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Wir sind nicht klüger als die Menschen, die erlebt haben, wie überall in Europa die Demokratie unterging und Faschismus, Nationalsozialismus und Kommunismus kamen. Aber einen Vorteil haben wir. Wir können aus ihren Erfahrungen lernen.
"Leiste keinen vorauseilenden Gehorsam." So lautet die erste von 20 Lektionen für den Widerstand, mit denen Timothy Snyder die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika vorbereitet auf das, was gestern noch unvorstellbar zu sein schien: einen Präsidenten, der das Gesicht der Demokratie verstümmelt und eine rechtsradikale Tyrannei errichtet.
Doch nicht nur
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Produktbeschreibung
Wir sind nicht klüger als die Menschen, die erlebt haben, wie überall in Europa die Demokratie unterging und Faschismus, Nationalsozialismus und Kommunismus kamen. Aber einen Vorteil haben wir. Wir können aus ihren Erfahrungen lernen.

"Leiste keinen vorauseilenden Gehorsam." So lautet die erste von 20 Lektionen für den Widerstand, mit denen Timothy Snyder die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika vorbereitet auf das, was gestern noch unvorstellbar zu sein schien: einen Präsidenten, der das Gesicht der Demokratie verstümmelt und eine rechtsradikale Tyrannei errichtet.

