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| Bewertung von Carlo aus Backnang am 31.01.2012 | |
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Schmidt-Salomon verehre ich als den besten Autor in ihrer Sammlung. Seine Bücher sind durch die Bank sehr geeignet um sich nichts vormachen zu lassen. Es ist schlimm, dass es diese falsche Verlogenheit der Kirchen noch gibt. |
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| Bewertung von prismamedien aus Schesslitz am 26.05.2011 | |
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Erzählt wird die Geschichte des kleinen Ferkels und des kleinen Igels, die es gut verstehen, das Leben zu genießen. Eine Wendung erfährt das Leben der beiden, als eines Tages auf der Straße ein Plakat klebt, auf dem steht: „Wer Gott nicht kennt, dem fehlt etwas”. Da beide von Gott noch nie etwas gehört haben, machen sie sich auf den Weg, Gott zu finden. Nach langem Suchen, treffen sie den Fuchs, der den Weg zu den Gotteshäusern kennt, ihnen aber abrät, dorthin zu gehen. Denn nach seiner Auffassung sind die Menschen dort etwas „verrückt“. Das kleine Ferkel und der kleine Igel lassen sich aber nicht von ihrer Suche abbringen und nehmen den steilen Weg. Am Ende stoßen sie auf drei mächtige Gebäude: eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee. „Dieser Herr Gott muss ja riesig groß sein, wenn er solche großen Häuser braucht,” meinte der kleine Igel. Zunächst besuchen sie die Synagoge, werden dort aber gleich vom Rabi zurückgewiesen, denn Schweine und Igel haben vor Gott nichts zu suchen. „Gott ist eben auch nicht nett,” so der Rabbi. Und dann erzählt er ihnen die Geschichte der Sintflut, die Gott den Menschen schickte, um ihre Sünden zu rächen. Das kleine Ferkel und der Igel können gar nicht verstehen, warum Gott so gemein ist, Babys, Omas, Ferkel, Igel und kleine Meerschweinchen einfach so ertrinken zu lassen. Und da Ferkel und Igel durch ihre hintergründigen und kindlich-naiven Fragen den Rabbi regelrecht erzürnen, werden sie des Hauses verwiesen. Etwas ernüchtert wollen die beiden doch noch nicht gleich aufgeben und sehen, ob sie nicht in der Kirche einen lieberen Gott finden würden. Dort treffen sie den Bischof, der sie zum gekreuzigten Jesu führt, der für die Sünden der Menschen am Kreuz gestorben ist. Dass Gott mit dem Blut Jesu die Menschen von den Sünden rein wäscht, können die beiden schon gar nicht verstehen. Und weil der kleine Igel sich vor lauter Hunger von den Plätzchen in der goldenen Schale bedient, wird er vom Bischof heftig gemaßregelt, was ihm einfalle, einfach das Fleisch Jesu zu essen. Da ist es den beiden doch zu viel und sie wollen mit der Suche nach Gott in der Moschee weiterkommen. Der dortige Mufti teilt ihnen gleich mit, dass sie Gott nur dann finden könnten, wenn sie Muslime werden und wenigstens fünf Mal am Tag beten und sich waschen. „Und wenn ihr den Herrn nicht gehorcht, werdet ihr in der Hölle enden und ewig im Feuer braten”, so der Mufti. „Nur, weil wir uns nicht oft genug gewaschen haben?” fragt der kleine Igel unschuldig. „Ihr missachtet die Gebote, die Allah dem Propheten Mohammed gegeben hat,” - Als „gottverdammte Ungläubige” werden schließlich beide aus der Moschee gejagt. Doch draußen warten schon Rabbi und Bischof mit den Worten: „Sie haben Gott gelästert und den Leib des Herrn geschändet!”. Und während dann alle drei Geistliche darüber streiten, wie die Form der Gotteslästerung im Sinne Gottes zu verstehen ist, machen sich die beiden heimlich davon. Zuhause angekommen stellen Igel und Ferkel fest, dass sie früher ohne Gott keine Angst hatten. „Der Fuchs hatte doch recht. Die müssen verrückt sein!“ Und so ändern sie das Plakat vor ihrer Haustür ab in: „Wer Gott kennt, dem fehlt etwas.” Das Buch, das von Holger Nyncke eindruckvoll und aufwändig in ganzseitig farbigen Bildern zur Geschichte illustriert wurde, nähert sich der Frage nach Gott aus der Sicht eines Kindes. Mit ganz naiven Fragen und kindhaft gezogenen Schlüssen führt es das jüdische, christliche und islamische Weltbild ad absurdum. Dem Leser wird deutlich, dass wir wieder so werden müssen wie Kinder, um Gott wirklich zu verstehen. Daher ist dieses Buch eigentlich eher für Erwachsene ein tiefgreifendes Bewusstseinserlebnis. Es entlarvt eine Religion des strafenden Gottes und des sündigen Menschen als ein lebensfeindliches Konzept. Das Buch ist eine Hommage an die Göttlichkeit des Lebens, sofern man es versteht, den Alltag von den krankhaften moralischen Vorstellungen der Religionen zu befreien. |
