Venedig - Liebhart, Max R.
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"Es gibt über Venedig bekanntlich nichts mehr zu sagen", meinte einmal der irisch-amerikanische Schriftsteller Henry James. Und nun noch ein weiterer Reiseführer? Es ist doch wirklich schon alles gesagt und geschrieben worden. Das sieht Max Liebhart anders. Der belesenen Arzt und feinsinnigen Kunstkenner, dem Venedig zur zweiten Heimat und fast zur Sucht geworden ist, führt den Leser an Orte, die man zu kennen glaubte und nun in anderem Lichte sieht oder die man selbst nie gefunden hätte. Auf den Streifzügen durch diese einzigartige Stadt erhält man detaillierte kunstgeschichtliche und…mehr

Produktbeschreibung
"Es gibt über Venedig bekanntlich nichts mehr zu sagen", meinte einmal der irisch-amerikanische Schriftsteller Henry James. Und nun noch ein weiterer Reiseführer? Es ist doch wirklich schon alles gesagt und geschrieben worden. Das sieht Max Liebhart anders.
Der belesenen Arzt und feinsinnigen Kunstkenner, dem Venedig zur zweiten Heimat und fast zur Sucht geworden ist, führt den Leser an Orte, die man zu kennen glaubte und nun in anderem Lichte sieht oder die man selbst nie gefunden hätte. Auf den Streifzügen durch diese einzigartige Stadt erhält man detaillierte kunstgeschichtliche und architektonische Erläuterungen.
Die mystische Atmosphäre dieser Stadt, die wie keine andere Schönheit, Sinnlichkeit und Vergänglichkeit verkörpert, wird durch die Anekdoten, Geschichten und Legenden zum Leben erweckt, die Max Liebhart in jahrelangen Recherchen zu den einzelnen Schauplätzen zusammengetragen hat.
  • Produktdetails
  • Verlag: Dr. Peter Morsbach Verlag
  • 1. Auflage 2017
  • Seitenzahl: 541
  • Erscheinungstermin: 29. September 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 149mm x 40mm
  • Gewicht: 1057g
  • ISBN-13: 9783960180296
  • ISBN-10: 3960180292
  • Artikelnr.: 49405545
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 27.09.2018

Venedig kann sehr mühsam sein

Man kann mit diesem Buch durchaus Venedig kennenlernen. Und die bisweilen umständliche Genauigkeit, mit der eine Fülle an Informationen zusammengetragen wurde, ist schätzenswert. Geradeaus, dann links und die zweite rechts; so spaziert der Leser von Kirche zu Kirche und Palazzo zu Palazzo. Überrascht ist man von der Enttäuschung des Autors über den Schiffsverkehr in Venedig. "Die großen Transportboote, mit denen die Stadt versorgt wird, haben den Charme von LKWs." Aber wie soll das vom Massentourismus entstellte Venedig mit seiner immer komplexer werdenden Infrastruktur denn sonst versorgt werden? Mit romantisch auf den Kanälen schaukelnden Gondeln? Der venezianische Bahnhof Santa Lucia wird als "üble Bausünde" etwas oberflächlich kritisiert. Die Architektur des italienischen Faschismus, und in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde dieser Bahnhof von Angiolo Mazzoni erstmals projektiert, ist wegen ihrer vom Futurismus beeinflussten Kühnheit nicht weniger interessant als die vielen Palladio-Kirchen Venedigs. Hübsch sind die in den Text gewobenen Legenden. Stieße man nicht in einer Beschreibung des Palazzo Venier dei Leoni eher nebenbei auf "eine Marchesa Casati". Luisa Casati Stampa di Soncino, Marchesa di Roma, war eine der schillerndsten Gestalten der späten Belle Epoque. Inspiration einer ganzen Ära. Das von diesem Autor auf so pedantische Weise geliebte Venedig verdankt seine Existenz vor allem außergewöhnlichen Persönlichkeiten wie ihr: kühn, verschwendungssüchtig, schönheitstrunken, machtbewusst, schlau. Dies staubtrockene Buch hingegen inspiriert niemanden.

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"Venedig - Geschichte, Kunst, Legenden" von Max R. Liebhart. Morsbach Verlag, Regensburg 2017. 542 Seiten. Broschiert, 32 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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