Pearl Harbor, DVD
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Pearl Harbor, DVD

Pearl Harbor

Regie: Bay, Michael; Darsteller: Affleck, Ben; Scott, William Lee; Shannon, Michael; Wilson, Scott; Firth, Peter; King, Jaime; Kellner, Catherine; Garner, Jennifer; Zola, Greg; Aykroyd, Dan; Fichtner, William; Hartnett, Josh; Davis, Matthew; Beckinsale, Kate; Gooding, Cuba; Sizemore, Tom; Voight, Jon; Feore, Colm; Mako; Baldwin, Alec; Musik: Zimmer, Hans; Buch: Wallace, Randall;
DVD
 
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Pearl Harbor, DVD

Mit rund 4,5 Millionen Besuchern gelang Michael Bay ("Armageddon") der vierterfolgreichste Kinofilm des Jahres. Im Mittelpunkt des überlangen, tricktechnisch brillant umgesetzten und extrem teueren Spektakels steht das schlimmste US-Trauma des letzten Jahrhunderts, das in eine Rahmenhandlung um eine tragische Dreiecks-Liebesgeschichte eingebettet wurde. Trotz durchschnittlicher Darstellerleistungen und unreflektiertem Hurra-Patriotismus ein sicherer Chartstürmer ohne Wenn und Aber.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Der Moment bestimmt die Geschichte - die Liebe ein ganzes Leben

New Jersey 1941. Rafe (Ben Affleck) und Danny (Josh Hartnett) sind Piloten der U.S. Army. Als Rafe sich freiwillig meldet, um an der Seite der Engländer gegen die Nazis zu kämpfen, läßt er nicht nur seinen Kumpel, sondern auch seine große Liebe, die Krankenschwester Evelyn (Kate Beckinsale), zurück. Zwischenzeitlich nach Hawaii versetzt, wird Danny und Evelyn hinterbracht, dass Rafe gefallen sei. Nach Monaten der Trauer kommen die beiden einander näher und verlieben sich. Da steht Rafe plötzlich vor Evelyn - und ehe das Gefühlschaos bereinigt werden kann, greifen die Japaner Pearl Harbor an.



Bonusmaterial

DVD-Ausstattung / Bonusmaterial: - Kinotrailer - Kapitel- / Szenenanwahl - Animiertes DVD-Menü