1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Miguek aus Hungen am 12.09.2010 | |
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Es geht um zwei freunde den ferkel und das igel. Sie glauben das sie alles haben und sind so glücklich das es ihnen so gut geht. Als sie Äpfel pflücken wollen endecken sie ein Plakat auf dem steht " Wer Gott nicht kennt dem feht was. Dann gauben beide das ihnen was feht weil beide Gott nicht kennen. Also fangen sie an gott zu suchen. Sie gehen überall hin fragen, lernen alle Religionen kennen ihre guten und schlechten seiten. Der igel und das Ferkel erschrecken sich aber immer wieder weil die relligionen immer auch etwas böses haben. zum schluß stellen beide fest das es ihnen ohne das sie wussten, dass es Gott gibt besser ging und sie auch keine Angst hatten. Beide galuben das es ihnen ohne Gott besser geht. Die Bilder sind in dem buch shr schön gezeichnet. ich fand das Buch nicht so schön,weil es komisch ist. Ich galube an Gott und wollte das Buch nur einmal lesen und dann nicht wieder. Vielleicht könnte man es weiterempfelen wenn man dnanch auch über Gott reden kann. |
0 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 30.12.2009 |
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Als Ferkel und Igel eines Tages an ihrem Haus ein Plakat finden, auf welchem steht "Wer GOTT nicht kennt, dem fehlt etwas!" beschließen die beiden herauszufinden, was genau ihnen denn fehlt. Sie begeben sich auf den nahegelegenen Tempelberg, auf dem 3 Häuser Gottes stehen und fragen die Priester der 3 großen monotheistischen Religionen, ob sie denn den Herren sprechen dürften. Der Rabbi führt sie in die Synagoge und erzählt von einem rachsüchtigen Gott, der viele Tiere in der Sintflut ertrinken lässt, weil die Menschen andere Götter angebetet hätten. Das Schwein möchte daher wissen woher er sich denn so sicher sei, dass er sich seinen Gott nicht einbilde. Das findet der Rabbi nicht sonderlich witzig. Der christliche Gott sagt Ferkel und Igel auch nicht zu, weil er seine Anhänger mit Blut reingewaschen hätte, das finde sie einfach nur ekelig. Fünf Mal am Tag waschen und beten um Moslem zu werden, das wollen Ferkel und Igel auch definitiv nicht. Sie kommen zu dem Schluss "Ohne Gott haben wir keine Angst!" und "Wer Gott kennt, dem fehlt etwas!" und "Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn nicht!". Als Atheist ging ich mit absolut positiver Einstellung an dieses Kinderbuch. Es war schon lange überfällig, dass es neben der religiösen Indoktrination auch endlich Kinderbücher gibt, die zu gottesfreiem Denken animieren und nicht immer nur den Trost durch einen Gottes für alle Lebenslagen anpreisen. Leider haben die Autoren dieses Buches nicht unterschieden zwischen Kirchen, Religionen und Gott. In diesem Buch geht es eigentlich eher darum, dass derjenige blöd ist, der sich den gängigen Religionen anschließt und es zeigt auf kindliche Art wie naiv einige diese Glaubenssätze doch sind. Ich denke das ist der komplett falsche Ansatz. Vielleicht wurde ich zu sehr erzogen Religionen trotzdem zu tolerieren und zu achten auch wenn ich sie nicht nachvollziehen kann, aber Polemik kann auch nicht der richtige Weg sein. Besser hätte ich es gefunden, wenn analog zu den religiös verbrämten Kinderbüchern gottfreie Ansichten und Problemlösungen kindgerecht gezeigt worden wären und nicht einfach nur die drei großen Religionen verunglimpft worden wären, damit ist keinem geholfen auch wenn es ein Schritt in die richtige Richtung ist. Besonders die Zeichnungen zeigen die Priester (Rabbi, Mufti und Kardinal) als böse, gruselige alte Männer, was einfach falsch ist. Nicht wirklich gut, aber zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Ursula von der Leyen, oder besser ihr Ministerium, beantragte die Indizierung des Kinderbuchs als jugendgefährdende Schrift. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien gab diesem Antrag jedoch am 06. März 2008 nicht statt. Das Buch wurde gefördert durch die Giordano-Bruno-Stiftung. |
