Fünf Freunde und ein schlimmer Verdacht / Fünf Freunde Bd.48 - Blyton, Enid

Fünf Freunde und ein schlimmer Verdacht / Fünf Freunde Bd.48

Enid Blyton 

Illustrator: Christoph, Silvia
Gebundenes Buch
 
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Fünf Freunde und ein schlimmer Verdacht / Fünf Freunde Bd.48

Spannung garantiert! -

Neue Abenteuer von den Fünf Freunden.Große Aufregung im Schullandheim! Richard wird verdächtigt, geklaut zu haben. Julius ist der Einzige, der an die Unschuld seines Bruders glaubt. Als die Nachricht auch Anne und Georg erreicht, greifen sie ein. Schon bald entdecken die Freunde, wer hinter der Intrige gegen Richard steckt. Eine Gaunerbande hat sich ins Schullandheim eingeschlichen und treibt dort einen florierenden Handel mit gefälschten Papieren ...


Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 156 S. m. Illustr. v. Silvia Christoph.
  • Seitenzahl: 156
  • Fünf Freunde Bd.48
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 144mm x 20mm
  • Gewicht: 299g
  • ISBN-13: 9783570130421
  • ISBN-10: 3570130428
  • Best.Nr.: 20764284
"Eine Hörbuchreihe lässt durch Rosemarie Fendel die Serie wiederaufleben. Fendel erzählt die Geschichten menschlich, stimmungsvoll. Kurz: Sie nimmt sie ernst!"
Enid Blyton, geb. 1897 in London, begann im Alter von 14 Jahren, Gedichte zu schreiben. Bis zu ihrem Tod im Jahre 1968 verfasste sie über 700 Bücher und mehr als 10.000 Kurzgeschichten, die in über 40 Sprachen übersetzt wurden. Bis heute gehört Enid Blyton zu den meistgelesenen Kinderbuchautoren der Welt und mit den 'Fünf Freunden' hat sie die bekanntesten Helden aller Zeiten geschaffen.

Leseprobe zu "Fünf Freunde und ein schlimmer Verdacht / Fünf..."

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Anne lag auf ihrem Bett im Internat und starrte an die Decke.

"Weißt du was, Georg", sagte sie zu ihrer Kusine, mit der sie das Zimmer teilte, "ich bin von dem leckeren Abendessen so faul und träge geworden, dass ich mich, glaube ich, nicht mehr dazu aufraffen kann, heute Abend noch irgendetwas zu machen."

Georg, die eigentlich Georgina hieß, aber viel lieber ein Junge sein wollte und daher darauf bestand, Georg genannt zu werden, war gerade dabei, ihre Schultasche für den nächsten Tag zu packen. "Na ja, ich muss auf alle Fälle noch mit Tim raus, aber so richtig viel Lust habe ich nicht. Ich habe auch zu viel gegessen."

Georgs Hund Tim durfte mit den Mädchen im Internat wohnen. Die Rektorin drückte ein Auge zu, denn Georg hätte sich sonst geweigert, den Unterricht am Internat anzutreten. Den Schülerinnen war es zwar gestattet, ein Tier zu halten, doch meistens handelte es sich dabei um Kanarienvögel, Meerschweinchen oder Zwergkaninchen. Ein großer Hund wie Tim, das war schon etwas Besonderes. Aber Tim hatte sich als sehr angenehmer Internatshund erwiesen. Er störte nie, denn er wusste, was von ihm verlangt wurde.

Georg schnalzte. "Komm, Timmi, drehen wir eine Runde. Aber ich fürchte, du wirst dich heute mit einer kleinen zufrieden geben müssen."

Gerade hatten die beiden das Zimmer verlassen und Anne nach ihrem Buch gegriffen, um den Rest des Tages zusammen mit Alice im Wunderland zu verbringen, da kam Georg schon wieder ins Zimmer. "Ich fürchte, mit deinem faulen Abend wird es nichts. Du sollst nach unten kommen. Deine Mutter ist am Telefon."

