Warum unsere Kinder Tyrannen werden - Winterhoff, Michael
Videoclip

Warum unsere Kinder Tyrannen werden

Oder: Die Abschaffung der Kindheit

Michael Winterhoff 

Unter Mitarb. v. Carsten Tergast
Broschiertes Buch
 
24 Kundenbewertungen
  sehr gut
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
10 ebmiles sammeln
EUR 9,95
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Warum unsere Kinder Tyrannen werden

Sind unsere Kinder überhaupt noch zukunftsfähig? Zündstoff für eine grundlegende gesellschaftliche Debatte. Chakterstudie einer Gesellschaft mit psychischem Defekt - eine ebenso überraschende wie erschreckende Analyse

"Winterhoff trifft auf einen bloßliegenden Nerv, der pocht und klopft und schmerzt." Der Spiegel

"Ein sehr vernünftiges Buch, ... das Nachdenken, Umdenken und Veränderung anschieben helfen kann." Hamburger Abendblatt


Produktinformation

  • Verlag: Goldmann
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 223 S.
  • Seitenzahl: 224
  • Goldmann Taschenbücher Bd.17128
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 127mm x 18mm
  • Gewicht: 208g
  • ISBN-13: 9783442171286
  • ISBN-10: 3442171288
  • Best.Nr.: 26254275
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.12.2008

Untenrum nicht ganz reinlich
Vier Bestseller 2009, denen man es nicht zugetraut hätte
Charlotte Roche: Feuchtgebiete. Roman
Erfolge haben viele Väter. Bei diesem Überraschungserfolg sind auch ein paar Mütter dabei. Eine der Mütter ist die Hygiene. Sie hat dafür gesorgt, dass das Kind sich nicht gern wäscht. Untenrum. Einer der Väter ist Comedian. Er hat dem Kind beigebracht, wie man das Prinzip Pleiten, Pech und Pannen durch alle Körperöffnungen dekliniert. Außerdem hat er eine Affäre mit der besten Freundin der Hygiene angefangen, der Peinlichkeit. Dadurch wurde das Kind ein altkluges Scheidungskind. Alles, was sein haltloses, schamloses Plappermaul über die Körperöffnungen, über das Peinliche, das Unhygienische und die Pannen beim Sex ausplauderte, diente nun nicht nur der Erheiterung des Publikums. Sondern auch seiner Erbauung. Es durfte nun über die Slapstick-Nummern der frühreifen Göre mit Duschköpfen und anderen Requisiten zugleich lachen und weinen, denn in allen diesen Verrenkungen und Pointen waren ja die Hilferufe eines traurigen Scheidungskindes nicht zu überhören, das keine Selbstverstümmelung scheuen würde, wenn es dadurch nur …

Weiter lesen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.06.2008

Kinderland abgebrannt
Michael Winterhoff stellt der Familie eine düstere Zukunftsprognose aus

Beginnen wir mit einem Zitat: "Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor älteren Leuten und diskutiert, wo sie arbeiten sollte. Die Jugend steht nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widerspricht den Eltern und tyrannisiert die Lehrer." Was sich liest, als stünde es in dem Buch des Kinder- und Jugendpsychiaters Michael Winterhoff, das unter dem Titel "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" derzeit für Diskussionen sorgt, ist in Wahrheit zweieinhalb Jahrtausende alt und stammt von Sokrates.

Winterhoffs Befund klingt indes ganz ähnlich: Die Kinder des einundzwanzigsten Jahrhunderts sind demnach narzisstisch gestört, nicht mehr lern- und leistungsbereit und agierten rein lustorientiert. Über die Ansätze dieser alten Zöpfe lässt sich natürlich immer trefflich streiten. Die Erziehungswissenschaft tut dies seit jeher, und verlässlich ist dabei allein der Wandel: von der autoritären zur antiautoritären Erziehung, vom Frontalunterricht zur Gruppenarbeit, vom …

