Drachenläufer - Hosseini, Khaled

Khaled Hosseini 

Drachenläufer

Roman

Aus d. Amerikan. v. Angelika Naujokat u. Michael Windgassen
Broschiertes Buch
 
19 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Drachenläufer

Im Jahr 1975 ist Amir zwölf Jahre alt. Um seinem Vater seine Stärke zu beweisen, will er unbedingt bei einem Wettbewerb im Drachensteigen gewinnen. Dazu braucht er Hassans Hilfe. Hassan ist sein bester Freund. Obwohl sein Vater der Diener von Amirs Vater ist, hat die innige Freundschaft der Jungen allen Herausforderungen standgehalten. Bis zum Ende dieses erfolgreichen Wettkampfes, als Amir sie auf schreckliche Weise verrät.
Die dramatische Geschichte einer Freundschaft, eine Geschichte von Liebe und Verrat, Trennung und Wiedergutmachung vor dem Hintergrund der jüngsten Vergangenheit Afghanistans.

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Produktinformation


  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 118mm x 28mm
  • Gewicht: 260g
  • ISBN-13: 9783833301490
  • ISBN-10: 383330149X
  • Best.Nr.: 12723721
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.11.2003

Von Kabul bis Kalifornien
Khaled Hosseini dekliniert Schuld und Sühne auf afghanisch

Kabul, Mitte der siebziger Jahre. Noch ist die Welt heil. Nur unter der Oberfläche, in den Kinderseelen, zeichnen die ersten Risse sich ab. Hassan und Amir sind Milchbrüder, wachsen gemeinsam auf. Amir ist der behütete Sohn eines reichen Kaufmanns, Hassan der ein Jahr jüngere Sohn seines Dieners. Beide haben ihre Mutter verloren, Amir bei der Geburt, Hassans Mutter verließ Mann und Kind, kaum daß der Sohn auf der Welt war: Er hatte eine Hasenscharte.

Die beiden Kinder könnten Freunde sein, und vielfach scheint es auch so, aber der strenge Ehrenkodex der afghanischen Gesellschaft, selbst der scheinbar verwestlichten Kabuler Bourgeoisie, stellt sich ihnen entgegen. Hassan ist nicht nur der Sohn eines Dieners, der dem Sohn des Herrn jeden Morgen das Frühstück zubereiten muß, er ist nicht nur entstellt und hat einen gehbehinderten Vater, er stammt auch von den Hazara ab, einer an ihren chinesischen Augen leicht zu erkennenden, von den übrigen Afghanen verachteten ethnischen Minderheit. Und so spielt Amir zwar tagein, tagaus mit Hassan, als einen …

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Verrat und Sühne
Amir, Sohn eines wohlhabenden Paschtunen, verbindet eine enge Freundschaft mit Hassan, dem Sohn des Hausdieners. Die Jungen verbringen ihre Kindheit wie Brüder, und zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehört es, Drachen steigen zu lassen. Doch eines Tages begeht Amir auf furchtbare Weise Verrat an Hassan, ihre Freundschaft zerbricht. Jahrzehnte später sieht Amir dann die Gelegenheit, seinen schlimmen Fehler wiedergutzumachen. Doch gleichzeitig zweifelt er daran, die große Schuld, die er als Kind auf sich geladen hat, so viele Jahre später sühnen zu können.
Ob man es nun als die bewegende Geschichte einer Freundschaft oder als Parabel auf Afghanistan und die Möglichkeiten eines Neubeginns liest: Literarisch ist dieses Buch ein Glücksfall. Die stilistische Eleganz, die wunderbar lebendige Sprache, die kunstvoll konstruierte Handlung - für einen Roman-Erstling ist Drachenläufer unglaublich gut erzählt. Und beinahe en passant gewährt der Autor Einblick in die Geschichte und den Alltag des Landes. Wenn der Leser Amir in das friedliche Kabul der 70er Jahre folgt, vergisst er die Bilder von russischen Panzern und Taliban-Kämpfern. Der Drachenläufer gibt Hoffnung - und zwar auf eine Weise, wie es nur die Literatur vermag. Übrigens hat man sie in den letzten Jahren wieder gesichtet: die Drachen am Himmel Afghanistans.
(Roland Große Holtforth)
Khaled Hosseini wurde 1965 in Kabul als Sohn eines Diplomaten geboren. Seine Familie erhielt 1980 in den Vereinigten Staaten politisches Asyl. Er lebt heute als Arzt und Autor in Kalifornien. Drachenläufer erschien in 40 Sprachen mit einer Weltauflage von 12 Millionen Exemplaren und wurde 2007 mit großem Erfolg von Marc Forster verfilmt.