Produktinformation

  • Hersteller: BUENA VISTA HOME ENTERTAINMENT
  • EAN: 4011846012160
  • Best.Nr.: 12420416
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 9. Juni 2003
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 177 Min.
Wer in Jahren im Lexikon den Begriff "Materialschlacht" nachschlägt, wird als Erklärung Michael Bays "Pearl Harbor" finden: 40 Minuten seiner dreistündigen Laufzeit widmet das Kriegsepos der exakten Nachstellung des größten amerikanischen Traumas des letzten Jahrhunderts. Die gigantomanische Umsetzung des unerwarteten Angriff Japans auf den amerikanischen Marinestützpunkt im Pazifik am 7. Dezember 1941, der 3000 US-Soldaten das Leben kostete, ist denn auch die große Boxoffice-Attraktion des eindimensionalen Schlachtengemäldes, auch wenn ganz offensichtlich das Geschlechter übergreifende Erfolgsrezept von "Titanic", ein historisches Ereignis als Kulisse einer fiktiven Liebesgeschichte greifbar zu machen, Pate für die Konzeption des Films stand. Anders als die Bomben Japans setzt die Geschichte zweier archetypisch amerikanischer Army-Flyboys, dargestellt von Ben Affleck und Josh Hartnett, die sich in eine US-Ausgabe von Florence Nightingale verlieben, die Leinwand nicht in Flammen.<br/><br/>Abbilden statt Erleuchten war stets das Prinzip des Overkill-Kinos von Michael Bay, das an Oberflächen interessiert ist, aber selten weit genug in seine Sujets eindringt, um das zu offenbaren, was sich dahinter verbergen könnte. Seine Filme wie "The Rock" oder "Armageddon" sind angefüllt mit Situationen, aber nie mit Geschichten, mit Typen, aber nie mit Menschen, in deren Innenleben womöglich Raum sein könnte für mehr als einem wiedererkennbaren Charakterzug. Das ist der Grund, warum unanimierte Hardware in Bays Filmen stets lebendiger wirkt als sein auf jeweils ein oder zwei Emotionen abgespecktes Figurenarsenal, das letztlich nur dazu da ist, die Handlung von einem Höhepunkt zum nächsten zu transportieren. Die Blockbuster-freundlichen Minimalismus-Mittel der totalen Reduktion funktionieren bei den typischen "Dreckiges Dutzend"-Situationen wie die Ausbildung der Ölbohrer-Crew in "Armageddon". Wenn es um die Liebe ging, reichten Bay bislang zwei Postkartenmotive und ein Sonnenuntergang, ohne die Gefühle mit mehr als bloßen Behauptungen zu unterstützen.<br />Dass sein filmischer Angriff Japans auf die Insel Oahu fulminant ausfallen würde, stand nie in Zweifel. Mit einem Budget von 140 Mio. Dollar ist "Pearl Harbor" der teuerste Film, dem jemals grünes Licht von einem Studio erteilt wurde (aber nicht, wie fälschlich immer wieder gemeldet, der teuerste Film überhaupt - diese Ehre wird nach wie vor "Titanic" mit einem Budget nördlich von 200 Mio. Dollar zuteil), und das Geld wanderte Penny für Penny auf die Leinwand, wenn 350 Flieger das Eiland-Paradies Oahu in zwei großen Angriffswellen in die pure Hölle verwandeln. Bays Risiko und Knackpunkt ist vielmehr die Liebesgeschichte, die in "Titanic"-Manier an Stelle der Bay-typischen Buddyszenen in den Mittelpunkt getreten ist. Und schon enden die Parallelen zu James Camerons Jahrhundertfilm, in dem die Liebe den Helden die Tür öffnet zu einem Leben der Selbstverwirklichung, der ungeahnten Möglichkeiten. "Pearl Harbor"-Krankenschwester Evelyn hat anderes im Sinn, will mit ihrem Mann einfach nur "alt werden und auf der Veranda sitzen". Diese Verengung passt zum altbackenen Groschenroman-Szenario, das Randall Wallace ("Braveheart") mit markigen Sprüchen und unreflektierten patriotischen Platitüden zum Epos aufgeblasen hat. Entsprechend sind die unzertrennlichen Freunde Rafe und Danny gute Jungs aus dem amerikanischen Hinterland, die die ersten 20 Jahre ihres Lebens offensichtlich ausschließlich mit dem Wunsch verbracht haben, eines Tages Piloten zu werden. Andere Regungen empfinden sie nur, wenn Typen wie Hitler andere Länder nicht in Frieden lassen oder der beste Freund sich in die gleiche Frau verliebt. Ersteres lässt den pflichtbewussten Sunnyboy Rafe als Freiwilligen in die britische Eagle Squadron eintreten, wo er prompt über dem Ärmelkanal abgeschossen wird. Bequemerweise sind sowohl Freund Danny als auch Rafes Freundin Evelyn mittlerweile nach Pearl Harbor versetzt worden, wo sie sich einen faulen Lenz machen und Zeit finden, sich beim gemeinsamen Trost über den vermeintlichen Verlust Rafes ineinander zu verlieben - über den Wolken, selbstverständlich, in einer schönen und allzu kurzen Szene. Als Rafe wieder auftaucht, ist auch der Angriff Japans auf Oahu nicht fern, so dass wenig Zeit für Differenzen bleibt. "Pearl Harbor" wäre indes kein Jerry-Bruckheimer-Film, wenn Amerika the Beautiful sich in die Knie zwingen ließe. Der "Tag der Heimtücke" (Zitat Präsident Roosevelt, im Film mit hohem Knatterfaktor von Jon Voight auf die Leinwand gezimmert) weckt vielmehr "einen schlafenden Giganten", und bei der anschließenden Doolittle-Raid, als ein paar Handvoll B-25-Bomber strategische Ziele in Tokio angreifen, entscheidet sich auch das Schicksal von Rafe und Danny - einer muss sich in Jesus-Pose opfern. <br />Dass Michael Bay die dreistündige Laufzeit bevorzugt nutzt, sich pausenlos selbst zu kopieren, statt das Publikum eine Verbindung mit seinen blassen Hauptfiguren aufbauen zu lassen, dass die Action den Zuschauer immer in die Mitte des Geschehens versetzt, anstatt ihn Zusammenhänge begreifen oder die furiose Stuntarbeit bewundern zu lassen, dass die Story belanglos, tumbe, eindimensional und fast komplett ohne historischen Hintergrund auskommt, sind valide Kritikpunkte. Man bekommt stets nur das, was man sieht, wenn die Filmemacher sich bei ihrer filmischen Denkmalspflege immer wieder in hohlstes Pathos flüchten. Das Verrückte ist, dass die Mischung stimmt: Als künstlerisches Unterfangen mag "Pearl Harbor" schon früh auf Grund laufen. Als kommerzielles Produkt ist das Gung-Ho-Spektakel ein Gigant, der sich, einmal geweckt, wohl lange nicht schlafen legen wird. Das ist die Kunst des Jerry Bruckheimer. Inwiefern sich der US-Erfolg des ersten repräsentativen Films der Ära Bush Junior - kriegstreiberisch, patriotisch, selbstgefällig, naiv - letztlich international übertragen lässt, wird man in wenigen Tagen wissen. ts.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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Kundenbewertungen zu "Pearl Harbor, DVD"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.5 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von AeroDragon am 22.11.2010 ***** gut
Zum Film selber gibt es nicht viel zu sagen, die Thematik ist bekannt (die heiligen Amerikaner werden empfindlich getroffen und hauen dann ganz dolle böse zurück).
Allerdings möchte ich anmerken, dass buecher.de nicht die hier beworbene FSK 16 Fassung verkauft, sondern die STARK zensierte FSK 12 Fassung.
Wer den Unterschied sehen möchte, möge sich auf www.schnittberichte.de umsehen. Schade um das Geld, da ich mir diese Rotzfassung schon zum zweiten Male fälschlicherweise gekauft habe.

