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Die Dissertation bewertet aus unions- und verfassungsrechtlicher Perspektive die Reform des aktuellen Glücksspielstaatsvertrages, welcher mit der (Teil-)Öffnung des Internets sowie der Lizenzierung von 20 privaten Sportwettenanbietern eine Trendwende bewirkte. Schwerpunkte wurden auf die drei großen Glücksspielsektoren Lotterien, Sportwetten und Online-Casinospiele gelegt und insbesondere die Konflikte untersucht, welche mit einer überwiegenden Gesetzgebungskompetenz der 16 Bundesländer einhergehen. So verursachte der Sonderweg des Landes Schleswig-Holstein, das zunächst aus dem gemeinsamen…mehr

Produktbeschreibung
Die Dissertation bewertet aus unions- und verfassungsrechtlicher Perspektive die Reform des aktuellen Glücksspielstaatsvertrages, welcher mit der (Teil-)Öffnung des Internets sowie der Lizenzierung von 20 privaten Sportwettenanbietern eine Trendwende bewirkte. Schwerpunkte wurden auf die drei großen Glücksspielsektoren Lotterien, Sportwetten und Online-Casinospiele gelegt und insbesondere die Konflikte untersucht, welche mit einer überwiegenden Gesetzgebungskompetenz der 16 Bundesländer einhergehen. So verursachte der Sonderweg des Landes Schleswig-Holstein, das zunächst aus dem gemeinsamen Staatsvertrag der Länder ausscherte und ein eigenes Glücksspielgesetz erließ, besondere Probleme. Zudem befindet sich das Genehmigungsverfahren für die Sportwettenkonzessionäre nun in einer Sackgasse. Neben der Analyse fortbestehender Probleme wird abschließend eine alternative Lösungsmöglichkeit aufgezeigt, um das deutsche Glücksspielrecht langfristig rechtssicher zu gestalten.
  • Produktdetails
  • Schriften zum Öffentlichen Recht Bd.1298
  • Verlag: Duncker & Humblot
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 397
  • Erscheinungstermin: 24. August 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 236mm x 162mm x 25mm
  • Gewicht: 602g
  • ISBN-13: 9783428146390
  • ISBN-10: 3428146395
  • Artikelnr.: 43407883
Autorenporträt
Jesko-Aleksander Makswit ist seit 2014 Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Handels- und Gesellschaftsrecht sowie öffentliches Wirtschaftsrecht im Berliner Büro der Kanzlei Büsing, Müffelmann & Theye. Er hat an der Freien Universität Berlin promoviert, wo er während seines Referendariats als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht und Sozialrecht von Professor Dr. Helge Sodan tätig war. Das Studium der Rechtswissenschaft absolvierte er an der Freien Universität Berlin, der Universidad Carlos III de Madrid und der Universität Passau mit dem Schwerpunktbereich Informations- und Kommunikationsrecht in der Verwaltung.
Inhaltsangabe
Einleitung1. Historische Entwicklung des Glücksspielrechts2. Der Glücksspielbegriff3. Gefahren des Glücksspiels4. Regulierung des Glücksspiels in Deutschland5. Der Einfluss des Europarechts auf das deutsche Glücksspielrecht6. Europarechtliche Bewertung des Glücksspielstaatsvertrages7. Gesetzgebungskompetenzen im deutschen Glücksspielrecht8. Die Kooperation der Bundesländer9. Materielle Vorgaben des Grundgesetzes für das Glücksspielrecht10. Verfassungsrechtliche Bewertung des Glücksspielstaatsvertrages11. Föderalistische Konfliktfelder in der glücksspielrechtlichen Exekutive12. Abschließende BetrachtungLiteraturverzeichnisSachverzeichnis
Rezensionen
"Über den Titel hinaus befasst sich die Dissertation Makswits nicht nur 'mit den Auswirkungen des Föderalismus im Glücksspielrecht'. Sie leistet vielmehr eine umfassende Behandlung zentraler Fragestellungen des Glücksspielrechts in seiner Gesamtheit. Damit stellt die Publikation neben den bereits etablierten Gesetzeskommentaren zum Glücksspielrecht ein nachgerade enzyklopädisches Werk in diesem Rechtsbereich dar, welches Rechtsanwendern in zahlreichen anwendungsorientierten Bezügen zur Vertiefung dienen kann. [...] Das Werk ist insgesamt sowohl hinsichtlich seiner Detailtiefe als auch im Hinblick auf Struktur, Systematik und Vollständigkeit der Auswertung von Rechtsprechung und Literatur als herausragend zu bezeichnen. Ihm ist weite Verbreitung und - neben den einschlägigen Gesetzeskommentaren - Durchsetzung als Standardliteratur im Glücksspielrecht zu wünschen." Marc Liesching, in: MultiMedia und Recht-Aktuell, abgerufen am 11.03.2016