Leseprobe zu "Drachenläufer" von Khaled Hosseini

Der frisch gefallene Schnee glitzerte auf den Straßen, und der Himmel war makellos blau. Der Schnee bedeckte jedes Dach und lastete auf den Zweigen der verkümmerten Maulbeerbäume, die unsere Straße säumten. Über Nacht war der Schnee in alle Ritzen und Spalten gedrungen. Ich schaute blinzelnd in das blendende Weiß, als Hassan und ich durch das schmiedeeiserne Tor traten. Ali schloss das Tor hinter uns. Ich hörte, wie er leise ein Gebet sprach - das tat er immer, wenn sein Sohn das Haus verließ.
Ich hatte noch nie so viele Menschen in unserer Straße gesehen. Kinder warfen Schneebälle, zankten sich, jagten hintereinander her, kicherten. Drachenkämpfer und ihre Helfer steckten die Köpfe zusammen, trafen letzte Vorbereitungen. Aus angrenzenden Straßen vernahm ich Lachen und Geplapper. Die Dächer waren schon voller Zuschauer, die es sich auf Gartenstühlen bequem gemacht hatten. Heißer Tee dampfte aus Thermoskannen, und die Musik von Ahmad Zahir plärrte aus den Kassettenrecordern. Der unglaublich populäre Ahmad Zahir hatte die afghanische Musik revolutioniert und die Puristen empört, weil er den traditionellen Musikinstrumenten tabla und Harmonium elektrische Gitarren, Schlagzeug und Bläser hinzugefügt hatte; auf der Bühne oder auf Partys setzte er sich über die vorgeschriebene strenge, ja abweisende Haltung der älteren Sänger hinweg und lächelte doch tatsächlich beim Singen - lächelte manchmal sogar Frauen zu. Ich wandte meinen Blick zu unserem Dach und entdeckte dort oben Baba und Rahim Khan, die in dicke Wollpullover gekleidet auf einer Bank saßen und Tee tranken. Baba winkte. Ich konnte nicht erkennen, ob es mir oder Hassan galt."Wir sollten uns bereitmachen", sagte Hassan. Er trug schwarze Schneestiefel aus Gummi, einen leuchtend grünen chapan-Umhang über einem dicken Pullover und abgewetzte Cordhosen. Sonnenlicht ergoss sich über sein Gesicht, und ich sah, wie gut die rosafarbene Narbe über seiner Lippe verheilt war.
Plötzlich wäre ich am liebsten gar nicht erst angetreten. Hätte am liebsten alles wieder eingepackt, um nach Hause zurückzukehren. Was hatte ich mir bloß dabei gedacht? Warum tat ich mir das an, wo ich doch bereits wusste, wie es ausgehen würde? Baba saß auf dem Dach, beobachtete mich. Ich fühlte, wie mich sein sengend heißer Blick traf. Das hier würde selbst für meine Verhältnisse ein Versagen auf der ganzen Linie bedeuten."Ich bin mir nicht sicher, ob ich heute Drachen steigen lassen möchte", erklärte ich."Aber es ist doch ein wunderschöner Tag", entgegnete Hassan.
Ich trat unruhig von einem Fuß auf den anderen. Versuchte, meinen Blick von unserem Dach abzuwenden."Ich weiß nicht so recht. Vielleicht sollten wir besser wieder nach Hause gehen.
Er trat auf mich zu und sagte mit leiser Stimme etwas, das mir ein wenig Angst einjagte:"Vergiss nicht, Amir Aga. Es gibt kein Ungeheuer, bloß einen wunderschönen Tag."Wie konnte ich nur solch ein offenes Buch für ihn sein, wenn ich selbst die meiste Zeit keine Ahnung hatte, wasin seinem Kopf vor sich ging? Ich war doch derjenige, der die Schule besuchte, der lesen und schreiben konnte. Ich war der Kluge. Hassan konnte nicht einmal mit einem Lesebuch der ersten Klasse etwas anfangen, aber mich hatte er durchschaut.