Weiter lesen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Die von Michael Winterhoff tiefenpsychologisch diskutierten Thesen zur "Wellness-Pädagogik" und deren Folgen findet Sandra Kegel durchaus bedenkenswert. Schade nur, meint sie, dass der Autor seine Erkenntnisse derart übertrieben darstellen muss und die vermeintliche gegenwärtige Erziehungsmisere auf die antiautoritären Konzepte der 70er und 80er zurückführt. Kegel entlockt das allenfalls ein Gähnen sowie die Frage, ob die hier als so beziehungs- wie erziehungsuntauglich dargestellten Eltern von heute wirklich so schlecht sind wie Winterhoffs Fallbeispiele es nahelegen und ob sich gesamtgesellschaftliche Thesen so ohne weiteres auf die einzelne Familie anwenden lassen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Dieses Buch »befeuert die Debatte um die richtige Erziehung«
Dr. Michael Winterhoff, geboren 1955, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er studierte Humanmedizin in Bonn. Seit 1988 praktiziert er als Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in einer Gemeinschaftspraxis. Er ist Initiator eines Kinderheimes.

Leseprobe zu "Warum unsere Kinder Tyrannen werden"

PDF anzeigen

1

Zwischen Super-Mamas und Erziehungsnotstand - Wenn aus Kindern Tyrannen werden

In deutschen Wohnstuben sind sie allabendlich auf den TV-Schirmen zu sehen: "Super-Nannies" oder Super-Mamas werden vor laufenden Kameras in einen Familienalltag eingeschleust, in dem schon längst so ziemlich alles kaputt gegangen zu sein scheint. Ein Familienalltag, der nichts mehr mit dem zu tun hat, was wir ursprünglich einmal im positiven Sinne damit verbunden haben. Stattdessen: außer Rand und Band geratene Kinder, kreischende, schreiende Eltern und Geschwister: schlagende Beispiele einer menschlichen Entwicklungsstufe, die doch eigentlich unser aller Zukunft sein sollte.

Die Botschaft ist klar: Deutschlands Kinder sind nur noch mit harten Methoden, einer Art "Zero-Tolerance"-Strategie in der Erziehung auf Kurs zu bringen.

Derartige Überzeichnungen von auf Krawall gestylten Dokus deutscher TV-Stationen, gesendet zur Prime-Time, umringt von den teuersten Werbeplätzen des Programms, werden gerne als "Schund", "Unterschichten-TV" oder "peinlich" gebrandmarkt. Und doch bringen sie oft genug ein latent in der Gesellschaft vorhandenes Gefühl ebenso auf den Punkt wie die fette Schlagzeile eines bundesweit bekannten Boulevard-Blattes, das angeblich keiner liest, aber dessen

Inhalt doch jeder kennt. Ihre hohen Einschaltquoten generieren solche TV-Sendungen nicht zuletzt aus dem Umstand, dass die vorgeführten Phänomene dem Zuschauer merkwürdig bekannt vorkommen und ein Gefühl des "genauso-ist-es" erzeugen.

Die Sendungen führen genau jene kleinen Tyrannen vor, die zunehmend unser aller Leben bevölkern. Kinder, deren Erziehung vollkommen aus dem Ruder gelaufen zu sein scheint, die nichts mehr mit den "lieben Kleinen" gemein haben, die jeder Vater, jede Mutter sich einmal gewünscht hat.

Das Problem an der Sache ist: Ob Pseudo-Erziehung im Abendprogramm oder feinfühliges, aufwändiges Kümmern besorgter Eltern in den heimischen vier Wänden - all diese Versuche, des Problems Herr zu werden, sind so lange zum Scheitern verurteilt, wie wir einen der wichtigsten Bestandteile des Menschen dabei außer Acht lassen. Bewusst außer Acht lassen, weil wir glauben, er entwickele sich von ganz alleine und sei irgendwann automatisch voll ausgebildet: die Psyche.

