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»Als die erste Kugel in meine Brust einschlug, dachte ich an meine Tochter.« Als Marc Seidman wieder zu Bewusstsein kommt, liegt er auf der Intensivstation, seine Frau ist tot, und von seiner sechs Monate alten Tochter Tara fehlt jede Spur. Doch Tara lebt: Eine Lösegeldforderung trifft ein, die Marc neue Hoffnung gibt. Die Entführer geben Marc allerdings nur eine Chance, seine Tochter wieder zu sehen. Doch die Lösegeldübergabe geht schief .... …mehr

Produktbeschreibung
»Als die erste Kugel in meine Brust einschlug, dachte ich an meine Tochter.« Als Marc Seidman wieder zu Bewusstsein kommt, liegt er auf der Intensivstation, seine Frau ist tot, und von seiner sechs Monate alten Tochter Tara fehlt jede Spur. Doch Tara lebt: Eine Lösegeldforderung trifft ein, die Marc neue Hoffnung gibt. Die Entführer geben Marc allerdings nur eine Chance, seine Tochter wieder zu sehen. Doch die Lösegeldübergabe geht schief ....
  • Produktdetails
  • Goldmann Taschenbücher Bd.45689
  • Verlag: GOLDMANN
  • Originaltitel: No Second Chance
  • Seitenzahl: 448
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 126mm x 34mm
  • Gewicht: 346g
  • ISBN-13: 9783442456895
  • ISBN-10: 3442456894
  • Artikelnr.: 12847465
Autorenporträt
Der zurückgezogen lebende Superstar der Thrillerliteratur

"Ich würde niemals meine Memoiren schreiben", sagte Harlan Coben in einem Interview mit der New York Times, "weil das einfach viel zu langweilig wäre." Dem US-amerikanischen Schriftsteller, der weltweit über 70 Millionen Exemplare seiner mittlerweile gut 30 Thriller und Romane in mehr als 40 Sprachen verkauft hat, ist sein Ruhm als Großmeister der Branche wahrlich nicht zu Kopf gestiegen. Tatsächliche Ähnlichkeiten mit den Helden seiner Krimis - wie beispielsweise mit dem draufgängerischen Exbasketballer Myron Bolitar, der Morde und andere Verbrechen aufklärt - seien ausgeschlossen, betont der Autor immer wieder.

Coben, der 1962 als Sohn einer jüdischen Familie in der Kleinstadt Livingston aufwuchs, lebt bis heute in New Jersey. Die Handlungen seiner spannungsgeladenen Romane kreisen immer wieder um den Westküstenbundesstaat und die Probleme der Menschen in den provinziellen Kleinstädten. Nachdem Coben zunächst im elterlichen Reiseunternehmen gearbeitet und Politikwissenschaften studiert hatte, veröffentlichte er Anfang der 1990er-Jahre sein erstes Buch: "Play Dead". Der Durchbruch erfolgte 1995 mit dem Start der Myron-Bolitar-Reihe.

Harlan führt ein zurückgezogenes Leben. Er beschreibt sich als Familienmensch - seine Frau Anne, eine Kinderärztin, und er haben vier Kinder -, der Spaziergänge mit seinen Hunden und Schriftstellerkollegen genießt. Als Autor verfolgt er ein striktes Arbeitsprogramm. Jedes Jahr veröffentlicht er einen Roman, der von Januar bis November entsteht. Er könne überall schreiben, meint Harlan. "In Cafés, im Flugzeug, im Auto. In Zügen und in Bibliotheken." Und er nutze tatsächlich jede Möglichkeit, an seinen Büchern zu arbeiten. Was ihn dabei antreibe, sei nicht nur sein ausgeprägter Ehrgeiz, sondern es seien auch seine Selbstzweifel, die er bei seinem kreativen Arbeitsprozess hege. "Das ist für mich wie Benzin. Meine Zweifel, meine Verzweiflung ... eines der Dinge, diemich beim Schreiben halten, ist die Angst, eines Tages kein Schriftsteller mehr sein zu können."

Cobens Thriller und Romane sind bekannt für ihre überraschenden Twists, für ihre clevere Struktur und für unnachahmliche Charaktere, bei denen nie ganz klar ist, ob sie auf der Seite des Guten oder des Bösen stehen. Zentrum der Handlung ist häufig ein Mysterium, ein Geheimnis, das die Protagonisten der Bücher umtreibt und zu abgründigen Taten verleitet. Die Liebe für solche mysteriösen Fälle sieht Coben bereits in seiner Kindheit angelegt. Denn dort, wo er aufwuchs, gab es neben der Schule ein mit Stacheldraht umzäuntes Gebäude, vor dessen Betreten Schilder warnten. In der Stadt gingen Gerüchte um, die besagten, dass auf dem Gelände Abwehrraketen stationiert gewesen wären. Viel später erfuhr Coben, dass dies tatsächlich so war. Sein neuester Roman "In deinem Namen" greift diese Geschichte auf.

Längst hat Coben die Branche mit seiner Thrillerkunst nachhaltig geprägt. Er war der erste Schriftsteller, der mit den drei wichtigsten amerikanischen Krimipreisen geehrt wurden: mit dem Edgar Allan Poe Award, dem Shamus Award und dem Anthony Award. Aktuell macht er auch mit der Netflix-Serie "Safe" von sich reden, für die er das Drehbuch geschrieben hat. In dieser Serie geht es - wie könnte es anders sein - um Menschen und ihre düsteren Geheimnisse.
Rezensionen
"Ein atemberaubender Thriller, der einer Nerven zerreißenden Achterbahnfahrt gleicht."
(USA Today)

"Vom rätselhaften Anfang bis zum überraschenden Schluss ein atemberaubender Thriller."
(Houston Chronicle)

"Dieser Roman beweist auf Neue, dass Coben besser ist als all seine Kollegen."
(Arizona Republic)

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Harlan Coben gehört zu den Autoren, die den sich leise anbahnenden Paradigmenwechsel im zeitgenössischen Kriminalroman nachvollziehen, findet Rezensent Tobias Gohlis. Weg vom Serienkiller a la Hannibal, dessen Psyche Jäger und Leser interessiert, hin zum Kinderschänder. Die Leiden des entführten Kindes stehen auch im Zentrum seines neuen Krimis, der bereits in den USA durch einen "prominenten Leser", Bill Clinton, für "Furore" sorgte. Mit "technisch-kalt gelungener Spannungsschrauberei" schildere der Autor die Geschichte einer Kindesentführung, die einen Vater fast an den Rand des Wahnsinns bringt. Von der "ersten Zeile an" liefere Coben "pulserhöhende Spannung", stelle die geraubte Tochter als "mechanischen Hasen" dar, dem der "väterliche Spürhund" verzweifelt nachhetze. Ein einfacher Krimi? Nein, ein "atemberaubender Thriller", versichert unser Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH