Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod - Jäger, Gerhard
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Ein sprachgewaltiger Roman über eine unerfüllte Liebe, einen ungeklärten Mord und eine spannende Spurensuche.
Im Herbst 1950 kommt der junge Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um ein altes Geheimnis zu erforschen. Inmitten der Bergwelt und einer misstrauischen Dorfgemeinschaft fühlt er sich zunehmend isoliert und verliert sich in der Liebe zu einer Frau, um die jedoch auch ein anderer wirbt. Als ein Bauer unter ungeklärten Umständen stirbt und der Winter mit tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Schreiber gerät unter…mehr

Produktbeschreibung
Ein sprachgewaltiger Roman über eine unerfüllte Liebe, einen ungeklärten Mord und eine spannende Spurensuche.

Im Herbst 1950 kommt der junge Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um ein altes Geheimnis zu erforschen. Inmitten der Bergwelt und einer misstrauischen Dorfgemeinschaft fühlt er sich zunehmend isoliert und verliert sich in der Liebe zu einer Frau, um die jedoch auch ein anderer wirbt. Als ein Bauer unter ungeklärten Umständen stirbt und der Winter mit tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Schreiber gerät unter Mordverdacht und verschwindet. Fünfzig Jahre später begibt sich ein alter Mann auf Spurensuche in die Vergangenheit.
  • Produktdetails
  • Heyne Bücher .42188
  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 400
  • Erscheinungstermin: 8. Oktober 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 118mm x 34mm
  • Gewicht: 323g
  • ISBN-13: 9783453421882
  • ISBN-10: 3453421884
  • Artikelnr.: 52390886
Autorenporträt
Jäger, Gerhard
Gerhard Jäger, geboren 1966 in Dornbirn, arbeitete als Behindertenbetreuer, Lehrer und Vertreter im Außendienst. Er absolvierte eine Journalistenausbildung und arbeitete als freier Journalist und als Redakteur. 1994 erhielt er ein Nachwuchsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, 1996 den Vorarlberger Literaturpreis für einen bisher unveröffentlichten Roman. Gerhard Jäger verstarb am 20. November 2018.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Ein alter Mann macht sich auf einen langen Weg. Der Ich-Erzähler, der 80-jährige Amerikaner John Miller, fliegt nach Innsbruck, um dort dem Schicksal eines verschollenen Cousins nachzuspüren. Dieser hatte in den Fünfzigerjahren als junger Historiker einige Zeit in einem Tiroler Bergdorf gewohnt, seinerseits ebenfalls einer rätselhaften Geschichte auf der Spur: dem Tod einer Frau, die nur zwei Generationen zuvor als Hexe verschrien gewesen war. Ein Manuskript, das der verschollene Cousin zurückgelassen hat, ist im Tiroler Landesarchiv zugänglich. Und während Miller lesend in die Geschehnisse eintaucht, kommen andere Erinnerungen in ihm hoch, an seine Frau Rosalind und ihren Tod zwölf Jahre zuvor?… Jäger malt ein stimmiges Bild der Atmosphäre in den Fünfzigerjahren, als die Anwesenheit eines Fremden in einem Bergdorf noch eine Seltenheit war. Die Schilderung einer verhängnisvollen Dreiecksbeziehung gelingt ihm ebenso wie die geschickte Verschränkung der Zeitebenen durch symbolische Querbezüge. Leider leidet sein Debütroman an einem gewissen Hang zur Überverdeutlichung. Wenn ein Autor sehr viele Worte macht, bleibt für die Fantasie des Lesers leider zu wenig zu tun.

© BÜCHERmagazin, Katharina Granzin (kgr)
"Wenn Sie nach Lesestoff für den Winterurlaub suchen, dann machen Sie es sich mit Gerhard Jägers Buch gemütlich. Perfekt für den Sessel, wenn draußen der Sturm pfeift." Angela Wittmann, Brigitte

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Ok, die Konstruktion dieses Romans mit einem vorgefundenen Manuskript und einer zweiten Zeitebene ist etwas ungefüg und durchschaubar, konzediert Rezensentin Katharina Granzin. Aber das Buch hat sie trotzdem mitgerissen, weil der Autor es schafft, die Leser in eine Tiroler Bergwelt der frühen Fünfziger zu entführen, die noch keine Touristen kannte. Spannungsreich und verhängnisvoll sei die Dreiecksgeschichte, die er dort ansiedelt. Die Rezensentin empfiehlt den Lesern, sich einfach dem Erzählfluss zu überlassen.

© Perlentaucher Medien GmbH