Ich sehe in meiner Praxis tagtäglich Kinder und Jugendliche mit vielfältigen Störungen. Im Laufe meiner Tätigkeit als Kinderpsychiater haben sich bei der Analyse der auftretenden Störungen so gravierende Veränderungen ergeben, dass Anlass zu großer Sorge um die gesamtgesellschaftliche Zukunft gegeben ist. Immer weniger arbeits- und beziehungsfähige Jugendliche und Erwachsene werden die Folge sein, wenn sich weiterhin kein Bewusstsein für diese Störungen

bildet.

Bei einem großen Teil dieser Kinder und Jugendlichen, die in allen Lebensbereichen Probleme verursachen, haben wir es nach meinem in langjähriger Beobachtung entwickelten Modell mit Menschen zu tun, deren psychischer Reifegrad in etwa auf dem Niveau von maximal Dreijährigen stagniert. Anders gesagt: Diese Jugendlichen sind in einer frühkindlichen psychischen Phase fixiert, ihr körperliches und ihr psychisches Alter klaffen weit auseinander. Sie können dadurch keinerlei störungsfreie Beziehung zu ihrer Umwelt mehr aufbauen. Jeglicher Zugang zu ihnen scheint unmöglich geworden zu sein, sie terrorisieren ihre Umwelt mit einem inakzeptablen Verhalten und sind gegen Steuerungsversuche von außen absolut immun.

Mein Ansatz, der die psychische Entwicklung der Kinder in den Mittelpunkt rückt, ist die einzige Möglichkeit, diesen Trend sinnvoll zu analysieren und Strategien zu entwickeln, wie man ihm wirksam entgegentreten könnte. Das ist bisher nicht so gesehen worden, weil der Grundkonsens innerhalb der für Erziehung und Ausbildung wichtigen Teile der Gesellschaft auf Annahmen beruhte, die dieser Einschätzung zuwiderlaufen. Dieser Grundkonsens lässt sich anhand von drei grundsätzlichen Beziehungsstörungen zwischen Erwachsenen und Kindern beschreiben: der Partnerschaftlichkeit, der Projektion und der Symbiose.

Die fehlende Diskussion über die Annahmen und gesellschaftstheoretischen Meinungen, die hinter dem Konsens stehen, hat dazu geführt, dass bisher kaum Ansätze vorhanden sind, die über die Variation im Grunde immer gleicher pädagogischer Modelle hinausgehen. Diese übereinstimmende Meinung ist jedoch in den letzten Jahren zunehmend ins Wanken geraten, so dass Offenheit gegenüber dem Versuch spürbar ist, das Verhältnis zwischen Eltern, Lehrern, Erziehern und Kindern wieder so zu gestalten, dass Erstere in der Lage sind, Ausbildung und Erziehung wirksam zu steuern. Wir befinden uns mittlerweile in einem Ausnahmezustand, in dem Kinder zu Erziehern ihrer Eltern geworden sind und diese rein lustbetont steuern können, ohne Grenzen aufgezeigt zu bekommen. Der Grund dafür liegt nicht in angeborener Bösartigkeit, sondern darin, dass diese Kinder psychisch gar nicht in der Lage sind, ihr Verhalten als falsch zu empfinden.

Die Beschreibung der genannten drei Beziehungsstörungen wird zeigen, wo die entscheidenden Fehler und Missverständnisse sich verbergen und wo sich mögliche Auswege aus der Misere finden lassen.

Die Verantwortung für diesen Missstand, der in letzter Konsequenz die Existenz unserer friedlich zusammenlebenden Gesellschaft gefährdet, ist nicht in einem Umstand alleine zu finden. Ein ganzes Konglomerat an Einflüssen kommt zusammen und hat für die kindliche Psyche fatale Auswirkungen. Kinder, die aufgrund fehlender psychischer Voraussetzungen nicht in der Lage sind, falsches von richtigem Verhalten zu unterscheiden, entwickeln sich zu eben jenen Tyrannen und Monstern, vor denen wir im Alltag immer häufiger mit einer großen Fassungslosigkeit stehen.

Videoclip zu "Warum unsere Kinder Tyrannen werden"

Das Videoclip wird geladen...


