Nachhaltigkeit, Ordnungspolitik und freiwillige Selbstverpflichtung - Rennings, Klaus; Brockmann, Karl L.; Koschel, Henrike
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Als Leitbild der internationalen Umwelt- und Entwicklungspolitik hat sich der Begriff einer nachhaltigen Entwicklung spätestens seit der Rio-Konferenz 1992 durchgesetzt. Zunehmend wird anerkannt, daß die wirtschaftliche Entwicklung absolute Belastungsgrenzen der Natur berücksichtigen muß. Dadurch stellt sich die Frage, wie Maßnahmen, die innerhalb eines Konzeptes einer nachhaltigen zukunftsverträglichen Entwicklung vorgeschlagen werden, ordnungspolitisch zu bewerten sind. Im ersten Teil wird aus einer ordo-liberalen Perspektive ein allgemeines Prüfraster zur ordnungspolitischen Bewertung…mehr

Produktbeschreibung
Als Leitbild der internationalen Umwelt- und Entwicklungspolitik hat sich der Begriff einer nachhaltigen Entwicklung spätestens seit der Rio-Konferenz 1992 durchgesetzt. Zunehmend wird anerkannt, daß die wirtschaftliche Entwicklung absolute Belastungsgrenzen der Natur berücksichtigen muß. Dadurch stellt sich die Frage, wie Maßnahmen, die innerhalb eines Konzeptes einer nachhaltigen zukunftsverträglichen Entwicklung vorgeschlagen werden, ordnungspolitisch zu bewerten sind. Im ersten Teil wird aus einer ordo-liberalen Perspektive ein allgemeines Prüfraster zur ordnungspolitischen Bewertung umweltpolitischer Maßnahmen entwickelt. Im zweiten Teil wird das Prüfraster auf ein zur Zeit viel und kontrovers diskutiertes umweltpolitisches Instrument - freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft - angewendet.
  • Produktdetails
  • Umwelt- und Ressourcenökonomie
  • Verlag: Physica-Verlag
  • 1997.
  • Seitenzahl: 308
  • Erscheinungstermin: 17. Oktober 1996
  • Deutsch
  • Abmessung: 235mm x 155mm x 16mm
  • Gewicht: 474g
  • ISBN-13: 9783790809756
  • ISBN-10: 3790809756
  • Artikelnr.: 06702428
Inhaltsangabe
Inhaltsübersicht.- I: Ordnungspolitische Grundregeln einer Politik für eine nachhaltige zukunftsverträgliche Entwicklung: Ziele, Institutionen und Instrumente.- 1 Nachhaltigkeit und Ordnungspolitik: Ziele der Arbeit und Vorgehensweise.- 2 Begriff der nachhaltigen Entwicklung.- 2.1 Definition.- 2.2 Allokation, Distribution und Skalierung.- 2.3 Ordnungspolitische Relevanz von Skalierungs- und Distributionsfragen.- 3 Analyseraster zur Beurteilung einer Politik der Nachhaltigkeit.- 3.1 Ordnungspolitische Grundlagen und Prinzipien.- 3.2 Entwicklung eines ordnungspolitischen Analyserasters.- 3.2.1 Überblick.- 3.2.2 Zieloperationalisierung und vertragstheoretische Legitimation.- 3.2.3 Wahl der Entscheidungsebene.- 3.2.4 Ökonomische Legitimation der Maßnahmengestaltung.- 3.3 Vergleich mit anderen Ansätzen.- 4 Elemente, Kriterien und Indikatoren zur Beschreibung von Nachhaltigkeit.- 4.1 Ökologische Entwicklung.- 4.1.1 Managementregeln und safe-minimum-standard.- 4.1.2 Entropie, Materialintensität und Umweltindikatoren.- 4.2 Soziale Entwicklung.