Plötzlich fühlte Anne sich gar nicht mehr müde. Voller Vorfeude auf ein kleines Schwätzchen mit ihrer Mutter, verließ sie das Zimmer.

Fröhlich sprang sie die Treppe hinunter ins Erdgeschoss, wo in einem kleinen Nebenraum des Sekretariats der Elisabethenschule das Telefon für die Schülerinnen stand. Hier konnten sie ungestört sprechen.

Anne schloss die Tür hinter sich und griff nach dem Hörer. "Hallo, Mutti, schön, dass du anrufst!"

"Hallo, Anne, ich wollte mal hören, wie es euch beiden geht. Seid ihr wohlauf?"

"Natürlich", antwortete Anne und fing an zu lachen. "Außer dass wir ganz schön voll gefuttert sind. Georg ist gerade mit Tim zu einem Spaziergang aufgebrochen. Puh, vielleicht hätte ich mich ihr anschließen sollen. Ein kleiner Verdauungsspaziergang wäre eigentlich nicht schlecht."

"Daraus schließe ich, dass euch das Essen im Internat nach wie vor gut schmeckt", folgerte die Mutter. "Das beruhigt mich sehr."

"Ja, Mutti, es ist fast so lecker wie zu Hause", antwortete Anne. "Wir haben wirklich eine sehr gute Köchin hier. Aber wie es wohl Richard und Julius erwischt haben? Hast du übrigens schon etwas von ihnen gehört? Hast du mit ihnen auch telefoniert? Geht es ihnen gut?"

Annes Brüder, Julius und Richard, waren dieses Jahr mit ihren Klassen gemeinsam ins Schullandheim an der Küste gefahren. "Oh, Julius und Richard? Nein, leider habe ich sie noch nicht gesprochen, doch ich denke, es geht ihnen gut. Sie werden sicher den ganzen Tag beschäftigt sein. Ich hoffe nur, dass es ihnen dort im Schullandheim gefällt ", antwortete die Mutter. "Wie läuft es denn bei dir mit den Prüfungen, mein Schatz?"

"Recht gut, Mutti", erwiderte Anne fröhlich.

"Hast du denn deine Mathematikarbeit schon geschrieben?", wollte die Mutter wissen. Anne berichtete ihr von der Geometriearbeit, die zum Glück kein größeres Problem für sie gewesen war. "Bis auf eine Aufgabe ist mir alles leicht von der Hand gegangen. Ich glaube, dass wir sie schon morgen zurückbekommen werden."

"Das klingt prima", antwortete die Mutter. "Darüber wird sich euer Vater freuen. Er ist immer noch auf Dienstreise und lässt schöne Grüße ausrichten."

"Aber nun sag mir mal, wie es dir geht, Mutti", bat Anne.

Die Mutter seufzte. "Danke, Anne. Leider bin ich gestern umgeknickt und jetzt schmerzt mein Knöchel ein wenig. Aber es ist wohl nicht so schlimm."

"Das klingt nicht so schön, Mutti", erwiderte Anne besorgt. "Wie ist denn das passiert?"

"Ach Anne, du weißt doch, dass ich oft mal schnell etwas aus dem Vorratskeller holen muss. Na ja, und als ich gestern wieder die Treppe herunterlief, habe ich wohl eine Stufe übersehen und bin umgeknickt. Aber mach dir keine Gedanken. Heute kann ich schon wieder laufen, ich muss nur etwas langsamer machen."

"Ich wünsche dir gute Besserung, Mutti! Wenn Georg und ich in den Ferien zu dir kommen, musst du wieder richtig gesund sein. Und das ist ja schon nächste Woche", erwiderte Anne, immer noch besorgt.

"Ja, ich weiß, Anne. Danke dir. Und grüß bitte Georg, ja?"

"Tim auch?", fragte Anne lachend.

Jetzt lachte auch die Mutter. "Aber ja, wie konnte ich den lieben Tim schon wieder vergessen! Auf bald!"

Auf dem unteren Flur traf Anne auf ihre Kusine. Sie war mit Tim in der Tat nur eine sehr kleine Runde gelaufen.