Kundenbewertungen zu "Warum unsere Kinder Tyrannen werden"

24 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.7 von 5 Sterne bei 24 Bewertungen   sehr gut)
  ausgezeichnet
 
(11)
  sehr gut
 
(6)
  gut
 
(1)
  weniger gut
  schlecht
 
(6)
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

««« zurück123vor »
Kundenbewertungen sortieren:
hilfreichste - beste - neueste

Bewertung von Beata aus Steinberg am 30.09.2013   ausgezeichnet
Das ist ein sehr interessantes Buch! Es zeigt die Realität auf und ist vor allem für Eltern, Lehrer und Erzieher ein super Buch.
Ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Kantianerin aus Berlin am 28.03.2013   ausgezeichnet
Hier geht s um ein Sachbuch mit einer Thematik, die aus meiner Sicht sehr wichtig ist. Wir sehen sie überall und manchmal hab ich das Gefühl des Fremdschämens. Wenn Eltern ihren Kleinst- und Kleinkindern wirklich alles erlauben, wenn Geschrei und Rumwüten Überhand nehmen und wenn man dann noch der Meinung ist, dass das alles dringend zur Persönlichkeitsentwicklung gehört. Herr Winterhoff spricht mir aus der Seele, indem er in 9 Kapiteln wissenschaftlich und sehr nachvollziehbar erklärt, dass die "Abschaffung der Kindheit" der absolut falsche Weg ist. Als Psychiater und Therapeut hat er ausreichend Erfahrung und das macht das Buch glaubwürdig.
Es sollte Pflichtlektüre für Eltern, Lehrer und Erzieher werden, damit Kinder Grenzen erfahren, sie spüren, versuchen, sie durchbrechen, ein Echo bekommen und Konsequenzen kennenlernen. Aus der Verhaltenstherapie weiß man, dass die Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen das auch will.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Waschi aus Kronach am 18.02.2013   ausgezeichnet
Das Buch wird auch die Abschaffung der Kinder genannt.
Das Buch erklärt uns wie die Kinder -Eltern Beziehung heutzutage ist.
Es sind sehr viele Bespiele aus dem Alltag,Kindergarten,Grundschule usw
beschrieben, und überhaupt die ganze Problematik Eltern-Kinder.
Genauso ist es beschrieben wie die gesunde Kinder durch falsche Erziehung
krank werden und statt das die Eltern Kinder erziehen passiert das umgekehrt.
Der Autor sagt uns das die Kinder ihre Rolle im Leben als Kinder verliert haben
und deswegen sind sie überfordert.
Es ist beschrieben wie ein Kind die Welt erlebt und genauso wie die Lehrer heutzutage
Schule erleben.
Der Autor sieht das alles als Produkt der gestörten Gesellschaft.
Genauso sagt er Übung macht den Meister und ganz wichtig das die Kinder als Kinder
gesehen werden müssen.
Das Buch ist sehr gut. Man macht sich sehr viel Gedanken nach dem lesen was
man besser machen könnte.Es gibt sehr viele Gründe warum man in manchen Situationen so reagiert.
Ich empfehle das Buch allen Eltern und gebe dem Buch eine Note 1.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Sarah aus Aachen am 13.01.2011   ausgezeichnet
-- Absolut Empfehlenswert --

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von helaya aus Diepholz am 30.09.2010   sehr gut
Mir hat das Buch sehr gefallen. Es weist deutlich auf viele Problematiken hin und ist verständlich geschrieben. Allerdings fehlten mir konkrete Lösungsvorschläge, die es scheinbar aber in anderen Büchern von Michael Winterhoff zu finden gibt.

