Böser Bruder, toter Bruder - Dhami, Narinder

Böser Bruder, toter Bruder

Narinder Dhami 

Aus d. Engl. v. Kerstin Winter
Broschiertes Buch
 
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Böser Bruder, toter Bruder

Ein Amokläufer bricht in Mias Schule ein und bringt eine Klasse in seine Gewalt. Während alle anderen Schüler panisch ins Freie stürzen, fasst Mia einen lebensgefährlichen Entschluss. Sie will den Amokläufer aufhalten.

Der Schultag beginnt wie jeder andere, doch dann wird Mias Welt aus den Angeln gehoben. Die Schule wird evakuiert. Ein Amokläufer soll sich im Gebäude befinden. Mia hat eine schreckliche Vorahnung: Ihr Zwillingsbruder hat sich seltsam benommen. Er hat gedroht, etwas Drastisches zu tun - etwas, das alle wachrütteln wird. Aber wie weit würde er gehen? Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit dem Killer beginnt ...


Produktinformation

  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 234 S.
  • Seitenzahl: 234
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 140mm
  • Gewicht: 285g
  • ISBN-13: 9783473353323
  • ISBN-10: 3473353329
  • Best.Nr.: 31843552
Narinder Dhami wurde in Birmingham geboren. Sie war Lehrerin, arbeitet aber seit mehreren Jahren als freie Schriftstellerin. Sie hat fast 200 Kurzgeschichten und Artikel in Kinder- und Jugendzeitschriften veröffentlicht. In letzter Zeit hat sie sich aber vor allem auf das Schreiben von Kinderbüchern verlegt. Daneben hat sie auch noch eine eigene Kolumne in "Writers News".

Leseprobe zu "Böser Bruder, toter Bruder"

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Kundenbewertungen zu "Böser Bruder, toter Bruder" von "Narinder Dhami"

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Bewertung von ich aus Gemünden am Main am 20.01.2013   weniger gut
Die Autorin erzählt aus dem trostlosen Leben von Mia. Diese lebt mit ihrem Zwillingsbruder Jamie, an dem sie sehr hängt und mit ihrer manisch-depressiven Mutter zusammen. Früher als der inzwischen verstorbene Großvater, noch mit im Haus lebte, ging es alles besser. Mias Mutter nahm regelmäßig Medikamente und wurde psychologisch betreut. Doch nun nimmt sie keine Medikamente mehr und weigert sich einen Arzt aufzusuchen. Die Kinder leiden unter den extremen Stimmungsschwankungen, den tausend Plänen, die nie umgesetzt werden und den Schulden. Die Probleme von zu Hause sind auch in der Schule bekannt. Deswegen müssen die Kinder auch sehr viel Spott und Gemeinheiten ertragen. Mie möchte ehr unsichtbar sein und erträgt alle Gemeinheiten still. Jamie ist wütend und unzufrieden mit der ganzen Situation. Als eines Tages in der Schule ein Amokläufer eine Klasse in seine Gewalt bringt, ist Mia sicher, dass Jamie der Täter ist. Sie wächst über sich Hinaus und beschliesst auf eigene Faust, ganz alleine, den Täter aufzuhalten.
Ich finde, dass es der Autorin gut gelungen ist, Ereignisse aus der Vergangenheit und das momentane Geschehen, sehr geschickt zu verbinden.
Das "erste Viertel" des Buches ist allerdings, meiner Meinung nach, von der Spannung noch etwas zäh, steigert sich dann und hält diese bis zum Ende.
Wirklich total überraschen und verblüffend, war für mich das Ende. Auf diese Auflösung wäre ich nie gekommen.
Dieses Ende ist aber gleichzeitig ein großer Kritikpunkt, in meinen Augen. Die Altersempfehlung für dieses Buch ist. ca. 12 Jahre. Da kann man nicht davon ausgehen, dass Leser in diesem Alter verstehen, bzw. überhaupt wissen, was Multiple Personen sind oder wie es überhaupt zu so einer Aufspaltung kommen kann.
Weiterempfehlen würde ich das Buch nur bedingt, unter der Voraussetzung, die Leser sollten älter sein als 15 Jahre und sollten sich nicht vom schleppenden Anfang stören lassen.

