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Zwischenbetriebliche Kooperationen in Allianzen und Unternehmensnetzwerken haben sich als strategisch vielversprechende, aber ausgesprochen prekäre organisatorische Arrangements erwiesen. Die strukturellen Merkmale von Kooperationen zeigen typischerweise eine deutliche Diskrepanz zwischen de Anspruch der Flexibilität, um auf komplexe Aufgaben schnell reagieren zu können, und den dafür erforderlichen Mechanismen der Binnenstabilisierung. Als besonders problematisch erweist sich, dass soziale Projekt- und Teamstrukturen im zwischenbetrieblichen Kontext aufgrund organisatorischer und kulturelle…mehr

Produktbeschreibung

Zwischenbetriebliche Kooperationen in Allianzen und Unternehmensnetzwerken haben sich als strategisch vielversprechende, aber ausgesprochen prekäre organisatorische Arrangements erwiesen. Die strukturellen Merkmale von Kooperationen zeigen typischerweise eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Anspruch der Flexibilität, um auf komplexe Aufgaben schnell reagieren zu können, und den dafür erforderlichen Mechanismen der Binnenstabilisierung. Als besonders problematisch erweist sich, dass soziale Projekt- und Teamstrukturen im zwischenbetrieblichen Kontext aufgrund organisatorischer und kultureller Barrieren nicht ohne weiteres entstehen. Effektive soziale Strukturen stellen jedoch einen wesentlichen Erfolgsfaktor erfolgreicher Kooperationen dar.

Angesichts dieser Situation überträgt Kai Riemer in seinem Buch das Konstrukt 'Sozialkapital', das überwiegend zur Analyse und Beschreibung sozialer Gruppierungen unterschiedlicher Reichweite verwendet wird, auf zwischenbetriebliche Kooperationsbeziehungen. Aufbauend auf einer theoretischen Ausarbeitung des Sozialkapitalkonstrukts werden anhand empirischer Fallbeispiele verschiedene Rollen von Sozialkapital in unterschiedlichen Kooperationssituationen identifiziert. Handlungsempfehlungen zum sozialkapitalorientierten Beziehungsmanagement schließen die Studie ab und bieten Managern eine praxisnahe Hilfestellung für eine gezielte Investition in Sozialkapital.

Kai Riemer widmet sich dem Management von Unternehmenskooperationen, insbesondere den Managementherausforderungen auf der sozialen und der Teamebene. Neben einer theoretischen Aufarbeitung von Sozialkapital untersucht er praxisnahe Fallbeispiele und bietet Handlungsempfehlungen an.

Social Capital and Cooperation. The Role of Social Capital in the Management of Interfirm Cooperation.
Interfirm cooperation has proven to be a strategically promising but also an extremely precarious organizational arrangement. A clear discrepancy between the demand for flexibility, in order to be able to react quickly to complex tasks, and the mechanisms for internal stabilization are typical structural characteristics of interfirm arrangements. In view of this situation, Kai Riemer applies the concept of 'social capital' to explain management challenges on the interpersonal and the team level of interfirm collaboration. Based on a theoretical explanation of the social capital concept, the author identifies different roles of social capital in various cooperation situations. He concludes his study with practical recommendations for dealing with social capital-oriented management.
  • Produktdetails
  • Ökonomik der Kooperation
  • Verlag: Mohr Siebeck
  • 1. Auflage.
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: m. zahlr. Abb.
  • Deutsch
  • Abmessung: 234mm x 157mm x 27mm
  • Gewicht: 655g
  • ISBN-13: 9783161485992
  • ISBN-10: 3161485998
  • Best.Nr.: 13818368

Autorenporträt

Kai Riemer
Geboren 1974; 2000 Diplom für Wirtschaftsinformatik; 2004 Promotion; z.Zt. wissenschaftlicher Assistent an der Universität Münster, European Research Center of Information Systems (ERCIS).