2 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Mel87 aus Husum am 14.08.2010   ausgezeichnet
schnelle lieferung top zustand =)

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Schnüffler aus Gebesee am 17.05.2010   ausgezeichnet
Michael Winterhoff beschreibt die verschiedensten Alltagssituationen von Familien mit Kindern bzw. Alleinerziehenden. Er will den Erziehungspersonen zeigen, dass es nicht Sinn und Zweck sind die Kinder antiautoritär zu erziehen und ihnen Grenzen gezeigt werden müssen, damit sie lernen in der Welt zurecht zu kommen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil die Szenarien die dargestellt werden aus dem Leben gegriffen sind und jeder in solch einer Situation schon irgendwann einmal war. Das Buch ist in jedem Fall sehr empfehlenswert. Fünf Sterne!!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Buchschenkerin aus Ahrensfelde bei Berlin am 23.04.2010   ausgezeichnet
Dieses Buch bestätigt die Erfahrungen, welche ich täglich in meiner beruflichen Praxis mache. Ich erlebe ständig Eltern, die einer negativen Entwicklung ihrer (i.d.R. jugendlichen) Kinder völlig hilflos gegenüberstehen. Die hier geschriebenen Kommentare, die dieses Buch geradezu verteufeln, stammen mit Sicherheit von Eltern sehr junger Kinder. Spätestens in der Pubertät funktioniert Erziehung nur mit einem gewissen Maß an Grenzsetzung und Konsequenz. Wenn dann zu einer symbiotischen Beziehung noch ein ADHS oder eine Suchtproblematik dazu kommen, wird es für die ach so liebevollen Eltern lebensgefährlich.

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Tuppi am 19.01.2010   sehr gut
Michael Winterhoff berichtet von Fällen, die er selbst in seiner Praxis hatte. Ich konnte mir die meisten Situationen lebhaft vorstellen, weil ich sie zum Teil schon selbst erlebt habe (mit den eigenen Kindern oder auch nur als Beobachter von anderen Kindern). Manches vielleicht nicht ganz so extrem, aber möglich ist das allemal. Seine Analyse ist verständlich und deutlich und zeigt die Schwächen auf, die sich in der heutigen Zeit eingestellt haben.
Es werden verschiedene Situationen dargestellt, in denen das Geschehen aus der Vogelperspektive erlebt wird. Auch das Verhalten der dazugehörenden Erwachsenen (Eltern, Lehrer, Erzieher) wird beschrieben. Der Weg zum Psychologen ist seiner Meinung nach nicht „der letzte Ausweg“, sondern „Ausgangspunkt“. Auch wenn scheinbar belanglose Situationen im Einzelnen kein Problem darstellen, behindern sie in der Gesamtheit die Entwicklung.

Ich möchte eine Textpassage zitieren, die mich sehr nachdenklich gestimmt hat: „Kinder werden auf diese Art und Weise in eine Rolle hineingezwängt, für die sie nicht geeignet sind, da ihnen sämtliche psychischen Eigenschaften fehlen, diese Rolle ausfüllen zu können. Die Rolle, die ihnen zugewiesen wird, ist die eines Partners der Erwachsenen.“

Wenn der Titel nicht so extrem klingen würde, würde er vielleicht mehr Leute ansprechen. Auch ich habe den Titel mehrmals gelesen, bevor ich mir den Klappentext durchgelesen habe. Meine Kinder sind schließlich keine Tyrannen, auch wenn mir die ein oder andere beschriebene Situation bekannt vorkommt. Mein Vorschlag wäre einfach ein zusätzliches Wort: „warum unsere Kinder Tyrannen werden können“ – das klingt meiner Meinung nach interessanter. Herr Winterhoff erklärt, warum die Kinder heute schwieriger geworden sind. Seine Sichtweise ist plausibel.

ein Buch, das mich sehr nachdenklich gestimmt hat. Die Analysen sind meiner Meinung nach nachvollziehbar und logisch.