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Bewertung von Friedy aus Jessen am 09.01.2013   ausgezeichnet
Mia ist eigentlich sehr unscheinbar. Sie fühlt sich wie der billige Abklatsch von ihrem Zwillingsbruder Jamie: Jamie hat dunkle, volle, glänzende Haare, während sie stumpfe Spitzen und matte, glanzlose Strähnen besitzt. Jamie wirkt frisch, entschlossen, bereit. Mia ist die kleine graue Maus, die sich am liebsten hinter jedem Grashalm verstecken würde. Jamie ist selbstbewusst, Mia hat den unangenehmen Drang, immer Ja und Amen sagen zu müssen. Und beide haben eine gemeinsame Geschichte: Sie haben eine Mutter, die an einer unheilbaren Krankheit leidet… sie erlebt in schnellen Wechseln, Depressionen und Euphoriezustände, in denen sie Geld ausgibt, was keiner in der Familie besitzt. Jamie versteckte einmal alle ihre Kreditkarten, aber ihre Mutter tat Mia so Leid, dass sie ihr das Versteck verriet. Es ist ein ewiger Teufelskreis: Depressionen, Euphoriezustände, gut, schlecht, Alltagsglück, dramatische „Backstage“-Ausbrüche- und keiner kriegt es mit. Bis auf den Opa der Familie, der seine Tochter in jahrelanger Arbeit dazu überreden kann, endlich zum Arzt zu gehen und eine Therapie anzufangen. Mit Medikamenten verschwinden die beängstigenden Höhen- und Tiefenflüge ihrer Mutter- Mia atmet auf und schöpft neue Hoffnung auf ein ganz normales Leben. Aber dann bekommt ihr Opa Krebs. Und stirbt. Und alles fängt wieder von vorne an und wird immer schlimmer…schlimmer… Wie lange werden die Geschwister das ertragen können? Mia bekommt beschleicht eine unheimliche Ahnung, als ein Amoklauf in ihrer Schule stattfindet. Mit einer spärlichen Ahnung macht sie sich auf die Suche nach dem Täter. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, aber eigentlich ist es viel mehr…
Dieses Buch berührt einen. Man möchte sich kaum das Leben von Mia vorstellen, die als Erzählerin des Buches zweifellos eine einfühlsame Hauptfigur abgibt. Ich möchte an dieser Stelle weder den Verlauf des Buches noch das Ende weder kritisieren noch loben – das Buch spricht für sich. Nein, ich möchte an dieser Stelle der Autorin dieses wundervollen Buches danken, dass sie eine so realistisch erscheinende Geschichte zu Papier gebracht hat. Man hört in den Nachrichten nur: An der …schule in … hat ein Amokläufer am Montag um sich geschossen, alle sind schockiert, alle haben Angst, der Täter tötete sich zum Schluss selbst. Dieses Buch ist kein Vorwurf an den Amokläufer, es erzählt einen möglichen Hintergrund – wie das Leben eines Menschen ihn bis zum letzten Hilfeschrei foltern kann – die letzte Nachricht für die anderen: Macht es besser. Ich empfehle es absolut.

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 14.04.2012   ausgezeichnet
Amoklauf - ein Thema, das leider immer wieder in aller Munde ist. Kein Wunder, dass es hierzu viele Bücher gibt, die das traurige Thema behandeln. Als gute Bücher sind hier u.a. "Die Hassliste" und "19 Minuten" zu nennen.

Narinder Dhami hat mich mit "Böser Bruder, toter Bruder" sehr berührt. Die Geschichte von Mia und ihrem Zwillingsbruder wird eindringlich und hochsensibel geschildert und ich wurde trotz der traurigen Thematik gut unterhalten. Die Autorin hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil, der unter die Haut geht und leicht zu lesen ist. Die Geschichte wird in der Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Während in der Vergangenheit die Kindheit von Mia und ihrem Zwillingsbruder genau unter die Lupe genommen wird und die Familiensituation auf sehr schockierende Art und Weise geschildert wird, wird die Gegenwart sehr düster und spannend erzählt.

