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Herr Taschenbier bekommt vom Sams zum Geburtstag ein besonders kostbares Geschenk: einen allerletzten Wunschpunkt. Doch was macht Herr Taschenbier? Wünscht sich natürlich das Falsche, nämlich ein Sams für seine nervige Nachbarin Frau Rotkohl. Und prompt sitzt an ihrem Esstisch ein zweites Sams! Das ist zwar fürchterlich brav, aber es fordert das Taschenbier-Sams ganz schön heraus. Ein Sams-Vorlesebuch von Paul Maar, extra für jüngere Kinder geschrieben. Neu illustriert von Nina Dulleck.…mehr

Produktbeschreibung
Herr Taschenbier bekommt vom Sams zum Geburtstag ein besonders kostbares Geschenk: einen allerletzten Wunschpunkt. Doch was macht Herr Taschenbier? Wünscht sich natürlich das Falsche, nämlich ein Sams für seine nervige Nachbarin Frau Rotkohl. Und prompt sitzt an ihrem Esstisch ein zweites Sams! Das ist zwar fürchterlich brav, aber es fordert das Taschenbier-Sams ganz schön heraus.
Ein Sams-Vorlesebuch von Paul Maar, extra für jüngere Kinder geschrieben. Neu illustriert von Nina Dulleck.
  • Produktdetails
  • Verlag: Oetinger
  • Artikelnr. des Verlages: 1208273
  • Seitenzahl: 125
  • Altersempfehlung: ab 7 Jahren
  • Erscheinungstermin: 20. Januar 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 152mm x 17mm
  • Gewicht: 364g
  • ISBN-13: 9783789108273
  • ISBN-10: 3789108278
  • Artikelnr.: 57880471
Autorenporträt
Paul Maar, geboren 1937 in Schweinfurt, wurde als Erfinder des "SAMS" bekannt und ebenfalls als erfolgreicher Autor und Illustrator von Kinder- und Jugendbüchern. Er erhielt u.a. den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk. 2009 wurde ihm der Wolfram-von-Eschenbach-Kulturpreis verliehen.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Keine Frage, das Sams ist längst ein Klassiker. Seit das rothaarige Wesen mit der lustigen Schweinchennase und den blauen Wunschpunkten im Gesicht 1973 erstmals bei Herrn Taschenbier auftauchte, hat es bereits mehrere Kindergenerationen begeistert. Ein Sams zu viel kann es daher ja eigentlich gar nicht geben. Gibt es aber nun doch. Denn als sich Herr Taschenbier etwas gedankenlos ein eigenes Sams für Nachbarin Frau Rotkohl wünscht - damit sie mal am eigenen Leib erfährt, wie das Leben mit einem Sams ist -, geht dieser Wunsch in Erfüllung. Zu dumm nur, dass das Rotkohlsams so ganz anders ist als sein eigenes, nämlich brav - und ein Salatliebhaber zudem. Dass Paul Maar auch nach mehr als vier Jahrzehnten sein Samspulver noch nicht verschossen hat, beweist dieses vergnügliche neue Buch, dessen akustische Version bei uns im heimischen Kinderzimmer (von einem sechsjährigen Erstsamshörer) in einem Rutsch verschlungen wurde - und dessen lustige Reime rauf und runter zitiert werden. Monty Arnolds lebendige, vielstimmige und schmissige Lesung steuert zum witzigen Vergnügen einen großen Teil bei. Ein Sams zu viel? Wohl kaum. Eher mehr davon, bitte, Herr Maar.

© BÜCHERmagazin, Christian Bärmann (bär)

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 17.07.2015

LITERATUR
Wunschlos verschwünscht
Paul Maar erfindet dem Sams einen ungeliebten Doppelgänger
Seit vielen Jahren schon macht Paul Maar die Erfahrung, dass er gar nicht genug Sams-Geschichten liefern kann. Nur einen einzigen Band wollte er 1973 eigentlich über dieses Wesen schreiben, an dem die Erziehungsversuche der Erwachsenen abprallen und dessen Leben in Chaos und in vergnüglich frechen Reimen gipfelt – doch ständig erreichen den Autor Leserbriefe, die nach weiteren Abenteuern fragen.
  In seinem neuen Band „Ein Sams zu viel“, der in einer Art Retrospektive zurück zu den Anfängen führt – als Herr Taschenbier noch zur Untermiete bei Frau Rotkohl wohnte –, spielt Paul Maar mit der Anarchie des Sams und schafft einen Doppelgänger. Denn was da plötzlich unter dem Wohnzimmertisch der Frau Rotkohl sitzt, ist zwar ein Sams, aber ein liebes, argloses, ängstliches Geschöpf. Herbeigerufen wurde es durch den Einsatz eines Wunschpunktes – wieder ausgelöst durch die Schusseligkeit von Herrn Taschenbier. Doch das übliche Chaos, das in den ersten Bänden folgte und die Lust der kindlichen Leser am Überschreiten der Grenzen der gewohnten Welt befriedigt, bleibt hier aus. Dieses neue Sams ist merkwürdig pervertiert, es erfüllt die elterlichen Wunschträume nach einem perfekten Kind, zwar etwas naiv und dümmlich, aber sehr angepasst. Auch wenn es als Vegetarier die Geranien von Frau Rotkohl frisst.
  Der Zusammenprall mit dem echten Sams ist heftig. Gegen den unliebsamen Doppelgänger, „diesen Schleimer“, reagiert es mit Wut und Eifersucht. Und als Herr Taschenbier zugibt, dass er manchmal auch lieber ein „niedliches, nettes Sams“ hätte, verschwindet es wütend und beleidigt auf dem Dachboden. Sinnt auf Rache und plant gemeine Streiche um den ungeliebten Doppelgänger loszuwerden. Doch es bleibt ein Spiel, und man spürt, dass diese „Sams Welt verkehrt“ aus einem Theaterstück entstanden ist, das Paul Maar mit dem Regisseur und Kindertheatermann Christian Schidlowsky geschrieben hat. Wer wird das Spiel um die elterliche Zuneigung gewinnen, das hier mit Lust am Reimen, in dialogreichen Szenen und dem Einsatz wunderbar irrer Aktionen ausgetragen wird? Kinder, die die Sams-Geschichten kennen, werden es von Anfang an wissen. Und die Eltern es manchmal erst lernen müssen.
ROSWITHA BUDEUS-BUDDE
  
Paul Maar: Ein Sams zu viel. Friedrich Oetinger Verlag, Hamburg 2015. 142 Seiten, 12,99 Euro.
Wer gewinnt wohl das Spiel um die elterliche Zuneigung?
Foto: Oetinger Verlag
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