3 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von unbekanntem Benutzer aus Friedberg am 13.11.2009 | |
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Klasse Buch, endlich mal eine Geschichte die glaubwürdig ist. Nur zu empfehlen. |
3 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Jürg Elsner aus Toscana am 25.04.2008 | |
| Ich habe zwei Enkelkinder, die zwar noch zu klein sind für dieses Buch. Dessen Eltern fragen sich aber schon heute, wie sie mit der "Gretchenfrage" ("Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?") umgehen sollen, wenn es dann so weit ist, dass die Kinder von der Schule und Freunden beeinflusst damit kommen. Sie möchten sie ja nicht mit einem kategorischen "ist alles Unfug" brüskieren! Ihnen dann einfach dieses Buch in die Hand drücken wird wohl auch keine Lösung sein. Mit ihnen aber als Kontrapunkt zu den anderen Bibel-Kinderbüchern auch dieses schön und eindrücklich aufgemachte Buch anzuschauen und zu besprechen wird ihnen sicher eine Hilfe sein! |
15 von 25 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Bellmann aus Zethau am 13.04.2008 | |
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Das Buch ist für minderjährige Kinder ungeeignet. Es baut Vorurteile gegen jede Form von Religiösität auf und verursacht auf Grund der aggressiven Bilder Ängste bei Kindern. Lediglich für Erwachsene könnte es eine interessante Perspektive auf der Basis der Religionskritik bieten, dennoch bleibt es ein zweifelhaftes Werk. |
18 von 31 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Miriam aus Mainz am 19.03.2008 | |
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Ich finde dieses Buch äußerst interessant. Nicht nur für Kinder bietet es eine Möglichkeit sich differenziert mit der "Materie Gott" auseinanderzusetzen und einfach mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Natürlich ist es kein Wunder, dass wohl überlegt wird, es auf den Index zu setzen, da die verschiedenen Religionen und Glaubensrichtungen sehr kritisch und ironisch beleuchtet werden. Meiner Meinung nach sollte so etwas jedoch in einem modernen Staat wie Deutschland kein Problem sein. |
14 von 28 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Marco Beuker aus Nottuln am 12.02.2008 | |
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Dieses Buch gibt einen Einblick, in wie fern es möglich ist, dass Religionen sich selbst zu stark Ideologisch radikalisieren! Die Figuren und die Erzählung der Geschichte sind zwar für Kinder gemacht, jedoch muss man sich dem bewust werden, dass dieses Buch auf jeden Fall ein schlechtes Licht auf die Religionen- welche jeweils in dem Buch abgehandelt werden- werfen will! Ich denke es ist schwierig hier generell zu differenzieren ob dieses Buch gut oder schlecht ist. Ich denke es ist weder dass eine noch dass andere wenn man vernünftig damit umgeht. Deswegen ist es meiner Meinung nach ein gutes Kinderbuch, wenn man es zur allgemeinen Erläuterung der Religion- den Kindern gegenüber- mit zur Rate zieht! Ein schlechtes Buch ist es jedoch dann, wenn man dieses den Kindern einfach vorlegt und Ihnen sich Ihre eigene Meinung ohne zusätzliche Erklerungen- im Bezug auf die nicht radikalisierte Auslebung der Religion- bilden lässt! Jede und jeder sollte natürlich selbst abschätzen in wie fern dass Kind- welches sich mit dieses Buch beschäftigen soll- selbst in der Lage ist, ggf. schon genung Vorwissen hat- selbst in der Lage ist sich mit diesem Buch auseinander zusetzen! Fazit: Für einen vernünftigen Menschen- ob mit oder ohne Religion- ein nettes Buch mit einer netten Idee, dass es sich für den Preis allemal zu lesen lohnt! PS: Eine Indizierung dieses Buches ist absolut nicht hinnehmbar mit unserer Meinungsfreiheitlichen Kultur in unserem Land, und bewegt sich genau auf dem Niveau- welches die Indizierungsanträger ja Ihrer Meinung nach genau bei diesem Buch ankreiden! |
8 von 21 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Sophie Amrain am 11.02.2008 | |
| Ein erfrischender Blick von aussen auf die monotheistischen Weltreligionen. Kann hoffentlich zur Immunisierung von Kindern gegenüber religiöser Indoktrinierung beitragen. |
11 von 23 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
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