Doch nicht nur in den USA sind Populismus und autoritäres Führertum auf dem Vormarsch. Auch in Europa rückt die Gefahr von rechts immer näher - als ob es das 20. Jahrhundert und seine blutigen Lehren niemals gegeben hätte. Snyders historische Lektionen, die international Aufsehen erregt haben, sind ein Leitfaden für alle, die jetzt handeln wollen - und nicht erst, wenn es zu spät ist. Lektion 8: "Setze ein Zeichen." Dieses Buch tut es. Tun Sie es auch.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • 5. Aufl.
  • Seitenzahl: 127
  • Erscheinungstermin: 27. März 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 205mm x 126mm x 14mm
  • Gewicht: 170g
  • ISBN-13: 9783406711466
  • ISBN-10: 3406711464
  • Artikelnr.: 47553834
Autorenporträt
pTimothy Snyder ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Yale University. Seine Bücher "a href=httpwww.chbeck.de8531560Bloodlandsa" und "a href=httpwww.chbeck.de15157647Black Eartha" wurden in viele Sprachen übersetzt. Snyder wurde für seine Arbeiten u.a. mit dem Hannah-Arendt-Preis und dem Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung ausgezeichnet. Timothy Snyder ist Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen.br Er ist einer der schärfsten amerikanischen Kritiker der Tea-Party-Bewegung und der neuen US-Regierung unter Donald Trump.p
Inhaltsangabe
Leiste keinen vorauseilenden Gehorsam.
Verteidige Institutionen.
Hüte dich vor dem Einparteienstaat.
Übernimm Verantwortung für das Antlitz der Welt.
Denk an deine Berufsehre.
Nimm dich in Acht vor Paramilitärs.
Sei bedächtig, wenn du eine Waffe tragen darfst.
Setze ein Zeichen.
Sei freundlich zu unserer Sprache.
Glaube an die Wahrheit.
Frage nach und überprüfe.
Nimm Blickkontakt auf und unterhalte dich mit anderen.
Praktiziere physische Politik.
Führe ein Privatleben.
Engagiere dich für einen guten Zweck.
Lerne von Gleichgesinnten in anderen Ländern.
Achte auf gefährliche Wörter.
Bleib ruhig, wenn das Undenkbare eintritt.
Sei patriotisch.
Sei so mutig wie möglich.
Rezensionen
Besprechung von 08.03.2017
Das demokratische
Minimum
An diesem Mittwoch erscheint Timothy Snyders
Buch „Über Tyrannei“. Es präsentiert Lehren
aus dem zwanzigsten Jahrhundert
VON JENS BISKY
Es wird wieder viel von den Dreißigerjahren gesprochen, seit Killervokabeln wie „Volksverräter“ und „Volksfeind“ zurückgekehrt sind und der Untergang der demokratischen Ordnungen möglich scheint. Die Analogie hat etwas Entmutigendes. Sie kann klingen, als stünden die autoritären Bewegungen im Bunde mit einer höheren Geschichtsmechanik. Um diesem Eindruck zu begegnen, zählt man gern die Unterschiede zwischen einst und jetzt auf – Mussolini hat nicht getwittert – oder beruhigt sich mit dem halbherzigen Seufzer, dass es so schlimm schon nicht kommen werde.
Der Historiker Timothy Snyder nimmt die Erosion des bislang Selbstverständlichen unter dem Präsidenten Donald Trump sehr ernst, aber er dämonisiert diesen nicht mittels historischer Vergleiche. An diesem Mittwoch erscheint sein jüngstes Buch, „Zwanzig Lektionen für den Widerstand“, auf Deutsch. „Geschichte wiederholt sich nicht, aber wir können aus ihr lernen“, beginnt Snyder. Er lehrt an der Yale University und hat in seinen Büchern „Bloodlands“ und „Black Earth“ versucht, ein umfassendes Bild des Holocaust und der Ausrottungspolitik zu zeichnen. Nach der Annexion der Krim hat Snyder scharf und kenntnisreich die russische Propaganda gegen die Ukraine kritisiert. Nun lädt er dazu ein, aus der Geschichte Europas im zwanzigsten Jahrhundert zu lernen, so wie die Gründerväter der USA aus der Geschichte des antiken Griechenland und des alten Rom gelernt haben. Sein Buch, im Februar auf Englisch erschienen, ist ganz auf das amerikanische Publikum berechnet, wendet sich aber an alle Freunde der offenen Gesellschaft. „Über Tyrannei“ ist weitgehend frei von folgenlosen Beschwörungen, Ideologiemüll, Selbstzufriedenheit. Demokratie und Rechtstaatlichkeit werden hier nicht im Gefühl des Triumphes verteidigt, sondern als gefährdete, unvollkommene, unwahrscheinliche Ordnung.
Meistens erklären Historiker, alles sei sehr viel komplizierter. Snyders Lektionen überzeugen durch Klarheit. Sie enthalten eine Verhaltenslehre für Bürger, das demokratische Minimum. Von erstens, „Leiste keinen vorauseilenden Gehorsam“, über zehntens, „Glaube an die Wahrheit“, bis hin zum letzten, neuralgischen Punkt der persönlichen Tapferkeit, „Sei so mutig wie möglich“. Im Rückgriff auf die großen demokratischen Momente der europäischen Geschichte – nach 1918, nach 1945, nach 1989 – und im Wissen darum, wie oft Demokratien gescheitert sind, unterrichtet Snyder darüber, wie man autoritäre Bedrohungen pariert. Er beruft sich auf Hannah Arendt, Victor Klemperer, auf Václav Havel und den viel zu wenig gelesenen polnischen Philosophen Leszek Kołakowski.
Wollte man die zwanzig kurzen Lektionen zusammenfassen, so käme man auf drei Regeln: Denke nicht gering von Dir, Bange machen gilt nicht, Kümmere dich um öffentliche Belange. Nicht gering von sich zu denken heißt, Gruppendruck zu widerstehen, Institutionen zu verteidigen, an seiner Berufsehre festzuhalten, belanglos scheinende Unterwerfungsgesten, wie sie im Alltag des späten Sozialismus üblich waren, ebenso zu vermeiden wie Phrasen und Schlagworte.
„Also verbanne die Bildschirme aus deinem Zimmer und umgibt dich mit Büchern“, rät Snyder. So sehr man freilich seinen emphatischen Begriff von Öffentlichkeit teilen möchte, so wenig überzeugt die Frontlinie zwischen Büchern und Bildschirmen, gedruckten Zeitungen und Internet. Das ist nicht der Gegensatz, um den es geht. Hier wie da, überhaupt und überall soll man „freundlich zu unserer Sprache“ sein, an die Wahrheit glauben, nachfragen und prüfen. „Bevor du also über die Mainstreammedien spottest, denk daran, dass sie nicht mehr Mainstream sind. Es sind der Spott und die Verachtung, die Mainstream und einfach sind . . . “. Ja, aber ein Rückzug in die Welt der Bücher allein wird nicht helfen. Das weiß Timothy Snyder, der das Bloggen empfiehlt, selber im Netz präsent ist und hier doch den bequemen, weil vertrauten Gegensatz bemüht.
Interessanter ist seine Warnung vor „gefährlichen Wörtern“, er zählt „Extremismus“, „Terrorismus“, „Notstand“ dazu. Wie eng die Rhetorik des „Ausnahmezustands“ und die Ausschaltung von Gegnern, die Zerstörung von Regeln zusammenhängen, kann man bei Carl Schmitt nachlesen. Tyrannen bieten den Tausch realer Freiheit gegen falsche Sicherheit. „Moderne Tyrannei ist Terrormanagement“.
Diese Lektionen für den Widerstand richten sich nicht an Rebellen, Revolutionäre, Desperados und Umstürzler. Es geht um die Erhaltung und Etablierung von Normalität. Dazu reichen manchmal beiläufige Gesten der Höflichkeit. Die Opfer der Tyrannen, ob nun im faschistischen Italien, im Dritten Reich oder während der Säuberungen im kommunistischen Osteuropa haben nie vergessen, „wie sie von ihren Nachbarn behandelt wurden“. Wichtig auch, sich nicht separieren und aufeinander hetzen zu lassen. In der Volksrepublik Polen konnten die kommunistischen Machthaber eine Zeit lang Arbeiter und Studenten gegeneinander aufbringen. Die Befreiung begann mit der weder selbstverständlichen noch einfachen Zusammenarbeit von Arbeitern und Intellektuellen.
Am Ende steht mit Lektion zwanzig eine beunruhigende Aufforderung zum Opfer: „Wenn niemand von uns bereit ist, für die Freiheit zu sterben, dann werden wir alle unter der Tyrannei umkommen.“ Dies ist die einzige Maxime, der keine Erläuterung folgt. Leicht ließen sich historische Beispiele finden, sie herzuleiten, sie wenigstens plausibel klingen zu lassen. Und doch widerspricht sie der Logik der vorherigen neunzehn Lektionen. Gewaltenteilung, Öffentlichkeit, Anstand und Mitmenschlichkeit wären doch zu verteidigen, um eine Situation zu vermeiden, in der Opfer „für die Freiheit“ notwendig scheinen mögen.
In einem Epilog setzt Snyder seine republikanische Elementarlehre gegen die „Politik der Unausweichlichkeit“ – die Demokratie in ihrem Lauf, halten weder Ochs’ noch Esel auf – wie gegen eine „Politik der Ewigkeit“, die statt über Zukunftsentwürfe zu streiten, Augenblick der Vergangenheit mythisiert.
Timothy Snyders Widerstandschrift wäre ein guter Anlass zum Streit über Voraussetzungen und Routinen der offenen Gesellschaft. Im Zustand außergewöhnlicher Bedrohung Normalität zu wahren, ist eine Kunst, über die man mehr wissen möchte.
Diese Schrift ist ein guter Anlass
zum Streit über Routinen
der offenen Gesellschaft
Timothy Snyder: Über Tyrannei. Zwanzig Lektionen für den Widerstand. Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. Verlag C. H. Beck, München 2017. 127 Seiten, 10 Euro. E-Book 8,99 Euro.
„Nimm Blickkontakt auf und unterhalte dich mit anderen“: Demonstranten an der Universität von Chicago.
Foto: AFP
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Besprechung von 18.03.2017
Für die Freiheit sterben
Weckruf: Timothy Snyder warnt vor der Tyrannei

