nie erwartet hätten. Patrick Süßkind packt Paris, oder auch die Stadt der Liebe genannt, und zieht sie gehörig in den Dreck.
Aber genau das ist es, was das Buch ausmacht. Genau das macht das Buch zu dem, was es heute ist: zu einem Meisterwerk.
Und es ist ja wohl selbstverständlich, dass man ein Meisterwerk liest.
Bewertung von Little aus Germany am 13.05.2011
„Ein erfreulicher Anachronismus im modischen literarischen Bla-Bla. Ein internationaler Dauerseller“ Der Spiegel, Hamburg.
Der von Patrick Süskind geschriebene Roman „ Das Parfum- Die Geschichte eines Mörders“ wurde im Jahr 1985 veröffentlicht und handelt von einem Mörder Jean Baptiste Grenouille, der im 18 Jahrhundert in Frankreich lebte. Der Roman fängt damit an, dass Jean Baptiste an einem stinkendsten Ort, den man sich nur vorstellen kann, geboren wird- Fischmarkt in Paris. Auf diesen arbeitet seine Mutter, wo sie ihn unter ihrem Fischstand zwischen den Fischabfällen zur Welt bringt. Sie lässt das Kind unter dem Fischstand „verrecken“, bis es anfängt zu schreien und Menschen auf sich aufmerksam macht. Jean Baptiste zeigt Lebenswillen und „lässt“ seine Mutter am Galgen aufhängen und er dagegen kommt zu einer Amme.
Das Besondere an Grenouille ist, dass seine Nase alle Gerüche bis ins kleinste Detail spalten und riechen kann, wobei er selbst geruchslos ist. Er macht zunächst eine Gerberlehre und beim Ausliefern von Leder zu einem Parfümeur, überzeugt er den in der Werkstatt des Parfümeuers von seinem Talent. Er kauft Jean Baptiste, denn der verhilft ihm zu neuer Kundschaft .Nach langer Zeit bei dem Parfümeur zieht er in den Süden und entkommt dem Gestank der Menschen und lässt sich auf einem wohlriechenden Berg nahe den Wolken nieder. Eine lange Zeit vergeht, bis er zurück zu den Menschen zieht, um die Gerüche bis in ihre kleinsten Bestandteile zu zerlegen. Er will den perfekten Duft für sich entwickeln, zur Not geht er auch über Leichen.
Süskinds Roman ist sehr leicht zu lesen und hat auch einen interessanten Stil, den man nicht so oft begegnet. In seinem Roman nimmt er für den Ablauf der Geschichte die unwichtigsten Geschehnisse voraus und er hat sich nur auf die Geschichte des Mörders konzentriert, das heißt Grenouille spielte in jedem Kapital eine zentrale Rolle und es gibt kein Kapitel in dem nichts über ihn geschrieben ist. Die anderen Charaktere die im Buch vorkamen, hat er auch beschrieben aber sie spielten eine weitaus geringere Rolle. Patrick Süskind hat es sich auch angewöhnt, die Schicksale oder das Leben der anderen Charaktere vorwegzunehmen, die Leser wussten somit was mit ihnen geschieht auch wenn sie im Roman nicht weiter erwähnt werden. Daraus lässt sich schließen, dass der Autor ein allwissender Erzähler ist.
Der Autor dieses Romans schreibt so, dass man sich das Geschehene bildlich vorstellen und nachvollziehen kann. Süskind beschreibt alles, vor allem die Gerüche sehr genau. An einigen Stellen kommt deshalb auch schon ein wenig Langeweile auf.
Wenn man die ersten Seiten des Romans sich nur durchliest, dann fällt dies sofort auf ( S.5-6 „…Es stanken die Straßen nach Mist, es stanken die Hinterhöfe nach Urin, es stanken die Treppenhäuser nach fauligem Holz und nach Rattendreck, ... aus den Kaminen stank der Schwefel, … die Menschen stanken nach Schweiß und ungewaschenen Kleidern…“- hier erzählt Süskind zuerst wie es Draußen auf den Straßen aussieht und dann geht er sozusagen ins Innere ,also erzählt wie es in Häusern riecht und dann wie die Menschen riechen). Auch als Grenouille 7 Jahre in einer Höhle verbracht hat, scheint auch etwas in die Länge gezogen.
Die Thematik mit der sich der Roman beschäftigt ist vermutlich das Streben nach Erfolg. Alle Charaktere in dem Roman, die nach Erfolg strebten, sterben. Grenouille strebte auch nach Erfolg, nach seinem Erfolg, er wollte endlich einen Eigengeruch schaffen um akzeptiert zu werden und damit er Menschen manipulieren kann(S 316 „All das könnte er tun… Er besaß die Macht dazu, Er hielt sie in der Hand“).
Das Werk Süskinds wurde im Jahr 2006 unter der Leitung des Regisseurs Tom Tykwer verfilmt. Die Verfilmung ist aber nicht zu empfehlen, denn wer den Roman gelesen hat, der wird es merken, dass der Regisseur es nicht geschafft hat Patrick Süskinds Gefühle und Absichten rüber zu bringen.
Der Roman ist wirklich zu empfehlen.
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Rezension
"Von Jean-Baptiste Grenouille, dem finsteren Helden, sei nur
verraten, daß er 1738 in Paris, in einer stinkigen Fischbude,
geboren wird. Die Ammen, denen das Kerlchen an die Brust gelegt
wird, halten es nur ein paar Tage mit ihm aus: Er sei zu gierig,
außerdem vom Teufel besessen, wofür es untrügliche Indizien gebe:
den fehlenden Duft, den unverwechselbaren Geruch, den Säuglinge
auszuströmen pflegen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Kraftvoll und mitreißend. Seine Wirkung wird lange
anhalten."(Time)
"Ein Monster betritt die Literatur: Jean Baptiste Grenouille.
Ein Literaturereignis!"(Stern)
Rezension
"Kraftvoll und mitreißend. Seine Wirkung wird lange anhalten."(Time)"Ein Monster betritt die Literatur: Jean Baptiste Grenouille. Ein Literaturereignis!"(Stern)
Autorenporträt zu "Patrick Süskind"
Patrick Süskind wurde 1949 in Ambach am Starnberger See geboren, hat in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte studiert und seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Drehbüchern verdient. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück 'Der Kontrabaß', 1985 sein Roman 'Das Parfum', 1987 die Erzählung 'Die Taube' und 1991 'Die Geschichte von Herrn Sommer', mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé.
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