"Was machst du denn für ein Gesicht?", erkundigte sie sich. "Gibt es etwa schlechte Nachrichten von zu Hause?"

"Meiner Mutter geht es leider nicht so gut, sie ist umgeknickt und hat sich den Knöchel verletzt. Sie sagt, dass sie laufen kann, aber sie hat auch Schmerzen. Ich mache mir Sorgen." Anne zuckte die Schultern. "Ansonsten gibt es eigentlich gar keine Nachrichten von zu Hause. Mein Vater ist immer noch auf seiner Dienstreise und von meinen Brüdern aus dem Schullandheim hat sie auch noch nichts gehört."

Anne ging in die Hocke und kraulte Tim rechts und links hinter den Ohren. So hatte er es am liebsten. Er blickte sie mit seinen großen dunkelbraunen Knopfaugen an und genoss die Liebkosung.

"Und wie ist das deiner Mutter passiert?", hakte Georg nach.

Anne blickte zu Georg hoch. "Sie ist auf der Kellertreppe gestolpert und dabei umgeknickt."

Georg machte eine wegwerfende Handbewegung. "Mach dir keine Sorgen. Wenn es etwas Schlimmeres wäre, hätte sie es bestimmt gesagt."

Anne seufzte. "Du hast wahrscheinlich Recht", sagte sie und sprang auf die Füße. "Auf jeden Fall soll ich dich herzlich von meinen Eltern grüßen. Und dich natürlich auch, Tim", ergänzte sie lachend und streichelte dem Hund kurz über den Kopf.

Plaudernd stiegen die Mädchen die Stufen zur oberen Etage hinauf, wo sich am Ende des Ganges ihr gemütliches Zimmer befand.

Anne widmete sich wieder ihrer Lektüre und Georg hörte Musik. Sie hatte vor kurzem von ihren Eltern ein Überraschungspaket bekommen, in dem sich ein Radio mit Kopfhörern befand.

Tim gefiel das gar nicht, wenn sein Frauchen sich diese schwarzen Dinger über den Kopf stülpte, denn dann hatte sie nur Ohren für die Musik und beachtete ihn kaum.

"Keine Angst, mein Lieber", sagte Anne zu dem Hund. "Noch ist das Gerät neu, aber bald hat es bestimmt seinen Reiz verloren."

Anne vertiefte sich in ihr Buch und so verging die Zeit im Nu. Erst als sie spät in der Nacht durch einen bösen Traum erwachte, erinnerte sie sich wieder an das Gespräch mit der Mutter. Sie beschloss, sie am nächsten Tag anzurufen, um sich nach ihrem Knöchel zu erkundigen. Und auch ihren Brüdern wollte sie Bescheid geben.


Kundenbewertungen zu "Fünf Freunde und ein schlimmer Verdacht / Fünf..."

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von raphael aus Northeim am 14.03.2014   ausgezeichnet
Julius und Richard sind in einen Klassenfahrtsinternat die beiden Freundinnen von Julius und Richard versuchen Julius und Richard anzurufen doch es geht erst nach mehreren Versuchen sie kriegen raus das Juliuis in ein Zimmer eingeschlossen wurde. Die Mädchen rätseln warum Julius eingeschlossen wurde. Schaffen die Mädchen Julius zu befreien?
Das Buch ist stark weil es so spannend geschrieben ist

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Bewertung von Bücherratte aus Bautzen am 16.07.2013   ausgezeichnet
In dem Buch "Fünf Freunde und ein schlimmer Verdacht" geht es um Julius, Richard, Georg, Anne und Tim - der Hund.
Julius und Richard sind im Schullandheim. Richard wird verdächtigt, geklaut zu haben! Natürlich glaubt das sein Bruder Julius nicht - und damit sollte er recht behalten. Als Georg und Anne das erfahren - die die Ferien bei Georgs Tante verbringen - greifen sie ein und bald stecken sie in einem neuen Fall!
Aber warum sollte jemand etwas gegen Richard haben?
Warum erzählt jemand so was?
Und warum stimmt alles was der jenige erzählt? Aber Richard wusste nichts davon!
Eine Gaunerbande hat sich ins Schullandheim geschlichen und treib dort einen Handel mit gefälschten Papieren.