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Kundenbewertungen zu "Drachenläufer" von "Khaled Hosseini"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.8 von 5 Sterne bei 19 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 19 Bewertungen)
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Bewertung von Helga aus Worms am 13.01.2012 ***** ausgezeichnet
Gleich vorweg: Ich habe dieses Buch verschlungen, inhaliert, in mich aufgesaugt - dieses Buch hat meine Seele erreicht.

Faszinierend war für mich vor allem, dass ich mich im Laufe des Lesens immer wieder gefragt habe: Wie viel von dem, was da erzählt wird, ist Fiktion, wie viel davon erzählt die Erinnerungen des Autors selbst? Ich hatte während des ganzen Buches das Gefühl, der Autor IST Amir, er hat all das tatsächlich erlebt. Wie sonst könnte er auf diese Art und Weise beschreiben, wie Amir fühlt, denkt, handelt.... so, dass es mich derart gefangen nahm, dass ich jede einzelne Szene mit gelebt habe? Wie ich im Anhang dann lesen konnte, liege ich gar nicht so falsch damit. Khaled Hosseini hat wohl so ähnlich empfunden, als er nach 27 Jahren Kabul erneut besucht und auf den Spuren seines Protagonisten wandelte.

Schon die Sprache des Buches hat bei mir ins Schwarze getroffen. Das ist es, genau das! Diese Art der Beschreibung, Aufzählungen einfach aneinander zu hängen, die Eindringlichkeit, die dadurch erreicht wird... genial! Und immer wieder blumige Vergleiche und Erklärungen, Parabeln....Um nur eine davon zu nennen: Die Geschichte von Rostem und Suhrab, dem Vater, der seinen verlorenen Sohn im Kampf tötet.

Die afghanische Mentalität, was wusste man über sie? Nichts oder zumindest nicht viel! Unser Afghanistan-Bild ist geprägt von dem, was über die derzeitige Situation berichtet wird, über den Krieg, über die Taliban. Aber wie viel erfahren wir dabei über die Afghanen selbst? Und wie viel ist von dem, was Afghanistan und seine Menschen ausmachte heute noch übrig? Für mich war dieses Buch eine sprudelnde Quelle von Informationen über eine fremde Kultur, über das afghanische Verständnis vom Leben, ihrer Umwelt und von dem, was sich für einen Afghanen gehört und was nicht.

"Drachenläufer" ist eine Geschichte um Freundschaft, um Schuld und um Wiedergutmachung. Man mag Amir verurteilen dafür, dass er Hassan nicht zu Hilfe geeilt ist, aber man muss sich fragen: Hätte man selbst den Mut dazu gehabt, sich gegen diese drei anderen zu stellen? Viel mehr noch hat mich aber bewegt, wie Amir anschließend mit diesem schlimmen Erlebnis und mit Hassan umgegangen ist. Seine Schuldgefühle, seine Wut über die eigene Feigheit, seine Hilflosigkeit gegenüber der Situation und dem Bewusstsein des eigenen Versagens münden in ein Verhalten, das ihm immer mehr die Gelegenheit nimmt, sich aus dieser Schuld zu befreien und er rutscht immer weiter in eine Spirale aus Lügen, Abwehr und Gemeinheiten gegenüber Hassan. 25 Jahre verfolgt ihn diese Schuld. Dann kommt der Tag, an dem ihm die Chance zur Wiedergutmachung gegeben wird und dennoch zögert er, sie zu ergreifen. Aus Feigheit? Aus der aufkeimenden Erkenntnis heraus, dass es da Menschen gibt, die von dieser Schuld wissen und ihn dennoch nicht verurteilt haben? Aus der plötzlichen Gewissheit heraus, dass sein Vater, dem die Wahrheit über alles ging, ihm so wichtiges vorenthalten hatte? Die Zerrissenheit Amirs ist fast greifbar....