10 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von CBS aus Tübingen am 03.01.2010   schlecht
Methodisch unseriös, keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhaltend, komplett an der Realität vorbei, ideologisch altertümlich, inhaltlich widersprüchlich und einfach nur ärgerlich.
Ursache allen Übels in der heutigen Gesellschaft sei in der ersten Eskalationsstufe die partnerschaftliche Beziehung zum Kind, das damit überfordert ist, da es noch keine eigene Persönlichkeit besitze. Wie kommt man eigentlich auf die Festlegung, das die Entwicklung der Persönlichkeit erst im Alter von 8-9 Jahren beginnt? Wer eine partnerschaftliche Beziehung zum Kind lebt, es also als eigenständige Person wahrnimmt und seine Bedürfnisse ernst nimmt, kann schon gar nichts mehr richtig machen.
Völlig unklar bleibt, wie man denn auf Fehlverhalten eines Kindes reagieren soll. Auf keinen Fall dürfe man sich vom Fehlverhalten des Kindes in seiner Reaktion steuern lassen, also auf keinen Fall eine ignorierte Aufforderung wiederholen oder gar schimpfen oder strafen. Eigentlich ist schon der Blick zum Kind als eine Form der Aufmerksamkeit unzulässig, da ja auch dieses "Sich-dem-Kind-Zuwenden" vom Kind selbst provoziert, also gesteuert worden ist. Kinder dürfen natürlich auch keine Erwachsenengespräche belauschen oder gar unterbrechen, noch schlimmer ist es, wenn sie Mamas Handtasche ausräumen oder den Körper ihrer Eltern beklettern, also als Gegenstand zum Spielen betrachten. Wahrscheinlich war Herr Winterhoff während der gesamten Kindheit seiner Kinder abwesend und hat damit alles richtig gemacht, nämlich die strikte Trennung zwischen Erwachsenenwelt und Kinderwelt aufrecht erhalten, seinen Nachwuchs ignoriert und damit hoffentlich die Erziehung einer Person überlassen, die dafür wirklich geeignet war, sonst hätte er seine Kinder sicherlich im Wartezimmer eines Kollegen wiedergefunden.

15 von 28 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

««« zurück123vor »

Sie kennen "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" von Michael Winterhoff ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop


31 Marktplatz-Angebote für "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" ab EUR 2,30

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 2,30 1,20 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Sassi 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,45 1,20 Banküberweisung 2jo 99,3% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,50 0,85 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Schnäppchen-Buc hversand 99,6% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,50 1,20 Banküberweisung hakama 100,0% ansehen
wie neu 2,50 1,20 Banküberweisung, PayPal Dinojaga 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,50 1,20 Banküberweisung Anja Knust 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,59 1,20 Banküberweisung schorschi50 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 3,00 1,20 Banküberweisung Annkristin 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,00 2,10 Banküberweisung Sebensile 100,0% ansehen
wie neu 3,00 3,00 Banküberweisung Schmuckschneide r 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,50 1,45 Banküberweisung Das Sternchen 100,0% ansehen
Sehr gut 3,50 1,50 PayPal, Banküberweisung b063line 99,6% ansehen
gebraucht; gut 3,50 1,70 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung sf-fundgrube.de 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,95 1,20 Banküberweisung buddy7 99,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,00 1,20 Banküberweisung maxibo 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,00 1,30 Banküberweisung jortho 100,0% ansehen
wie neu 4,00 1,45 Banküberweisung Gwendolien 100,0% ansehen
wie neu 4,00 1,65 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung moserbauer 90,0% ansehen
wie neu 4,99 1,20 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Ekua Atta  % ansehen
Sehr gut 5,00 0,00 Banküberweisung, PayPal BuchDA 100,0% ansehen
wie neu 5,00 1,00 Banküberweisung sinibieni  % ansehen
leichte Gebrauchsspuren 5,00 1,20 Banküberweisung, PayPal AndiSlandy  % ansehen
wie neu 5,00 2,00 Banküberweisung Ahnenrad 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 5,50 2,00 Banküberweisung cinamala 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 5,80 1,40 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Buchrudi 100,0% ansehen
6,00 2,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung Abrahamschacht-Antiquariat Schmidt 100,0% ansehen
wie neu 6,80 1,60 Banküberweisung lisoe 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 7,00 1,50 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Charleston 92,3% ansehen
wie neu 8,99 1,60 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Nachnahme, Banküberweisung Buch_und_Wein 99,1% ansehen
Wie neu 9,00 1,60 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Buchversand Zorneding 96,0% ansehen
Andere Kunden kauften auch