Ich finde das Buch sehr spannend und habe mitgegrübelt - warum, wieso, wer.
Sehr weiter empfehlenswert!

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Bewertung von anna aus Berlin am 22.03.2013   ausgezeichnet
Der 48. Band, fünf Freunde und ein schlimmer Verdacht, geschrieben von Enid Blyton handelt davon, dass die Freunde, Georg (heißt eigentlich Georgina, will aber ein Junge sein), ihre Cousine Anne, ihre beiden Cousines Julius und Richard und Georges Hund Tim.
Sie sind im Schullandheim und Richard wird beschuldigt, etwas geklaut zu haben und das stimmt nicht, weil Richard immer mit den anderen zusammen war und deshalb versuchen die Freunde herauszufinden, wer wirklich geklaut hat und wer Richard das in die Schuhe schieben will.
Ich fand das Buch richtig spannend und auch sehr schön gelesen. Mann kann sich immer sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und man will gar nicht mehr auf hören zu lesen.
Ich würde dieses Buch an alle Alterklassen weiter empfehlen und egal, ob Junge oder Mädchen.

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Bewertung von Stardustdragon aus Berlin am 21.02.2013   sehr gut
Es geht darum das Richard verdächtigt wird,im Schullandheim geklaut zu haben.Die Fünf Freunde machen sich auf die Suche nach den wahren Tätern und sind schon bald einer Verschwörung auf der Spur.Diese halten die mit ihrer List und Tricks auf.
Es hat mir gut gefallen,weil Kinder Erwachsene übertrumpfen und es sehr schön geschrieben wurde.Ich empfehle es für Kinder von 8-14 jahren dieses Buch zu lesen.

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Bewertung von pumukel aus Bad Berka am 29.05.2011   ausgezeichnet
Was ist denn da los. Richard wird verdächtigt geklaut zu haben. Die anderen können es einfach nicht glauben. Der einzige der Richard glaubt ist Julius. Bald schon kommen die Freunde auf eine heiße Spur. Eine Verschwörung liegt im Schullandheim und zwar gegen Richard. Können die Freunde die Verschwörung aufdecken ?
Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen, weil es mit vielen Abenteuern geschrieben ist und weil die Kinder ungefähr im gleichen Alter sind wie ich. Ich empfehle es denen weiter die Abenteuer sehr mögen.

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Bewertung von lucas aus Schwerin am 11.04.2011   ausgezeichnet
Anne, Joe, Max, Dylan und der Hund Tim fahren mit ihrer Oma in eine entfernte Stadt, um ein Kunstmuseum zu besuchen. Sie lernen dort einen Jungen kennen, der sich aber seltsam benimmt. Sein Name ist David. David stiehlt aus Joe´s Zimmer eine kostbare Kette. Als Joe und Anne versuchten, die Kette wieder zu bekommen, gerieten sie in eine Falle und wurden von David eingesperrt. Aber Max und Dylan wollen Joe und Anne retten. Dabei stoßen sie auf ein altes Auto, in welches sie heimlich kletterten. Plötzlich fuhr das Auto los und Max und Dylan bemerkten, dass David am Steuer sitzt. Aber David sah die beiden nicht. Als er aussteigt, wirft er den Schlüssel für die Zimmertür, wo Anne und Joe gefangen sind, auf den Rücksitz. Joe leuchtete mit ihrer Taschenlampe aus dem Fenster und Max und Dylan wussten dann, wo sie eingeschlossen waren. Anne und Joe wurden befreit und David wurde von der Polizei festgenommen.
Mir hat das Buch gefallen, weil die 5 Freunde ein spannendes Abenteuer und viele aufregende Sachen erleben. Ich empfehle es weiter, weil man denkt, man ist im Buch drinne.

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