Interessant ist der Grund für das Geschehene. Die Mutter leidet unter Depressionen und Kaufsucht, lässt ihre Stimmungsschwankungen hauptsächlich an Mia aus und will sich von Ärzten oder ihren Mitmenschen trotz vieler Bemühungen nicht helfen lassen. Für Mia, die als sensibel und in sich gekehrt gilt, ist dies nicht leicht, vor allem, weil sich ihr Bruder immer mehr von ihr abkapselt und sie auf sich alleine gestellt ist. Ihr Leben ist alles andere als einfach, sie wird von der Hälfte ihrer Mitschüler ignoriert, von anderen gemobbt und mit Bree hat sie nur eine einzige Freundin. Jamie ist ihr stellenweise sehr ähnlich, was Zurückhaltung und Einzelgängerdasein angeht, andererseits wirkt er oftmals gefährlich und eiskalt.

Da sich Jamie am Tag des Amoklaufs in die Richtung des Nebengebäudes bewegt, befürchtet Mia, dass Jamie für den Amoklauf verantwortlich ist und begibt sich auf die Suche nach dem Amokläufer und der Klasse 9b, die vom Täter festgehalten wird. Ihre Vorgehensweise ist hierbei sehr mutig und gefährlich, stellenweise ging mir dies jedoch alles zu glatt. Zwar erlebt sie die ein oder andere brisante Situation, aber in Gefahr gerät sie dabei so gut wie nie, was auf mich etwas unglaubwürdig gewirkt hat.
Sehr gut gefallen haben mir während der Suche allerdings ihre Gedanken und Gefühle. Zum ersten Mal in ihrem Leben schöpft sie Mut und wirkt nicht mehr wie das kleine zierliche Mädchen, dass sich nichts zutraut.

Das Ende hat mich verwundert und gleichzeitig geschockt. Während der Geschichte habe ich eher damit gerechnet, dass das Ende recht vorhersehbar und schnell gehen wird, doch dann kam für mich der Schock, denn es kommt alles anders. Die Autorin hat hier ein großartiges Ende geschaffen, dass das Buch so besonders und einzigartig macht.

Insgesamt hat mir "Böser Bruder, toter Bruder" unglaublich gut gefallen. Die Autorin hat ein beeindruckendes Buch geschrieben, dass sicherlich nicht nur für Jugendliche geeignet ist und jeden von uns etwas angeht. Gänsehautgarantie und absolut empfehlenswert!

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Bewertung von unbekanntem Benutzer aus Siegen am 03.04.2011   ausgezeichnet
In dem Buch "Böser Bruder , toter Bruder " geht es um das 14 jährige Mädchen Mia. Mia bezeichnet sich selber als eine graue Maus , die keine eigenen Entscheidungen treffen kann und sich vor Problemen versteckt.
Sie wächst in einem schwierigen Umfeld auf , da ihr Vater sie und ihre depressive Mutter nach Mias Geburt verlässt. Mias wichtigster Vertrauter ist ihr Zwillingsbruder Jamie , der sich in letzter Zeit oft von der Mutter genervt fühlt und beschließt , dass sich etwas ändern muss . Als Mia eines Tages in die Schule geht , ahnt sie nicht was auf sie zukommt . Ein Amokläufer bricht in ihre Schule ein und geiselt eine ihrer Parallelklassen . Als alle Schüler schreiend aus dem Gebäude rennen , beschließt Mia den Amokläufer aufzuhalten . Obwohl sie fest davon überzeugt ist , dass der Amokläufer ihr Bruder ist , muss sie nach einem aufregenden Katz und Maus Spiel mit diesem erkennen , dass sie sich geirrt hat .Der Amokläufer ist nicht ihr Bruder. Was ist dann mit Jamie ?

Am Anfang war ich hin- und hergerissen wie ich das Buch finden sollte . Doch als ich dann den atemberaubenden Schluss gelesen habe , stand für mich fest , dass dies ein einmaliges Buch sei. Der Schluss kommt so überraschend und ist einfach nur toll und traurig zugleich . Der Schluss und auch das restliche Buch fesseln einen . Daumenhoch für alle die mal nichts mit fantasy lesen wollen .

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