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Bewertung von Stanely aus Puderbach am 21.01.2010 ***** schlecht
Pearl Harbor sollte zum 60 Jahrestag des Überfalls auf die Insel, geschichtstreu nachgestellt werden.Mit der Besetzung Ben Affleck,Josh Hartnett,Kate Beckinsale, und Cuba Gooding junior sollte das auch gelingen.Wahrscheinlich ein überforderter Regisseur oder ein sinnlosen Drehbuch ließen diesen Film absaufen.Fehler über Fehler, nicht nur im historischen Bereich. Unter anderem in der Dillethantischen Kameraführung,sowie der banalen Dialoge im Kampfgetümmel.Dazu die unlogischen Entwicklungen.Man braucht nicht viel über Geschichte zu wissen , um die Absurdität im Film zu erkennen.Leid, Elend und die Tragödie der Geschehnisse werden mit einer wässrigen Liebesgeschichte überblendet.Was bleibt,nie wieder ein Pearl Harbor, und nie wieder so ein Film.

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Bewertung von Don Alegre aus Bayern am 05.01.2010 ***** ausgezeichnet
ein Drama im Drama ... gemalt in Öl

REALITÄT - Nein,
es ist kein Kriegsdrama und keine Kriegsdokumentation, es ist ein Liebesdrama, in dem die Kriegsschauplätze in Europa, Japan und Hawaii legitim zu "klinisch reinen" und sensationellen Statisten eines gewaltig inszenierten Helden-Epos werden, und welches in einer Abfolge von unglaublich schönen Bildern eingespielt und dargestellt wurde.

GESCHICHTE - Nein,
es ist auch kein Geschichtsfilm. Es ist die Darstellung dreier Poesiealben, jedes für sich persönlich in allen emotional möglichen Zuständen fortgeschrieben.

KITSCH - Nein,
es ist ein guter und sehenswerter Unterhaltungsfilm von filmtechnisch höchster Qualität, in dem inzwischen Millionen von Zuschauern fast 3 Stunden mit den 3 Hauptakteuren mitfiebern, ohne wirklich Partei ergreifen zu können oder müssen.


Anmerken möchte ich, dass ich nicht verstehe, sehe ich die vielen negativen Meinungen und Bewertungen zu diesem Film, wie man diesen dokumentarisch und/oder ethisch andenken oder gar von Gewissen sprechen kann. Tote waren und sind, wie auch immer getötet, wohl ein allgemein gültiges und bedenkenlos konsumiertes Stilmittel, nicht nur der Hollywood & Co, Industrie.

9 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Stephi am 13.05.2008 ***** ausgezeichnet
Entgegen der etwas schlechteren Kritik hat mir der Film total gut gefallen. Auch die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut (finde ich).nachdem man diesem Film gesehen hat, fragt man sich auch, warum Menschen so etwas Grausames machen, also sich gegenseitig beschießen. Die Kampfszenen kommen allerdings gar nicht so schlimm rüber, eher wie in einem Actionfilm.
Meine Freundin und ich mussten nach dem Film erst mal weinen...^^

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