Fazit: Grandios! Dieses war eines der bewegendsten, schönsten, ergreifendsten und sprachlich ansprechendsten Bücher, die ich seit langem oder sogar jemals gelesen habe.

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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 07.09.2011 ***** ausgezeichnet
Erst mal begonnen, konnte ich es kaum noch aus der Hand legen, fesselnd, faszinierend, mitreißend. Keine reale Geschichte, vielmehr ein Geflecht dreier Handlungsstränge, die zu einem sehr gelungenen Roman führen, interessante und immer noch aktuelle Themen werden verknüpft ohne den Leser zu überfordern. Im Mittelpunkt steht die Freundschaft zweier Jungs, Amir, Sohn eines Intellektuellen, selbstbewusst bis egoistisch, der andere, Sohn des Dieners, Hassan, loyal und aufopfernd.

Zweites Hauptthema ist eine komplizierte Vater-Sohn-Beziehung: die Freundschaft der Kinder leidet unter den Bemühungen Amirs die Achtung seines Vaters zu erlangen, dieser jedoch hat für seinen sensiblen Sohn, der sich mehr für Literatur als für Fußball interessiert, nicht viel Verständnis. Der Leser erfährt die gesamte Geschichte in einer Rückblende des erwachsen Ich-Erzählers Amir.

Der dritte Handlungsstrang, politisch angehaucht ohne störend zu sein, beschäftigt sich mit dem Zerfall Afghanistans, erst durch den Einmarsch der Russen, dann durch die Machtergreifung der Taliban.
Amir flieht mit seinem Vater nach Amerika, und die Beziehung erhält eine überraschende Wendung: während Amir erfolgreich sein Leben meistert, wird der stolze Vater mit einer Welt konfrontiert die er nicht verstehen kann und will, hilflos wirkt er geradezu.

Im letzten Drittel laufen die Handlungsstränge zusammen: Amir kehrt inkognito nach Afghanistan zurück und bekommt die Gelegenheit, Verrat und Schuld zu sühnen.
Ein wichtiges Buch mit einem verhaltenen Happy End. Traurig und anrührend gelingt es dem Autor, Bilder des heutigen Afghanistan dem Leser zu unterbreiten, packend, einzigartig, jedoch nicht aufdringlich. Ich werde dieses Buch mit Sicherheit wieder lesen und empfehlen kann ich es auf jeden Fall!

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Bewertung von Mike.R aus Bad Schönborn am 20.07.2011 ***** ausgezeichnet
Die Geschichte spielt im Jahr 1975 in Afghanistan. Ein zwölfjähriger Junge namens Amir will mit Hilfe seines Freundes Hassan einen Wettkampf im Drachensteigen gewinnen. Hassan ist der Sohn ihres Dieners. Doch beide verbindet eine innige Freundschaft. Jedes Jahr findet dieser Wettkampf statt und Hassan ist ein wirklich guter Läufer. Bei diesem Wettkampf gibt es keine Regeln, nur diese: Lass deinen Drachen fliegen, schneide die Gegner und wenn die Schnur des Drachen durchtrennt ist lauf so schnell du kannst und bring ihn zurück. Am Ende des Wettkampfs passiert jedoch etwas sehr furchtbares und tragisches. Die Freundschaft wird verraten. Das Leben beider Jungs verändert sich, und Hassan Vater verlässt zusammen mit seinem Sohn die Familie. Als Erwachsener kehrt Amir in sein Vaterland zurück um seine Schuld zu tilgen
Dieses Buch gibt viele Einblicke in die Welt Afghanistan. Der Leser erlebt die Liebe der Kinder und ihr Lügen. Das ist wohl das spannendste Buch über die Menschen in Afghanistan. Wer mehr von diesen Menschen wissen möchte, sollte unbedingt dieses Buch lesen.

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Bewertung von callunaful am 11.03.2011 ***** ausgezeichnet
Vorweg: Eigentlich gehört dieses Buch nicht zu dem Genre, das ich normalerweise lese. Trotzdem hat mich das Buch in den Bann gezogen, auch wenn der Protagonist mir anfangs unsympatisch war. Ich fand die Geschichte schon zu Beginn sehr rührend und traurig. Aber Achtung! Das Ende toppt das alles nochmal.
Wie schon erwähnt mochte ich den Protagonisten anfänglich gar nicht. Wobei mir klar ist, dass es sich hier nicht um einen richtigen Helden handelt. Amir ist einfach nur ein Mensch und Menschen sind fehlerhaft. Und da gewöhnliche Menschen in einem Buch zu langweilig sind verrate ich schon etwas: Wahre Helden müssen erst erwachen und wachsen. Dies geschieht auch mit Amir, indem aus dem feigen kleinen Jungen ein Mann wird, der für seine Fehler einsteht und sie wieder gut macht.
Ab der Mitte wird das Buch ein wenig langatmig, aber das macht wie schon erwähnt das Ende wieder wett. Empfindet man den Anfang des Romans schon als rührend und traurig, so ergreift einen das Ende richtig. Besonders traurig finde ich die Umstände in Afghanistan, die man als Außenstehender gar nicht richtig mitbekommt. Dieser Roman gewährt EInblicke, wie aus einer Kindheitserinnerung, dem schönen Afghanistan, grausame Realität wird.

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Bewertung von Gordana aus Detmold am 18.12.2010 ***** ausgezeichnet
Drachenläufer ist ein faszinierendes Buch - auch für die die keine Krimis oder Aktionsbücher mögen. Man kann es nicht aus der Hand lassen, und, leider nicht vergessen. Sehr aktuell gerade Heute.

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Bewertung von d aus Münster am 12.07.2010 ***** ausgezeichnet
Dies ist die Geschichte von Amir, der als Kind in Afghanistan zusammen mit seinem Freund Hassan aufwächst. Als Hassan anderen Jugendlichen zum Opfer fällt, ist Amir nicht in der Lage ihm zu helfen. Das wirft er sich selbst vor. Viel später, als er schon längst mit seinem Vater nach Amerika gegangen ist, quält ihn noch immer seine damalige Unfähigkeit zu helfen. Doch nun bekommt er Gelegenheit, an Hassans Sohn Wiedergutmachung zu leisten.
Das Buch hat mich sehr beeindruckt. Ich habe viel über Afghanistan erfahren, das Land, von dem täglich in den NAchrichten gesprochen wird, von dem man aber doch so wenig weiß. Besonders beeindruckt hat mich, wie Vater und Sohn ihr Leben in Amerika führen. Der vater, der einst in Afghanistan reich war, muss nun hart arbeiten. Es ist ein kluges und schönes Buch. Ich empfehle es Lesern ab 15 Jahren.

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Gordana aus Detmold am 18.12.2010
    Wunderbar, in wenigen Worten sehr viel wichtiges gesagt. Danke
     (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von Bri aus Wemmetsweiler am 15.06.2010 ***** ausgezeichnet
Ein sehr guter Roman, der zeigt was Terrorismus und Fundamentalismus einem einst offenen und kulturell hochentwickelten Land antun können. Dieses Buch hat meine Sicht auf Afghanistan sehr verändert!

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Bewertung von skinny aus Soltau am 08.05.2010 ***** ausgezeichnet
Der Roman ist von der ersten Seite an fesselnd, realistisch und gibt uns- gerade in der heutigen Zeit - einmal einen ganz anderen Eindruck über die Afgahnische Welt. Ein super Lesewerk !!

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Bewertung von "ich lese gern" aus Dillingen am 25.02.2010 ***** ausgezeichnet
Wer ein wirklich gutes Buch lesen will, sollte hier nicht zögern. Kein Kitsch, kein Dahingeplätscher, sondern einfach nur gute Literatur. Unbedingt lesen. Es ist nur zu hoffen, daß bald ein weiteres Buch von Khaled Hosseini kommt.

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Bewertung von esraH aus Kiel am 02.08.2009 ***** ausgezeichnet
Ein super Buch!! Ich wünschte, die Geschichte wäre länger gewesen, weil ich das Buch garnicht aus den Händen lassen wollte. Werde mir jetzt das 2. Buch "Tausend strahlende Sonnen" holen - soll auch sehr gut sein. Hab keine Zweifel!

Das Buch "Drachenläufer" kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

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