Politik ist keine Praxis der Wahrheitsfindung. Aber wenn ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat seinen Wahlkampf mit Tatsachenbehauptungen bestreitet, die zum größten Teil falsch sind - auf 78 Prozent kam eine Nachprüfung -, und diesen Wahlkampf schließlich gewinnt, ist Unruhe geboten. Zumal dieser Präsident gutgläubigen Beobachtern nicht den Gefallen tat, sich ab Amtsübernahme plötzlich an die Wirklichkeit zu halten, sondern bei den bewährten "alternativen Fakten" blieb, wie es sein Pressesprecher dann formulierte. Ein Präsident zudem, der sich an "das Volk" wendet und damit immer nur die einen und nicht die anderen meint; der kritische Berichterstattung unterbunden sehen möchte; der Frauen "Schlampen" nennt und sexuelle Übergriffe auf sie als naheliegendes Verhalten hinstellt, und der Wladimir Putin und Baschar al-Assad als außergewöhnliche Staatsmänner würdigt.

Was ist dann zu befürchten, wenn die Vereinigten Staaten von einem solchen Präsidenten geführt werden? Die Antwort des amerikanischen Historikers Timothy Snyder lautet: das schlimmste aller politischen Übel, die Tyrannei.

Snyder, der auch hierzulande mit seinen Büchern über Europa zwischen Hitler und Stalin ("Bloodlands") und die Judenvernichtung ("Black Earth") bekannt wurde, hat einen schmalen Band vorgelegt, der eine einzige Verwahrung ist gegen die Vorstellung, dass die demokratischen Institutionen einen Präsidenten wie Donald Trump mehr oder minder automatisch in ihr Gleis zwingen. Und allgemeiner noch gegen die Neigung, eine Aushebelung dieser Institutionen überhaupt als Unmöglichkeit anzusehen in einer festgefügten Demokratie, die nicht einmal auf totalitäre Regime zurückblicken muss, wie sie sich in Europa, Russland und dem Ostblock im zwanzigsten Jahrhundert durchsetzten.