- 4.2.1 Das neoklassische Konzept ökonomischer Nachhaltigkeit.- 4.2.2 Rawlssche Gerechtigkeitstheorie und Umweltraumkonzept.- 4.2.3 Gerechtigkeit und Gleichheit in politischen Erklärungen und Programmen.- 4.3 Ökonomische Entwicklung.- 4.4 Integration der Elemente: "Neue Wohlstandsmodelle".- 4.4.1 Wohlfahrtsmessung und Nachhaltigkeitsindikatoren.- 4.4.2 Die Ableitung von Reduktionszielen.- 4.5 Zwischenergebnisse.- 5 Institutionen zur Verwirklichung einer Politik der Nachhaltigkeit.- 5.1 Subsidiarität und Nachhaltigkeit.- 5.2 Ökologische Räte: Institutionalisierung von Langzeitverantwortung.- 5.3 Internationalisierung der Umweltpolitik.- 5.4 Ein Umwelt-Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.- 5.4.1 Konzept und Aufgaben.- 5.4.2 Träger.- 5.4.3 Stellenwert internationaler Umweltschutzabkommen und der GEF.- 5.5 Reform von GATT/WTO.- 5.5.1 GATT-Konformität ökologisch motivierter Handelsbeschränkungen.- 5.5.2 Umwelt und Subventionen.- 5.5.3 Nutzbarkeit der GATT- bzw. WTO-Bestimmungen für ressourcenpolitische Maßnahmen.- 5.5.4 Beziehung von GATT/WTO zu bestehenden Umweltschutzabkommen.- 5.5.5 Reformvorschläge.- 5.6 Zwischenergebnisse.- 6 Instrumente zur Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung.- 6.1 Ordnungspolitik und Instrumente.- 6.2 Instrumententypen.- 6.3 Beurteilung der Instrumente nach Maßgabe des Kriterienkatalogs.- 6.3.1 Zielkonformität.- 6.3.2 Systemkonformität.- 6.3.3 Ökonomische Effizienz.- 6.3.4 Institutionelle Beherrschbarkeit.- 6.4 Zwischenergebnisse.- 7 Zusammenfassung und Schlußfolgerungen.- 7.1 Ordnungspolitische Grundfragen.- 7.2 Zieloperationalisierung und Legitimierung.- 7.3 Institutionen zur Umsetzung einer Politik der Nachhaltigkeit.- 7.4 Instrumente zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung.- Anhang: Driving Force - State - Response Indicators.- II Ordnungspolitische Bewertung freiwilliger Selbstverpflichtungen der Wirtschaft im Umweltschutz.- 1 Zusammenfassende Gesamtbewertung freiwilliger Selbstverpflichtungen der Wirtschaft.- 1.1 Selbstverpflichtungen: weich, unfreiwillig und nicht marktwirtschaftlich.- 1.2 Hoheitlicher versus korporatistischer Ansatz in der Umweltpolitik.- 1.2.1 Politische Entscheidungsfindung.- 1.2.2 Durchsetzung der Vereinbarung.- 1.2.3 Ordnungspolitische Konsequenzen.- 1.2.4 Korporatistische versus hoheitliche Gestaltung des Ordnungsrahmens.- 1.3 Wahl der Fallbeispiele.- 1.3.1 Klimaschutz.- 1.3.2 Kreislaufwirtschaft.- 1.3.3 Integrierte Umwelttechnik.- 1.4 Zieloperationalisierung und Legitimation.- 1.4.1 Klimaschutz.- 1.4.2 Kreislaufwirtschaft.- 1.4.3 Integrierte Umwelttechnik.- 1.5 Wahl der Entscheidungsebene und Entscheidungsprozeß.- 1.5.1 Internationales Trittbrettfahrerverhalten forciert freiwillige Vereinbarungen.- 1.5.2 Selbstverpflichtungen entspringen einem "no regrets"- Ansatz.- 1.5.3 Zielverwässerung und Zielverzögerung.- 1.5.4 Selbstverpflichtungen als flankierendes Instrument.- 1.6 Instrumentendiskussion.- 1.6.