Natürlich weiß Snyder, dass die Geschichte sich nicht einfach wiederholt. Der Weg in die Tyrannei, vor dem er so eindringlich warnt, ist nicht die Wiederkehr bekannter Formen totalitärer Herrschaft. Aber Snyder findet in den faschistischen und kommunistischen Machtpraktiken viele Momente versammelt, die auch heute zur Beseitigung von Demokratien beitragen könnten. Nicht nur in den Vereinigten Staaten natürlich, weshalb die Wahl Trumps zwar der Anlass seiner "Zwanzig Lektionen für den Widerstand" ist, diese aber durchaus nicht ausschließlich an ein amerikanisches Publikum gerichtet sind. Die historischen Lehren, mit denen sie erläutert werden, sind aus dem vorigen Jahrhundert gezogen: wie Demokratien in ihm beseitigt wurden und totalitäre Regime sich an der Macht hielten.

Die zehnte seiner Lektionen gilt der Wahrheit: Wie alle anderen wird sie in knappen Sätzen einprägsam formuliert "Die Fakten preiszugeben heißt, die Freiheit preiszugeben. Wenn nichts wahr ist, dann kann niemand die Macht kritisieren." Und letztlich zahle dann "die dickste Geldbörse für die blendendsten Lichter". Einige andere Lektionen tragen Überschriften wie: "Verteidige Institutionen", "Denk an deine Berufsehre", "Frage nach und überprüfe", "Achte auf gefährliche Wörter", "Sei freundlich zu unserer Sprache", "Sei patriotisch" (statt nationalistisch) oder "Sei so mutig wie möglich". Diesem letzten Eintrag ist nur ein Satz beigegeben, der den Tonfall der Dringlichkeit auf seinen Höhepunkt führt: "Wenn niemand von uns bereit ist, für die Freiheit zu sterben, dann werden wir alle unter der Tyrannei umkommen."

Die Maximen selbst sind nicht überraschend, sie umreißen offenkundige Gefahren, die eine funktionsfähige Zivilgesellschaft aushöhlen, ihre Mitglieder einlullen oder auch zu aktiver Mitarbeit an ihrer Entmündigung bringen: die Gewöhnung an Phrasen, der Verlust an Wirklichkeit durch den Fall in die Online-Welt, die damit verknüpfte soziale Abkapselung, die Empfänglichkeit für fatale Aufrechnungen von vermeintlicher Sicherheit gegen Freiheit unter der jederzeit mobilisierbaren Drohung von "Terrorismus" oder schlicht fehlendes politisches und bürgerschaftliches Engagement; ganz zu schweigen von der weitergehenden Drohung eines Einparteienstaats oder paramilitärischer Gruppen. Ihre Schärfe erhalten diese Maximen durch die historischen Exempel, mit denen sie prägnant erläutert werden: der Historiker der Totalitarismen tritt auf als Beobachter zeitgenössischer Entwicklungen, die ihm fatal bekannte Aspekte zeigen.

Geht das nun zu weit, ist es ein Fall von Alarmismus? Es ist eine dramatisch geschürzte, rhetorisch eindrückliche Erinnerung daran, auf welche Tugenden seiner Bürger, oder zumindest eines großen Teils von ihnen, ein offenes, demokratisch verfasstes Gemeinwesen angewiesen ist. Und noch eine Verwahrung ist mit dieser Erinnerung verknüpft, nämlich gegen Formen einer leichtgängigen Fundamentalkritik, die alle Übel ohne Umstände dem globalen Kapitalismus zuschreibt und demokratische Politik, die ohnehin nur noch eine Fassade aufrechterhalte, damit überspringt. Timothy Snyder lässt sich dafür gut als Antipharmakon verwenden.

HELMUT MAYER.

Timothy Snyder: "Über Tyrannei". Zwanzig Lektionen für den Widerstand.

Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. C. H. Beck Verlag, München 2017. 127 S., br., 10,- [Euro].

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"Eine hochpolitische Brandschrift, die sich wie eine letzte Warnung der drohenden Apokalypse liest."
Spiegel Online, 02. April 2017

"Ein eindrückliches Plädoyer, wieder selber zu denken."
Bernd Schuchter, Vorarlberger Nachrichten, 01. April 2017

"Es sind einfache Sätze, in die Snyder seine Botschaft kleidet. Es ist ihm zu wünschen, dass sie gehört und verstanden werden."
Alexander Weinlein, Das Parlament, 27. März 2017

"Eine dramatisch geschürzte, rhetorisch eindrückliche Erinnerung daran, auf welche Tugenden seiner Bürger, oder zumindest eines großen Teils von ihnen, ein offenes, demokratisch verfasstes Gemeinwesen angewiesen ist."
Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. März 2017

"Snyders Lektionen überzeugen durch Klarheit. Sie enthalten eine Verhaltenslehre für Bürger, das demokratische Minimum. (...) Diese Schrift ist ein guter Anlass zum Streit über Routinen der offenen Gesellschaft."
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 08. März 2017
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